Dringend! Mobilfunksendeanlage neben Kindergarten

Bei uns im Ort gibt es eine alte Kirche, die als solche nicht mehr benutzt wird. In ihr gibt es verschiedene kulturelle Veranstaltungen sowie die Gemeindebücherei. Finanziert wird das Ganze vom Trägerverein Alte Kirche, bei dem unser Bürgermeister Vorsitzender ist. Unmittelbar daneben befindet sich ein Kindergarten. Wie jetzt zufällig (!!) bekannt wurde, befindet sich seit kurzem eine Mobilfunksendeanlage auf dem Kirchturm, genehmigt durch den Bürgermeister (als Vorsitzender?). Natürlich springt dabei eine ordentliche Miete für den Trägerverein raus. Weder Anwohner, noch Kindergarten, noch der Gemeinderat wurde über diese Maßnahme informiert. Dass die elektromagnetische Strahlung dieser Anlagen gesundheitsschädlich ist, haben biologische Tests erwiesen, besonders in Verbindung mit Kindern. Gibt es eine rechtliche Möglichkeit, diese Anlage zum Schutz der Kinder wieder entfernen zu lassen?
Vielen Dank im Voraus für die Hilfe
MfG
Martin

Hallo Martin,

Dass die elektromagnetische Strahlung dieser Anlagen
gesundheitsschädlich ist, haben biologische Tests erwiesen,
besonders in Verbindung mit Kindern. Gibt es eine rechtliche
Möglichkeit, diese Anlage zum Schutz der Kinder wieder
entfernen zu lassen?

Die Studien würden mich interessieren. Wo kann ich das nachlesen? Ich hoffe Du hast die Informationen nicht aus sekundären Medien (Zeitschriften, Fernsehen). Ich habe nämlich den Eindruck, daß diese die Daten gerne verdrehen, um damit die Auflagen zu steigern - in diesem Falle zu Lasten der besorgten Eltern.

Wenn an den Studien was dran ist, so dürfte es eigenlich kein Problem sein, den Sendemasten juristisch zu kippen.

Oliver

Guten Morgen Martin

Sorry, wenn ich Dir mit meiner Antwort nicht helfen werde, aber ich finde dieses „hysterische“ Geschrei wegen einer Mobilfunkanlage etwas übertrieben. Ich sage Dir auch weshalb. Bei uns gab es auch eine Initiative gegen so einen Mast. Das beinahe Erheiternde daran war, daß alle Gegner des Mastes einschließlich deren Kinder sehr viel mit Handys telefonierten um ihren Widerstand zu organisieren. Die Kinder nutzten die Handys natürlich nicht um Widerstand zu organisieren :wink:)

Dass die elektromagnetische Strahlung dieser Anlagen
gesundheitsschädlich ist, haben biologische Tests erwiesen,
besonders in Verbindung mit Kindern. Gibt es eine rechtliche
Möglichkeit, diese Anlage zum Schutz der Kinder wieder
entfernen zu lassen?

Da möchte ich mich Oliver anschließen. Ich weiß zwar, daß es viele Tests gab und gibt, aber ich wußte noch nicht, daß es schon konkrete Beweise gibt.
Weiters hoffe ich, daß Du und auch sonst niemand in Deiner Familie ein Mobiltelefon nutzt, denn auch diese Dinger geben elekromagnetische Strahlen ab, was den Teilnehmern an der Initiative, die ich erlebt habe vollkommen egal war. Scheinbar sind die Strahlen nicht mehr gefährlich, wenn sie von keinem Sendemast sondern von der Bequemlichkeit dienenden Handys ausgehen.

Gruß
Edith

Hallo Martin
Ich habe Dir hier über Google einen interessanten Artikel gefunden. Erschien im Magazin „Telepolis“ vom 27.04.01

Darin steht auch, dass die Schäden noch nicht wissenschaftlich bewiesen sind. Es gibt aber immer mehr kritische Studien und ich denke es ist nur noch eine Frage der Zeit bis die Schäden erwiesen werden können.
Natürlich haben solche Studien viele Gegner (Telekommunikationsfirmen etc) - deshalb bestimmt auch das langsame Vorankommen in dieser Hinsicht.

Ich wünsche Euch viel Glück, damit ihr Eure Kinder vor diesen Strahlen schützen könnt.

An alle Skeptiker: Nicht wissenschaftlich bewiesen heisst noch lange nicht, dass es nicht existiert! Wie lange glaubten die Menschen an eine scheibenförmige Welt? Sind wir nicht einfach naiv? Erst wenn alles bewiesen ist, glauben wir plötzlich daran. Obwohl es sicher niemanden gibt, der in der Nähe von Hochspannungsleitungen nicht auch ein unangenehmes Gefühl bekommt? Ich gebe zu, es ist keine Antenne und ich kenne mich auf dem Gebiet auch nicht aus… Aber für mich geht es sehr in die ähnliche Richtung wie Antennen.

Gruss
Tanja

PS: Vielleicht sind da Umweltschutzorganisationen wie zb Greenpeace noch besser informiert?

Hallo Tanja,

Natürlich haben solche Studien viele Gegner
(Telekommunikationsfirmen etc) - deshalb bestimmt auch das
langsame Vorankommen in dieser Hinsicht.

Eine hervorragende Eigenschaft unseres Wissenschaftssystems ist die immer noch überwiegend staatiche Finanzierung (keine Einflußnahme durch private Geldgeber) und die Unabhängigkeit des Veröffentlichungssystems (nur Wissenschaftler entscheiden, welcher Artikel aufgenommen wird und welcher nicht). Daher liegt Deine Vermutung im Bereich der Verschwörungstheorien - auch wenn es vielleicht über Drittmittelprojekte Versuche der Einflußnahme gibt :wink:

An alle Skeptiker: Nicht wissenschaftlich bewiesen heisst noch
lange nicht, dass es nicht existiert! Wie lange glaubten die
Menschen an eine scheibenförmige Welt?

Richtig, sie *glaubten*, aber sie *wußten* es nicht. Verschiedene Glaubensrichtungen bestanden nebeineinander, und wie die Welt wirklich objektiv aussieht, wußte keiner. Egal, ob jemand behauptete, die Erde sei rund oder eine Scheibe: Keiner von beiden konnte das Recht beanspruchen, die Realität zu kennen. Eine Pattsituation mit sinnlosen Diskussionen.

Erst wenn alles bewiesen ist, glauben wir plötzlich
daran.

Nein, wenn wir Beweise haben, dann *wissen* wir. Glauben ist dann nicht mehr nötig. Die Realität ist anhand der Beweise jedem nachvollziehbar. Daher zweifeln heute nur noch ganz wenige an der Kugelform der Erde. Die Sache ist ganz einfach klar.

Obwohl es sicher niemanden gibt, der in der Nähe von
Hochspannungsleitungen nicht auch ein unangenehmes Gefühl
bekommt? Ich gebe zu, es ist keine Antenne und ich kenne mich
auf dem Gebiet auch nicht aus… Aber für mich geht es sehr in
die ähnliche Richtung wie Antennen.

Mit dem Gefühl bewegst Du Dich eben auf Glaubensebene, obgleich hier schon Wissen über den nicht existenten Effekt von Hochspannungsleitungen auf die menschliche Gesundheit besteht.

Auch andere Formen der elektromagnetischen Strahlung hat man untersucht. Manche Stellten sich als schädlich heraus (Gammastrahlung aus Atomkernen, Röntgenstrahlung, UV-Licht), andere wiederum als unschädlich (Radiowellen, Wärmestrahlung, sichtbares Licht). Die Grenze liegt bie einer Wellenlänge von 400nm, unter dieser Wellenlänge können Wellen nämlich biologische Moleküle zerstören. Über dieser Wellenlänge ist dies aus energetischen Gründen unmöglich.
Wohlgemerkt: Hier geht es nicht um Glauben, sondern dies *weiß* man bereits, und zwar ziemlich sicher. Dies anzuzweifeln, hieße im übertragenden Sinne, die Kugelform der Erde zu ignorieren.

Handy-„Strahlung“ zählt nun zu den Radiowellen (also >400nm). Ob Radiowellen dieser ganz speziellen Frequenz, bzw. abgestrahlt von diesen ganz speziellen Sendemasten, gefährlich sind oder nicht, hat wohl noch keiner untersucht. Hier sind wir also im Glaubensbereich. Bis dahin gilt wissenschaflticherseits die logischste Annahme, nämlich daß Handystrahlung aufgrund ihrer Wellenlänge nicht schädlich sein dürften.

Oliver

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Hallo,

Eine hervorragende Eigenschaft unseres Wissenschaftssystems
ist die immer noch überwiegend staatiche Finanzierung (keine
Einflußnahme durch private Geldgeber) und die Unabhängigkeit
des Veröffentlichungssystems (nur Wissenschaftler entscheiden,
welcher Artikel aufgenommen wird und welcher nicht). Daher
liegt Deine Vermutung im Bereich der Verschwörungstheorien -
auch wenn es vielleicht über Drittmittelprojekte Versuche der
Einflußnahme gibt :wink:

nun ja… Es besteht wohl ein gewisser Unterschied zwischen Verschwoerungstheorie und dem berechtigten Zweifel an der Unabhaengigkeit der Wissenschaft.

Auch andere Formen der elektromagnetischen Strahlung hat man
untersucht. Manche Stellten sich als schädlich heraus
(Gammastrahlung aus Atomkernen, Röntgenstrahlung, UV-Licht),
andere wiederum als unschädlich (Radiowellen, Wärmestrahlung,
sichtbares Licht). Die Grenze liegt bie einer Wellenlänge von
400nm, unter dieser Wellenlänge können Wellen nämlich
biologische Moleküle zerstören.

Die Annahme, dass nur die Zerstoerung der Molekuele zu Schaeden fuehrt ist voellig aus der Luft gegriffen und laesst die Feldstaerke ausser acht!

Handy-„Strahlung“ zählt nun zu den Radiowellen (also
>400nm). Ob Radiowellen dieser ganz speziellen Frequenz,
bzw. abgestrahlt von diesen ganz speziellen Sendemasten,
gefährlich sind oder nicht, hat wohl noch keiner untersucht.
Hier sind wir also im Glaubensbereich. Bis dahin gilt
wissenschaflticherseits die logischste Annahme, nämlich daß
Handystrahlung aufgrund ihrer Wellenlänge nicht schädlich sein
dürften.

Wieso ist das logisch? Unser Wissen reicht nicht aus, um die Harmlosigkeit nachzuweisen folglich nehmen wir an, dass es harmlos ist?

Du springst wahrscheinlich auch kopfueber in einen unbekannten See, weil du an 10 Stellen mit einem Senkblei eine ausreichende Wassetiefe festgestellt hast und nun annehmen kannst, dass die Tiefe ueberall fuer einen Kopfsprung reicht!

Das Problem ist, dass hier ohne echten Nachweis der Harmlosigkeit vollendete Tatsachen geschafen werden, deren Folgen nicht abzusehen sind. Das heisst nicht, dass es schlimme Folgen geben wird, nur kann das eben niemand voraussagen.
Aehnliche Probleme gibt es mit FCKW, Pyrethroiden etc.

Ausserdem gibt es Leute, die kein Mobiltelefon wollen, also nicht direkt von den Masten profitieren und trotzdem der Strahlung ausgesetzt werden.

Gruss, Niels

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Hallo Niels,

Die Annahme, dass nur die Zerstoerung der Molekuele zu
Schaeden fuehrt ist voellig aus der Luft gegriffen und laesst
die Feldstaerke ausser acht!

Da sprichst Du wohl auf die thermische Wirkung an? Genau diese nutzt man ja sogar als medizinische Therapie bei Gelenkerkrankungen etc.
Heiße Ohren beim Handygespräch haben aber wegen der geringen Sendeleistung meist ganz andere Ursachen :wink:
Oder welchen Schädigungsmechanismus meinst Du sonst? Würde mich schon interessieren.

Wieso ist das logisch? Unser Wissen reicht nicht aus, um die
Harmlosigkeit nachzuweisen folglich nehmen wir an, dass es
harmlos ist?

Vergleich: Von Steinpilzen weiß man, daß sie im Allgemeinen nicht giftig sind. Daher esse ich jeden Steinpilz, auch ohne daß für jeden einzelnen Pilz ein negativer toxikologischer Nachweis erbracht ist.
Entscheidend ist auch hier das *Wissen*: Man muß beim Pilzepflücken den Unterschied zwischen Stein- und Knollenblätterpilz kennen - so wie man eben den Unterschied zwischen den verschiedenen Strahlungstypen kennen muß. Aber interessanterweise scheint sich keiner der Handykritiker darüber zu belesen, obwohl sie doch eigentlich an der Materie interessiert sein müßten. Da könnte man den Verdacht kriegen, daß es in Wahrheit um ganz andere Dinge geht. Zum Beispiel um einen Gemeindevorstand, der auf der Kirche, welche doch eigentlich allen gehört, einfach irgendwelche Sachen installiert und dafür auch noch Geld in die eigene Tasche schiebt.

Du springst wahrscheinlich auch kopfueber in einen unbekannten
See, weil du an 10 Stellen mit einem Senkblei eine
ausreichende Wassetiefe festgestellt hast und nun annehmen
kannst, dass die Tiefe ueberall fuer einen Kopfsprung reicht!

Was willst Du denn sonst bitteschön machen? 20-, 30-, 100 mal messen? Irgendwann ist Ende, und dann sollte man einfach springen. Sonst kommt man vor lauter Messen ja nicht mehr dazu.
Auch wenn Du an genau der Stelle mißt, wo Du reinspringst, kann es immer noch sein, daß ein paar Zentimeter weiter ein Holzbalken o.ä aus dem Seegrund ragt. Was ist die Konsequenz? Nicht springen? Mit kaltem Hintern im Dunklen sitzen?

Ausserdem gibt es Leute, die kein Mobiltelefon wollen, also
nicht direkt von den Masten profitieren und trotzdem der
Strahlung ausgesetzt werden.

Ich habe eine Kneipe (mit entsprechendem Lärm) vor der Tür, trinke aber dort nie ein Bier. Ich finde die Kneipe aber trotzdem irgendwie gut. Man muß auch mal die Interessen anderer einfach so akzeptieren. Und der Lärm ist nachweislich existent, im Gegensatz zur fraglichen Schädlichkeit von „Handystrahlung“.

Oliver

Hallo Oliver,

Da sprichst Du wohl auf die thermische Wirkung an?

Bei den Sendemasten ist die eher zu vernachlaessigen.

Genau diese
nutzt man ja sogar als medizinische Therapie bei
Gelenkerkrankungen etc.

Klasse, was in der Therapie verwendet wird ist auch fuer die Allgemeinheit gut. ZB Bremsstrahlung, Elektronenstrahlung etc.

Oder welchen Schädigungsmechanismus meinst Du sonst?

Ich glaube, du gehst bei meiner Argumentation davon aus, dass ich der Meinung bin, die Anlagen seien auf jeden Fall schaedlich. Dann hast du mich falsch verstanden. Ich bin der Meinung, man duerfe Bedenken nicht einfach wegwischen mit Hinweis auf den fehlenden Beweis der Gefaehrlchkeit.
Dementsprechend kann ich dir mangels ausreichender Forschungsergebnisse auch keinen Mechanismus praesentieren.

Wieso ist das logisch? Unser Wissen reicht nicht aus, um die
Harmlosigkeit nachzuweisen folglich nehmen wir an, dass es
harmlos ist?

Vergleich: Von Steinpilzen weiß man, daß sie im Allgemeinen
nicht giftig sind. Daher esse ich jeden Steinpilz, auch ohne
daß für jeden einzelnen Pilz ein negativer toxikologischer
Nachweis erbracht ist.
Entscheidend ist auch hier das *Wissen*: Man muß beim
Pilzepflücken den Unterschied zwischen Stein- und
Knollenblätterpilz kennen -

Bei den Pilzen kann man immerhin auf Jahrtausende empirischer Daten zurueckblicken, wobei ich hier (um den Vergleich etwas zu vervollstaendigen und naeher an die Sendemasten heranzubringen) bezweifele, dass das Wissen existiert, ob es schaedlich ist, taeglich ein paar hundert Gramm Steinpilze zu essen. Es geht bei den Masten schliesslich nicht um die gelegentliche Exposition sondern um die Dauerbestrahlung.

so wie man eben den Unterschied
zwischen den verschiedenen Strahlungstypen kennen muß.

Glaube mir, ich kenne ihn.

Du springst wahrscheinlich auch kopfueber in einen unbekannten
See, weil du an 10 Stellen mit einem Senkblei eine
ausreichende Wassetiefe festgestellt hast und nun annehmen
kannst, dass die Tiefe ueberall fuer einen Kopfsprung reicht!

Was willst Du denn sonst bitteschön machen? 20-, 30-, 100 mal
messen? Irgendwann ist Ende, und dann sollte man einfach
springen. Sonst kommt man vor lauter Messen ja nicht mehr
dazu.
Auch wenn Du an genau der Stelle mißt, wo Du reinspringst,
kann es immer noch sein, daß ein paar Zentimeter weiter ein
Holzbalken o.ä aus dem Seegrund ragt.

Ich dachte mir doch, dass du springen wuerdest.

Was ist die Konsequenz?
Nicht springen? Mit kaltem Hintern im Dunklen sitzen?

Wie waere es damit, zu forschen bevor man springt. ZB die Stelle vorher vorsichtig tauchend zu erforschen um den Holzbalken zu entdecken.

Ausserdem gibt es Leute, die kein Mobiltelefon wollen, also
nicht direkt von den Masten profitieren und trotzdem der
Strahlung ausgesetzt werden.

Ich habe eine Kneipe (mit entsprechendem Lärm) vor der Tür,
trinke aber dort nie ein Bier. Ich finde die Kneipe aber
trotzdem irgendwie gut.

Die Kneipe war aber sicher schon da, als du dorthin gezogen bist. Ich wuerde nicht neben eine Kneipe ziehen.

Man muß auch mal die Interessen
anderer einfach so akzeptieren.

Was mich schaedigt (zB mir den Schlaf raubt) ohne mir an anderer Stelle entsprechend zu nuetzen akzeptiere ich nicht so einfach.

Und der Lärm ist nachweislich
existent, im Gegensatz zur fraglichen Schädlichkeit von
„Handystrahlung“.

Ich denke, man muss auch mal einfach die Aengste der Anderen akzeptieren.

Gruss, Niels

Ich denke das es mittlerweile unbestritten ist, dass von Feldern eine thermische Wirkung ausgeht, zu weiteren Effekten folgendes:

„Das ECOLOG-Institut, Hannover, hat im Auftrag der T-Mobil den derzeitigen wissenschaftlichen Kenntnisstand zu möglichen Auswirkungen der Felder des Mobilfunks auf die Gesundheit ausgewertet und unter dem Gesichtspunkt des vorsorgenden Gesundheitsschutzes bewertet. Die Ergebnisse und Empfehlungen der umfassenden Studie, an der Physiker, Mediziner und Biologen mitgearbeitet haben, liegen jetzt vor.“

http://www.ecolog-institut.de/pr01.htm
http://www.ecolog-institut.de/pr03.htm

Da T-Mobil die Studie nicht veröffentlichen wollte, hat sie das ECOLOG-Institut nun selber veröffentlicht.

Gruß
Wulf

Hallo Wulf,

Ich denke das es mittlerweile unbestritten ist, dass von
Feldern eine thermische Wirkung ausgeht, zu weiteren Effekten
folgendes:

in den von Dir angegebenen Links steht sogar explizit, daß die derzeitigen Grenzwerte eine direkte thermische Schädigung ausschließen.

Es gibt offensichtlich schon experimentielle Studien, die einen Gefährdungseffekt nahelegen. Es gibt aber weitaus mehr, die das Gegenteil beweisen. Am diesem Thema wird schließlich schon geforscht, seitdem elektromagnetische Strahlung vom Menschen genutzt wird.

Statistiken beweisen zudem nur Korrelationen und keine Kausalitäten: So korreleliert im Gebiet der Bundesrepublik die Storchenhäufigkeit positiv mit der Geburtenzahl (kein Witz). Bringt also der Storch die Babies, oder liegt da die Kausalität anders - z.B. darin, daß Storche am liebsten auf Häuserdächern nisten, also dort, wo Menschen im allgemeinen ihren Nachwuchs zeugen?

Oliver