Drohnen über deutschen Flughäfen

Nur wenige Meter entfernt vom Standplatz 213, wo der Busfahrer die Drohne sicherte, standen vier ukrainische Antonow-Transportmaschinen vom Typ AN-124 – schwere Frachter, die im Rahmen des Nato-Programms SALIS strategische Militärtransporte für mehrere EU- und Nato-Staaten übernehmen. Seit der Zerstörung des Flughafens Hostomel bei Kiew 2022 hat die ukrainische Antonov Airlines ihre Basis nach Leipzig verlagert.

Anscheinend schreckt Russland nicht davor zurück, ukrainische Flugzeuge auf deutschem Staatsgebiet zu bedrohen. Wer ist nochmals der Minister, der für die Sicherheit der Flughäfen sowie Drohnenabwehr zuständig ist? :thinking:

Servus,

hat für sowas keine Zeit, er arbeitet an der Strichliste „Zahl der Abschiebungen“:

Gruß
Ralf

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Am Ende sind in den Drohnen Bauteile von deutschen Firmen verbaut.

Verstehe gar nicht was Du hast. Er war doch sehr zeitnah nach dem Vorfall vor Ort und hat auch sehr schnell eine Erklärung abgegeben. :innocent:

Neben ihm waren zwei Herren. Entweder war das sein persönliches Pflegepersonal, dem seine Worte nicht interessierte oder das waren die Zuständigen des Flughafens o. ä. die wohl Mühe hatten, ihre Gesichtszüge im Griff zu halten. Es hat auf mich jedenfalls so gewirkt, als würden sie sich fragen, was der am Mikro für einen „Sche…“ labert.

Das ist also für die AfD ein normales Verhalten unter Freunden. Wieder was gelernt.

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Der Busfahrer hat fremdes Eigentum beschädigt. Das gibt Kozikwenzen.

Passt alles. Die Bundeswehr beobachtete ja auch nur Drohnenflüge über ihren Standorten und durfte sie aus juristischen Gründen nicht unschädlich machen.
Wahrscheinlich hatten sie kein rechtlich wirksames Verbotsschild aufgestellt.

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Wer sagt denn, daß es die Russen waren?

„Der Zünder war abgerissen“
Sprengstoff aus Düngemittel und Benzin?
Was jetzt, doch kein Semtex?

Dann handelte es sich wohl um eine Demoversion „Wir könnten wenn wir wollten“.

Noch keiner, aber das kommt noch.

Oder doch die Antifa?

Wer ist für das Parken von Flugzeugen mit Kriegsgütern auf zivilen Flughäfen zuständig?

Leipzig wird seit 20 Jahren militärisch genutzt:

Wenn die Vorgaben eingehalten werden, ist das normalerweise kein Problem. Problematisch ist da eher diese Passage aus dem Artikel:

Eine Sensorik zur Drohnenabwehr, die offenbar am Flughafen Leipzig/Halle existiert, habe das Flugobjekt zuvor nicht erkannt. Bundesinnenminister Dobrindt hatte am Mittwochabend erklärt, die Drohne sei von den Tätern vermutlich so modifiziert gewesen, dass Abwehrsysteme gezielt umgangen werden konnten.

Dazu habe ich zwei Fragen: Weiß Dobrindt, wovon er redet? Und falls ja, was genau bringt ein System zur Drohnenabwehr, das von Drohnen umgangen werden kann?

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hi,

Das liegt im Bereich von: Metalldetektoren sind nutzlos, weil es Keramikmesser gibt.

Grundregel: Es kann alles umgangen werden. Es kommt nur auf den Aufwand und den Willen an.

grüße
lipi

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Was ich so lese handelt es sich bei der Drohne um ein Modell, dass jeder einfach so im Handel kaufen kann. Ich halte es für hochgradig unwahrscheinlich, dass die Drohne für ein einfaches Infrarotsystem unsichtbar sein soll.Für mich gibt es hier genau drei Möglichkeiten:

  • Dobrindt hat keine Ahnung wovon er redet
  • der Flughafen hat keine Drohnenabwehr
  • die Drohnenabwehr funktioniert nicht so wie sie soll

Der Vorfall in Leipzig ist das mit Abstand wahrscheinlichste Szenario für einen Drohnenangriff auf einen deutschen Flughafen. Wenn es hier Defizite bei der Abwehr gibt, sollte man die bitte nicht schönreden.

Stichwort „schönreden“:
https://www.rnd.de/politik/drohnenabwehr-an-deutschen-flughaefen-was-nach-leipzig-vorfall-bekannt-ist-OB5AQGMLFZAPFNAIMCJJ35ESXI.html

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) gab sich am Mittwochabend optimistisch: Zwar sei die mit Sprengstoff beladene Drohne, die am Leipziger Flughafen entdeckt wurde, wohl gezielt darauf ausgelegt gewesen, Drohnenabwehrtechnik zu umgehen. Trotzdem sei sie identifiziert und unschädlich gemacht worden. Die Mechanismen hätten „erkennbar funktioniert“. Der „Mechanismus“ involvierte in diesem Fall jedoch keinen ausgeklügelten technischen Apparat. Vielmehr hatte ein Busfahrer die Drohne zufällig gesehen und zu Boden gebracht.

Das ist doch reinste Bürgerverarschung…

Bisher keine Drohnenerkennung am Leipziger Flughafen – doch das soll sich bald ändern

Bislang verfügt der Flughafen Leipzig/Halle noch über kein System zur Drohnenerkennung – doch das soll sich noch in diesem Jahr ändern. Wie das Bundesverkehrsministerium anlässlich der Verkehrsministerkonferenz Ende März bekanntgab, sollen bis Jahresende insgesamt acht deutsche Flughäfen mit entsprechender Technik ausgerüstet werden. Geplant sind neben Drohnendetektoren auch Radarsysteme, Kameras sowie KI-gestützte Sensorik.

Die Ausschreibung hierfür soll bereits im April abgeschlossen worden sein, die Kosten übernimmt das Bundesinnenministerium.

Ralph Beisel, Hauptgeschäftsführer des Flughafenverbands ADV, drängt auf Tempo: „Drohnenabwehrsysteme müssen jetzt schnellstmöglich installiert und vollständig einsatzbereit gemacht werden“, sagte er. Dem Verband zufolge befindet sich ein solches System am Münchner Flughafen derzeit im Aufbau – die übrigen Standorte warten noch auf ihre Ausstattung. Lediglich in Frankfurt am Main hat die Drohnenabwehreinheit der Bundespolizei bereits Anfang 2025 Detektoren in Betrieb genommen.

Das wird noch interessant.

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Danke

Puh, da kann man ja der Drohne und dem Busfahrer noch dankbar sein, dass durch sie was in Gang kommt.

Gut, vielleicht schien es bis vor kurzem noch undenkbar, dass Russland innerhalb Deutschlands angreift. Aber militarischer Nachschub für die Ukraine, da hätte man schon auf die Idee kommen können, dass das massiv vom Krieg gezeichnete Russland gegen jede Regeln da angreifen könnte.

Man sollte Russland rechtzeitig Bescheid sagen, bis zu welchem Tag der Flughafen ungeschützt bleibt….