habe eine 1024 DSL - Flat bei 1und1 aber nur eine tatsächliche
downloadrate von ca. 350 bit/sec., was bissel arg wenig ist. War aber
schon von Anbeginn so und ich dachte ich muss halt damit leben.
Jetzt habe ich aber letztens gehört, dass man die Leitung individuell
überprüfen/messen lassen kann. Wer macht das? Die T-Kom oder 1und1? Was
kostet so was, wie/was passiert da genau? Wenn festgestellt wird, das
die Rate nicht erhöht werden kann, kann ich dann einen Preisnachlass
fordern?
Ja und? Stört dich das denn nicht, dass du nur einen Bruchteil
der
Leistung bekommst, die du bezahlst?
Ich bezahle für maximal 1024. Das wird aber von keinem Provider garantiert. Und da ich mitten im Wald wohne ist hier eben nicht mehr drin. Ist eben so.
Ich bezahle für maximal 1024. Das wird aber von keinem
Provider garantiert. Und da ich mitten im Wald wohne ist hier
eben nicht mehr drin. Ist eben so.
Bis zu einem gewissen Grad kann ich das akzeptieren … aber bei gerade
mal 15/16 Prozent der bezahlten Leistung wäre ein Preisnachlass
eigentlich schon mehr als fair. Aber egal … ich hatte ja vor allem
wissen wollen, was es mit der leitungsprüfung auf sich hat und ob das
jemand schonmal hat machen lassen bzw. Erfahrung damit hat.
Wenn du bei 1&1 bist, dann hast du wohl ne Fritz-Box. Bei manchen gibt es ein Tool zur Leitungsprüfung. Habe ich mal bei einem Baekannten gesehen. Hier kannst du die Werte ermitteln. 1&1 sollte dir auch was dazu sagen können. Ab einer Leitungsdämpfung bis 45 dB funzt der 1000er DSL noch, darüber gibts Abstriche.
Da gibt es ein Menü in welchem die Leitungsqualität und die Bandbreite der aufgebauten Verbindung angezeigt wird. Müsste unter Status oder Diagnose zu finden sein.
Leitungsdämpfung bis 45 dB funzt der 1000er DSL noch
Kannst du mir zu dem Begriff mehr sagen? Von
„Leitungsdämpfung“ hab ich
schon mehrfach gehört, aber nicht genau, was es damit auf sich
hat.
Der Trick bei DSL ist folgender:
Für eine normale analoge Verbindung werden nur etwa 5kHz (Garantiert werden sogar nur 3,4 kHz) Bandbreite benötigt. Diese liegen im Bereich von 0 bis etwa 5kHz.
DSL benutz nun aber den Frequenzbereich oberhalb von etwa 80kHz. Diese Technik benutzte man schon vor 50 Jahren zum Übertragen von Radioprogrammen über die Telefonleitung, hier in CH unter der Bezeichnung Telephonrundspruch.
Das Problem liegt nun darin, dass eine Telefonleitung als Tiefpass funktioniert, das bedeutet, dass die Signale mit zunehmender Frequenz stärker abgeschwächt werden. Hinzu kommt noch, dass diese Abschwächung (Dämpfung) mit zunehmender Leitungslänge und abnehmendem Drahtdurchmesser zunimmt.
Mit zunehmender Übertragungsgeschwindigkeit von DSL werden auch zunemend höhere Frequenzen belegt.
Wie schnell dein DSL betrieben werden kann, hängt also von der tatsächlich verlegten Kabellänge ab und nicht von der Luftlinie zur Ortszentrale. Z.B. hatten wir bei einer Mietleitung über 1.5km Luftlinie, eine Leitungslänge von um die 8km.