Dunkle Farben richtig fotografieren

Hallo ihr Fotoexperten,

wie fotografiere ich dunkle Farben mit einer Digicam so, dass die Farben möglichst naturgetreu werden ?
Bei mir werden dunkle Objekte immer entweder überbelichtet, im Farbton verfälscht oder kontrastarm.Lila wird blau, braun wird dunkelgrau und bei schwarz und dunkelblau erkennt man entweder keine Details mehr oder die Farbe kommt zu hell raus.
Den Weißabgleich habe ich schon manuell auf die jeweilige Lichtquelle eingestellt. Das bringt nichts. Ich habe draußen und im Innenraum fotografiert mit und ohne Sonne/Blitz/Beleuchtung von der Seite und von oben. Ich verwende eine Sony DSC-P71.

Gruß
Lexi

ich kann dir nicht sagen wies bei den digis genau ist, aber in der „richtigen“ fotografie ist es so dass die belichtungsmesser auf einen standardgrauwert eingemessen sind. darum wird schnee immer grau und schwarz eben auch. der „automat“ macht eben ein durchschnittsbild.
wenn du schnee fotografierst mußt du die blende öffnen. mindestens um 2 stufen. manchmal auch mehr.
bei schwarz* ist es umgekehrt da must du ein bis zwei blenden schliessen. um noch zeichnung in die dkl. partieen zu bekommen.
selbstverständlichg O H N E die gemessene belichtungszeit zu verändern. ich mach das immer so aus dem gefühl herraus. da hilft halt nur üben üben üben. a prospos: genau so ist es bei gegenlichtaufnahmen. damit deine freundin nicht im schatten absäuft mindestens 2 - 3 blenden öffnen. und du bekommst das tollste foto. weil „natürlich“. Eine Aufhellung mit blitz ist zwar leichter sieht aber immer gefroren aus.
viel spasss beim üben
t.

* Darum sind fast alle fotos der lavafelder auf lanzarote falsch belichtet. denkt keine sau an eine korrektur.

Hi,

selbstverständlichg O H N E die gemessene belichtungszeit zu
verändern. ich mach das immer so aus dem gefühl herraus.

Ich nehm zumindest bei Makros eine Graukarte( gibts ab 3 EUR bei
http://www.fotobrenner.de ) zum messen. Hab aber keine Ahnung ob das
bei Digicams was bringt, da läuft ja meist alles automatisch. Und wie
heisst es so schön „Automatiken machen die Fehler automatisch - immer
die gleichen und immer wieder. Der Fotograf kann aus Fehlern
lernen.“(Fritz Pölking)

Gruss Jan

Hi,

das mit der Graukarte und den Blenden wird Dir bei einer handelsüblichen Digicam nichts nutzen. Eine althergebrachte Spiegelreflexkamera ist damit noch zu beeindrucken, hat diese doch wenige Messpunkte, aus denen Mittenwerte gebildet werden. Diese kann man dann manuell korrigieren. Bei einer Digicam für ein paar Euro ist sowas nicht drin. Die Einflussmöglichkeiten sind relativ gering, von ein paar einfachen Automatiken mal abgesehen. Hier werden die die einzelnen Bildpunkte bewertet, und gemittelt. Vielleicht hilft Dir da ja die digitale Nachbearbeitung am PC weiter.

Sorry, aber ich liebe auch die altehergebrachten SLR´s !!!

Hi,

das mit der Graukarte und den Blenden wird Dir bei einer
handelsüblichen Digicam nichts nutzen. Eine althergebrachte
Spiegelreflexkamera ist damit noch zu beeindrucken, hat diese
doch wenige Messpunkte, aus denen Mittenwerte gebildet werden.
Diese kann man dann manuell korrigieren. Bei einer Digicam für
ein paar Euro ist sowas nicht drin.:
Sorry, aber ich liebe auch die altehergebrachten SLR´s !!!

Ich inzwischen auch wieder !! Im Digitalwahn hab ich meine Canon verkauft. Da ging zwar auch alles vollautomatisch, aber die Farben waren ohne „Graukarte“ (was ist das ?) und manueller Einstellung trotzdem einfach besser.
Jemand hat mir den Tipp gegeben mit Spotmessung zu arbeiten und dann den dunkelsten Punkt mit Blitz aufzuhellen. Mal sehen, ob das was nützt. Ich werde berichten.

Danke für alle Tipps
Lexi

Belichtungskorrektur?
hi,

logisch daß das überbelichtet wird. die kamera kann nicht zwischen schwarzen und grauen objekten unterscheiden, sondern versucht immer, ein „richtig“ belichtetes bild zu liefern. entweder du schaltest auf automatik und probierst so lange herum bis die belichtung stimmt, oder du benutzt die belichtungskorrektur (sollte eine gute kamera haben): ein bis zwei stufen künstlich unterbelichten, dann sollte das dunkle auch dunkel sein!

übrigens entsetzlich, daß hier digitale fotografie der „richtigen fotografie“ gegenübergestellt wird. dann ist ein VHS-band wohl auch „richtiges“ video und DVD nicht?

gruß
datafox

Hi Lexi,

Ich inzwischen auch wieder !! Im Digitalwahn hab ich meine
Canon verkauft. Da ging zwar auch alles vollautomatisch, aber
die Farben waren ohne „Graukarte“ (was ist das ?) und
manueller Einstellung trotzdem einfach besser.

Die Belichtungsmessung analoger(?) Kameras ist auf 18% Grau geeicht.
Weiss reflektiert ja mehr Licht als Schwarz, die Graukarte genau 18%
des eintreffenden Lichtes. Das ist ein einfaches genormtes graues
Stück Papier oder Plastik. Das Teil hälst du einfach zwischen Motiv
und Kamera zum Messen, damit stimmt dann die Belichtungszeit*.

Grus Jan

*hab ich alles aus folgenden Buch gelernt,
Fritz Pölking „Naturfotografie“ ISBN:3804350380 Buch anschauen

Hallo ihr Fotoexperten,

wie fotografiere ich dunkle Farben mit einer Digicam so, dass
die Farben möglichst naturgetreu werden ?
Bei mir werden dunkle Objekte immer entweder überbelichtet, im
Farbton verfälscht oder kontrastarm.:
Gruß
Lexi

Erstmal danke an alle für die Tipps.
In einem anderen Forum schrieb jemand, ich sollte es mal mit der Spotmessung versuchen. Das habe ich gemacht und das Ergebnis war viel besser als vorher. Das Braun kam genauso raus wie es in Wirklichkeit ist und bei Schwarz hat sich die Detailerkennbarkeit verbessert.
Die Blende kann ich an meiner Kamera nicht manuell einstellen, aber ich kann vielleicht versuchen die Automatik auszutricksen, indem ich ein anderes Programm wähle.

Gruß
Lexi

hi

übrigens entsetzlich, daß hier digitale fotografie der
„richtigen fotografie“ gegenübergestellt wird. dann ist ein
VHS-band wohl auch „richtiges“ video und DVD nicht?

der unterschied ist meines erachtens nicht zwischen der „analogen“ und der „digitalen“ photographie gemeint, sondern zwischen der „optisch-chemischen“ und der „elektronischen“.
übersetzt auf die bewegten bilder ist vhs mindestens genauso „unrichtig“ wie die dvd - das einzig wahre bleibt das kino mit dem zelluloid !!!

grüsse

hi,

das einzig wahre bleibt das kino mit
dem zelluloid !!!

auf das habe ich gewartet :smile:
gibt es auch eine begründung außer „damals war alles besser“?

ich stimme zu, wenn jemand sagt, SLR ist „richtige“ (professionelle) fotografie und der rest ist amateurhaft, aber was hat das mit der art zu tun, wie das bild gespeichert wird?

datafox

hi,

hi

das einzig wahre bleibt das kino mit
dem zelluloid !!!

auf das habe ich gewartet :smile:

freut mich, deine erwartungen erfüllt zu haben . . .
:wink:

gibt es auch eine begründung außer „damals war alles besser“?

klar, auch heute ist kino noch besser.

ich stimme zu, wenn jemand sagt, SLR ist „richtige“
(professionelle) fotografie und der rest ist amateurhaft, aber
was hat das mit der art zu tun, wie das bild gespeichert wird?

hmm - um die art der speicherung ging es meines erachtens nicht, da ist mir zu hause vhs und dvd sehr recht, beides ebenbürtig - ebenso wie ich meine dias unbedingt als jpg zum schnell mal anschauen auf dem rechner haben möchte - ohne allerdings auf die möglichkeiten des dias zu verzichten.
aber ursprünglich ging es doch nicht um die speicherung sondern um die herstellung des bildes - und da ist meines erachtens die chemisch optische metode um einiges besser als die elektronische . . . . im photo wie im film.
eine video-kamera schafft nicht annähernd den kontrastbereich einer „echten“ kamera - und auch nicht die auflösung . . .
mal so grob die zwei hauptargumente.

darum ging es mir

grüsse

hi,

eine video-kamera schafft nicht annähernd den kontrastbereich
einer „echten“ kamera - und auch nicht die auflösung . . .

also wie gehabt: KEIN argument.
guck dir doch einfach mal beispielbilder einer 11 megapixel spiegelreflexkamera an. das einzige argument ist immer noch der preis. aber da reden wir mal in 1-2 jahren weiter :wink: das ende der analogen fotografie ist m. e. bereits spürbar. digitales kino in filmauflösung wird auch folgen. es hinkt nur deswegen hinterher, da es noch probleme gibt, derartige datenmengen schnell genug zu verarbeiten und zu speichern.

gruß
datafox

hi,

hi

eine video-kamera schafft nicht annähernd den kontrastbereich
einer „echten“ kamera - und auch nicht die auflösung . . .

also wie gehabt: KEIN argument.

wieso ist das jetzt kein argument ???
es gibt genug szenen in genug tv-filmen bei denen man sofort sieht dass sie mit „video“ hergestellt sind . . . oder wieso sehen alle tv-filme von der beleuchtung so flach, weil zu gleichmässig aus ?
spiele mit licht und schatten sind für video eben (immer noch) zu schwer - aber eigentlich ein wichtiges stilmittel.
und der gesichtsausdruck eines schauspielers der vor einem fenster steht - mit welcher technik willst du den aufnehmen ?
und die „kerzen-sequenz“ (einzige beleuchtung: kerzen) in kubricks barry lyndon ? - die zwar zugegebenermassen vor allem durch ein lichtstarkes f0,9-objektiv entstanden ist aber dennoch mit video anders ausgesehen hätte/aussehen würde.
was die zukunft in der digitalen technik bringen wird soll sich dann zeigen wenn man soweit ist - momentan erreicht sie eben die oben erwähnten punkte einfach noch nicht - ist ja auch kein vorwurf ans digitale - gut ding will weile haben.

guck dir doch einfach mal beispielbilder einer 11 megapixel
spiegelreflexkamera an. das einzige argument ist immer noch
der preis. aber da reden wir mal in 1-2 jahren weiter :wink: das
ende der analogen fotografie ist m. e. bereits spürbar.

das ist gut möglich. was ich daran wirklich schade finde ist ja auch nicht dass die digitale technik grosse sprünge macht, sondern dasss uns im selbigen atemzug plötzlich erzählt wird dass der alte kram nichts taugt und sowieso bald kaputt geht - und das ist der grösste quatsch . . . „retten sie ihre vhs-bänder“ heisst es allerortens - na wenn die nach 10 jahren plötzlich von heute auf morgen kaputtgehen bloss weil eine dvd neben ihnen steht - ja dann will ich die dvd verdammen - aber nur dann.
(der dvd (jetzt sind wir in der tat bei der speicherung) wird ja auch immer zu schnell eine „saugute“ qualität bescheinigt - ich sage: sie „kann“ eine saugute qualität haben - wenn man sie richtig produziert - wenn ich mir aber manche dvds anschaue - ich greife jetzt mal als schlechtestes mir bekanntes beispiel die 90minuten-doku auf der „12 monkeys“-dvd heraus - dann sieht die eben weitaus schlechter aus als auf vhs - nur so als beispiel dass es keinen grund gibt immer das neue deshalb als so toll anzupreisen weil man das „alte“ schlecht macht - dagegen wehre ich mich indem ich die vorzüge des „alten“ herausgreiffe - wird ja immer so schnell vergessen.)

digitales kino in filmauflösung wird auch folgen. es hinkt nur
deswegen hinterher, da es noch probleme gibt, derartige
datenmengen schnell genug zu verarbeiten und zu speichern.

eben nicht „nur“ deshalb - klar, momenetan ist dass das problem, ebenso wie der preis. über solche kameras wird aber eher bei solchen produktionen nachgedacht die mit viel studiolicht produziert werden - auf die landschaftstotale wird man so schätze ich noch ein wenig länger warten müssen. aber es kommt, keine frage - wieder aber kein grund das zelluloid madig zu machen - kann doch beides bestehen - nebeneinander - jedes für sein einsatzgebiet - gerade in szenen die sowieso digital nachbearbeitet werden sollen wäre dass wohl ein grosser vorteil.

ich will ja - wie oben schon angedeutet - nicht die neuen techniken a priori verdammen. aber im kampf um neue techniken werden die alten etwas zu schnell madig gemacht. und es gibt eben für jede technik vor und nachteile. es kann nicht sein dass die vorteile der „alten“ technik plötzlich vollends übersehen werden nur weil man das neue vorantreiben will - das ist mein hauptargument.

und übrigens - dass das ende der analogen photographie spürbar ist - ok, aber liegt dass jetzt am vorteil der technik oder am kaufverhalten der nutzer ??
anders gesgt: ist ein film mit hohen einspielergebnissen besser als einer mit niedrigen einspielergebnissen ???

ich hoffe nicht.

grüsse
vertigo

hi,

eine video-kamera schafft nicht annähernd den kontrastbereich
einer „echten“ kamera - und auch nicht die auflösung . . .

also wie gehabt: KEIN argument.
guck dir doch einfach mal beispielbilder einer 11 megapixel
spiegelreflexkamera an. das einzige argument ist immer noch
der preis.

Nee, du hast in der analogen Fotografie viel mehr
Gestaltungsfreiraum, das gleiche Foto hat auf einem Velvia(ist extrem
Bunt) Film eine ganz andere Wirkung als auf einem „normalen“ Dia
Film. Im SW Bereich hast du eine ähnlich grosse Auswahl. Das ist wie
der Vergleich LP vs. CD, ich finde das LPs besser klingen und ich mag
Fotos auf Film lieber. Digibilder sind ganz ok fürs Familienalbum,
sonst benutze ich lieber SW oder Dia Film. Ich hab einen Diascanner
und bearbeite die Bilder sehr gern auf dem PC weiter, aber
Fotografieren dann doch lieber analog.

Ein echter Vorteil ist die Archivfestigkeit, ein 100 Jahre altes
Negativ kannst du immer noch problemlos weiterverarbeiten, aber bei
einem 10 Jahre alten digitalen Datenträger kannst du schon arge
Probleme bekommen.

aber da reden wir mal in 1-2 jahren weiter :wink: das
ende der analogen fotografie ist m. e. bereits spürbar.

Ja ist es, Digital wird bei Otto Normalknipser in den nächsten Jahren
Standart werden. Im Amateur/Profibereich wird jeder das nehmen was
ihm mehr liegt. SW ist ja auch nicht ausgestorben.

Gruss Jan

hi,

(snip wegen zustimmung)

und übrigens - dass das ende der analogen photographie spürbar
ist - ok, aber liegt dass jetzt am vorteil der technik oder am
kaufverhalten der nutzer ??

fakt ist, daß im consumerbereich die analoge fotografie bereits zu grabe getragen wird. für den heimbenutzer bietet digital einfach mehr vorteile. die kaufzahlen sprechen für sich. (übrigens: vorteile der technik und kaufverhalten sind eins, denn technik wird immer zur verkaufssteigerung erfunden.)

im profibereich sieht es noch anders aus, da hochauflösende SLRs noch extrem teuer sind ($7000 für eine 11 MP von canon, wobei 11 MP angeblich immer noch nicht an die qualität von diafilm herankommen!) aber auch da ist eine veränderung im kaufverhalten zu beobachten. ich sah schon einige profifotografen (stichwort hochzeitsfotografie), die mit digital arbeiten (6 MP). die vorteile liegen auf der hand: kein materialverschleiß, sofortverkauf von abzügen vor ort auf bestellung *vom laptop*, nachbearbeitung einfach usw. das problem das sich ergibt: a) extremer preis der dinger b) noch nicht alle firmen verfügbar, d.h. der fotograf mit seinem nikon-zubehör und -objektiven muß noch warten auf seine 12 MP SLR von nikon…

gruß
datafox - deren nächste kamera eine SLR sein wird :smile:

hi,

ich finde das LPs besser klingen

das ist wohl geschmackssache. ich finde das CDs besser klingen. stichwort rauschen, ausfälle durch alter usw.

Ein echter Vorteil ist die Archivfestigkeit, ein 100 Jahre
altes
Negativ kannst du immer noch problemlos weiterverarbeiten,
aber bei
einem 10 Jahre alten digitalen Datenträger kannst du schon
arge
Probleme bekommen.

das mag ich zu bezweifeln :smile: daten sind prinzipiell unzerstörbar, nicht an einen ort gebunden und beliebig verfielfältigbar. es gelten natürlich die selben sorgfaltpflichten. die kiste mit negativen kann genauso abbrennen wie eine festplatte (nur ich habe eine weitere kopie noch ganz woanders :wink:

ansonsten zustimmung
gruß
datafox

hi,

hi

(snip wegen zustimmung)

snip ? zustimmung in welchem punkt ?

und übrigens - dass das ende der analogen photographie spürbar
ist - ok, aber liegt dass jetzt am vorteil der technik oder am
kaufverhalten der nutzer ??

fakt ist, daß im consumerbereich die analoge fotografie
bereits zu grabe getragen wird.

leider

für den heimbenutzer bietet
digital einfach mehr vorteile.

ok, sagt man - bis man von einer angepriesenen (eher „kleinen“) kamera doch mal einen grossen abzug will - ich stimme dir zwar an sich zu, dennoch werden eben dem normal-user nicht alle sachverhalte genau erläutert, welche ihn doch vielleicht zum dia hätten tendieren lassen . . . „das ist heute standart“ sagen die verkäufer gerne die eben das digitale pushen wollen . . . „viel besser, hab ich auch daheim“ - mein gott . . .

die kaufzahlen sprechen für sich.

die kaufzahlen sprechen für das zu grabe tragen und für den wunsch nach neuer technik, ok

(übrigens: vorteile der technik und kaufverhalten sind
eins, . . .

nein

. . . denn technik wird immer zur verkaufssteigerung
erfunden.)

ja (jain)

entschuldige mal, aus dem kaufverhalten kann ich nicht unbedingt auf den vorteil einer technik schliessen - eher darauf wie beeinflussbar käufer sind oder wie werbung funktioniert.
beispiele ?
heute noch sind viele der ansicht dass „betamax“ besser ist als „vhs“.
alle verfluchen „windows“, trotzdem hat es jeder.
zwei beispiele die nicht unbedingt mit der besseren technik sondern mit der besseren vermarktung zu tun haben . . .
klar hatten/haben die meisten vhs/windows weil die kompatibilität schneller ereicht wurde - hätten die video-user sich für die bessere betamax-technik entschieden wären mehr filme auf diesem format erschienen und die technik wäre schneller/besser weiterentwickelt worden.
klar, so wie es heute gelaufen ist standen viele betamax-user alleine da - trotzdem kein zeichen dass vhs besser wäre - überhaupt nicht.

im profibereich sieht es noch anders aus, . . . ich sah schon einige
profifotografen (stichwort hochzeitsfotografie), die mit
digital arbeiten (6 MP). die vorteile liegen auf der hand:
kein materialverschleiß, sofortverkauf von abzügen vor ort auf
bestellung *vom laptop*, nachbearbeitung einfach usw.

klar - für manche anwendungen „reicht“ das digitale und ist oftmals auch besser - fotographien zur aktuellen berichterstattung die sowieso „nur“ in zeitungen gedruckt werden und schnell übermittelt werden sollten sind digital mittlerweile besser aufgehoben.
für hochglanz-werbe-photos ist oft sogar das dia zu schlecht - stichwort mittelformat.
also wie gehabt - beides kann und muss nebeneinander stehen, keine frage

gruß
datafox - deren nächste kamera eine SLR sein wird :smile:

habe mir kürzlich auch eine gekauft - und will neben der analogen „herstellung“ des bildes nicht auf die digitale „betrachtung“ desselben verzichten - ebensowenig wie auf das dia

grüsse

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hi,

ich finde das LPs besser klingen

das ist wohl geschmackssache. ich finde das CDs besser
klingen. stichwort rauschen, ausfälle durch alter usw.

alles eine frage der sorgfalt - klar rauschen platten - aber wenn die user ihre cd’s genauso nicht pfleglich behandeln wie ihre platten dann schenkt sich das nichts. andersrum gesagt: wären die meisten platten nicht in einem erbärmlichen zustand, dann würden sie auch besser klingen.

gruss

hi,

klar hatten/haben die meisten vhs/windows weil die
kompatibilität schneller ereicht wurde - hätten die video-user
sich für die bessere betamax-technik entschieden wären mehr
filme auf diesem format erschienen und die technik wäre
schneller/besser weiterentwickelt worden.

stimmt! haste ja doch recht. beta kenne ich - ist besser als vhs. und windows linux - *lach* geschenkt.

dennoch bin ich der meinugn, daß das hinkende vergleiche sind. vhs und beta sind direkte konkurrenten, während digitalfotografie eine völlig neue technik ist, die die alte einfach verdrängt und nicht wie eine marke eine andere durch bessere werbung aus dem rennen wirft. am ehesten könnte man noch zwischen marken wie HP und solchen wie canon vergleichen. plötzlich erzeugen elektronikfirmen kameras…! und da stimme ich dir zu: da bin ich konservativ. etwas das nicht erfahrung im bereich optik hat, kommt mir als kamera nicht ins haus, denn auch bei digi macht immer noch eine super elektronik nichts her, wenn die optik mies ist!

klar, so wie es heute gelaufen ist standen viele betamax-user
alleine da - trotzdem kein zeichen dass vhs besser wäre -
überhaupt nicht.

stimmt.

habe mir kürzlich auch eine gekauft

ich darf fragen welche?

gruß
datafox

hi,

hi

stimmt! haste ja doch recht.

danke
:wink:

dennoch bin ich der meinugn, daß das hinkende vergleiche sind.
vhs und beta sind direkte konkurrenten, während
digitalfotografie eine völlig neue technik ist, die die alte
einfach verdrängt und nicht wie eine marke eine andere durch
bessere werbung aus dem rennen wirft.

hmmmm - grübel grübel
bedingt - ach - ok, stimmt schon irgendwie ein bisschen . . . bezüglich der behauptung dass verkaufszahlen einen rückschluss auf die technik schliessen lassen behalte ich das argument/beispiel aber noch aufrecht.

habe mir kürzlich auch eine gekauft

ich darf fragen welche?

ja, darfst du - also ich habe aber nur innerhalb der canon eos reihe „gesucht“ - zum leidwesen der nikon/minolta vertreter - aber eos kenne ich einfach schon ganz gut - und es war schwer genug.
aus preislichen gründen stand ich kurz vor dem kauf einer 300er, aber ein glücklicher moment lies es doch zu nach dem zu gehen wonach mein herz schlug . . . und jetzt bin ich stolzer besitzer einer eos 30. herrliches gerät. mit jedem anfassen und klicken spürt man dass man was rechtes in der hand hat. :wink:
(und dazu alle einstellmöglichkeiten - brauch ich zwar im moment noch überhaupt nicht - aber ich will ja dazu lernen - und mich nicht in ein paar jahren ärgern müssen)
dazu eher ein kompromiss, ein tamron 28-200er.
da ich mir letztendlich wegen fernreisen endlich eine kamera gekauft habe stand dann doch der punkt im raum dass ich auf dem wackeligen boot im dschungel auf malayisch borneo nicht ständig objektive wechseln will . . . so in etwa zumindest.
der erste grosse test steht aber erst noch bevor.

grüsse
vertigo

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