E Geld Konto, wer weiß was

Warte mal: hier wird uns die Anonymität von Zahlungen mit Bitcoin als Vorteil verkauft und Du erklärst uns jetzt, daß Geldwäscheskandale, bei denen es um möglichst geschickte Verklappung von Geldern geht, bei Bitcoin angeblich (dazu gleich mehr) noch nicht aufgetreten seien? Mit großer Mühe kann ich das gerade noch als Witz auffassen.

Und was das fehlende Auftreten von Geldwäsche mit Bitcoin angeht:
https://www.derstandard.de/story/2000118217204/kriminalamt-geldwaesche-mit-kryptowaehrungen-faengt-erst-an


https://www.computerbild.de/artikel/cb-News-Internet-Bitcoin-Kriminelle-nutzen-Kryptowaehrung-fuer-Geldwaesche-in-Milliardenhoehe-24853707.html

Mal abgesehen davon, daß die Entwickler/Anwender von Verschlüsselungstrojanern ihr Geld per Bitcoin haben wollen und die Leute, die andere per E-Mail wegen angeblich vorhandener Videos in eindeutigen Posen erpressen, ebenso.

Mit so offensichtlich falschen Angaben kommst Du hier noch viel weniger weit als mit Deinen schrägen bzgl. der absehbaren Weltherrschaft des Bitcoin.

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ntv meldet heute, dass die EZB den digitalen Euro „sehr ernsthaft prüft“. Christine Lagarde sagt dazu: „Der digitale Euro sei ein langfristiges Projekt, das zu billigeren, sichereren und schnelleren Zahlungen führen könne.“ https://www.n-tv.de/wirtschaft/der_boersen_tag/Der-Boersen-Tag-am-Montag-12-Oktober-2020-article22092764.html

Ob so ein zentral gesteuerter Euro gegen den dezentralen Bitcoin konkurrieren kann, wird die Zukunft zeigen. Immerhin hat man jetzt auch bei der EZB die Vorteile von Kryptowährungen erkannt.

Es wird sich vor allem zeigen, ob irgendjemand so etwas haben will. Wenn man überhaupt Vorteile findet, wiegen sie die möglichen Nachteile/Gefahren nicht auf.

Mal überlegen: diese geniale EZB, die glaubt, mit niedrigen Zinsen könne man die Banken dazu drängen, Geld an Unternehmen zu verleihen, die dieses Geld gar nicht benötigen und die diese Politik seit über zehn Jahren verfolgt, obwohl sie offensichtlich nicht funktioniert (mal abgesehen, daß man das vorher schon wissen konnte). Die EZB, die ihre Satzung in einem Maße kreativ auslegt, daß man am Verstand der handelnden Personen zweifeln darf. Die EZB, der nun nicht einmal mehr eine Volkswirtschaftlerin vorsteht, sondern eine Juristin. Die EZB, deren Führungspersonal nicht nach Qualifikation und Erfahrung bestimmt wird, sondern nach Proporz und politischer Vernetzung.

Kurz gesagt: eine EZB, die genau das ist, was sie nie sein sollte: abhängig, staatsfinanzierend, eine Spielball der Politiker und Länder und sachlich völlig neben der Spur, was natürlich eine Folge der vorstehenden anderen Punkte ist.

Daß die EZB nun mit dem digitalen Euro rumzaubert, macht dies nicht, weil das eine so vernünftige Sache ist, sondern weil sie es gerade für opportun bzw. es für eine voll coole Sache hält. Und die Politiker sitzen da und erstarren vor Unwissenheit und Verständnis in Ehrfurcht. Wie vor 20/21 Jahren, als man nur irgendwas mit Internet sagen mußte und die Leute einem schon zu Füßen lagen und die Aktien aus den Händen rissen.

Ein digitaler Euro könnte nichts, was nicht heute auch schon ginge - wenn man die Sachen ignoriert, die kein Mensch braucht.

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Weiter oben habe ich den Bitcoin als die einzig dezentrale Kryptowährung bezeichnet, was aber nicht so ganz stimmt. Es gibt weitere Kryptowährungen, die auch dezentral oder auf dem Weg dahin sind, wie z.B. Ethereum und IOTA. Die Dezentralität ist eines der wichtigsten Vorteile von Kryptowährungen, weil sie dadurch nicht zensiert, blockiert oder sonst wie manipuliert werden können. Bei dezentralen Kryptowährungen sind alle Daten rund um die Welt verteilt, öffentlich einsehbar und nachvollziehbar. Das stellt die Datenintegrität sicher und macht Kryptowährungen und die enthaltenen Daten praktisch fälschungssicher. Ist eine Kryptowährung nicht dezentral, könnte man auch beim herkömmlichen Bankensystem bleiben. Ein zentral verwaltetes Konto kann den staatlichen Stellen gemeldet (das Bankgeheimnis wurde 2017 abgeschafft) und vom Gerichtsvollzieher gepfändet werden. Das geht beim Bitcoin oder anderen dezentralen Kryptowährungen naturgemäß nicht.

Ethereum wurde von dem jugendlichen Vitalik Buterin entwickelt, der dafür im fortgeschrittenen Alter von 17 Jahren 2014 den „World Technology Network Award“ als jüngster Preisträger aller Zeiten erhielt. Dieser Preis wurde ihm verliehen für den Nachweis, dass Ethereum nicht nur eine Blockchain wie Bitcoin, sondern auch eine vollständig turingtaugliche Programmiersprache ist. Damit ist es mit Ethereum möglich nicht nur Zahlungsvorgänge, sondern auch programmierbare Verträge auszuführen. Schnell konnte er IBM und Samsung für seine Idee begeistern und mit ins Boot holen und auch den ehemaligen Goldman-Sachs-Manager Joseph Lubin als Mitstreiter gewinnen. Nächstes Jahr soll Ethereum 2.0 ausgerollt werden. Dann wird Ethereum vollständig dezentral sein.

Auch IOTA arbeitet intensiv daran, den zentralen Coordinator, der momentan noch alle Transaktionen bestätigen muss, abzuschaffen. Bitcoin und auch Ethereum stoßen bei einer Überlastung des Netzwerks schnell an ihre Grenzen, da sie nur 7 (Bitcoin) bzw. 15 (Ethereum) Transaktionen pro Sekunde bewältigen können. IOTA dagegen ist praktisch unendlich skalierbar und kann auf ultrakleinen Minigeräten eingesetzt werden, da es kaum Energie benötigt. IOTA ist also für das Internet of Things (Internet 4.0) bestens geeignet. Anfang 2021 soll der zentrale Coordinator abgeschafft und IOTA 2.0 veröffentlicht werden. Viele Firmen, wie z.B. Bosch, Siemens AG, die Innogy SE, die RWE AG, der Halbleiterhersteller Intel und der Pharmakonzern Merck haben bereits zahlreiche Patente auf der Basis von IOTA angemeldet. Bosch hat auch sehr früh schon einen großen Teil IOTAs gekauft, um am zukünfigen Erfolg teilhaben zu können.

Auch ich selber habe schon 2015 einen beträchtlichen Anteil erworben und damit schon mehrere 100.000% Profit erwirtschaftet.

…und eine verurteilte Straftäterin, nicht zu vergessen.

Die Realität sieht aber leider anders aus als in deinen Märchen.

Keine Bitcoins mehr, weil Internet abgeschaltet:

Kursmanipulationen:
ttps://coin-ratgeber.de/wissen-wie-kurse-von-kryptowaehrungen-manipuliert-werden/

Bticoin-Crash:



Hör doch endlich auf, deine Träume als Wahrheiten zu verkaufen.

Das muss er doch. Stell Dir vor, Du hättest deine armseligen Kröten in so einen Mist investiert, und siehst nur eine Chance, da noch mal irgendwie mit einem blauen Auge raus zu kommen. Ist nicht viel anders als bei Schneeballsystemen. Wenn es am Hintern kalt wird, dann wirbt man da auch Oma und Opa an. Ich erinnere mich noch gut an die ganzen Geno…-Jünger, die hier regelmäßig auftauchten, und auch nicht hören wollten, was jeder sehen konnte, der nicht ganz mit dem Klammerbeutel gepudert worden war. Die Hoffnung stirbt eben zuletzt. Da muss man dann auch durch 1001 Widersprüchlichkeiten einfach mal durch.

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Das stimmt nicht. Ein staatlich garantiertes Bankgeheimnis gab es in Deutschland nie, nur ein vertragliches. Letzteres besteht weiterhin und schützt den Kontoinhaber/Bankkunden davor, daß das Kreditinstitut Informationen einfach mal so an einen Dritten weitergibt. Den Finanzbehörden gegenüber waren die KI aber immer - unter gewissen Voraussetzungen - auskunftspflichtig und daran hat sich auch nichts geändert.

Ein Konto ist nicht zentral verwaltet. Ein Konto wird bei einem Kreditinstitut geführt. Direkten Zugriff auf Kontostände oder ähnliches hat keine zentrale oder gar staatliche Stelle.

Das ist schlichtweg falsch, was ja auch schon von @Wiz erklärt wurde.

Ach so, deswegen quatscht Du hier die Leute mit Lügen, Phrasen und Behauptungen voll. Damit der Kurs nach oben geht. Du weißt aber schon, daß Kursmanipulation a) strafbar ist und b) dazu auch schon falsche Tatsachenbehauptungen „im Internet“ zählen können, oder?

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ich weiß gar nicht, warum Du Dich hier so aufregst. Wenn Dich das Thema nicht interessiert, dann lies einfach das nächste. Ich schreibe meine Theorien aus voller Überzeugung, und was ich berichte, sind schließlich keine „Träume“, sondern nachprüfbare Tatsachen. Auch wenn ein Teil der Börsenumsätze hinzugedichtet wurde, ist ein Tagesumsatz von etwa 100 Milliarden Dollar kein „Mist“. Im Krypto-Space sind keine Träumer investiert, sondern Leute und Firmen mit echtem Geld. Die aufgeführten IOTA-Patente von Bosch, Siemens, Innogy, RWE, Intel und Merck kann jeder im Patentamt nachlesen. Die wurden nicht von Träumern angemeldet. Die Blockchain und DLTs (Distributed Ledger Technologien) werden die Zukunft erobern, so wie das Internet vor 30 Jahren die Welt erobert hat, ob es Dir gefällt oder nicht. Über kurz oder lang werden DLTs fast zwangsläufig in alle Privathaushalte, Firmen und Behörden einziehen unabhängig davon, ob das jeder verstanden hat oder nicht.

So etwas können nur Naivlinge annehmen, wenn selbst Käufe von 425 Millionen Dollar vom Microstrategy kaum Auswirkungen auf den Kurs haben. Ich mache hier keine Anlageberatung und werbe nicht, sondern berichte nur über meine persönlichen Erfahrungen. Um gleich alles vorab zu erzählen: ich habe im Jahr 2014 eine schuldenfreie Wohnung verkauft, und damals ein paar Bitcoins für 180,- € das Stück angeschafft (Kurs heute knapp 10.000 €). Einen Teil des Gewinns habe ich ein Jahr später in Ethereum für 0,6 € pro Stück investiert (Kurs heute über 300 €). Im November 2015 habe ich ein paar Krümel in IOTA gesteckt. Doch bei einer Kurssteigerung von mehreren 100.000% werden auch aus Krümeln stattliche Beträge.

Wer den Trend erkennt, kann seine Lehren daraus ziehen, wer nicht, der lässt es eben.

Buchgewinn in Prozent: 55.000%

Buchgewinn: 50.000%

:man_facepalming:

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Dass ich Argumente gegen deinen Unsinn bringe, durch Links auf reale Ereignisse deine Behauptungen und Träumereien widerlege, ist ein Zeichen dafür, dass mich das Thema nicht interessiert?

Es gibt hier genau einen

und das bin nicht ich. Ich habe die ganze Chose schon beobachtet, als du nicht mal davon gehört hast. Und mit Informatik, Sicherheit und Cryptografie habe ich mich schon seit den 80er Jahren befasst. Erzähl keinen Käse, du würdest dich lächerlich machen.

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Die Zahl errechnet sich aus allen Coins?

ja, den aktuellen Tagesumsatz und auch den der einzelnen Kryptowährungen kannst Du hier nachschauen: https://coinmarketcap.com/all/views/all/

einen kleinen Vorgeschmack über die Möglichkeiten, die IOTA mit der Distributed Ledger Technology zukünftig bietet, kannst Du Dir auf Youtube ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=lpmbB8tPjNs

Vielleicht solltest du dir bei Gelegenheit mal überlegen, was mit dem Begriff „Bullshit Bingo“ gemeint sein könnte.

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ein weiterer großer Vermögensverwalter, die US-amerikanische Vermögensverwaltung Stone Ridge hat für 115 Millionen Dollar Bitcoin gekauft: https://cryptomonday.de/bitcoin-in-den-haenden-der-institutionen-vermoegensverwalter-kauft-10-000-btc/.
Wer jetzt immer noch behauptet, das wären Träumer, soll einfach weiterschlafen. Trotzdem möchte ich davor warnen, blind in irgendwelche Kryptowährungen zu investieren. Das entscheidende Kriterium ist dabei die Dezentralität, denn die meisten der über 7000 gelisteten Währungen werden von den Entwicklern kontrolliert und zentral gesteuert. Auch wenn die EZB einen digitalen Krypto-Euro ausgibt, will sie damit natürlich die Bürger überwachen und kontrollieren. Das hat nichts mit dem dezentralen Bitcoin zu tun, denn nur durch seine Dezentralität entzieht er sich Manipulationen und Reglementierungen und kann nicht vom Gerichtsvollzieher gepfändet werden. Im Umkehrschluss heißt das aber auch, dass der Bitcoin damit den aktuellen Kontrollinstanzen ihr wichtigstes Kontrollinstrument wegnimmt, und es dadurch wahrscheinlich zu gesetzlichen Einschränkungen kommen wird.

Du hast also auch nicht verstanden, was ein Fonds ist? Das hat mit Vermögensverwaltung nicht viel zu tun.

Langsam wird es richtig peinlich, welche Märchen du immer aufs neue hier absonderst. Das ist doch alles bereits widerlegt!

…bedeutet das nichts anderes als: du bist komplett lernresistent und hast vom ganzen Thema entweder nicht die geringste Ahnung oder hinter deiner Märchenstunde steckt eine boshafte Absicht.

Ich fange mal einfach an: Wie mißt man denn Dezentralität, d.h. wie kann ich entscheiden, ob Coin X dezentraler als Coin Y aufgestellt ist?

Ferner: Je nach angebotener Metrik, wie dezentral ist das heutige Internet? Funktioniert der Transfer von Coins oder ein proof of stake auch ohne Internetzugang?

Dann noch eine einfache Frage: Als Regierung, Geheimdienst, Armee oder böse Zentralbank, reicht es nicht das Internet in einer Region lahmzulegen, um Coins in dieser Region unbrauchbar zu machen?

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es gibt keine Steigerungsform von dezentral. Entweder ist ein Coin dezentral oder eben nicht, dann ist er zentral. Der Bitcoin war von Anfang an dezentral, bei ihm liegt es sozusagen in den Genen. Da beim Bitcoin alle Netzwerkteilnehmer die gesamte Blockchain mitsamt ihrer kompletten Historie gespeichert haben, entsteht die extrem hohe Sicherheit. Doch das hat auch den Nachteil, dass die Transaktionen vergleichsweise langsam und bei Überlast auch teuer werden und auch viel Strom verbraucht wird. Für den Alltag brauchbare Funktionen müssen über „second layer“-Lösungen zur Verfügung gestellt werden, wie beispielsweise Liquid oder Lightning. Bei IOTA dagegen sind die Transaktionen völlig gebührenfrei und extrem schnell. Wenn man über IOTA 0,001 Cent überweist, kommen beim Empfänger auch 0,001 Cent an. Deshalb ist IOTA sehr geeignet für das Internet of Things. Doch ein kostenloses Netzwerk wie IOTA ist auch anfällig gegenüber Attacken, da es vergleichsweise billig ist, das Netzwerk durch Überlastung zum Zusammenbruch zu bringen. Deshalb gibt es noch den zentralen Coordinator, der alle Transaktionen bestätigen muss. Aber es gibt ernsthafte und glaubhafte Bemühungen, ihn abzuschalten, den sogenannten Coordicide (Zusammenführung der beiden Begriffe Coordinator und Homicide (Mord)). Solange eine zentrale Instanz vorhanden ist, muss man befürchten, dass die Entwickler mit dem Coin machen können, was sie wollen, wie beispielsweise auch die Einlagen aufs eigene Konto übertragen oder etwas ähnliches. Bei IOTA arbeiten über 100 Wissenschaftler (Ingenieure, Physiker und sogar Mathematikprofessoren) am Coordicide, der Anfang des nächsten Jahres Realität werden soll. Wie das genau geschehen soll, würde hier zu weit führen, aber das Interesse der Industrie ist riesengroß https://iotaarchive.com/

nein

ja. Also Coins werden dadurch nicht unbrauchbar, aber Transaktionen sind dann nicht mehr durchführbar. Außerdem gäbe es in dieser Region ganz andere Probleme.

Doch. Graphentheorie, Zentralität: https://en.wikipedia.org/wiki/Centrality

Welche oder wessen Sicherheit genau? Es gibt ja wohl auch die Lightweight-Nodes im Unterschied zu den Full-Nodes. Sind erste nun unsicherer? Wenn ja, warum?

Das möchte ich noch etwas genauer erklärt haben: Viel Historie bedeutet, daß eine neue Transaktion langsam ist? Das heißt mit jeder Transaktion wird das gesamte Netzwerk langsamer?

IOTA-Diskussionen müssen wir wohl verschieben, bis die dezentral geworden sind. Ansonsten kommt das Finanzamt ja vergleichsweise einfach an mein Guthaben, wenn ich Dich richtig verstehe und Hierarchie das einzige Kriterium ist.

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