Ich habe gestern meinen E-Herd angeklemmt. Da die Anschlußdose nur mit 3x2,5 versorgt wird, habe ich gemäß Betriebsanleitung des Herdes L1, L2 und L3 gebrückt.
Beim Testen des Kochfeldes hat die Kontrollampe einmal kurz „gezuckt“, danach war sie dunkel und keine Platte wird warm.
Der Ofen geht (Licht und Wärme).
Frage: weiß jemand, ob (und wo) es im Herd (Siemens HN17023, Schlicht-und-einfach-Standherd ohne Ceran/Induktion etc.) eine interne Sicherung für das Kochfeld gibt?
Aus den Erfahrungen einer mehrstündigen Google-Recherche gebe ich folgende ergänzende Hinweise:
Ja, die Sicherung im Hausanschlußkasten ist drin (sonst würde auch der Ofen nicht gehen)
Ja, ich habe mal gelernt, Strippen zu ziehen, die Sicherheitsregeln zu beachten und Lüsterklemmen der richtigen Größe zu verwenden und sie auch ordentlich festzuziehen.
Nein, ich habe natürlich *kein* 2-DA-Telefonkabel für den Herdanschluß verwendet, habe es auch nicht mit einer WLAN-Verbindung versucht, sondern wie es sich gehört eine NYM-3x2,5-Leitung verwendet.
Ja, alle Brücken sind richtig gesetzt.
Ja, ich habe bereits das Handbuch konsultiert und ausgiebig gegoogelt, leider ohne Erfolg (außer daß ich ein bißchen angesäuert bin, weil jeder Hans und Franz auf derartige Fragen die Sicherheitsregeln runterleiert und empfiehlt, nur stromlos zu arbeiten usw., aber kaum mal einer auf die eigentliche Frage eingeht…)
E-Herde haben (fast?) nie interne Sicherungen. Sonst würde es auch im Handbuch stehen mit einer Beschreibung wie man an die Sicherungen gelangt. Überprüfe nochmals die Brücken, die Sicherungen an den Anaschlusskasten. 3x2,5 bedeutet es Drehstrom, oder Wechselstrom mit Nullleiter und PE? Gegebenfalls gibt’s ein internes Problem des Herdes.
E-Herde haben (fast?) nie interne Sicherungen. Sonst würde es
auch im Handbuch stehen mit einer Beschreibung wie man an die
Sicherungen gelangt.
Von Sicherungen steht da nix (aber die zentrale Aussage zum Thema Troubleshooting ist eh „Fachmann bestellen“ - ich hab nur keine Lust, 100 Eumark hinzulegen, damit der überhaupt KOMMT - und dann nochmal 50 weitere Cent für das Ersatzteil…)
Überprüfe nochmals die Brücken, die
Sicherungen an den Anaschlusskasten.
Okay, die Brücken sind korrekt gesetzt, und wenn die Sicherung nicht drin wäre, würde auch der Ofen nicht gehen. Wie gesagt: es ist nur eine vorhanden.
3x2,5 bedeutet es
Drehstrom, oder Wechselstrom mit Nullleiter und PE?
3x2,5 sind in diesem Fall L, N und PE, also ganz normaler Wechselstrom. Drehstrom ohne Neutralleiter und Schutzerde wäre auch *etwas* abenteuerlich…
Gegebenfalls gibt’s ein internes Problem des Herdes.
Daran hatte ich noch gar nicht gedacht…
Meinst Du sowas wie eine interne Sicherung?
Von Sicherungen steht da nix (aber die zentrale Aussage zum
Dann sind eben keine interne Sicherungen vorhanden.
Überprüfe nochmals die Brücken, die
Sicherungen an den Anaschlusskasten.
Okay, die Brücken sind korrekt gesetzt, und wenn die Sicherung
nicht drin wäre, würde auch der Ofen nicht gehen. Wie gesagt:
es ist nur eine vorhanden.
Wenn es Drehstrom waere, kann es durcheaus der Ofen brennen, aber die anderen zwei Sicherung kaputt und das Herd waermt nicht. In deinem Fall ist es wohl nicht so.
3x2,5 bedeutet es
Drehstrom, oder Wechselstrom mit Nullleiter und PE?
3x2,5 sind in diesem Fall L, N und PE, also ganz normaler
Wechselstrom. Drehstrom ohne Neutralleiter und Schutzerde wäre
auch *etwas* abenteuerlich…
Gegebenfalls gibt’s ein internes Problem des Herdes.
Daran hatte ich noch gar nicht gedacht…
Meinst Du sowas wie eine interne Sicherung?
Keine Sicherung. Manche Klemme oder Bruecke intern im Herd ist nicht mehr in Ordnung.
Danke für hilfreiche Antworten !
Peter
Wenn es ein neuer Herd ist, dan gibt’s noch die Garantie. Es wird nix kosten sich an dem Verkauefer zu wenden.
Ich habe gestern meinen E-Herd angeklemmt. Da die Anschlußdose
nur mit 3x2,5 versorgt wird, habe ich gemäß Betriebsanleitung
des Herdes L1, L2 und L3 gebrückt.
Äh - hast Du mal gerechnet von wegen Strom und Leistung und so? Und mal geschaut, wie abgesichert ist? Und mal geschaut, was genau da überhaupt an der Dose ankommt?
Ohne Messgerät hast Du Glück, dass nicht die Bude abfackelt und das Gerät unter Spannung steht. Da hat nämlich einer ganz gewaltig gemurkst, nur dreiadrig angeschlossener Elektroherd ist von keinem Profi vorgesehen worden.
Bitte lass jemand kommen, der sich damit auskennt. Auch wenn Du Dich für fähig hältst - mit einem Phasenprüfer ist es nicht getan!
Gruß
loderunner
Btw., ein Herd hat keine internen Sicherungen.
Btw.2, cyberdust hat keine Ahnung von Elektrik.
…und Du kannst weder lesen noch hast Du irgendwie Plan.
Oh, danke.
Klingt als hättest Du mal (ein einziges Mal) einen Herd
angeklemmt und machst jetzt voll auf Dicke Hose - weil nun
weißt Du ja voll Bescheid.
Och, ich habe durchaus schon mehr als einen Herd angeklemmt. Ebenso auch mehrfach zerlegt. Und weil ich sowas mal studiert habe, kann ich sogar ausrechnen, wieviel Leistung ein Herd aufnimmt, welche Ströme dann fließen und welche Leitung und Sicherung man dafür braucht.
Also, lies einfach noch mal das ursprüngliche Posting und
überleg Dir, ob Du wirklich etwas zur Lösung beitragen kannst.
Habe ich. Nochmal zur Verdeutlichung, da Du offensichtlich Schwierigkeiten beim Lesen hast:
Da hat jemand eine nicht normgerechte Verdrahtung für den Herd vorgesehen. Ergo war das kein Profi. Ergo kannst Du nicht wissen, was da überhaupt für Spannungen an welcher Leitung anliegen. Du kannst weder Phase noch Nulleiter noch Schutzleiter sicher identifizieren noch gar die sichere Funktion derselben, ohne jede Dose zwischen Herd und Hausverteilung zu überprüfen. Und Du hast nach Deinem Posting nicht mal gemessen.
Und nun machst DU hier einen auf dicke Hose und ‚ich weiss alles, denn ich habe die Betriebsanleitung gelesen‘.
Du wirfst mir vor, nicht lesen zu können, dabei hast Du nicht mal die Brettbeschreibung zur Kenntnis genommen. Beweis: da steht eindeutig und sogar Fett gedruckt: ‚Spezielle Fragen zur Reparatur von Haushaltgeräten sind im Brett ‚Elektronik/Elektro in Haus und Haushalt‘ besser aufgehoben, Fragen zu Elektroinstallationen auch‘. Und wenn Du diesem Satz folge geleistet hättest, wärst Du auf den nächsten Hinweiß gestoßen: ‚Anfragen von elektrischen Laien im Sinne der VDE 0100 müssen kritisch gehandhabt werden. Es sollte immer der Hinweis auf den qualifizierten Fachmann gegeben werden, anstatt Ratschläge zu erteilen, die das Leben des unqualifizierten Bastlers und seiner Familie gefährden. Im Zweifelsfall werden Postings von den Moderatoren gelöscht.‘ Auch in Fett.
Das mag sein, aber cyberdustz hat die einzige richtige Hilfe
gegeben, wobei dein Geschwetz nicht mal zum Erschrecken
kleiner Kinderchen geeignet ist.
Cyberdust gibt hier Hilfe zum Selbstmord. Aber weil er keine Ahnung hat, fällt ihm das nichtmal auf. Wobei das helfen könnte, ist leider völlig unklar.
Ich habe gestern meinen E-Herd angeklemmt. Da die Anschlußdose
nur mit 3x2,5 versorgt wird, habe ich gemäß Betriebsanleitung
des Herdes L1, L2 und L3 gebrückt.
Aber die Brücke zwischen den Klemmen 4 und 5 evtl. vergessen oder nicht richtig festegezogen.
Beim Testen des Kochfeldes hat die Kontrollampe einmal kurz
„gezuckt“, danach war sie dunkel und keine Platte wird warm.
Der Ofen geht (Licht und Wärme).
Die einzige Sicherung im Herd ist normalerweise die Übertemperatursicherung des Ofens.
Ja, alle Brücken sind richtig gesetzt.
Wenn das stimmt, dann ist vermutlich intern ein Draht abgeflogen.
Da hat nämlich einer ganz
gewaltig gemurkst, nur dreiadrig angeschlossener Elektroherd
ist von keinem Profi vorgesehen worden.
Warum? In manchen Bereichen ist Drehstrom die absolute Ausnahme.
Da ist mir die (sehr knapp bemessene!) 3x2,5 bei Wechselstromanschluss lieber als ne 5x2,5mm², bei der einfach „aus Gewohnheit“ drei Sicherungen je 16A gesetzt wurden. DAS sehe ich nämlich häufig, und das ist brandgefährlich.
Warum? In manchen Bereichen ist Drehstrom die absolute
Ausnahme.
Ja. Und? Deshalb kann man einen kompletten E-herd trotzdem nicht auf einer einzelnen Phase betreiben, oder?
Da ist mir die (sehr knapp bemessene!) 3x2,5 bei
Wechselstromanschluss lieber als ne 5x2,5mm², bei der einfach
„aus Gewohnheit“ drei Sicherungen je 16A gesetzt wurden. DAS
sehe ich nämlich häufig, und das ist brandgefährlich.
Jetzt würde mich ehrlich mal die Begründung dafür interessieren. Ich kenne das nämlich als Normalfall. In welcher Vorschrift steht was anderes und gilt die auch für Altanlagen?
Warum? In manchen Bereichen ist Drehstrom die absolute
Ausnahme.
Ja. Und? Deshalb kann man einen kompletten E-herd trotzdem
nicht auf einer einzelnen Phase betreiben, oder?
Der Gleichzeitigkeitsfaktor macht es. Dann sollte aber eher 3x4mm² liegen, mit 32A abgesichert sind dann schon 7,4kW DAUERlast möglich.
Da ist mir die (sehr knapp bemessene!) 3x2,5 bei
Wechselstromanschluss lieber als ne 5x2,5mm², bei der einfach
„aus Gewohnheit“ drei Sicherungen je 16A gesetzt wurden. DAS
sehe ich nämlich häufig, und das ist brandgefährlich.
Jetzt würde mich ehrlich mal die Begründung dafür
interessieren. Ich kenne das nämlich als Normalfall.
Normalfall: DREHstrom 3 x 16A. Zulässig.
Verboten: Wechselstrom 3 x 16A mit 5x1,5mm² oder 5x2,5mm². Führt zu dramatischer Überlastung des Neutralleiters.
In
welcher Vorschrift steht was anderes und gilt die auch für
Altanlagen?
Strombelastbarkeit von Leitungen, DIN VDE 0298. Du hast bestimmt überlesen, dass meine Kritik für die 3x16A Absicherung NUR bei Wechselstromanschluss gilt. 3 x 16 = 48. 48A sind für 1,5mm² oder 2,5mm² heftig.
Bei Drehstrom gilt 3 x 16A = 0A (ohmsche Verbraucher auf drei Außenleitern)
Der Gleichzeitigkeitsfaktor macht es. Dann sollte aber eher
3x4mm² liegen, mit 32A abgesichert sind dann schon 7,4kW
DAUERlast möglich.
Tja, und genau von den 4mm² und den 32A war hier nie die Rede.
Normalfall: DREHstrom 3 x 16A. Zulässig.
Verboten: Wechselstrom 3 x 16A mit 5x1,5mm² oder 5x2,5mm².
Führt zu dramatischer Überlastung des Neutralleiters.
Da hast Du völlig recht, das war für mich so selbstverständlich, daran hatte ich tatsächlich nicht gedacht. Ich hatte was in der Art von ‚dreifacher Sicherungsautomat‘ o.ä. gedacht.
Der Gleichzeitigkeitsfaktor macht es. Dann sollte aber eher
3x4mm² liegen, mit 32A abgesichert sind dann schon 7,4kW
DAUERlast möglich.
Tja, und genau von den 4mm² und den 32A war hier nie die Rede.
Und ich sagte ja: Lieber zu knappe 3x2,5mm² (wo bei Vollast die Sicherung kommt) als 3 x 16A an ein und dem selben Außenleiter (wo die Sicherung nicht kommt, aber Neutralleiter brennt).
Denn das sehe ich hier, wo Drehstrom der Normalfall ist, fast überall.
Da wird aus Gewohnheit 5x2,5mm² gelegt, es kommt aber nur ein Wechselstromzähler rein und kein Schwein denkt dran.
Normalfall: DREHstrom 3 x 16A. Zulässig.
Verboten: Wechselstrom 3 x 16A mit 5x1,5mm² oder 5x2,5mm².
Führt zu dramatischer Überlastung des Neutralleiters.
Da hast Du völlig recht, das war für mich so
selbstverständlich, daran hatte ich tatsächlich nicht gedacht.
Ich hatte was in der Art von ‚dreifacher Sicherungsautomat‘
o.ä. gedacht.
Drehstromkreise müssen nur über einen dreipoligen Sicherungsautomat abgesichert werden, wenn der Ausfall eines Außenleiters zu Problemen führt. Die drei einzelnen Automaten sollen (müssen?) aber nebeneinander angeordnet sein, so dass man leicht erkennt, dass diese einen Stromkreis bilden.
Vielleicht einfach mal einen Gang zurückschalten und das
Gehirn einschalten.
Ich will ja jetzt nicht rumhupen, aber es ist durchaus üblich, daß in älteren Häusern der Herd einphasig mit 3x 2,5 versorgt wird. Ergänzend: Die Herde haben solche Brücken bestimmt nicht aus Jux, da wird sich schon so ein Indschenör wie Du einer bist was bei gedacht haben, wenn er sowas in einem Herd einplant.
Ich will ja jetzt nicht rumhupen, aber es ist durchaus üblich,
daß in älteren Häusern der Herd einphasig mit 3x 2,5 versorgt
wird.
Ja. Und es ist auch durchaus üblich, dass in älteren Häusern heftig gepfuscht worden ist. Und wenn dann ein Laie (und das schließt auch Leute ein, die sich in anderen Bereichen mit Strom gut auskennen!) ohne Messgeräte auch noch rumfummelt, ist alles zu spät. Die Brücken sind nett, aber ohne Elektriker ist und bleibt es grob fahrlässig.
Gruß
loderunner
Yepp - genau das war’s auch. Auf der inneren Seite der Klemmleiste hatte sich ein Draht gelöst, vermutlich beim Transport, keine Ahnung. Jetzt geht alles wieder.
Danke für Deinen sachlichen und hilfreichen Beitrag !
Peter
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