wer von euch tankt seit Einführung vornehmlich oder nur noch E10?
Wie sind eure Erfahrungen diesbzgl.?
Hat euer Pkw seitdem irgendwelche Macken, irgendwelche Leistungseinbußen, Mehrverbrauch oder ist aufgrund von E10 irgendwas undicht im Motorraum, in der Pumpe, in den Leitungen …?
Gibts diesbzgl. evtl. unabhängige Tests, Studien, aus denen hervorgeht, ob jetzt E10 auf Dauer mind. genauso gut oder schlecht wie E5 ist oder ob E10 definitiv schlechter ist und auf Dauer dem Auto eher schadet?
Wenn ich jetzt denke, dass es ja schön ist, pro l durchschnittlich 3 Cent zu sparen, ist ja schön und gut. Nur, wenn aufgrund von E10 mein Corsa D deswegen irgendwann mal repariert werden muss und diese Reparaturkosten bei Weitem das übersteigen, was ich bis dahin eingespart habe, würde ich weiterhin E5 tanken.
Wie siehts bei euch, euren Autos und euren diesbzgl. Erfahrungen und Meinungen zu E10 aus?
Ich kann jetzt nur für einen Audi A6 2,6E sowie für einen Astra 2,2 DI reden
Der Audi mit E10 hat bei Leistungserwartung , z.b. bei Anhängerbetrieb im Berg erhebliche Leistungseinbussen und qualmt dann als hätte die Bundeswehr eine Nebelmittelwurfanlage gezündet .
Der Astra springt mit E10 nur sehr unwillig an und qualmt bei kalten Motor , der sich im kaltzustand auch anhört als hätte das D eine Bedeutung wie Diesel .
Ist es aber nicht , ist ein Benziner Direkteinspritzer
Also gesund laufen beide nicht mit E10
Toni
Ps , wenn du bischen nach den Preisen schaust , kann st auch mehr als 3 Cent bei Super 95 einsparen.
wenn ich z.b. die Preise heute anschaue , so lagen die bei den hier im Umfeld liegenden Tanken heute nachmittag zw 1.46 bis 1,58 für den Liter Super 95
Mein alter C180 verkraftet E 10 klaglos;Jedoch bei einem geringfügigem Mehrverbrauch,der die 3 Cent Ersparnis pro Liter übersteigt.
Facit:Lohnt sich für mich finanziell nicht.Erst bei mindestens 8 Cent pro Liter würde ich umsteigen.
Wie Sinnvoll ist es Lebensmittel zu Bioalkohol zu verarbeiten, damit wir es im Verbrennungsmotor verfeuern, wenn in anderen Erdteilen gehungert wird ?
Daß natürlich die Ölmultis am NICHT-Tanken des E10 verdienen ist mir klar, was ich nicht für Gut heiße, aber der Politik wird doch mal aufgezeigt, daß wir uns nicht alles vor die NAse setzen lassen.
Ebenso Ekelfleisch: Selber Schuld, wer am billigsten den Plastikpackplunder im Supermarkt kauft. Geht doch zum Metzger um die Ecke !
Schließlich sind sehr viele Leute auf ihren Pkw angewiesen,um Arbeit und Versorgung ihrer Familie sicherzustellen.
Da interessiert es sicherlich,ob man durch diesen E10-Schwachsinn eventuell noch mehr Geld für das Autofahren ausgeben muss bzw. sihc eventuell sogar sein Fahrzeug ruiniert.
Ich fahre einen Golf 1,2 TSI BMT(Blue Motion Technology), der auf den Gebrauch von E10 und natürlich E5 ausgerichtet ist. Der Wagen wird bis auf Urlaubsfahrten nur in der Stadt und auf der Autobahn bewegt (Bewegungsprofil des typischen Ruhrgebietlers).
Die Verbräuche von E5 und E10 sind nahezu identisch. Gefühlsmäßig meine ich, dass der Verbrauch von E10 ca. ein bis zwei Zehntel Liter höher ist (siehe: Verbrauchscomputer). Die Einflussnahme des rechten Sprunggelenks auf den Verbrauch ist aber weit höher zu bewerten (Bleifüssler oder Gaspedalstreichler bzw. Fahren in niedrigen oder höheren Gängen bei gleicher Geschwindigkeit).
Auf das Fahrverhalten des Wagens oder Ansprechverhalten des Motors hat E10 keinen Einfluss. Subjektiv betrachtet bin ich der Meinung, dass der Motor noch etwas weicher und leiser fährt. Dabei ist der Golf TSI schon ein sehr leises Auto. Technische Auffälligkeiten oder Reparaturen sind bis jetzt in keinster Weise zu beklagen.
Fazit: Man sollte sich auf die Freigaben betreffs E10 Benutzung der Autofirmen schon verlassen. Wenn keine Freigabe vorliegt, hat man ja die Möglichkeit E5 zu tanken. Finanziell kommt man mit der Nutzung von E5 wahrscheinlich besser über die Runden (siehe: wahrscheinlich schwacher Mehrverbrauch).
Wie Sinnvoll ist es Lebensmittel zu Bioalkohol zu verarbeiten,
damit wir es im Verbrennungsmotor verfeuern, wenn in anderen
Erdteilen gehungert wird ?
das Problem ist nicht, daß es auf der Welt zu wenig Nahrungsmittel gibt, sondern daß in manchen Regionen nicht genug Nahrungsmittel vorhanden sind.
Hinzu kommt, daß die Reduzierung der weltweiten Ölverbrennung zum Zwecke des Güter- und Menschentransports auch den Regionen zugute kommt, in denen Nahrungsmittelknappheit herrscht.
Will sagen: die Produktion von Bioethanol schadet den Armen nicht, sondern sie nützt ihnen.
Problematisch ist „lediglich“, daß für die kurzfristige Gewinnung von Bioethanol bzw. der dafür notwendigen Rohstoffen mitunter wertvolle, vorher unberührte Landschaften kultiviert werden.
Problematisch ist „lediglich“, daß für die kurzfristige
Gewinnung von Bioethanol bzw. der dafür notwendigen Rohstoffen
mitunter wertvolle, vorher unberührte Landschaften kultiviert
werden.
Genau.
Schonmal drüber nachgedacht, daß diese „kultivierten Flächen“ ehemaligen Urwaldes auch das komplexe Konstrukt „Weltwetter“ mitbeeinflussen ?
Schonmal drüber nachgedacht, daß diese „kultivierten Flächen“
ehemaligen Urwaldes auch das komplexe Konstrukt „Weltwetter“
mitbeeinflussen ?
ich sprach aus gutem Grund nicht von Urwald, denn in Brasilien werden Zuckerrohr und Sojabohnen vor allem auf ehemaligen Rinderfarmen angebaut. Da diese „natürlich“ auch neue Flächen benötigen, sollte man eher beim Essen als beim Tanken über den Regenwald nachdenken.
E10-Langzeitstudie - ja, seit fast 30 Jahren…
moin,
frag doch mal die Amis, was sie tanken. Seit fast 30 Jahren gibts dort nur noch e10, und wenn die überdurchschnittlich viele Motorschäden dort hätten, würde sich mit Sicherheit irgendein RTL-Reporter auf das Thema draufstürzen.
Hallo,
hier geht es um praktische Erfahrung mit E10 und nicht um die Frage ob die Gewinnung von Bioethanol richtig oder falsch ist.Es bleibt jedem selbst überlasssen ob er den Kraftstoff tankt oder nicht.
Aber zurück zum Thema,ich tanke seit Einführung von E10 diesen Kraftstoff.Es handelt sich dabei um einen Ford Focus 1,6 Ti.Motorlauf im Leerlauf ruhiger,bessere Gasannahme und höhere Endgeschwindigkeit, ermittelt per GPS.Mehrverbrauch mit E10 bewegt sich um 0,05-0,1Ltr per 100 Km.Erfahrungsdauer~8000 Km bis jetzt keine negativen Erfahrungen.
Schaut mal nach Brasilien,dort sind 20% Ethanol beigemischt.