Hallo,
aber vielleicht kommen wir der sache auf den grund, also
nochmal: was willst du von dem verlag?
Ihm das Buch vrostellen.
Also das Manuskript.
Ich dachte das wäre klar …
du schreibst es nirgendwo. die verlagstische biegen sich durch bzw. die maiboxen quellen über von manuskripten von autoren, die einfach nur dabei schreiben: „ich habe da ein buch geschrieben“ (ja? und?)
mal weiter: dein manuskript wäre dann vorgestellt. und dann?
du willst vermutlich auch, dass es dann auch veröffentlicht wird.
angenommen, es wird soger veröffentlicht:
welche erwartungen hast du an die veröffentlichung?
willst du:
1.) geld verdienen
2.) bekannt werden
3.) leser erfreuen (wenn ja, welche?)
4.) deine botschaft unters volk bringen?
5.) …?
die motive, anderen das eigene geschrieben zu präsentieren sind so vielfältig wie die literatur selbst. erst, wenn man sich darüber klar ist, was man mit seinem text erreichen will, kann man die art und weise der veröffentlichung bestimmen.
kurz: geld verdienen wirst mit einem ebook-verlag nicht. bekannt wirst du vermutlich auch nicht.
und wenn es dir nicht um ruhm und reichtum geht: leser erfreuen und/oder deinen text verbreiten kannst du besser in einem der zahllosen foren für sci-fi- und fantasy-autoren. das schöne daran ist auch, dass man sich dort ergänzt und du schnell resonanz auf deine texte bekommst.
das übt zum einen ungemein, zum anderen bekommt du ständig frische infos über das verlagswesen, wettbewerbe u.a.
wettbewerbe schlage ich ausdrücklich vor. nicht nur, dass man hier seine ersten lorbeeren sammeln kann, sondern das ist auch für viele das sprungbrett zur ersten kurzgeschichte in einer anthologie und zum ersten kontakt zu einem „richtigen“ verlag. dann ist das nämlich auch keine hürde mehr.
also überlege mal (für dich, nicht für mich!), was du willst und wen du mit deinen texten erreichen willst. es lohnt sich, dass man sich diese gedanken ziemlich früh macht - anstatt irgendwann frustriert aufzugeben, weil alle schreibversuche wenig zielgerichtet waren.
und wenn du deine veröffentlichungsversuche unter der prämisse unternimmst „ich machs mal lieber digital, da ist die hürde nicht so hoch“, dann wirst du die hürde natürlich auch nie überwinden.
schöne grüße
ann
PS: setzt du auch bei deinen geschichten voraus, dass sich der leser das, worauf es ankommt, selbst denken soll? da MUSST du es nämlich be-schreiben.