Echtzeitschutz?

Hallo,

habe mir gestern zu Hause Norton AntiVirus installiert. Nun meine Frage: Was genau bedeutet Echtzeitschutz? Sollte der PC nicht immer geschützt werden? Ist es sinnvoll den Echtzeitschutz zu aktivieren/ deaktivieren?

Danke!

wewewe

Hallo,

habe mir gestern zu Hause Norton AntiVirus installiert. Nun
meine Frage: Was genau bedeutet Echtzeitschutz? Sollte der PC
nicht immer geschützt werden? Ist es sinnvoll den
Echtzeitschutz zu aktivieren/ deaktivieren?

Früher haben Virenprogramme nur auf Befehl nach Viren gesucht. Du hast also einmal in der Woche oder so den Virenscanner angeworfen, und der hat dann das ganze System von vorne bis hinten durchsucht. Da eine Überprüfung also immer nur zu bestimmten Zeitpunkten stattgefunden hat, war dies nicht in Echtzeit.
Heute überwachen Virenscanner das System die ganze Zeit, also zu jedem Moment (oder eben in Echtzeit). Dabei werden z.B. Programme vor dem Starten gescannt, wenn du eine Datei kopierst wird die gescannt, CDs und Disketten, sobald du sie einlegst, Mails sobald sie auf deinem PC kommen. Du kannst also kaum eine Datei auf deinem Rechner anfassen, ohne dass sie vorher auf Viren gescannt wird. Das ist der sog. Echtzeitschutz.
Daher ists natürlich auch sinnvoll ihn zu aktivieren.

mfg
deconstruct

Danke!

wewewe

Hallo,

habe mir gestern zu Hause Norton AntiVirus installiert. Nun
meine Frage: Was genau bedeutet Echtzeitschutz? Sollte der PC
nicht immer geschützt werden? Ist es sinnvoll den
Echtzeitschutz zu aktivieren/ deaktivieren?

Früher haben Virenprogramme nur auf Befehl nach Viren gesucht.
Du hast also einmal in der Woche oder so den Virenscanner
angeworfen, und der hat dann das ganze System von vorne bis
hinten durchsucht. Da eine Überprüfung also immer nur zu
bestimmten Zeitpunkten stattgefunden hat, war dies nicht in
Echtzeit.
Heute überwachen Virenscanner das System die ganze Zeit, also
zu jedem Moment (oder eben in Echtzeit). Dabei werden z.B.
Programme vor dem Starten gescannt, wenn du eine Datei
kopierst wird die gescannt, CDs und Disketten, sobald du sie
einlegst, Mails sobald sie auf deinem PC kommen. Du kannst
also kaum eine Datei auf deinem Rechner anfassen, ohne dass
sie vorher auf Viren gescannt wird. Das ist der sog.
Echtzeitschutz.
Daher ists natürlich auch sinnvoll ihn zu aktivieren.

mfg
deconstruct

DANKE!!! So etwas dachte ich mir schon… Aber 100%ig wusste ich es halt nicht.

Hallo,

Hi,

[…] Was genau bedeutet Echtzeitschutz?

Kauf mich!

YMMV,
Gruss vom Frank.

Programme vor dem Starten gescannt, wenn du eine Datei
kopierst wird die gescannt, CDs und Disketten, sobald du sie
einlegst, Mails sobald sie auf deinem PC kommen. Du kannst
also kaum eine Datei auf deinem Rechner anfassen, ohne dass
sie vorher auf Viren gescannt wird. Das ist der sog.
Echtzeitschutz.
Daher ists natürlich auch sinnvoll ihn zu aktivieren.

Sowieso. Irgendwie muss man aktuelle Prozessoren und Festplatten ja zum Rödeln bringen. Sonst könnte der PC ja aufdrehen wie nix gutes, wo ich doch an Sekunden/Minuten-Delays gewöhnt bin.

Mein 3 Ghz PC muss endlich wieder so langsam werden, wie mein alter 386er!

Virenscanner haben ausschliesslich on demand zu scannen. Alles andere ist Stromverschwendung.

Echtzeitschutz ist Schlangenöl - du verbrätst gigantisch Ressourcen, aber wenn ein dem Scanner bis dato unbekannter Schädling ausgeführt wird, ist die Platte weg… die Spams sind weggeschickt… die Tastatureingaben mitgeloggt…

Meine Erfahrung mit Echtzeit-Virenscannern ist die, dass das System ohne jeden Mehrwert massiv verlangsamt wird.

Aber das mag daran liegen, dass ich so’n Müll bislang nur auf multiple infizierten Laien-PC gesehen hab. Vielleicht tu ich mir ja so ein Ding auch mal auf den Server.

Und hol mir dann die Kündigung ab,
Schorsch

Hallo,

Sowieso. Irgendwie muss man aktuelle Prozessoren und
Festplatten ja zum Rödeln bringen. Sonst könnte der PC ja
aufdrehen wie nix gutes, wo ich doch an
Sekunden/Minuten-Delays gewöhnt bin.

Ja klar, bei einem Privat-PC der zum Briefe-Schreiben da ist, ist das ein super Argument, weil dort ist ja jede Millisekunde wichtig ist. Und die Heim-PCs sind ja mit 2Ghz und mehr ja alles sowieso komplett unterdimensioniert, so aufwendig ist Internet surfen und Office…

Mein 3 Ghz PC muss endlich wieder so langsam werden, wie mein
alter 386er!

Dein Sarkasmus in allen Ehren, das Scannen einer Datei dauert ein paar Millisekunden, ein 3GHz PC wird dadurch kaum in der Performance beeinträchtigt.

Echtzeitschutz ist Schlangenöl - du verbrätst gigantisch
Ressourcen, aber wenn ein dem Scanner bis dato unbekannter
Schädling ausgeführt wird, ist die Platte weg… die Spams
sind weggeschickt… die Tastatureingaben mitgeloggt…

Deshalb sollte man wohl die Virendefinition regelmäßig updaten…
Und was ist das für eine Logik? Wenn ich den Virenscanner nicht im Echtzeit-Modus betreibe, dann kommt ein Virus, wird ausgeführt, Backdoor installiert, System kompromittiert. Dann kannst du alles neu aufsetzen, das ist auch ein echt guter Plan…

Meine Erfahrung mit Echtzeit-Virenscannern ist die, dass das
System ohne jeden Mehrwert massiv verlangsamt wird.

Der Mehrwert liegt darin, dass es gerade für einen Laien-PC angebracht ist. Denn auf einem Laien-PC ist nämlich nicht immer alles sicherheitsmäßig perfekt eingestellt. Ein Laie benutzt in der Regel auch die Virenverbreitungsmaschinen Outlook, MS Office und Internet Explorer. Und deine „massive“ Verlangsamung liegt im einstelligen Prozentbereich, und ist damit für einen Laien-Heim-PC komplett zu vernachlässigen.

Aber das mag daran liegen, dass ich so’n Müll bislang nur auf
multiple infizierten Laien-PC gesehen hab. Vielleicht tu ich
mir ja so ein Ding auch mal auf den Server.

Hallo? Vielleicht solltest du mal von deiner hohen Warte heruntersteigen und dich in die Realität eines 0815 Windows Benutzers begeben? Auf einem Server surft keiner mit Internet Explorer, auf einem Server liest kein Mensch Emails, auf einem Server sollten alle Security-Patches eingespielt sein, auf einem Server ist nur das für den Betrieb notwendigste Zeug gestartet. Wie bitte sollte da so leicht ein Virus draufkommen?
Du kannst doch nicht einen von einem Fachmann gewarteten Server, mit einem Laien-PC vergleichen…

mfg
deconstruct

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Hallo,

Sowieso. Irgendwie muss man aktuelle Prozessoren und
Festplatten ja zum Rödeln bringen. Sonst könnte der PC ja
aufdrehen wie nix gutes, wo ich doch an
Sekunden/Minuten-Delays gewöhnt bin.

Ja klar, bei einem Privat-PC der zum Briefe-Schreiben da ist,
ist das ein super Argument, weil dort ist ja jede Millisekunde
wichtig ist. Und die Heim-PCs sind ja mit 2Ghz und mehr ja
alles sowieso komplett unterdimensioniert, so aufwendig ist
Internet surfen und Office…

Die unselige Allianz zwischen Hard- und Softwareherstlern. In welchen Hersteller von Anti-Viren-Software hatte Micorsoft noch gerade investiert? Wäre ja auch zu schade, wenn deren Produkte nun plötzlich unnötig werden würden…

Mein 3 Ghz PC muss endlich wieder so langsam werden, wie mein
alter 386er!

Dein Sarkasmus in allen Ehren, das Scannen einer Datei dauert
ein paar Millisekunden, ein 3GHz PC wird dadurch kaum in der
Performance beeinträchtigt.

Freuen wir uns, daß wenig Dateien geöffnet werden… Dasr Word, an dem ich mitunter arbeiten muß, göngt auch manchmal für ein paar Millisekunden. Schätzungsweise 30000 alle 3 Minuten…

Meine Erfahrung mit Echtzeit-Virenscannern ist die, dass das
System ohne jeden Mehrwert massiv verlangsamt wird.

Der Mehrwert liegt darin, dass es gerade für einen Laien-PC
angebracht ist. Denn auf einem Laien-PC ist nämlich nicht
immer alles sicherheitsmäßig perfekt eingestellt.

Warum eigentlich nicht? Weil Laien-PC synonym mit Windows gesetzt wird? Das Betriebssystem für dyslexische DAUs?

Ein Laie
benutzt in der Regel auch die Virenverbreitungsmaschinen
Outlook, MS Office und Internet Explorer.

Na prima. Dan lassen wir das gleich so (sind ja auch wunderbar bunte Produkte mit geil blinkenden Animationen schwuler Büroklammern und so) und werfen noch eine Sicherheitslücke mehr ins System.

http://heise.de/newsticker/data/dab-13.01.04-001/

Hallo? Vielleicht solltest du mal von deiner hohen Warte
heruntersteigen und dich in die Realität eines 0815 Windows
Benutzers begeben? Auf einem Server surft keiner mit Internet
Explorer, auf einem Server liest kein Mensch Emails, auf einem
Server sollten alle Security-Patches eingespielt sein, auf
einem Server ist nur das für den Betrieb notwendigste Zeug
gestartet. Wie bitte sollte da so leicht ein Virus
draufkommen?
Du kannst doch nicht einen von einem Fachmann gewarteten
Server, mit einem Laien-PC vergleichen…

Warum traust Du den Leuten eigentlich zu, ihren Virus-Scanner aktuell zu halten aber nicht,

apt-get update && apt-get upgrade

in regelmäßigen Abständen (oder einmal täglich bei der ersten Netzverbindung) aufzurufen?

Gruß,

Sebastian

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Hallo,

Dein Sarkasmus in allen Ehren, das Scannen einer Datei dauert
ein paar Millisekunden, ein 3GHz PC wird dadurch kaum in der
Performance beeinträchtigt.

Freuen wir uns, daß wenig Dateien geöffnet werden… Dasr
Word, an dem ich mitunter arbeiten muß, göngt auch manchmal
für ein paar Millisekunden. Schätzungsweise 30000 alle 3
Minuten…

Ich habe kein Word, aber meine Textverarbeitung hängt eigentlich nie…

Der Mehrwert liegt darin, dass es gerade für einen Laien-PC
angebracht ist. Denn auf einem Laien-PC ist nämlich nicht
immer alles sicherheitsmäßig perfekt eingestellt.

Warum eigentlich nicht?

Weil der Laie weder die Lust und oft auch nicht die Zeit hat, um sich damit zu beschäftigen. Er kennt sich einfach nicht gut genug damit aus, und du kannst auch nicht erwarten, dass jeder Mensch zum Sicherheitsexperten wird, der weiß, was offene Ports sind und wie TCP/IP funktioniert.
Der Automechaniker erwartet von mir auch nicht, dass ich weiß, wie der Motor genau funktioniert.

Weil Laien-PC synonym mit Windows
gesetzt wird? Das Betriebssystem für dyslexische DAUs?

Habe ich das irgendwo behaupetet? Tatsache ist doch aber, dass auf 95% der Heimrechner Windows läuft. Und Tatsache ist auch, dass sich viele Leute mit PCs nicht auskennen. Und wer sich nicht auskennt, für den sind Viren eine größere Gefahr, als für euch. Seht das doch mal ein. Wieso soll für so jemanden, ein Echtzeitvirenschutz nicht besser sein?

Ein Laie
benutzt in der Regel auch die Virenverbreitungsmaschinen
Outlook, MS Office und Internet Explorer.

Na prima. Dan lassen wir das gleich so (sind ja auch wunderbar
bunte Produkte mit geil blinkenden Animationen schwuler
Büroklammern und so) und werfen noch eine Sicherheitslücke
mehr ins System.

Wenn ihr die Leute wirklich zu mehr sicherheitsbewußtem Denken bringen wollt, dann solltet ihr ihnen das vielleicht freundlich beibringen, und nicht, indem ihr sie mit Sarkasmus und Ironie zudeckt.

http://heise.de/newsticker/data/dab-13.01.04-001/

Und was soll der blöde Link bedeuten? Eine Sicherheitslücke in einem Programm??? Ja unglaublich, wo gibts denn sowas?
http://httpd.apache.org/info/security_bulletin_20020…
Soll ich jetzt meinen Apache auch deinstallieren???

Hallo? Vielleicht solltest du mal von deiner hohen Warte
heruntersteigen und dich in die Realität eines 0815 Windows
Benutzers begeben? Auf einem Server surft keiner mit Internet
Explorer, auf einem Server liest kein Mensch Emails, auf einem
Server sollten alle Security-Patches eingespielt sein, auf
einem Server ist nur das für den Betrieb notwendigste Zeug
gestartet. Wie bitte sollte da so leicht ein Virus
draufkommen?
Du kannst doch nicht einen von einem Fachmann gewarteten
Server, mit einem Laien-PC vergleichen…

Warum traust Du den Leuten eigentlich zu, ihren Virus-Scanner
aktuell zu halten aber nicht,

apt-get update && apt-get
upgrade

in regelmäßigen Abständen (oder einmal täglich
bei der ersten Netzverbindung) aufzurufen?

Nun komm. Bis du bei Debian mal das wunderbare apt-get benutzen kannst, musst du’s erstmal installieren. Und da scheitern doch schon 99% der Leute daran, dass sie weder wissen, was eine Partition ist, noch was ein Mountpoint ist. Und sie haben KEINE LUST, das zu lernen. Sie haben auch keine Lust darauf, dass die Hardware nach der Installation erst eingerichtet werden muss.
Weißt du wielange ich schon vor irgendwelchen Kisten mit *BSD oder Linux gesessen bin, bis alles so funktioniert hat, wie ich mir das wünsche? Und jetzt bin ich aber in der Richtung nicht ganz blond.
Die Leute sind schon oft nicht in der Lage die Virus-Definitionen upzudaten oder die Security-Patches von MS einzuspielen. Vielen ist noch nicht mal bewusst, dass man sowas überhaupt machen sollte. Und da willst du mir wirklich erzählen, dass sie sich Debian installieren sollen? Diese Leute können vielleicht eine SuSE installieren, aber auch nur, wenn alles wie am Schnürchen läuft.

mfg
deconstruct

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Hi!

… vorweg, die *e sind nicht von mir (fg)…

… gib es auf, es hat keinen Sinn, ich hab es fast 2 Jahre versucht solchen Antworten Parole zu bieten, oder es auf andere Weise zu erklären, es wird sie immer geben die Pseudo Kritiker die immer wieder auf Linux verweiden und heise.de zitieren, obwohl der Softwareanteil nur 2.8% ausmacht!

… ich lass mich auf keine Diskussionen mehr ein, antworte den Fragesteller direkt oder per Mail und ingnoriere die Besserwisser Anworten, es kostet dich nur Nerven!

… take it easily, Gruß Franz

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Hallo Franz,

… vorweg, die *e sind nicht von mir (fg)…

… gib es auf, es hat keinen Sinn, ich hab es fast 2 Jahre
versucht solchen Antworten Parole zu bieten, oder es auf
andere Weise zu erklären, es wird sie immer geben die Pseudo
Kritiker die immer wieder auf Linux verweiden und heise.de
zitieren, obwohl der Softwareanteil nur 2.8% ausmacht!

Also: Ich bin ja prinzipiell derselben Meinung wie Sebastian und Schorsch, nämlich dass IE und Outlook Virenschleudern sind, dass PFW eigentlich fürn Arsch sind und dass ein gut eingerichtetes System keinen Realtime-Virenschutz braucht. Ich arbeite selbst aufm Desktop unter Linux und mir gefällt es auch besser. Ich habe auch nicht mal einen Virenscanner und wurde auch komischerweise noch nie von einem Virus befallen, obwohl ich 24/7 mit mehreren Rechnern online bin.

Aber dies ist nicht für jeden User ein gangbarer weg, und daher finde ich ihre strikte Ablehnung einfach komisch, weil sie selbst wissen müssten, dass man für viele ihre Ratschläge mehr Wissen braucht, als diese Personen haben. Ich wollte nicht sagen, dass das was beide gesagt haben, falsch ist. Aber man muss IMO schon den Kenntnisstand des Fragestellers berücksichtigen, wenn man einen Ratschlag gibt. Wenn jeder Benutzer sich sehr gut auskennen würde, dann wäre dieses Forum sowieso überflüssig…

mfg
deconstruct

Hy,

Xantia hat im Grunde genommen schon recht (auch, wenns mittlerweile äusserst offtopic ist :wink: ), denn …

Aber dies ist nicht für jeden User ein gangbarer weg, und
daher finde ich ihre strikte Ablehnung einfach komisch, weil
sie selbst wissen müssten, dass man für viele ihre Ratschläge
mehr Wissen braucht, als diese Personen haben. Ich wollte
nicht sagen, dass das was beide gesagt haben, falsch ist. Aber
man muss IMO schon den Kenntnisstand des Fragestellers
berücksichtigen, wenn man einen Ratschlag gibt. Wenn jeder
Benutzer sich sehr gut auskennen würde, dann wäre dieses Forum
sowieso überflüssig…

… der Hintergrund ist, das die Linuxfreunde eben ein anderes Bewusstsein in den Köpfen eben genau aus diesem Grunde schaffen wollen. Klar kann ich mich dem Wissensstand des gemeinen Heimanwenders anpassen und Ihm raten "lass den Virenscanner und doe Personal Firewall und AdAware und und und laufen. Aber dann rede ich den ganzen Computerbild Lesern nach dem Munde und habe genau wenige tage später die Fragen etwas weiter unten „mein Internet ist sooo langsam. Was mach ich falsch…?“ und „mein Emule kann nich onlinbe gehen. bevor ich den ganzen Schutz drauf hatte ging das alles noooch…“ und und und…
ALSO wäre es eben nach Meinungen einiger Weltverbesserer (das ist völlig Wertfrei gemeint!) eben besser es den Leuten eben vernünftig bei zu bringen. Das damit eben auch verbunden ist, das man sich nun mal ein wenig Fortbilden muss und dazulernen muss um nicht nur auf die Klickibunti Welt zu drücken ist auch wieder eine andere Geschichte.
Und ab hier verlassen wir dann auch völlig den Boden der Tatsachen.

Gruß
h.

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Hallo,

Freuen wir uns, daß wenig Dateien geöffnet werden… Dasr
Word, an dem ich mitunter arbeiten muß, göngt auch manchmal
für ein paar Millisekunden. Schätzungsweise 30000 alle 3
Minuten…

Ich habe kein Word, aber meine Textverarbeitung hängt
eigentlich nie…

Prima. Dann könntest Du mal etwas Karma auf unseren Rechner auf Arbeit schütten. Der Typ, der den Mist installiert hat („kennt sich aus mit Windows“), meint, „da müsse man mal neuinstallieren“, wurde aber wegbefördert und hinterläßt nun diesen Scherbenhaufen. Naja, aber das ist nun hier keinem anzulasten…

Warum eigentlich nicht?

Weil der Laie weder die Lust und oft auch nicht die Zeit hat,
um sich damit zu beschäftigen.

Könnte es unter Umständen daran liegen, daß die mitgelieferten Programme einfach so riskant konfiguriert sind, kaum daß man sie zum ersten Mal aufruft?

Weil Laien-PC synonym mit Windows
gesetzt wird? Das Betriebssystem für dyslexische DAUs?

http://heise.de/newsticker/data/dab-13.01.04-001/

Und was soll der blöde Link bedeuten? Eine Sicherheitslücke in
einem Programm??? Ja unglaublich, wo gibts denn sowas?
http://httpd.apache.org/info/security_bulletin_20020…
Soll ich jetzt meinen Apache auch deinstallieren???

Es zeigt, was von diesen Sicherheitsfeatures zu halten ist. Es spricht für ein ganz mieses Konzept, wenn ein Programm mit umfassenden Rechten einfach erlaubt, eine Shell zu öffnen.

Es ist ja schon bekannt, mit welcher Konzeption Windows sicherheitsmößig konzipiert ist (nämlich mit einer ziemlich armen), aber es zeigt auch, daß die Hersteller von Sicherheitstools offenbar in dem, das Kerngeschäft ihrer Applikationen sein sollte konzeptionell mit Pauken und Trompeten durchfallen. Wie gesagt: es geht nicht um einen kruden Buffer Overflow sondern um ein Konzept, was jeder Sicherheits-Zivi mit seinem ersten fachbezogenen HowTo eingebläut bekommt. Nur dank Closed Source kann man soeine essentielle Inkompetenz seitens des Herstellers vertuschen.

Warum traust Du den Leuten eigentlich zu, ihren Virus-Scanner
aktuell zu halten aber nicht,

> > apt-get update && apt-get upgrade

in regelmäßigen Abständen (oder einmal täglich
bei der ersten Netzverbindung) aufzurufen?

Nun komm. Bis du bei Debian mal das wunderbare apt-get
benutzen kannst, musst du’s erstmal installieren.

Wieviel Prozent der Windows-Benutzer haben ihr Windows selber installiert? „Okee“… Übung macht den Meister.

Aber wenn Debian auf Mediamarkt-Rechnern voristalliert wäre, sähe ich nicht das Problem. Wer hat schon mal gefragt, ob er im $COMPUTERGESCHÄFT_DER_WAHL einen Rechner ohne Windows und mit Linux bekommt?[1]

Und da
scheitern doch schon 99% der Leute daran, dass sie weder
wissen, was eine Partition ist, noch was ein Mountpoint ist.
Und sie haben KEINE LUST, das zu lernen. Sie haben auch keine
Lust darauf, dass die Hardware nach der Installation erst
eingerichtet werden muss.

Es mag sich ja einiges getan haben, aber mein letzter Windows-Installationsversuch (Win98) war ein Desaster. Und da saßen zwei Leute vor der Kiste, die nicht ganz unbeleckt mit Computern waren. Da fand ich meine kürzliche Debian-Installation „piece of cake“.

Weißt du wielange ich schon vor irgendwelchen Kisten mit *BSD
oder Linux gesessen bin, bis alles so funktioniert hat, wie
ich mir das wünsche?

Ja, meine Erfahrung lautet: die einmalige Konfiguration dauert vielleicht etwas länger (läßt sich dann aber per Copyy and Paste auf andere Rechner übertragen) und währt ewig.

Die Leute sind schon oft nicht in der Lage die
Virus-Definitionen upzudaten oder die Security-Patches von MS
einzuspielen.

Und was folgerst Du daraus? Daß Linux schneller ist als nachts? Wer dazu nicht in der Lage ist, sollte möglicherweise keinen Computer adminstrieren, der in öffentliche Netze eingebunden ist.

Vielen ist noch nicht mal bewusst, dass man
sowas überhaupt machen sollte. Und da willst du mir wirklich
erzählen, dass sie sich Debian installieren sollen?

Vielleicht wären solche Leute sie mit einem fertig konfigurierten Debian-System besser bedient?

Was - daß gibts nicht bei Aldi im Grabbelkarton? Mist auch.

Geiz kann manchmal ganzschön ungeil sein.

Gruß,

Sebastian

[1] Mein Notbook mit vorinstalliertem Linux und ohne Windows kam übrigens vom MediaMarkt. Naja, Gericom-Hardware ist Müll, aber immerhin…

Mein 3 Ghz PC muss endlich wieder so langsam werden, wie mein
alter 386er!

Ach komm, jetzt polemisier hier nicht herum.

Virenscanner haben ausschliesslich on demand zu scannen. Alles
andere ist Stromverschwendung.

On demand ist schlichtweg zu langsam. Die Scanner müssen in Realtime arbeiten. Es macht überhaupt keinen Sinn, erst einen Virus auf der Platte zu lassen und dann irgendwann zu scannen. Dazu werden gerade unter Windows viel zu viele komische Dateien von viel zu vielen komischen Prozessen benutzt.

Echtzeitschutz ist Schlangenöl - du verbrätst gigantisch
Ressourcen, aber wenn ein dem Scanner bis dato unbekannter
Schädling ausgeführt wird, ist die Platte weg… die Spams
sind weggeschickt… die Tastatureingaben mitgeloggt…

Den einen unbekannten Schädling setzt du also gegen 70.000 bekannte Schadlinge. Sorry, aber dann brauche ich auch keinen on demand-Scanner.

Meine Erfahrung mit Echtzeit-Virenscannern ist die, dass das
System ohne jeden Mehrwert massiv verlangsamt wird.

Das letzte Mal, dass ich einen solchen Scanner hatte, war 1989 auf meinem Atari ST, der bei sämtliche Floppydisk-Inserts ansprang - das war natürlich extrem langsam.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass heutzutage ein Scan einer eintreffenden Email oder irgendeines Download-Streams wirklich ein Problem ist. Und da ja Diskdrives seit Einführung des iMacs obsolet geworden sind, gibt es an dieser Stelle auch kein Problem mehr. Fremde CDs kommen mir auch nicht in den Rechner, außer sie enthalten Musik.

Nun, ich benutze kein Windows, und kann es mir (noch) leisten, über Schädlinge jeder Art elegant hinweg zu sehen.

Und hol mir dann die Kündigung ab,

Auf dem Server scanne ich zur Zeit on demand (automatisch alle sechs Stunden). Vielleicht sollte ich mal meinen Samba-Server mit einem Echtzeit-Scan aufrüsten und sehen, wie lange das dauert.

Stefan

es wird sie immer geben die Pseudo
Kritiker die immer wieder auf Linux verweiden und heise.de
zitieren, obwohl der Softwareanteil nur 2.8% ausmacht!

Der Anteil von Schädlingen ist noch viel geringer. Ich bin auch einer dieser „Pseudokritiker“, und ich verweise auf den Mac. Du weißt selbst, dass 98% aller Heimanwender nichts anderes tun als surfen, mailen und chatten.

… ich lass mich auf keine Diskussionen mehr ein, antworte den
Fragesteller direkt oder per Mail und ingnoriere die
Besserwisser Anworten, es kostet dich nur Nerven!

Yep, ich bin ein Besserwisser, weil ich es besser weiß. Meine Windows-Erfahrungen gehen von Version 2.03 im Jahre 1988 über ausnahmslos alle Versionen bis hin zu XP. Zwischen 1994 und 1998 habe ich ein großes WinNT-Netzwerk betreut, davor ein Novell-Netzwerk mit 3.1-Clients. Seit 1998 reicht es mir endgültig.

Ich behaupte tatsächlich, dass ich kenne auskenne. Und ich behaupte weiterhin, dass ich wirklich weiß, warum ich kein Windows benutze. Und ich lasse mich weiterhin auf Diskussionen ein, in die ich herzlich gerne meine Erfahrungen einbringe. Es ist tatsächlich mein Ziel, möglichst viele Leute von Windows abzubringen, weil sie sich damit um Kopf und Kragen bringen. Diejenigen, die sich damit auskennen sowie diejenigen, die es zwingend brauchen, sollen es behalten. Die anderen müssen dort im eigenen Interesse weg.

Das Interessante ist jedoch immer die Tatsache, dass viele Windows-User die Scheuklappen aufsetzen und die Diskussion mit dem Verweis auf „Besserwisser“ und „Pseudokritiker“ verlassen. Schon klar, dass ich den meisten nicht klar machen kann, dass es besser für sie wäre, auf irgendetwas anderes zu migrieren.

Stefan

Hallo

Ich behaupte tatsächlich, dass ich kenne auskenne. Und ich
behaupte weiterhin, dass ich wirklich weiß, warum ich kein
Windows benutze. Und ich lasse mich weiterhin auf Diskussionen
ein, in die ich herzlich gerne meine Erfahrungen einbringe. Es
ist tatsächlich mein Ziel, möglichst viele Leute von Windows
abzubringen, weil sie sich damit um Kopf und Kragen bringen.

Warum? In Firmen(netzen) (da, wo es m.A. nach um wichtiges geht) hat der normale Benutzer nicht besonders viel Mitspracherechte, er kann sich vor allem darauf verlassen, das durch die Administratoren für Sicherheit gesorgt ist. (Und wenn irgendein Windows mit offenen Toren eingesetzt wird, ist es nicht seine Schuld, wenn was passiert.)

Und zu Hause? Dann hat er halt Pech gehabt, wenn alles plötzlich weg ist, er sich ein Virus eingefangen hat, oder der Rechner dauernd abschmiert. Davon geht die Welt nicht unter, wenn seine Lohnsteuererklärung weg ist, seine Geburtstagseinladungskarte oder sein letzter Liebesbrief…
Wenn er was wirklich wichtiges zu Hause drauf hat, ist es seine Schuld, wenn er sich nicht absichert. Mich würde es nur stören, wenn er zu mir gelaufen kommt, und sich ausweint und ich alles wieder einrichten soll. Dann (und nur dann) bekommt er von mir den üblichen Vortrag über den Umstieg auf ein anderes OS.

Prinzipiell gebe ich deiner Ansicht recht (Umstieg auf ein anderes Betriebssystem), aber das ist in meinen Augen ein so unwichtiges Thema (und kein Grund ein "Weltverbesserer zu sein), dass es sich erstens nicht lohnt, und zweitens kein Grund ist, sich in Angelegenheiten anderer Leute einzumischen.

Diejenigen, die sich damit auskennen sowie diejenigen, die es
zwingend brauchen, sollen es behalten. Die anderen müssen dort

Stimme zu bis auf die Sache, dass wir sind wahrscheinlich komplett anderer Ansicht, was „zwingend brauchen“ bedeutet, aber leider gibt es nun mal eine Menge Bereiche, wo ein Unix eine brauchbare Alternative wäre, da geht es dann meistens um Mac oder Win.

im eigenen Interesse weg.

Und diese Aussage (tschuligung) kotzt mich an. Was bildest du dir ein, für andere Leute entscheiden zu wollen? „Für die anderen wäre es besser, sich von Win abzuwenden“ findet meine volle Unterstützung, aber „müssen“? Du sagst selbst „im eigenen Interesse“…
Eigen! Nicht dein!

Das Interessante ist jedoch immer die Tatsache, dass viele
Windows-User die Scheuklappen aufsetzen und die Diskussion mit
dem Verweis auf „Besserwisser“ und „Pseudokritiker“ verlassen.

(*)

Und? Lach über sie, freu dich auf ihren nächsten Bluescreen, hilf ihnen nicht mehr bei Problemen, steck sie in dein Killfile.

Schon klar, dass ich den meisten nicht klar machen kann, dass
es besser für sie wäre, auf irgendetwas anderes zu migrieren.

Ich wiederhol mich, aber ich denke das geht dich auch garnichts an.
Fragen sie nach Entscheidungshilfen, mach ihnen klar was besser ist. Fangen sie an, über (z.B.) Linux herzuziehen, wirf ihnen die üblichen Argumente an den Kopf (bis sie überzeugt sind, oder wie du oben erwähnst, die Diskussion verlassen, dann fallen sie wieder unter die Kategorie „geht dich nichts an“.

(*) Die meisten dieser Diskussionen werden (zumindest hier im Brett, da kann man es leicht prüfen, aber auch anderswo) übrigens nicht von Windowsbenutzern losgetreten.

Gruß, DW.

Hallo h.,

ALSO wäre es eben nach Meinungen einiger Weltverbesserer (das
ist völlig Wertfrei gemeint!) eben besser es den Leuten eben
vernünftig bei zu bringen. Das damit eben auch verbunden ist,
das man sich nun mal ein wenig Fortbilden muss und dazulernen
muss um nicht nur auf die Klickibunti Welt zu drücken ist auch
wieder eine andere Geschichte.

Ich habe auch nicht behauptet, dass es nicht sinnvoll ist, bei den Leuten ein eigenes Bewußtsein für die Gefahren im Netz zu schaffen und wie man ihnen wirklich begegnen soll, anstatt sich auf bestimmte (Pesudo)tools zu verlassen, die vermeintliche Sicherheit garantieren.
Aber ich meinte auch, dass es der falsche Weg sei, dies vom hohen Ross der Arroganz aus zu tun. So kann man keine Menschen überzeugen. Ich habe auch nie an der Kompetenz von Schorsch oder Sebastian gezweifelt, ich denke nur, dass ein bisschen pädagogisches Vorgehen nicht schaden würde…

mfg
deconstruct

Hallo,

Yep, ich bin ein Besserwisser, weil ich es besser weiß.

[…]

Und ich behaupte weiterhin, dass ich wirklich weiß, warum ich kein
Windows benutze.

Bezweifelt ja auch keiner, ich persönlich weiß auch wieso mir Linux und *BSD so viel besser gefällt als Windows.

Das Interessante ist jedoch immer die Tatsache, dass viele
Windows-User die Scheuklappen aufsetzen und die Diskussion mit
dem Verweis auf „Besserwisser“ und „Pseudokritiker“ verlassen.
Schon klar, dass ich den meisten nicht klar machen kann, dass
es besser für sie wäre, auf irgendetwas anderes zu migrieren.

Der Verweis auf den „Besserwisser“ hat aber IMO auch damit zu tun, dass die Belehrung meist auf sehr arrogante Art und Weise erfolgt. Auf diese Weise lassen sich bei den meisten Menschen nur keine Blumen gewinnen.
Ich fände es nur besser, wenn man versucht, den Leuten auf dem Stand ihres Wissens aus die Dinge näher zu bringen, und nicht von der hohen Warte des IT-Profis aus, dem das eh alles klar ist.
Pädagogik ist IMO genauso wichtig bei der Vermittlung von Wissen wie die Kompetenz in der eigentlichen Sache. Es wäre vielleicht auch schon ein Gewinn, wenn man die Leute dazu brächte erstmal die #1-Quellen für Viren wie IE und Outlook gegen andere Dinge einzutauschen.
Es ist auf jeden Fall Utopie, wenn man glaubt, dass ein User, der ziemlich wenig Ahnung schon von Windows hat, sich von heute auf morgen Linux installiert. Das wird nie und nimmer funktionieren.
Die Leute wollen nicht in /etc/-Dateien rumfuhrwerken oder man-pages lesen. Ich will auch nicht erst nen Automechanik-Lehrgang machen müssen, um Auto fahren zu dürfen. Die Menschen wollen das schön verpackt bekommen, so wie das z.B. bei MacOSX der Fall ist.

Auch ein Windows läßt sich mit etwas Wissen halbwegs sicher kriegen. Wenn ich unter Linux keine Patches installiere, dann nützt mir mein Linux auch nicht viel. Das System ist auf jeden Fall immer nur so sicher, wie es die Fähigkeiten des Benutzers zulassen. Eine Migration auf Linux hilft somit auch nicht viel, wenn dort aus Bequemlichkeit auch wieder als root gearbeitet wird.

mfg
deconstruct

Ich wiederhol mich, aber ich denke das geht dich auch
garnichts an.

Indirekt geht es mich doch etwas an. Weil wir nämlich alle im gleichen Netz leben. Es ist ja nicht so, dass ich auf Dauer davon unbelästigt bin. Ich habe im Netz gelesen (allerdings ist das trotzdem nicht in zahlen nachvollziehbar), dass heutzutage zwei Drittel aller Spammails über private PC versendet werden, weil dort unbemerkt irgendwelche Proxies als Mailserver ihren Dienst verrichten.

Das mag stimmen oder nicht. Es hört sich allerdings glaubhaft an. Was ich aber genau weiß ist, dass ich täglich bis zu 150 Angebote für Virgaa und Cailis bekomme, und das Provider wie AOL bereits 500.000.000.000 Spammails pro Jahr aus dem Netz fischen (was nicht mehr als ein paar lumpige Prozente des Gesamtaufkommens sein werden).

So kann das nicht bleiben. Entweder Microsoft verkauft hier jedem eine Kiste, die gegen derartigen Blödsinn immun ist (von mir aus mit TCPA und Palladium) oder Anwender bekommen eine Kiste, auf der sich nichts installieren lässt oder sie nehmen eine Maschine, die nicht so anfällig ist.

Und ich werd langsam so wütend über den ganzen Haufen, der völlig ahnungslos vor dem Kasten sitzt, dass ich mir wünschte, ich könnte entscheiden, was die nehmen oder nicht.

(*) Die meisten dieser Diskussionen werden (zumindest hier im
Brett, da kann man es leicht prüfen, aber auch anderswo)
übrigens nicht von Windowsbenutzern losgetreten.

Stimmt. Ich frage mich nur, warum das wohl so ist.

Stefan

Hallo,

[Betriebssystemwechsel]

im eigenen Interesse weg.:

Und diese Aussage (tschuligung) kotzt mich an.

Das Internet muß vor solchen Leuten geschützt werden. Oder wolltest Du mir den Traffic erstatten, der mir durch die Win-Virenschleudern entsteht?

Eigen! Nicht dein!

Naja, nicht jeder will seine provaten Dokumente per Sircam ins Netz pusten. Aber auch: ja – letztlich auch mein Interesse. Weil es bisher keine Haftung gäbe. Wäre es nicht sanktioniert, Leuten einen Silvesterböller ind Nasenloch zu stecken, würde ich vermutlich ganz entschieden das Verbot von den Dingern fordern, sobald eben dies Mode wird…

Internet ist ein öffentlicher Raum und da sollte man sich auf gewisse Umgangsregeln halten. Wenn bestimmte Programme – auch unabsichtlich – gegen diese Regeln verstossen, sollte man sie ächten. Oder?

Sebastian

Hallo,

Indirekt geht es mich doch etwas an. Weil wir nämlich alle im
gleichen Netz leben. Es ist ja nicht so, dass ich auf Dauer
davon unbelästigt bin. Ich habe im Netz gelesen (allerdings
ist das trotzdem nicht in zahlen nachvollziehbar), dass
heutzutage zwei Drittel aller Spammails über private PC
versendet werden, weil dort unbemerkt irgendwelche Proxies als
Mailserver ihren Dienst verrichten.

Da hat er recht… Außerdem ists für die Spammer ja auch besser, wenn der Traffic über Rechner läuft, wo sie ihn nicht bezahlen müssen :wink:

Das mag stimmen oder nicht. Es hört sich allerdings glaubhaft
an. Was ich aber genau weiß ist, dass ich täglich bis zu 150
Angebote für Virgaa und Cailis bekomme, und das Provider wie
AOL bereits 500.000.000.000 Spammails pro Jahr aus dem Netz
fischen (was nicht mehr als ein paar lumpige Prozente des
Gesamtaufkommens sein werden).

Fast 80%, wenn man AOL glauben darf…

So kann das nicht bleiben. Entweder Microsoft verkauft hier
jedem eine Kiste, die gegen derartigen Blödsinn immun ist (von
mir aus mit TCPA und Palladium) oder Anwender bekommen eine
Kiste, auf der sich nichts installieren lässt oder sie nehmen
eine Maschine, die nicht so anfällig ist.

IMO würde es ja bereits reichen, wenn die Dinge per default ausgeschaltet sind, welche jeder normale Mensch eh sofort deaktiviert (z.B. sämtliche Autmatismen in Outlook die i.d.R. kein Mensch braucht). Und wenn auf einem Desktop-OS (Windows XP Home ist ja wohl definiv ein solches) keine Dienste laufen, die ihre Anwesenheit durch offene Ports verkünden müssen.

Und ich werd langsam so wütend über den ganzen Haufen, der
völlig ahnungslos vor dem Kasten sitzt, dass ich mir wünschte,
ich könnte entscheiden, was die nehmen oder nicht.

Wer wünschte sich das nicht, aber ich glaube man sollte doch am Boden der Tatsachen bleiben und nicht in Utopie schwelgen :wink:

mfg
deconstruct