Hallo,
ich bitte Dich - wenn die Alternative ist, auf der Straße zu
landen und zu betteln (oder wahlweise zu verhungern - denn
wenn es möglich wäre, Arbeitsplätze herbeizuzaubern, dann wäre
das wohl schon lange geschehen), dann ist das schon eine
bestimmte Form von Zwang.
Aber mitunter völlig unsinnige - angefangen über die
einzuhaltende Anzahl von Bewerbungen (bei nicht vorhandenen
Stellen) über lustige Bewerbungstrainings (z.B. zur Erstellung
von Online-Bewerbungen - in einem Kurs ohne auch nur einen
Computer) bis hin zur Zwangsverpflichtung zu einem €1-Job in
einem Ort, der durch öffentliche Nahverkehrsmittel nicht zu
erreichen ist, sondern nur durch einen einstündigen Fußmarsch
auf unbeleuchteten und des Winters ungeräumten Wegen).
Ganz abgesehen davon, dass die Argen dabei u.U. weitaus laxer
sind in Sachen Einhaltung ihrer Rahmenpunkte (z.B. Vermittlung
von Stellen), als sie von ihren Kunden einfordern.
genau so sieht es aus. Aber was will man von Menschen erwarten, die in ihren sicheren Sesseln sitzen und nichts zu befürchten haben.
Nach unten zu treten ist doch wesentlich einfacher, als nach oben 
Wer seine Schäfchen im Trockenen hat und sicher ist, der braucht sich um sowas keine Gedanken machen und kann sich voll der Volkshetze und Stigmatisierung der Rangruppen hingeben.
Da kriefg ich 'nen Hals, und da frage ich mich auch mitunter, wer asozialer ist. Der lumpige Hartz IV-ler, oder die, die diese Menschen verachtend über einen Kamm schreren und ihnen jegliche Würde absprechen, indem sie sie als Bettler und Schmarotzer generalverurteilen.
Jetzt muss ich aufhören. Aufregung tut dem Herzen nicht gut. Was kann man froh sein, dass es noch anständige Mittelständler gibt, die Arbeitsplätze und Ausbildungsplätze schaffen und halten, weil sie noch anstand und Verantwortungsgefühl haben und nicht rumzocken, weil sie ja nen Bundesregierungsschirm aufgespannt bekommen.
TM

auschalisierungen vorgenommen habe!