Hallo
Es gibt ja Foren die privat geführt werden und welche, wo eine
Fa. dies anbietet.
Bei Browsergames ist es meist so, dass der Support
(Hilfestellung über das Spiel), oft eine Wiki und auch die
Foren von freiwilligen, aus der Community betreut werden.
Die Spielbeschreibung käme ja vermutlich einer
Produktbeschreibung gleich? Diese ist oft mangelhaft. Darum ja
auch die Foren, um dort fragen zu können.
Das sehe ich nicht so. Die Produktbeschreibung dürfte aus den allgemeinen Aussagen/Spezifikationen zum Spiel bestehen, zB. „3D RTS-Spiel mit FPS-Anteil und hochauflösender Grafik mit Unity Engine“
Ich vermute du meinst die Bedienungsanleitung, die bei bestimmten Produktgruppen gewisse Vorgaben erfüllen muss.
Ich sehe aber nicht, dass das hier zutrifft. Wie das Spiel zu spielen ist, zB Tasten und grundsätzliche Funktionen werden ja üblicherweise auf der Webseite erklärt.
Wenn nun dieses Forum einer Firma gehört und dort
gewissermaßen der Kundenservice erfolgt, müsste dies doch eine
gewerbliche Tätigkeit sein. Der Betreiber ist ja eine Fa. und
Gewinnerzielungsbsicht liegt ebenfalls vor, da für die Games
auch Features käuflich erworben werden können, aber nicht
müssen. Hierfür wird in den AGB extra ein Vertrag geschlossen.
Oft, aber nicht immer. Es gibt Spieleanbieter, die ganz bewusst auf ein Supportforum verzichten, und den technischen Support durch andere Wege anbieten. Der Regelfall ist aber eine Rubrik im offiziellen Forum, in der Angestellte (technische) Hilfe geben, während die Freiwilligen eher sonstige Ratschläge geben.
In D ist es ja (über ein Einfühlungsverhältnis hinaus) nicht
erlaubt, ohne Entlohnung zu arbeiten.
Das sehe ich nicht so… Solange kein Lohnwucher oder Ausnutzung von Notlagen etc. vorliegen, darf man durchaus - erst Recht ohne Zwang und Arbeitsvertrag - ohne Lohn arbeiten. Liege ich da völlig falsch?
Und ehrenamtliche Tätigkeiten gibt es mW nur bei
Gemeinnützigkeit. Selbst die müssen aber z. T. versteuert
werden.
Öhm, ich hab Ewigkeiten als Betreuer und Trainer gearbeitet, bis auf wenige Ausnahmen ohne Entgeld, bzw Aufwandsentschädigungen. War das illegal?
Die Firma hat ja einen finanziellen Vorteil, wenn sie ihren
Kundenservice von freiwilligen machen lässt.
Ich sehe das nicht als gesetzlich relevanten Kundendienst an, da üblicherweise noch ein offizieller (wenn vielleicht auch minimaler) Kundendienst bei technischen Problemen geleistet wird.
Das Konzept ist clever. Spart es zusätzlich auch teure
Entwicklungskosten für die Verbesserung des Spiels und auch
die Fehlersuche.
Naja, jetzt schiesst du aber übers Ziel hinaus. Ich kenne keinen einzigen Fall, wo Freiwillige Programmierarbeit zB für Bugfixes übernehmen…
Immerhin könnten vor allem für den Kundenservice auch
Arbeitsstellen geschaffen werden und
Sozialversicherungsbeiträge in die Kassen spülen.
Kann mich nur wiederholen, offizieller Kundendienst vs. Fansupport, meiner Meinung nach zwei unterschiedliche Sachen. Der Freiwilligendienst ist unnötig, und eher eine Marketingmassnahme als Kundendienst.
Bewegen sich derlei Firmenkonzepte innerhalb des rechtlichen
Rahmens? (Evtl. auch Thema für Steuerbrett und Versicherungen
wegen Meldung bei Berufsgenossenschaft?)
Wo und welche rechtlichen Probleme seht ihr hier?
Eigentlich keine…
Gruß, DW.