Hi,
So blöd es
klingen mag, auch wenn es Internet ist, behandle ich diese
Bereiche als Privatsphäre meiner Kids.
klingt null blöd, das ist Privatbereich. Bei einem bereits geöffnetem und herumliegenden Brief käme ja auch keiner auf die Idee es wäre keine Privatsache. (Mein Kind ist 16 und hat seit seinem 8. Lj. ein eigenes Konto und seit ca. 12. Lj. Onlinebanking)
Hand aufs Herz:
Wie haltet ihr dies so?
Habt ihr schon die Seiten der Kids besucht, euch angemeldet
und mitgelesen?
Wäre mir persönlich viel zu doof. Da disqualifiziere ich mich ja selbst. Entweder das Vertrauensverhältnis stimmt und ich bekomme im Groben mit, was das Kind treibt und wie es drauf ist. Und wenn nicht, Wird es durch meine Kontrollen bestimmt noch weniger Vertrauen zu mir haben und mir noch weniger von sich erzählen. (Vorausgesetzt natürlich es gibt keine besonderen Probleme mit dem Kind und seinem Verhalten. (Drogen, häufige Strafdelikte, dauernd Probs mit Polizei, Schlägereien, Sachbeschädigung etc.) Verheimlichen vor den Eltern war ja noch nie ein Problem 
Geheimnisse stehen jedem Menschen zu! Und solange es keine Probleme (Polizei/Drogen etc.) gibt, sehe ich keinen erzieherischen oder pädagogischen Handlungsbedarf.
Wenn ja, aus welchem Grund?
Ich schaute mir in den letzten 6-8 J. ca. 2-3 mal seinen Kontostand/Verlauf an, vor allem, wenn er mit Zusatzwünschen kam, bzw. über seine Finanzen „klagte“ und sich das nicht selbst leisten konnte und Vorschuss wollte. Aber das ist abgesprochen! Er gab mir seine Onlinezugangsdaten!
Ich möchte mir dann einen Überblick verschaffen, warum/wofür ihm das Geld fehlt, um mit ihm dann besprechen zu können, was er selbst im Nachhinein als unnötige Ausgaben ansieht, und wie man das verhindern kann. Also kommt das dann eher von ihm aus.
- Fall, wo ich genauer nachschaue: Wenn er sich einen Internet-Virus eingefangen hat - was bisher auf Grund der Aufklärung selten vokam - gehe ich mit ihm die besuchten Seiten durch, bzw. erforsche, was er so blödes getrieben haben könnte im Netz.
Allerdings weiß er schon seit Jahren, wo ich die besuchten Seiten nachspitzeln könnte, und wie er sie selbst löscht.
Meine Erziehung ist auf gegenseitiges Vertrauen, Respekt gegenüber Privatshäre und Eigenverantwortung aufgebaut. Er weiß allerdings, dass ich Kontrollen zwar total doof finde, mir allerdings das Recht herausnehme einige Dinge zu kontrollieren, und als Mutter auch die Verantwortung habe, dass alles in geordneten Bahnen verläuft.
Zudem bekam er vor Jahren schon folgende Broschüre von mir ausgehändigt, und er nutzte dies auch, um bei seinen Kumpels damit anzugeben, was er alles weiß 
http://www.bmj.bund.de/enid/Publikationen/Meine_Erzi…
der eigentlich nicht mal weiß, inwieweit man „anonym“ und
unverdächtig die Aktivitäten der Kids auf diesen Plattform
mit- oder nachverfolgen könnte
Echt nicht? Dann tust/bist du aber wirklich reichlich naiv. Anmelden mit einem Nick, sich in Chats einklinken, oder mit Kind Kontakt aufnehmen. Bzw. halt schauen, was auf diesen Plattformen so möglich ist. Wenn man den Nick des Kindes kennt, dürfte das ja kein Prob sein.
ms