Eigentum vom Kind

Hallo Leute,

ich möchte Eure Meinung zu unten kurz angesprochenem, aber geschlossenen Tread hören.

Allerdings nicht von der rechtlichen, sondern von der MORALISCHEN ! Seite.

Folgende Konstellation:

Kind bekommt zur Geburt und an einigen Festtagen Geld auf sein Sparbuch.

Gehört - wie gesagt von der moralischen Seite her - das Geld nun unter allen Umständen dem Kind und es kann am 18. Geburtstag damit machen was es will oder soll das Geld für größere und kleinere Anschaffungen genommen werden. Wo ist hier die Grenze. Kann es z. B. für eine neue Zimmereinrichtung genommen werden oder bereits für Winterstiefel oder Windeln?

Ich habe hier eine Meinung, die ich Euch gerne in einigen Tagen sagen werde. Habe diese Konstellation einer Freundin erzählt und die vertritt grad die ganz entgegen gesetzte Meinung. Ich bin aus allen Wolken gefallen und hätte nie gedacht, dass irgend jemand die Sache nicht so sehen könnte wie ich.

Deshalb bitte zuerst mal Eure Meinungen dazu.

Danke
S

Hallo!
Also ich finde es kommt drauf an. Wenn kein Geld da ist für neue Winterstiefel ist es besser das Geld vom Sparbuch zu nehmen, als das Kind mit Halbschuhen im Schnee spielen zu lassen, das ist ganz klar. Ab einem gewissen Alter kann man, denke ich, mit einem Kind betreff der neuen Zimmereinrichtung ja auch offen reden. Wenn du ein neues Zimmer haben willst, nehmen wir das Geld von deinem Sparbuch, aber überleg es dir, weil du bestimmt auch mal einen Führerschein machen wirst wollen…
Wenn das Kind dafür noch zu klein ist, denke ich, dass es moralisch vertretbar ist, Geld vom Sparbuch zu nehmen, wenn es ausschließlich von dir kommt und ausschließlich dem Kind dient, was damit gekauft wird. Sobald Großeltern (…) darauf eingezahlt haben, würden bei mir die Hemmungen steigen.

Ich finde es kommt immer auf die Wichtigkeit der Sache drauf an.
Rein prinzipiell finde ich aber schon, dass das Geld dem Kind gehören soll und es nicht fair wäre, wenn es sich sein neues Outfit selbst finanzieren muss und das noch nicht mal weiß.

lg infi

Hallo Susanne,

wir handhaben das so:
Größere Beträge landen auf dem Sparbuch der Kinder und da haben sich schon einige € angesammelt.
Das Geld bleibt auf dem Konto. Wenn die Jungs mal älter sind (momentan 7 u 9), dürften sie sich Teile davon abheben und auf den Kopp hauen.
Kleinere Beträge (die Oma und diverse andere Verwandte stecken ihnen regelmäßig Geld zu und sie kriegen Taschengeld) sind zu ihrer freien Verfügung.
Der eine spart das Geld, der andere ist da großzügiger und kauft sich regelmäßig Krams.

Klamotten und andere Sachen brauchen sie sich nicht davon zu kaufen.

Sollte die Herren demnächst aber einen Geschmack entwickeln, der deutlich über dem Niveau liegt, das uns Eltern vorschwebt, z.B. eine Jeans für 150,- € und mehr, dann würde wir es so handhaben, daß sie einen ‚Sockelbetrag‘ kriegen und den Rest zuschießen müßten.

Gandalf

Hallo,
unser Sohn hat „leider“ am 28.12. Geburtstag und wird somit immer im Dezember mit Geschenken überhäuft! Wir haben uns dann in der Familie und auch mit den Paten darauf geeinigt dass er an Weihnachten ein Geschenk und am Geburtstag Geld bekommt oder anders rum, halt so aufgeteilt das er immer Geschenke und Geld hat (hoffe ihr versteht was ich meine)! Geld kommt dann immer auf das Sparbuch und auch alles an Geld was es zwischendurch gibt kommt aufs Sparbuch! Wenn er dann zwischendurch mal etwas will was TEUER ist, einige ich mich meistens mit ihm darauf 1/2 Ich und 1/2 Sparbuch und das klappt ganz gut! Er will z.B. dieses Frühjahr ein Klettergerüst haben, kostet ca. 1500 Euro und dafür werde ich 1000 Euro vom Sparbuch holen und der Rest wird als Ostergeschenk von der Familie und den Paten finanziert! Ich finde diese Reglung sehr fair!

Kleider und Windeln usw. würde ich allerdings nie von dem Geld kaufen (außer er müsste sonst nackt laufen)! Eine Zimmereinrichtung würde ich vom Alter abhängig machen, wenn es an der Zeit ist aus dem Kinderzimmer ein Jugendzimmer zu machen würde ich ihm eine Summe zur Verfügung stellen die ich fair finde und dann mit ihm schauen, Sonderwünsche über dem Limit könnte/müsste er dann vom Sparbuch bezahlen! Diese Entscheidung würde ich ihn selber treffen lassen!!!

Gruß Ines
(mein Sohn wird übrigens 5)

hallo susanne,

dem kind wird geld geschenkt und nicht den eltern und deshalb gehört das geld moralisch dem kind, die eltern haben kein recht zu bestimmen, für was das geld ausgegeben wird.

windeln und andere alltäglichen produkte, die sowieso gekauft werden sind kein geschenk für das kind. sie dürfen meiner meinung nach nicht davon gekauft werden und ich wäre stocksauer, wenn ich erfahren würde, das das geschieht und ggf. würde ich sogar das geld zurückfordern und ein eigenes sparbuch, weit entfernt von den eltern, die sich damit ungerechtfertigterweise bereichern, aufbewahren.

eine zimmereinrichtung ist diskutabel, gehört aber eigentlich auch nicht von diesem geld geschenkt, sondern es ist sache der eltern, die sich für ein kind entscheiden, dieses ordentlich unterzubringen. auf jeden fall muss das kind alt genug sein, um mit zu entscheiden, was davon gekauft wird.

wenn die familie in not gerät und die staatliche unterstützung nicht ausreicht könnte man mit den schenkern allenfalls darüber reden, ob winterstiefel drin liegen, aber auch hier sollte beim kind rückfrage gehalten werden.

gruss, Sama

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Hallo Susanne,

ich finde, dass das Geld dem Kind gehört. Wir haben für unseren Sohn (5 Monate) auch ziemlich viel Geld zu Geburt und Taufe bekommen und eine Einigung darüber getroffen. Geld, das wir von Leuten bekommen haben mit der Aussage, sie wollten selbst etwas kaufen, wussten aber nicht was er braucht, haben wir auch dafür verwendet etwas für ihn zu kaufen. (Wenn er was gebraucht hat). Alles andere ist aufs Sparbuch gekommen. Wenn mal eine größere Anschaffung nötig ist, werden wir auch einen Teil dieses Geldes nehmen, wenn es uns finanziell nicht so gut geht!! Ansonsten bezahlen wir es selbst. Je älter er dann wird, desto mehr kann man das dann mit ihm besprechen. Wenn er beispielsweise etwas will, was wir als unnötig ansehen. Dann kann man immernoch sagen jeder zahlt die Hälfte. Das muss man dann abwägen, schließlich hat alles seine Grenzen. Auch Kinder sollen lernen, dass nicht alles selbstverständlich ist. Aber Grundsätzliches wie Kleidung, Spielsachen, Windeln usw. sollte nicht von seinem Geld abgeknappst werden.

Allerdings geht es nicht jedem finanziell so wie uns. Wir haben ziemlich viel Kleidung, Babybett, Wickeltisch und anderes von meinen älteren Geschwistern geschenkt bekommen, weil ihre Kinder schon größer sind. Dann hat mein Freund eine Arbeit, wir bekommen natürlich Kinder- u. Erziehungsgeld und ich habe einen 400 Euro Job. Auch unsere Eltern haben uns finaziell unterstützt. Deshalb können wir das so handhaben.
Aber ich würde niemanden verurteilen, wenn er das Geld verwendet um dem Kind Dinge zu kaufen. Manchen geht es finanziell sehr schlecht. Da ist es immernoch besser das Geld für das Kind zu nehmen, als wenn das Baby auf etwas verzichten müsste. Ich wäre meinen Eltern auch nicht böse, wenn sie mir sagen würden, sie hätten das Geld gebraucht weil sie selbst nicht genug hatten. Solang sie es nicht für sich selbst für irgendwelchen Kram ausgeben, könnte ich das verzeihen.

Viele Grüße

Hallo Susanne

ich mache das bei meinem Kind, wie meine Eltern bei mir:

Ich bekam monatlich von meiner Mutter einen gewissen Betrag auf ein Konto. Das Geld wurde fest angelegt, dass ich erst mit 18 dran konnte.

Zudem hatte ich ein eigenes Sparbuch, für mein eigen gespartes Geld, da konnte ich ran, wenn ich mir etwas außerhalb der Reihe kaufen wollte.

Aber das angelegte Geld sollte ich als „Lebensstart“ bekommen. Als Unterstützung zur ersten Wohnung - dem Führerschein - einem Auto… So Sachen. Meine Mutter kam NIE auf die Idee (sogar in finanziellen Notlagen - und die gab es zur Genüge)das Geld anzurühren. Sie sparte sich alles ab und ermöglichte uns jedes Jahr noch ein Ferienlager.

Daher halte ich es so: Wenn das Geld schon knapp ist für Windeln und Schuhe, dann müssen die Kleider des Kindes nicht unbedingt neu sein, die es trägt, hauptsache in gutem Zustand - da spart man Geld. Dann leiste ich mir recht wenig - das gesparte kommt meinem Kind zugute.

Wenn ich mich entscheide, ein Kind zubekommen, möchte ich auch, dass es ein gutes Leben hat. Und ich bin dafür verantwortlich, dass es anständig gekleidet ist, gutes Essen bekommt und sich wohl fühlt.

Zur Not ist mein Weihnachtsgeschenk für mich nunmal dann ein Geldbetrag, den ich dann in neue Schuhe für das Kind investiere.

Aber das Sparbuch meines Sohnes werde ich nicht anrühren.

Das ist meine Meinung. Vielleicht etwas extrem, aber meine Erfahrungen, die ich in der Kindheit damit gemacht habe, lassen mich diesen Weg gehen. Ich habe die allerhöchste Achtung vor meiner Mutter, wie sie das damals geschafft hat. Sie pausierte ein Jahr mit den Ersparnissen. Wir hatte ein Jahr lang nur wenig zu essen, waren richtig arm, da mein Vater uns verschuldet hat. Da sie unsere Ersparnisse auf Jahre angelegt hatte, mussten wir so klarkommen - wir kamen ja nicht an das Geld ran. Im Nachhinein ist das ok.

Ich würde natürlich bevor ich hungern muss, an das Ersparte gehen, ich habe es nicht fest angelegt (zumindest einen Teil) - aber nur in Notlagen. Das Geld soll für mein Kind sein. Ein Teenager hat es schwer genug ;o) Dann soll er wenigstens keine Sorgen beim Start ins selbstständige Leben haben.

Liebe Grüße,

Dany

P.S.: Gute Freunde können einem auch manchmal helfen :o)

Hiho,

hm, was es von jemand anderem auf ein Sparbuch bekommt, gehört dem Kind. Ich finde nicht, daß man es für Windeln oder Winterstiefel ausgeben sollte (wie gesagt, von der moralischen Seite her), denn das sind Dinge, die die Eltern dem Kind kaufen wollen.

Anders liegt der Fall wohl, wenn man in eine große Notlage gerät. Aber selbst dann würde ich es dem Kind aufs Konto zurückzahlen.

Liebe Grüße,
Nike

Hallo,

vor ein paar Jahren haben wir unser Haus gebaut. In der Mietwohnung hatten beide Kinder ein Zimmer, jetzt hat jeder eins. Da kommt die Frage nach der Einrichtung. Beide haben es von ihrem Geld selbst bezahlt, durften sich auch die Einrichtung mit unserer Hilfe selbst aussuchen. Ich gehe mal davon aus dass Kinder mit den Möbeln schonender umgehen wenn sie wissen es ist von ihrem Geld.
Was beide nicht wissen, wir haben ihnen einen Fond angelegt auf den monatlich Geld angelegt wird. Es ist als Start für die erste Wohnung, Studium o.ä. gedacht.
Davon abgesehen speziell wenn es um die Neueinrichtung des Zimmers geht finde ich es richtig wenn die Kids mitzahlen.
Bei Markenklamotten die teuer sind würde ich nie ans Sparbuch gehen, dass sollen sie mal (zumindest zum Teil) von ihrem Taschengeld zahlen. Und genau an dieser Stelle ist es mir egal ob ich mir die Markenklamotten leisten kann oder nicht! Ich empfinde es als furchtbar wenn Kinder alles bekommen, was sie wollen!

Gruß

Katl

Hallo Leute,

nachdem ich jetzt schon einige Antworten bekommen habe, will ich doch gleich heute meine Meinung dazu sagen:

Ich denke, Geld das als Geschenk auf ein Sparbuch eingezahlt wird gehört dem Kind und nur ihm. Nix Windeln, nix Kinderstiefel, nix Kinderzimmer. Allenfalls würde ich mit mir reden lassen, wenn das Kind selbst etwa mit 14 oder 15 mal einen kleinen Betrag für einen ganz bestimmten Wunsch hat. Ansonsten bleibt das Geld wo es ist, nämlich auf dem Sparbuch. Auch nicht in allergrößter Not dürfen sich die Eltern da was davon nehmen. Noch nicht mal, wenn sie es wieder zurückzahlen.

Nun, wie erwähnt, wäre ich nie auf die Idee gekommen, dass das jemand anders sehen könnte.

Als ich kürzlich mit einer Arbeitskollegin darüber gesprochen habe, stand die auf dem Standpunkt, in dem Moment wenn man das Geld auf das Sparbuch eingezahlt hat, gehört es dem Kind und die Eltern können darüber verfügen, was damit gemacht wird. So wie sie auch bestimmen können, was es zum Mittagessen gibt und wo der nächste Urlaub hin geht. Wenn die Eltern das Geld abheben hat sich der Schenkende da nicht einzumischen. Im Gegenteil, sie könne sogar verstehen, wenn dann von den Eltern der Vorwurf kommt, man mische sich in was ein, was einem nichts angeht.

Ich kann nur immer wieder den Kopf schütteln. Unglaublich.

S

Nicht so unglaublich
Hallo Susanne,

Ich kann nur immer wieder den Kopf schütteln. Unglaublich.

ich finde das gar nicht so unglaublich. Hatte selber bis ich 13 war ein gut gefülltes Sparbuch. Meine Eltern lösten es auf, als sie ein Haus bauten. Da gab es gar keine Diskussion - weder von mir noch von Seiten meiner Eltern, denn ich bin so erzogen, dass die Familie in allen Dingen zusammen hält. Auch die Schenker gehörten zur Familie - auch für die wäre das nie ein Thema gewesen.

Ich finde das bis heute völlig selbstverständlich.

Viele Grüße,
Iris

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Und du hast recht damit!!! Wie sollen die Kids denn lernen mit Geld umzugehen wenn sie immer alles bekommen was sie wollen?

Gruß

Katl

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Hallo Ines,

unser Sohn hat „leider“ am 28.12. Geburtstag und wird somit
immer im Dezember mit Geschenken überhäuft!

Meine Großmutter hatte am 23.12. Geburtstag.
Mein Urgroßvater hatte die gute Idee mit ihr den Halbgeburtstag zu feiern. Genauso wie andere Kinder den Geburtstag feierten, also mit Geschenken und Feier.

Wäre das auch was für euch?!

Gandalf

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super Idee owt
.

Hallo Susanne,

Ich für mich ist es klar:

Ausser die Erziehungsberechtigten (EB) wirklich kein Geld haben für lebensnotwendigen Sachen (wie Essen oder Anziehen) dieses Geld gehört dem Kind. Und das entnommene Geld ist mMn. allerhöchstens als „Leihgabe“ des Kindes an den EB zu verstehen. Es ist nicht mehr Eigentum des „Spenders“. Ich hatte das so verstanden, daß das Kindergeld dazu da ist um solchen Sachen zu kaufen (Lebensnotwendige Sachen).

Eine neue Kinderzimmereinrichtung ist nur teilweise eine unbedingt notwendige Anschaffung. Ausserdem, ist man finanziell so schlecht daran, kann man schauen, ob man diese nicht vielleicht bei Rotes Kreuz & Co. bekommt.

Für mich die Grenze ist beantwortet mit einer anderen Fragen: Will das Kind aus freien Stücken wirklich XY kaufen? Ich glaube kaum daß es sich für Stiefeln und Socken entscheidet! Somit hat sich die Ursprungsfrage von selbst beantwortet.

Also für mich ist es ganz klar, daß Stiefeln, Socken, Unterwäsche, Windeln,… alles Sachen sind die von den Eltern aus deren Tasche bezahlt werden soll und sicherlich nicht vom dem Erspartes des Kindes.

Das ist meine Meinung und so wird das bei uns gehandhabt. (David hat schon ein betrachtliches Sümmchen!) ;o))

Schöne Grüße,
Helena

Hallo Ines,
Hallo Gandalf,

Ich kenne einen Mann der ganz genau am 26. Dezemeber Geburtstag hat.
Die Eltern haben gedacht, daß an dem Tag kaum ein Mensch kommen wird um mit ihm geburtstag zu feiern (jenseits der Familie, versteht sich). Also haben ihn dafür einen Namen gegeben, dessen Namenstag gerade an einem Datum fällt, denen es „besser passt“. Und dann tun sie so, daß am 25. Dezember feiern sie Weihnachten, am 26. Geburtstag und Kinderfeier, in die Schule,… wird dann an den Namenstag groß gefeiert.

Soweit mir bekannt, waren alle beteiligte damit zufrieden und sie halten sich noch immer daran (Übrigens dieser Mann ist Deutscher und wohnt in Deutschland -nur der Vollständigkeitshalber)

Schöne Grüße,
Helena

Hallo,

moralisch ist das das Geld des Kindes, da stimme ich mit Dir überein. Aber das

Auch nicht in allergrößter Not dürfen sich die Eltern da was
davon nehmen. Noch nicht mal, wenn sie es wieder zurückzahlen.

ist mit Verlaub Unsinn.

Nun, wie erwähnt, wäre ich nie auf die Idee gekommen, dass das
jemand anders sehen könnte.

Das sollte man immer.

Gruß,

Myriam

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Hallo Gandalf,
die Idee mit einer Party im Sommer hatten wir auch schon mal, kam aber irgendwie nicht so richtig an! Alle kamen am 28.12 weil das sein Geburtstag ist und die Feier im Sommer nahm niemand so richtig ernst!

Darum haben wir die Geldgeschenke im Dezember eingeführt und unser Sohn hat daher ein schön dickes Sparbuch und bekommt dann im Frühjahr/Sommer immer mal einen größeren Wunsch vom Sparbuchgeld erfüllt! Die Omas nehmen es auch nicht so genau und bringen zwischendurch mal ein Geschenk vorbei damit die Pause von Dezember bis Dezember nicht so lang wird! Ich habe im Juni Geburtstag und wir haben viele Freunde mit Kindern, da decke ich dann auch immer extra einen Kindertisch und wir backen noch eine Kinder-Torte und mein Mann macht dann auch Spiele mit den Kindern (weil man im Dezember ja auch so schlecht draußen spielen kann), kommt immer sehr gut an, es gibt halt nur keine Geschenke für den Sohn, außer von den Omas eine Kleinigkeit!
Gruß Ines

Offtopic, Möbel vom Roten Kreuz
Hallo

Ausserdem, ist man
finanziell so schlecht daran, kann man schauen, ob man diese
nicht vielleicht bei Rotes Kreuz & Co. bekommt.

Schauen kann man natürlich, aber wenn das Möbel auch ins Zimmer passen soll, muss man entweder sehr viel Glück haben, oder sehr viel Mühe (z. B. bei Sperrmüll immer die besseren Wohnviertel abklappern usw.) und in eine Transportmöglichkeit investieren. Und wenn man unpassendes Möbel hat, dann sind die wahrscheinlich sowieso zu kleinen Zimmer sehr schnell vollgestellt und viel Raum verschenkt.

Solche Möbellager hat übrigens nicht jede Stadt.

Wollte ich nur mal bemerkt haben. Hat aber nichts mit dem Thema zu tun.

Viele Grüße
Simsy

Hallo

Als ich kürzlich mit einer Arbeitskollegin darüber gesprochen
habe, stand die auf dem Standpunkt, in dem Moment wenn man das
Geld auf das Sparbuch eingezahlt hat, gehört es dem Kind und
die Eltern können darüber verfügen, was damit gemacht wird. So
wie sie auch bestimmen können, was es zum Mittagessen gibt und
wo der nächste Urlaub hin geht. Wenn die Eltern das Geld
abheben hat sich der Schenkende da nicht einzumischen.

Das entspricht meiner Meinung nach dem geltenden Recht.

Was die Eltern im einzelnen damit machen, kommt ja darauf an. Vielleicht legen sie es einfach so gewinnbringend wie möglich an, vielleicht sogar in Absprache mit dem Kind.

Ansonsten fände ich es auch ok, wenn sie es für irgendwas verwenden, was das Kind braucht. Jeder nach seiner Fasson, finde ich. Auf jeden Fall finde ich nicht, dass man Kinder unbedingt wie unantastbare Heiligtümer behandeln sollte. Sie können ruhig auch was zum Allgemeinwohl beitragen, das ist doch in Ordnung.

Viele Grüße
Simsy