Hallo zusammen!
Ich liege grad mit einem Buch im Bett, Jalousien sind runter, jedoch die Terrassentüren davor auf. Durch die Nachtruhe höre ich - erstmal entfernt - ein jämmerliches Maunzen. Das habe ich erstmal nicht beachtet.
Dann jammerte es vor der Terrassentur des Schlafzimmers ganz herzzerreißend weiter. Ich bin also durch das Wohnzimmer auf die Terrasse gegangen und habe dort ein zitterndes, klitschnasses Katzenkind vor mir: Klein, zierlich, blaue Augen. Sie lies sich von mir hochnehmen, in die Wohnung bringen. Ich habe sie mit einem Handtuch erstmal vorsichtig abgerubbelt. Das arme Wesen ist so klein, es passt in meine Hand!
Ich habe eine Dose Thunfisch im eigenen Saft aufgemacht, den Fisch mit der Gabel zerfrösselt und ihr hingestellt. Davon hat sie ein wenig gegessen. Aber eher so, als ob sie „feste Nahrung“ noch nicht gewöhnt wäre… Und das Wasser, das sie getrunken hat, war auch recht spärlich.
Nun liegt sie tief schlafend in einem trockenen Handtuch auf meinem Schoss.
Da ich nun aber heute die Nacht mit ihr verbringen muss, (ich möchte dieses kleine Wesen nicht wieder in die nasse Kälte (es schneit bei uns!) herausbringen ): Wie gestalte ich die Nacht am besten für uns beide? Das Tierheim macht erst morgen früh wieder auf und ich habe so gar keine Katzenerfahrung. Sehe halt nur, dass es wohl ein Katzenbaby ist…
War der Thunfisch oke? Sollte ich es mit Leberwurst versuchen? Und das Wasser mit H-Milch verdünnen? Wo soll sie schlafen? Soll ich ihr ein kuscheliges Handtuch-Nest auf der andrern Bettseite bereiten? Soll oder muss ich ihr eine Stelle zum Pieseln und Käckeln einrichten? Wenn ja, wie mache ich das? Oder schläft sie die Nacht wohl durch, fertig, offensichtlich müde und verfroren, wie sie ist?
Bitte helft rasch und gebt mir ein paar schnelle Tipps!
Lieben Dank, Gruß, *-chen für jede ernste Antwort!
Luzie
Bitte helft rasch, trotz der Aufregung bin ich müde bis zum Anschlag!

Zumal ich knapp zwei Stunden vorher etwas zum Schlafen genommen hatte…