Ein gerechter Gott?

Krieg, Hungersnöte, Elend. Wenn es tatsächlich einen Gott gibt, warum lässt er dann dies zu? Ich bin folgender Ansicht: wenn es einen Gott gibt, so wäre dieser gerecht. Da von dieser Gerechtigkeit aber nicht viel zu sehen ist kann es keinen Gott geben.
Freue mich auf Antworten!

Bobby

Hallo Bobby,

könnte es sein, dass die Menschen die diese Plagen trifft es einfach verdient haben? Dann fragt sich: warum aber? Was haben sie getan? Und was haben diejenigen, denen es gut geht, GUTES getan? Wenn nicht in diesem Leben, dann in einem Anderen? Aber wie kann man Reinkarnation mit dem herkömmlichen Gottesglauben vereinbaren? Ist es nicht oft so, das gerade die Bevorzugten des Lebens richtige Ärsche sind? Oder ist es unser Neid der zu solchen Bewertungen führt? Kriege und ungerechte Nahrungsverteilung sind von Menschen gemacht. Damit hat Gott nichts zu tun. Oder erwarten wir eine göttliche Intervention wenn jemand zum x-ten mal ans Büffet geht, oder Bush mal wieder ums Öl bangt?

Vielleicht ist Gott ja beschäftigt und schaut „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ als Real Stream.

Tut Euch und Andern Gutes

olli

Hallo Bobby,

deine Schlussfolgerung ist unwiderlegbar und erledigt die Frage nach „Gott“ und nach „Gerechtigkeit“. Bedenkenswert bleibt allenfalls, warum die Frage trotzdem nicht verstummt. (Auch du stellst sie ja indirekt!) Offenbar gibt es Menschen, die trotz der augenscheinlichen Absurdität Gott als Adressaten ihrer Hoffnung auf Gerechtigkeit brauchen. Vielleicht sind es die Benachteiligten und zu kurz Gekommenen (materiell oder psychisch). Deren Hoffnung kann man missbrauchen (zur Stabilisierung der realen Ungerechtigkeit), man kann sich aber auch mit ihr solidarisieren. Dann käme Gott auf der Seite der Schwachen zu stehen und würde sich selbst in die Position der Schwäche begeben, um sie zu stärken. Das war/ist die Antwort Jesu.

Gruß,
Peter

Leibniz
Hallo,

über deine Frage kannst du im Netz unendlich viel finden, wenn du den Begriff „Theodizee“ in eine Suchmaschine eingibst.

Die interessanteste Antwort auf diese Frage, warum nämlich Gott das Übel in der Welt überhaupt zugelassen hat, gab Leibniz mit seiner Formulierung, dass Gott die beste aller möglichen Welten geschaffen habe. Mit anderen Worten: Eine bessere Welt als die bestehende zu schaffen, war selbst Gott (aus logischen Gründen) nicht möglich. Hätte er es getan, gäbe es keine Freiheit - und die Welt wäre schlechter als jetzt.

Nach dieser These müssen wir also damit leben, dass es nicht möglich wäre, besser zu leben, als wir leben, jede Änderung an der grundlegenden Bedingungen dieser Welt also eine grundlegende Verschlechterung nach sich zöge, auch wenn wir das nicht sofort verstehen können.

Herzliche Grüße

Thomas Miller

Krieg, Hungersnöte, Elend. Wenn es tatsächlich einen Gott
gibt, warum lässt er dann dies zu? Ich bin folgender Ansicht:
wenn es einen Gott gibt, so wäre dieser gerecht. Da von dieser
Gerechtigkeit aber nicht viel zu sehen ist kann es keinen Gott
geben.

Hallo,
Du gehst also von bestimmten Gottesdefinitionen aus. Gott ist gerecht. Gerechtigkeit ist, wenn… usw. Daß ist legitim und jeder, der glaubt (gibt es eine Religion die nicht das Transzendente mit Gerechtigkeit verbindet?), und niemals an dem Vorfindlichen und damit auch an Gott ver-zweifelt macht mir Angst.
Vielleicht sind diese Zweifel auch der beste Schutz vor religiösem Fanatismus. Nicht, weil dann der Glaube unsicher ist (was auch nicht geht), sondern weil einem letztlich bewußt wird, daß Gottes Gerechtigkeit, Liebe, Ewigkeit, Allmacht (!) ein menschliches Bekenntnis ist. D.h., wir veruschen, Gott zu beschreiben, wir sind es aber nicht. D.h. weiter, daß wir uns hüten sollten, so etwas wie Gottes Gerechtigkeit unseren Maßstäben zu unterwerfen. Denn wenn Gott der Gott aller ist, es gleichzeitig aber auch unendlich verschiedene Vorstellung gibt von dem, was gerecht ist, wie soll man dann Gottes Gerechtigkeit verstehen?
Sie ist unbegreifbar. Jede Definition, bzw. der Versuch, irgendwelche Theorien aufzustellen, daß Gott dann doch irgendwie gerecht erscheint (also z.B. Augustin, der davon ausgeht, daß Gott im vorhinein weiß, daß jemand aus freiem Willen sündigt), heißt dann doch letztlich, hier - auf dieser Welt - Urteile zu fällen, die dem Menschen nicht zustehen.
Der einzige Trost des Menschen, der an der Gerechtigkeit Gottes verzweifelt, ist - soweit er Christ ist - der Tod des Sohnes Gottes. (Ich habe letztens diesen Skandal-Jesus-Film gesehen (Titel vergessen), wonach Gott Jesus gar nicht sterben läßt, sondern nur prüfen will; scheint mir auch eine Vereinfachung zu sein…). Schon das ist ja unbegreiflich, wie kann man seinen eigenen Sohn opfern und erbärmlich sterben lassen? Zumindest der christliche Glaube beruht auf diesem Paradoxon, daß einem zeigt, wie wenig wir als Menschen Gottes Gerechtigkeit begreifen können… Das einzige, was man dann als „Trost“ daraus mitnehmen kann, ist, daß Gott das Leiden des Menschen kennt. Aber selbst dann gibt es noch eine irrsinnige Anzahl an Fragen, die einen verzweifeln lassen können.

Grüße,
Taju

PS: In einem Seminar habe ich mal den Studenten die Unbegreiflichkeit Gottes mit einer StarTrek-Folge zu erklären versucht. Da geht es um zweideimensionale Wesen, die die Enterprise bedrohen, aber nicht aufspürbar sind. Kann man also (soweit man nicht Data am Bord hat) eine andere Dimension begreifen? Ihre Perspektive muß fremd bleiben.
Zu weit darf man das Beispiel jedoch nicht treiben, da das Bekenntnis zu Gott keinen Sinn machen würde, würde er auch uns nicht sehen…

Hallo Bobby,

neben dem was Thomas schon geschrieben hat, muss man auch bedenken, dass wir im Gegensatz zu G’tt beschränkt sind und deswegen immer nur einen kleinen Teil der Wirklichkeit sehen können. Das Meiste ist vor uns vorborgen, vor allem warum die Dinge so geschaffen werden. Dieses weiss alleine G’tt und dieses müssen wir so akzeptieren. Wie Er uns aber offenbart hat, ist alles zum Guten und darauf kann man vertrauen. Womit ich aber nicht sagen will, dass dieses uns leicht fällt - leider.

Scholem,
Eli

Hallo Bobby.
Ich gehe nicht von der Vorstellung des „lieben Gottes“ aus, der kein Elend auf der Welt zulässt, der immer alles hinbiegt und gut macht, sondern der da ist für uns, um das Elend zu ertragen, ein Ansprechpartner, der einem durch schwere Zeiten hilft.
Ganz kurz gesagt.
Gruß
T

Hallo Bobby,

Ich sehe das so, dass sich die Menschheit innerhalb eines Prozesses befindet, der zum Ziel
hat eine Streitfrage zu klären ( siehe Thread weiter unten ). Durch den Widersacher Gottes wurde diese Streitfrage aufgeworfen die im Kern die Aussage trägt, dass der Mensch ohne die Führung Gottes leben kann. Diese Streitfrage wurde im „ Himmel „ vor tausenden Geistgeschöpfen aufgeworfen ( Hiob 1 ). In der Bibel heißt es das die ganze Welt in der Macht dessen ist der Böse ist ( Satan ), da er auf die Erde hinabgeschleudert wurde und große Wut hat, da er weis das ihm nur eine „kurze“ Frist bleibt bis er Endgültig vernichtet wird. Die herrschende Ungerechtigkeit auf der Erde herrschen stammt nicht von Gott, sondern rühren daher, dass der Mensch nicht unabhängig von Gott leben kann. Was Gott betrifft, er hat einen Tag festgesetzt an dem er die bewohnte Erde richten wird. Wenn Gott direkt nach dem Aufstand Satans ihn und seine Anhänger vernichtet hätte, wäre die Streitfrage ob die Menschheit ohne Gottes Führung leben kann, nie ( für alle sichtbar ) geklärt worden. Die Menschheit hat mittlerweile jede Menge von Regierungsformen hervorgebracht, und welche dient den Menschen zu 100% ? Es wird niemals eine durch Menschen erzeugte Regierungsform geben in der jeder einzelne zu 100% zufrieden ist, dies kann nur Gott. Nach alledem was die Menschheit an Regierungsformen hervorgebracht hat, wird es bald über jeden Zweifel erhaben bewiesen sein, dass die Menschheit nicht unabhängig von Gott existieren kann. Wir leben zur Zeit innerhalb dieser Klärung. Das Gott so etwas überhaupt zulässt, ist auch ein Teil seiner Gerechtigkeit. Gott hat auch die Macht die Toten zur Auferstehung zu bringen und die Bibel sichert uns zu das er dieses tun wird. Unter der Herrschaft einer himmlischen Regierung ( 1000jähriges Königreich ) wird die Menschheit zu dem Zustand geführt, der von Anfang an für sie vorgesehen war. Die Bibel spricht davon das der Mensch auf der Erde ewig leben wird ohne zu altern. Die jetzigen Zustände auf der Erde sind die Folgen des Ungehorsams gegenüber Gott. Dieser Zustand wird durch das von Gott eingesetzte Königreich beseitigt werden. Wann ? Diese Antwort weis nur Gott allein, aber am Grad der herrschenden Ungerechtigkeit gemessen kann dies nicht mehr allzu lange dauern.

Gruß Peter

Gott hat auch die Macht die Toten zur Auferstehung zu bringen
und die Bibel sichert uns zu das er dieses tun wird.

tach,

vielleicht sollte er vorher seinen schäflein die kunst beibringen, in
schrifttexten auch mal einen absatz einzufügen, damit seine wohltaten
nicht in zeichenwüsten untergehen.
(kleinschreibung ist natürlich korrekt, von versalien spricht die
bibel nicht.)

gruß,
frank

Hallo Bobby

Gott hat uns die freie Entscheidung gegeben.
Gleichnis:
Du hast eine Kind zu dem Du immer führsorglich schaust, so dass ihm nichts passiert und alles gut ist.
Eines tages wird es Volljährig und möchte vielleicht auch eigene WEGE GEHEN KÖNNEN, SELBER ENTSCHEIDEN.
Du entlässt es in die Freiheit. Es kann ausser Haus gehen, oder zu Hause bleiben. Es kann Dich um Rat fragen, oder auch nicht. Es kann deinen Rat befolgen, oder auch nicht.

Nehmen wir an, das es fortgeht und nie nach Deinem Rat gefragt hätte noch nach dem gelebt hätte, was Du ihm gesagt hast. Stell Dir vor, es kommt eines Tages zurück und würde Dich verantwortlich von all dem machen, was es schlechtes erlebt hat.
Wie würdest du das finden?

Oder es würde jemanden erzählen, das es keinen Vater hätte (der gut auf ihn aufpassen würde)
Würde es Dich als Vater in diesem Fall nicht geben?

Denke Du verstehst das Gleichnis

Liebe grüsse
Beat

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hallo Bobby,

Krieg, Hungersnöte, Elend. Wenn es tatsächlich einen Gott
gibt, warum lässt er dann dies zu? Ich bin folgender Ansicht:
wenn es einen Gott gibt, so wäre dieser gerecht. Da von dieser
Gerechtigkeit aber nicht viel zu sehen ist kann es keinen Gott
geben.

Gerechtigkeit ist ein menschliches Ideal. Und da niemand weiß, ob es jenseits unseres irdischen Daseins überhaupt Ideale gibt, fürchte ich, dass wir mit solchen Überlegungen nicht sehr weit kommen.
Aber ich habe mir mit deiner Frage etwas anderes überlegt: Es könnte ja sein, dass alles seine Daseinsberechtigung haben könnte, dass eben Krieg und Frieden, Sattheit und Hungersnöten, Wohlergehen und Elend immer zusammengehören.
Was mich wirklich sauer macht, ist die Feststellung, dass wir Menschen selbst mit dem bisschen Dasein, das uns gegeben ist, so nachlässig umgehen. Da ist es mir eher peinlich eine Idee von göttlicher Mißachtung unseres Lebens aufkommen zu lassen.

gruß
grilla

Hi,

warum soll Gott sich um Mist kümmern, den wir uns selber eingebrockt haben?
Wenn es ihn gibt - wer sagt Dir, dass er nicht zigmal versucht hat, einzugreifen, und letztendlich resigniert hat, weil wir es einfach nicht besser wissen, als alles kaputt zu machen?

Wer weiß, vielleicht hat er/sie/es sich einen besseren Platz für eine bessere Schöpfung gesucht?

Oder einfach aufgegeben und schaut jetzt, was wir draus machen?
Genug Grundlagen hat die Menschheit ja, vielleicht will „ER“ sich ja jetzt anschaun, was uns noch für Blödsinn einfällt???

Und ist es nicht arrogant zu glauben, dass ein Gott nur dafür da ist, sich der Menschen anzunehmen, wenn sie es mal wieder verbockt haben? Das würde uns ja wieder in den Mittelpunkt des Universums stellen, wo wir doch schon nicht mehr sind, seit entdeckt wurde, dass die Sonne, nciht die Erde eben dieser Mittelpunkt zumindest unserer Galaxie ist!

Cess

Hallo,
lässt sich das denn vereinbaren mit der Tatsache, dass Gott als „vollkommen“ bezeichnet wird? Wieso schafft ein „vollkommenes Wesen“ unvollkommene Menschen? Das ist mir ziemlich wackelig.

Bobby

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Hallo,
da stelle ich mir eine Frage:
Kleines Beispiel: Eine Person wird völlig unschuldiger Weise brutal bis zum Tode gefoltert, hat also große Qualen erlitten.
Wieso lässt Gott, der ja angeblich alles sieht, sowas zu?
Es ist auch nicht möglich diese Qualen ungeschehen zu machen, sollte der Mensch dann später in den „Himmel“ kommen.
Oder wieso wird ein Mensch einfach so ohne Gründe von einem Auto überrollt, obwohl er noch sein ganzes Leben vor sich hat?

Grüße,
Bobby

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Gott ist gerecht !!!

Krieg, Hungersnöte, Elend. Wenn es tatsächlich einen Gott
gibt, warum lässt er dann dies zu?

Wer Gott kennt der weiß, daß Gott nur gute Dinge kennt. Warum geben viele Menschen Gott die Schuld für die schlimmen Dinge. Gott erkennt das Böse nicht an, so steht es schon in der Bibel. So wie es Gott gibt, welcher für die guten Sachen zuständig ist, so gibt es auch das Böse. Gott, so steht es in der Bibel, wird dem Elend auf Erden ein Ende setzen. Wann er das machen wird, dass wußte noch nicht einmal Jesus Christus. Gott allein hat sich einen Zeitpunkt dafür ausgesucht. Wer sind wir Menschen, dass wir uns anmaßen zu sagen: " Gott mach diesen Dingen ein Ende.". Auch wenn es für viele Menschen undenkbar ist, Gott wird sein Wort halten und uns zu seinem Zeitpunkt vom Bösen befreien. Habe bitte Geduld. Hast du dir schon einmal Gedanken darüber gemacht, dass der Satan unsere Ungeduld für seine Zwecke nutzt.? Er erreicht doch damit genau seine Zwecke, dass wir an Gott Zweifeln. Denke bitte daran dass Gottes Güte, Gnade, Liebe und Gerechtigkeit zu uns kleinen Wesen, unsere Hoffnung auf ein paradisisches und vor allen Dingen gerechtes Leben ist. Derjenige, der zweifelt, der erfüllt den Plan Satan`s. Wer aber einen steinigen und beschwerlichen Weg in seinem Leben beschreitet, der ist auf dem richtigen Weg. Alle die diese Nachricht lesen können mal ausprobieren wie es jemanden ergeht, der versucht gottgefällig zu Leben. Dann werdet ihr sehen, dass der Teufel euch viele Versuchungen in der Weg legen wird, nur um vom richtigen Weg ( an den einzigen Schöpfer zu glauben )abgelenkt zu werden. Ich schreibe dies hier nicht um irgendeinen Stern zu bekommen, sondern weil es meine reine und herzlichste Überzeugung ist. Ich bin kein frommer Mensch und lebe voller Sünde, weil es mir einfach nicht immer gelingt, ein gottgefälliges Leben zu führen, aber deshlab werde ich niemals an der einzigen Wahrheit zweifeln, daß unser aller Gott gerecht ist und das Böse nicht anerkennt.

wenn es einen Gott gibt,

Wenn Du ein Haus baust, dann hatest Du Material dafür und hast es gebaut. Wie ist die Erde entstanden? Durch einen Urknall?. Woher kommen dann die nötigen Materialien für unser gesammtes Universum und unserer Erde? Glaubst Du, dass alle Naturgesetze und Dinge, an denen wir uns erfreuen dürfen, durch Zufall entstanden sind?.
Wir kommen an Gott nicht vorbei. Gott ist die Liebe und Satan der Hass. Satan weiß, daß es langsam mit ihm zu Ende geht. Nun versucht er ( wie eine Katze die man in eine Zimmerecke drängt )mit senen gefährlichen Tatzen noch alles ( den Glauben an Gott und seine Liebe ) in sein Verderben mitzunehmen.

so wäre dieser gerecht. Da von dieser
Gerechtigkeit aber nicht viel zu sehen ist kann es keinen Gott
geben.

Sorry, ich will Dir nicht zu nahe treten, aber wer bist du ( oder Wir )dass wir versuchen uns anzumassen, dass wir wißen, was gerecht und was ungerecht ist?

Freue mich auf Antworten!

Stehe für Fragen gerne per E-Mail zur Verfügung
Ich hoffe, dass Du Hoffnung finden wirst.
Alles erdenklich Gute
Flunze

richtiges brett / falsches jhdt. (owt)

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Wieso sollte ich an einen „Satan“ glauben der nicht im Geringsten etwas genauer definiert werden kann? Es ist wirklich einfach zu sagen, dass alles Böse auf dieser Welt der „Satan“ ist. In einem solchen Glauben können nur religiös erzogene Menschen sein. Ich glaube keine Dinge, die ich nicht sehen oder die man nicht beweisen kann. Und die Aussage „Beweise mir doch, dass es Gott nicht gibt.“ ist im gewissen Sinne Unsinn. Genauso könnte ich sagen: Beweise mir, dass es keine rosa Einhörner gibt. Dazu müsste man auch das ganze Universum durchsuchen. Dieses kommt übrigens ohne jegliche Erklärungen mit Gott aus, nachzulesen z.B. in sämtlichen Werken von Stephen Hawking.

Grüße,
Bobby

Übrigens: Wieso zeigt sich Gott nie und nirgends?

Hallo,

Wir kommen an Gott nicht vorbei.

Doch klar. Ganz hervorragend sogar.

Gruß,

Malte.

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Hallo Bobby,

Kleines Beispiel: Eine Person wird völlig unschuldiger Weise
brutal bis zum Tode gefoltert, hat also große Qualen erlitten.
Wieso lässt Gott, der ja angeblich alles sieht, sowas zu?

ja, das macht fassungslos und hilflos. Es wäre schön, wenn es ein höheres Wesen gäbe, dass dies verhindern könnte.

Es ist auch nicht möglich diese Qualen ungeschehen zu machen,
sollte der Mensch dann später in den „Himmel“ kommen.

nein, und ich wünsche mir dann insgeheim Vergeltung jenseits unseres Daseins.

Oder wieso wird ein Mensch einfach so ohne Gründe von einem
Auto überrollt, obwohl er noch sein ganzes Leben vor sich hat?

Wie oft dass Leute mitten aus dem Leben gerissen werden, und die Familie und der Freundeskreis tun sich schwer damit zurecht zu kommen.

Es kann keiner von uns sagen, ob hinter bestimmten Ereignissen (Katastrophen und Unfällen) ein Sinn dahinter steckt.
Auf der anderen Seite tue ich mich mit der Vorstellung schwer, dass ein Gott wie einst meine Eltern über mir jegliches Unheil vom Hals hält. Dafür habe ich genügend Gegenbeispiele beobachtet, dass mit göttlichem Einfluß nicht oft zu rechnen ist.
Aber ich habe auch einiges wahrgenommen, so dass ich mich nicht zu einer Atheistin zähle.

Ich bin der Meinung, dass einem der Glaube an Gott nicht mit einem Schlag zufällt, sondern sich im Laufe seines Lebens entwickelt. Mit dem Glauben entwickelt sich auch ein Bild von dem Gott an dem man glaubt.
Ich weiß zu wenig. Ja, manchmal habe ich das Gefühl aus der Perspektive einer Ameise die Größe einer Elefantenherde einschätzen zu müssen, und außer einer Staubwolke und das Beben des Bodens unter mir kann ich nichts wahrnehmen.

viele Grüße
grilla

Ich bin kein frommer Mensch und lebe voller Sünde, weil es mir
einfach nicht immer gelingt,

was für sünden zum beispiel (kenn mich da nicht so
gut aus, was ne sünde ist!)??
danke
ad