Ein gerechter Gott?

Japp, geht mir genauso! Ich denke auch immer an die schlimmen Taten der Kirche in der Vergangenheit.

Grüße,
Bobby

Japp, geht mir genauso! Ich denke auch immer an die schlimmen
Taten der Kirche in der Vergangenheit.

Oh, so meinte ich das nicht. Sicher hat die Kirche in der Vergangenheit viel Leid verursacht, und auch heute ist das immer noch ein in Teilen ziemlich widerlicher Haufen, finde ich.

Aber darum geht es nicht. Es geht um Religion, um Glaube. Kirche und Glaube sind zwei Paar Schuhe.

Und was den Glauben angeht, kann ich mich nicht einem Glauben anschliessen, der aus dem Menschen letztlich ein unselbstsändiges Schäflein macht.
Ich kann mich keinem Glauben anschliessen, der mir immerwährende Sünde einreden möchte.
Ich kann mich keinem Glauben anschliessen, der einen Schöpfer in quasi Personenkult anbetet.
Ich kann mich keinem Glauben anschliessen, der sich lediglich auf ein Buch gründet.

Und so weiter und so fort…

Gruß,

Malte.

Wie richtig, ich muss in allen Punkten zustimmen!

Grüße,
Bobby

wenn es einen Gott gibt, so wäre dieser gerecht. Da von dieser
Gerechtigkeit aber nicht viel zu sehen ist kann es keinen Gott
geben.

ja, dieser schluß ist korrekt wie aus dem lehrbuch! jetzt wollen wir aber wissen was du mit gerecht meinst. wieso ist es ungerecht, wenn einer an einer überschwemmung krepiert und der andere nicht? der hatte halt einfach die arschkarte gezogen. vielleicht hatte gott gar nichts damit zu tun? :wink:

fröhliches debattieren
datafox

gerecht? da könnte man doch stunden lang dinge aufzählen.
kleine beispiele:

die opfer des 2. weltkrieges
ungerechte verteilung von nahrungsmitteln
sklaverei
hexenverbrennungen

Hallo Bobby,

Du hast hier ursprünglich eine Frage gestellt, da es sich (so schließe ich aus dem weiteren Lesen dieses Threads) offensichtlich nicht um eine Frage handelt, die Dich persönlich interessiert, würde ich ja mal positiver Weise davon ausgehen, daß es Dich interessiert, wie andere mit dem Theodizee-Problem umgehen.
Nun hast Du Dich folgenden Äußerungen angeschlossen:

„Und was den Glauben angeht, kann ich mich nicht einem Glauben anschliessen, der aus dem Menschen letztlich ein unselbstsändiges Schäflein macht.
Ich kann mich keinem Glauben anschliessen, der mir immerwährende Sünde einreden möchte.
Ich kann mich keinem Glauben anschliessen, der einen Schöpfer in quasi Personenkult anbetet.
Ich kann mich keinem Glauben anschliessen, der sich lediglich auf ein Buch gründet.“

Und nachdem ich des öfteren derartiges erlebt habe, möchte ich mir erlauben, auch mal ungehalten zu werden.
Du und Dein Vorschreiber (nun, dem ich es nicht übel, der hat nicht so getan, als ob er ernsthaft interessiert wäre) habt also Euer Urteil gefällt. Dagegen hat keiner was, naja, ich jedenfalls nicht. Wogegen ich aber etwas habe, ist, daß Du Dich hier einer Glaubensdefinition anschließt, ohne bei alle den verschiedenen Antwortversuchen, die einige hier mit viel Mühe erstellt haben, auch mal festgestellt zu haben, daß es offensichtlich so einfach nicht ist, Glauben zu definieren?!
ICh denke, Du erwartest von einem „Gläubigen“ akzeptierst, daß Du offensichtlich keinem „Herkömmlichen“ Glauben angehörst. Nun bitte, Du könntest aus Deiner Weltanschauung heraus hier auch mal eine Antwort auf ein schwierigeres Thema formulieren. Ich weiß ja nicht, was Du davon hieltest, wenn am Ende nur ein fanatischer Christ (als Bespiel) Dich als nicht-Gläubigen vorführen wollte, indem er meinetwegen schriebe, daß er mit Atheisten nichts anfangen könne, weil die ja alle nur am Mammon interessiert wären.
Das hier könnte ein sehr produktives Forum sein. Ist es aber nicht, wenn Leute offensichtlich nur zum Zwecke der Provokation Fragen stellen, sich nicht wirklich informieren wollen, sondern lieber an ihren Vorurteilen festhalten wollen. Und da ich mal annehme, das obige Vorstellungen sich - hauptsächlich - auf den christlichen Glauben beziehen: Vorurteile. Und wenn ich böse werde darf: Hätte ein bekennender Christ so etwas umgekehrt geschrieben, hätte man ihn als religiösen Fundamentalisten verschrieen, Intoleranz vorgeworfen etc.

UNd bevor jemand meint, ich hätte das nicht gemerkt: Mir ist durchaus aufgefallen, daß es hier auch Glaubende gibt, die Fragen stellen, ohne genug Sensibilität für Antworten zu besitzen.

Grüße,
Taju

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an allem sind die menschen schuld!
bessere beispielte wären: wirbelstürme, erdbeben, …

datafox

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hey,

aber wer definiert vollkommen?

Und wer weiß denn, was Gott sich dabei gedacht hat - vielleicht gibt es ja gute Gründe für all den Mist, der hier passiert?!

Möglicherweise bedeutet „vollkommen“, dass „ER“ sich eben nicht einmischt, sondern uns freie Wahl lässt in dem, was wir tun???

Kann man nicht wissen, oder?

Ich finde es halt irgendwie auf Kindergartenniveau, rumzunörgeln, weil Gott nicht in Ordnung bringt, was wir verbockt haben - lieber sollte man mal bei sich selbst anfangen, Dinge zu ändern, und nicht drauf vertrauen, dass das jemand anderes tut, sei es ein Gott oder sonstwer.

Wäre zwar wirklich schön einfach, wenn alle Sünden mit einer Beichte vergeben sind, weil vor zig-Jahren mal jemand dafür gestorben ist, und wenn alle Probleme gelöst würden, weil es da oben ja einen gerechten Gott gibt, aber so einfach kann man es sich imho nicht machen!

Ja, schimpft ruhig, ich bin nicht mal mehr in der Kirche, aber ich versuche, meine Probleme selber zu lösen (klar wäre es manchmal schön, jemand anderem die Schuld dran geben zu können, ist aber nun mal nicht so), immerhin bin ich ganz alleine dafür verantwortlich!

LG,

Cess

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Hallo,
keine Angst, ich bin schon dabei meine Vorstellung vom Sinn des Lebens zu formulieren. Demnächst :wink:

Grüße,
Bobby

So wie es Gott gibt, welcher für die guten Sachen
zuständig ist, so gibt es auch das Böse.

Eine Religion, die alles Gute Gott zuschreibt und das Böse als Menschenwerk bezeichnet, ist so gut wie eine Zigarettenreklame, die nur die strahlenden Gesichter zeigt und nicht den Lungenkrebs dahinter.

Gott, so steht es in
der Bibel, wird dem Elend auf Erden ein Ende setzen.

Hoffentlich bevor sich die Menschheit selbst ausrottet. Oder ist eben dieses das „Ende des Elends“? Wir wissen es sicher nicht …

… Gott wird sein Wort halten und uns zu seinem
Zeitpunkt vom Bösen befreien.

… oder die Erde vom Menschen …

Gruß, Stucky

Hi Taju,

Da Du mich indirekt ansprichst, erlaube ich mir mal, mich dazu ganz kurz zu Worte zu melden.

„Und was den Glauben angeht, kann ich mich nicht einem Glauben
anschliessen, der aus dem Menschen letztlich ein
unselbstsändiges Schäflein macht.
Ich kann mich keinem Glauben anschliessen, der mir
immerwährende Sünde einreden möchte.
Ich kann mich keinem Glauben anschliessen, der einen Schöpfer
in quasi Personenkult anbetet.
Ich kann mich keinem Glauben anschliessen, der sich lediglich
auf ein Buch gründet.“

Und nachdem ich des öfteren derartiges erlebt habe, möchte ich
mir erlauben, auch mal ungehalten zu werden.
Du und Dein Vorschreiber (nun, dem ich es nicht übel, der hat
nicht so getan, als ob er ernsthaft interessiert wäre) habt
also Euer Urteil gefällt. Dagegen hat keiner was, naja, ich
jedenfalls nicht.

Gut :smile:

Wogegen ich aber etwas habe, ist, daß Du
Dich hier einer Glaubensdefinition anschließt, ohne bei alle
den verschiedenen Antwortversuchen, die einige hier mit viel
Mühe erstellt haben, auch mal festgestellt zu haben, daß es
offensichtlich so einfach nicht ist, Glauben zu definieren?!

Du kannst mir zumindest glauben(sic!), daß mir diese Schwierigkeiten bewusst sind. „Glaube“ resultiert i.w. aus Fragen, aus zunächst unbeantworteten Fragen, nach deren Antwort man lechzt (aus welchen Gründen auch immer).

Es gibt mehrere Möglichkeiten, mit diesen Fragen umzugehen, nach Antworten zu suchen. Dabei ist es hilfreich, sich die Mühe, die sich andere damit schonmal gemacht haben, zunutze zu machen und ihre Erklärungsversuche anzuschauen. Das heisst idR viel Lesen und viel Reden, Zuhören.

Und dann kommt das Wichtigste:

Das Gehörte und Gelesene hinterfragen und (für sich allein) werten.

Ich mag es nicht, wenn jemand mir diesen wichtigsten Punkt „aus der Hand“ nehmen möchte. Und genau dieser wichtige Prozeß hat mich dorthin gebracht, wo ich bin - und diese Position ist nunmal unvereinbar mit den großen christlichen Kirchen, die ich kenne. Ja sogar mit dem christlichen Glauben, soweit er mir bekannt ist. Genauso allerdings mit dem Islam, dem Buddhismus und anderen.

Daher habe ich an einer Antwort auf die konkrete Frage dieses Threads tatsächlich kein Interesse, weil schon die Frage in sich „unsinnig“ für mein Weltbild ist.

Nun bitte, Du könntest aus Deiner Weltanschauung heraus hier
auch mal eine Antwort auf ein schwierigeres Thema formulieren.

Manchmal tu ich das sogar :smile:

Gruß,

Malte.

Kurz und bündig, ich konnte es mir mal wieder nicht verkneifen:
Gerechtigkeit ist ein sehr relatives menschliches Konzept.
Mit anderen Worten,was kümmert es die Eiche, wenn sich die Sau daran kratzt…

Flora

Hallo Malte,

Kirche und Glaube sind zwei Paar Schuhe.

endlich hat das wer erkannt :wink:

Und was den Glauben angeht, kann ich mich nicht einem Glauben
anschliessen, der aus dem Menschen letztlich ein
unselbstsändiges Schäflein macht.

Ganz meiner Meinung.
Deshalb bin ich Christ, weil ich da ganz persönlich vor Gott für mein Tun und Handeln verantwortlich bin.

Ich kann mich keinem Glauben anschliessen, der mir
immerwährende Sünde einreden möchte.

Ich auch nicht.
Ich finde es gut, dass Jesus uns von der Sünde befreit hat.

Ich kann mich keinem Glauben anschliessen, der einen Schöpfer
in quasi Personenkult anbetet.

Ich bin auch froh, dass ich mit Gott wie mit einem Vater reden kann und nicht wie mit einem Diktator :wink:

Ich kann mich keinem Glauben anschliessen, der sich lediglich
auf ein Buch gründet.

Ganz recht. Mein Glaube gründet sich primär auf persönliche Erfahrungen.

Und so weiter und so fort…

Also was hast Du noch gegen das Christentum?

Gruss Harald

1 „Gefällt mir“

Hallo,

Du kannst mir zumindest glauben(sic!), daß mir diese
Schwierigkeiten bewusst sind. „Glaube“ resultiert i.w. aus
Fragen, aus zunächst unbeantworteten Fragen, nach deren
Antwort man lechzt (aus welchen Gründen auch immer).

Nun, auch hier wäre ich mit pauschalen Urteilen schon mal etwas vorsichtiger…

Es gibt mehrere Möglichkeiten, mit diesen Fragen umzugehen,
nach Antworten zu suchen. Dabei ist es hilfreich, sich die
Mühe, die sich andere damit schonmal gemacht haben, zunutze zu
machen und ihre Erklärungsversuche anzuschauen. Das heisst idR
viel Lesen und viel Reden, Zuhören.
Und dann kommt das Wichtigste:
Das Gehörte und Gelesene hinterfragen und (für sich allein)
werten.
Ich mag es nicht, wenn jemand mir diesen wichtigsten Punkt
„aus der Hand“ nehmen möchte. Und genau dieser wichtige Prozeß
hat mich dorthin gebracht, wo ich bin - und diese Position ist
nunmal unvereinbar mit den großen christlichen Kirchen, die
ich kenne. Ja sogar mit dem christlichen Glauben, soweit er
mir bekannt ist. Genauso allerdings mit dem Islam, dem
Buddhismus und anderen.

Ich danke Dir für Deine Einschränkung, daß Dein Urteil nur so weit gilt, wie Dir die entsprechenden Glaubensentwürfe bekannt sind. Laß Dir gesag sein, daß Dir jedoch offensichtlich die Kompetenz fehlt, Glauensentwürfe zu beurteilen. Denn zumindest meine persönlichen Überzeugung nach heißt Glauben sicherlich nicht, sich etwas aus der Hand nehmen zu lassen.
Und, wie Du eigentlich bei aufmerksamen Lesen dieses Threads hättest feststellen können, heißt Glauben noch lange nicht, Antworten zu haben. Nicht für jeden, aber für einige. Genauso wie es verbohrte Nihilisten, Atheisten etc. gegebn kann, die eigentlich auch nichts anderes als einfache Antworten gefunden haben.

Daher habe ich an einer Antwort auf die konkrete Frage dieses
Threads tatsächlich kein Interesse, weil schon die Frage in
sich „unsinnig“ für mein Weltbild ist.

Du hast hier auch keine Frage gestellt, ohne Dich für die Antworten zu interessieren. Fragen kann man nur mit Respekt vor den eventuellen Antworten.

Grüße,
Taju

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Hallo,

keine Angst, ich bin schon dabei meine Vorstellung vom Sinn
des Lebens zu formulieren. Demnächst :wink:

Ich habe keine Angst und es ist Deine Sache, ob Du denn Sinn ´des Lebens hier vorstellen willst.
Ich habe Dich aufgefordert, keine Fragen zu stellen, wenn Du dermaßen mit Vorurteilen beladen bist, daß Du lieber an eigene einfache Antworten glaubst als das Spektrum der Antworten zu Kenntnis zu nehmen.
Grüße,
Taju

Grüße,
Bobby

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Woher willst du wissen, dass ich die Antworten nicht zur Kenntnis genommen habe? Natürlich hab ich das!

Hallo,
vielleicht als ein weiterführendes Forum gelegentlich zu empfehlen: www.gottesbild.de
Grüße
Bernd

Hallo Harald,

Kirche und Glaube sind zwei Paar Schuhe.

endlich hat das wer erkannt :wink:

Oh, das ist nicht schwer zu erkennen, sogar für solch einen Glaubenslaien, wie ich es bin. :smile:

Und was den Glauben angeht, kann ich mich nicht einem Glauben
anschliessen, der aus dem Menschen letztlich ein
unselbstsändiges Schäflein macht.

Ganz meiner Meinung.
Deshalb bin ich Christ, weil ich da ganz persönlich vor Gott
für mein Tun und Handeln verantwortlich bin.

Du bekommst Gebote aufoktruiert, an die Du Dich als Christ zu halten hast, richtig?
Die Bibel sagt Dir, was richtig ist und was falsch, oder nicht?
Zumindest grundsätzlich?

Ich kann mich keinem Glauben anschliessen, der mir
immerwährende Sünde einreden möchte.

Ich auch nicht.
Ich finde es gut, dass Jesus uns von der Sünde befreit hat.

Wie jetzt, Erbsünde ist also Quatsch? Der Mensch ist kein Sünder an sich? Jeder, der mir damit kommt, ist kein Christ?

Und noch was: Ich denke, von meinen Sünden (was ist eine Sünde?) kann nur ich mich freimachen. Das kann mir doch keiner abnehmen! Das verstehe ich nicht. Du hast oben geschrieben, jeder ist selbst vor Gott verantwortlich. Und hier auf einmal nicht mehr?

Ich kann mich keinem Glauben anschliessen, der einen Schöpfer
in quasi Personenkult anbetet.

Ich bin auch froh, dass ich mit Gott wie mit einem Vater reden
kann und nicht wie mit einem Diktator :wink:

Dennoch bleibt’s ein Kult mit einem angebeteten „Gott“. Einer höheren Wesenheit, richtig?

Ich kann mich keinem Glauben anschliessen, der sich lediglich
auf ein Buch gründet.

Ganz recht. Mein Glaube gründet sich primär auf persönliche
Erfahrungen.

Demnach kann man auch Christ sein, indem man Lehren der Bibel in Teilen ablehnt, weil man sie selbst gegenteilig erfahren hat? Das bringt mich auf den Gedanken zu einem neuen Thread…

Und so weiter und so fort…

Also was hast Du noch gegen das Christentum?

Genug, Harald, glaub mir :smile: Wir können das aber an anderer Stelle fortführen.

Gruß,

Malte.

Wie hättest du denn gerne?
Hallo Bobby,

Ich bin folgender Ansicht:
wenn es einen Gott gibt, so wäre dieser gerecht. Da von dieser
Gerechtigkeit aber nicht viel zu sehen ist kann es keinen Gott
geben.

Dieses Argument ist sehr populär und wie Thomas Miller erwähnt hat, hat es einen eigenen Namen, Theodizee. Viele Antworten darauf, wie z.B. das von Leibniz klingen zynisch.

Ich möchte hier eine Antwort, die ich so ähnlich schon öfters gegeben habe wiederholen.
Wieso gibt es soviel Elend in der Welt? Es ist zum größten Teil von Menschen gemacht.
Die Menschen haben einen freien Willen und nutzen Diesen in eigensüchtiger und liebloser Weise.

Gott hätte zum jetzigen Zeitpunkt die Möglichkeiten:
a) mit einer umfassenden Gehirnwäsche alle bösen Motivationen, der Menschen zu beseitigen.
b) die Menschen in willenlose Roboter zu verwandeln, die einem Programm folgen.
c) alle Schäden, die durch Menschen angerichtet werden mit einer einer Reparaturtruppe sofort zu reparieren.
d) auf den Tag zu warten, an dem alle Menschen aus eigener Einsicht beschließen nichts mehr Böses zu tun.
e) alle bösen Menschen, die sich seinem Willen widersetzen, von der Erde zu beseitigen.

Hast du noch einen Vorschlag? Und was wäre dir am liebsten?

Gemäß der Bibel gewährt Gott den Menschen einen Zeitraum in dem sie ihre eigenen Vorstellungen umsetzen können (Vergleich 2. Petrusbrief Kapitel 3).
Danach wird Gott handeln und eine der obigen Versionen umsetzen. Rate mal welche?
Antwort siehe Psalm 37:10,11.

Gruß
Carlos

P.S. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass bisher jemand auf diese Argumentation direkt eingegangen ist, weder um ihr beizupflichten noch um sie zu negieren.

Hallo Malte,

Und was den Glauben angeht, kann ich mich nicht einem Glauben
anschliessen, der aus dem Menschen letztlich ein
unselbstsändiges Schäflein macht.
Ich kann mich keinem Glauben anschliessen, der mir
immerwährende Sünde einreden möchte.
Ich kann mich keinem Glauben anschliessen, der einen Schöpfer
in quasi Personenkult anbetet.
Ich kann mich keinem Glauben anschliessen, der sich lediglich
auf ein Buch gründet.

Dann wäre der moderne Satanismus die passende Religion. Der Grundatz lautet hier „Mein Wille ist das höchste Gebot“. Die Vorstellung geht dahin, dass jeder Mensch selbt bestimmt, was richtig und falsch ist.

Gruß
Carlos