Hallo nochmals,
wirst du wohl in Wanne-Eickel auf sie warten, während sie dich
in Castrop-Rauxel sucht.
Nix da. Mein System ist genauso gut definiert wie deins. 0-Punkt im Erdinneren, X zeigt nach Osten, Y zum Nordpol, Z zum Äquator südlich von London. 3 Längenangaben, eine Uhrzeit, ich sehe meine Freundin.
Habe leider noch nichts gehört von deinem Treffen. Siehst du sie, oder nicht ?
Irgendwie springst Du immer hin und her. Einmal erzählst du von Längen und Breitengraden,( Mittelpunkt mal die Erde, dann wieder du ), dann wieder von deinem Gesichtsfeld, mit Zeit über Lichtgeschwindigkeit als Tiefenangabe und Spin, dann wieder von einer Oberflächenprojektion zur Positionsbestimmung. Gut wäre, wenn du mal bei einem System bleibst.
Zur Erinnerung, du schreibst :
… Ausgehend vom Fixationspunkt kann man jeden anderen Punkt durch eine Entfernung und einen Winkel beschreiben.
Ich mit meinen zwei Augen mache genau das gleiche. Ich fixiere einen Punkt, der hat eine gewisse Entfernung ( und zwar von jedem Auge die gleiche ), und gebe einen Winkel an ( wie du ), und natürlich die Entfernung vom Fixationspunkt auf dessen Kugelfäche ( hast du vergessen ), die ( bei mir ) senkrecht steht auf der Mittenhalbierenden der beiden Sehstrahlen ( bei dir senkrecht auf dem Sehstrahl )
Wo bitte ist jetzt der Unterschied zwischen uns beiden ? Wenn der Punkt weiter weg liegt( hinten wie seitlich ), siehts du ihn genauso unscharf wie ich, da wir beide nun mal auf den Fixationspunkt schauen. Du fixierst die Entfernung genauso wie ich mit deiner Pupille.
Gut wäre, wenn du eine ( konkrete ) Frage stellen würdest, die dann entsprechend beantwortet werden kann ( oder auch nicht ).
Hallo Leute,
mir geht folgender Gedanke nicht aus dem Kopf. Wenn alle Menschen einäugig wären, würde vermutlich das Verständnis der Physik darauf basieren, wie wir die Welt mit einem Auge wahrnehmen. Alles, was wir dann sehen, könnten wir ausgehend von unserem Standort durch eine Zentralprojektion beschreiben. Somit wäre zur Beschreibung unserer Umwelt eine Dimension weniger nötig, da sich zwischen unserem Auge und dem, was wir optisch wahrnehmen, nur elektromagnetische Wellen, aber in der Regel keine - oder nur durchsichtige - Materie befinden würde.
** Ist das bei mir anders ? **
Entfernungsangaben können jedoch, auf der Basis der konstanten Lichtgeschwindigkeit, auch durch Zeit angegeben werden.
** Lichtgeschwindigkeit ist nicht konstant, siehe die gemeine Brille **
Somit könnte ein einäugiger Mensch, wenn er sich als den Normalfall und nicht als derjenige mit dem Handicap ansieht, durchaus auf die Idee kommen zu versuchen, sich den Makrokosmos auf der Basis von Zeitdauer, Längenausdehnung und Spin zu erklären.
** Wo bitte ist da der Unterschied ? **
Dabei würde er sich geometrisch zwar im Zentrum von Ortssphären gleichen räumlichen Abstandes sehen, aber an der Spitze der Zeit (Vergangenheitslichtkegel).
** Bis das Signal vom Auge im Gehirn verarbeitet wurde, ist das Licht schon längst in Honolullu, da sind die 8 cm Augenabstand eher nebensächlich **
Welches Argument hätte der zweiäugige, gehandicapte Mensch, dem einäugigen ein Universum schmackhaft zu machen, welches eine Dimension der Tiefe hat, die man aber nur dann SEHEN kann, wenn man etwas aus zwei zueinander verdrehten Richtungen GLEICHZEITIG betrachtet und somit eine Dimension mehr benötigt?
** die Richtungen sind nicht verdreht, vielmehr parallel **
** Welche Dimension denn konkert ? die Höhe oder die Breite ? **
Wie viele Dimensionen hat das Universum einer Spinne, welche die Welt mit acht Augen, also aus acht Richtungen GLEICHZEITIG betrachtet? Zehn?
** Im Allgemeinen stehen die Dimensionen senkrecht aufeinander **
Gruß Maitre