Ich versuchs mal
Hallo Axel,
Stimmt. Im Raum, also um zu erklären was ICH sehe, brauche ich
3 Koordinaten. Breite, Höhe und die Distanz zu dem Punkt, den
ich beschreiben will.
Genau so ist es. Du darfst dabei aber leider NICHT die Zeit
als Maß für die Entfernung benutzen. Die Lichtgeschwindigkeit
ist nämlich nicht in allen Medien gleich. Wenn sich
beispielsweise eine Linse zwischen Dir und irgendeinem
Gegenstand befindet, hast Du mit der reinen Laufzeitmessung
ein Problem.
Das ist richtig, aber in der Regel sehe ich dann auch etwas anderes. Wenn wir aber das Vakuum als „leer“ ansehen, habe ich mit der Vakuumlichtgeschwindigkeit erst mal einen Maßstab für die größtmögliche meßbare Geschwindigkeit und somit einen physikalisch anwendbaren Maßstab.
Erkläre das einem Physiker, daß er die Zeit weg lassen soll.
Ich bin kein Physiker und Du auch nicht. Du hast die Zeit als
Maß für die Entfernung ins Spiel gebracht.
Richtig. Eine Lichtsekunde ist zwar ein Entfernungsmaßstab, bedient sich aber, korrekterweise, der Zeit. Geht aber nur, weil die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit als Basis dient.
Für das, was ich ohne Bewegung sehe, brauche ICH als
einäugiger nur 2 Dimensionen, Höhe und Breite. Denn ich
beschreibe ein ebenes Bild ohne Tiefe.
Was Du beschreiben willst, ist also nur das Bild auf Deiner
Netzhaut.
Ja.
Ein zweidimensionales Bild. Wie übrigens auch auf
meinen Netzhäuten, die durch Korrelation erst in meiner
Vorstellung ein dreidimensionales Bild erzeugen.
Richtig.
Aber auch Dir
als Einäugigem genügt das Bild allein nicht, sonst dürftest Du
Dich nicht bewegen, aus Angst, mit etwas zusammenzustoßen.
Auch, wenn Du nach etwas greifen willst, gehst Du nicht von
einer unbegründeten Hoffnung aus, es auch greifen zu können,
sondern nutzt dazu Deine Erfahrung und Deine Bewegung, um die
dritte Dimension zu erfassen. Wobei ich hier die
‚Standardnumerierung‘ der Dimensionen benutze.
Auch richtig.
Wie ich weiter oben im Thread schon geschrieben habe.
Entfernung und Größe kann ich, bei einem unbewegten Anblick
oder wenn ich mich nicht bewege, NUR durch Erfahrung
einschätzen. Die wiederum beruht auf dem Weltbild, daß 4
Dimensionen gebraucht werden, um alles zu beschreiben.
Und das habe ich, genau wie ihr zweiäugigen, gelernt, zweifle
es aber aufgrund eigener Gedanken an.
Also zweifelst Du Deine eigenen Erfahrungen an?
Ja, ich zweifle auch meine eigene Erfahrungen an. Wie die Menschen, die lernten, die Erde wäre eine Scheibe, aber durch nachdenken und nachmessen sich selbst korrigieren mußten. Im Endeffekt gab man ihnen recht.
Aufgrund
Deiner Gedanken? Dann glaube ich Dich im Philosophiebrett
besser aufgehoben. Da kann man über die wildesten
Gedankenspiele diskutieren. Hier ist das Brett ‚Mathe und
Physik‘. Und in der Physik versucht man nicht, die
Wirklichkeit den Modellen anzupassen, sondern die Modelle der
Wirklichkeit.
Philosophie und Physik kann man, meiner Meinung nach, nicht exakt trennen. War Galilei Philosoph? Seine Vorstellung, daß die Erde sich um die Sonne dreht und nicht andersherum widersprach allen offensichtlichen Erfahrungen. Denn wir SEHEN selbst heute noch, daß es ja scheinbar anders ist. Und im Sprachgebrauch ist es immer noch die Sonne, die untergeht. Wie würde man das physikalisch korrekt ausdrücken?
Ich finde, Du solltest einfach mal weniger denken und mehr
nachlesen und auch mal nachrechnen. Ohne Grundlagen lässt sich
zwar trefflich streiten, aber es kommt wenig sinnvolles
heraus.
Nun ja, viel gelesen, auch in Fachbüchern, habe ich in den letzten Jahren schon. Aber mir war dabei wichtiger, was herausgefunden wurde, was also die Aussagen der Forschung sind, und nicht so sehr die Fachtermini. Aber du versuchst jetzt durch Nachfragen herauszufinden, was mein „Kauderwelsch“
eigentlich bedeuten soll. So hatte ich mir dieses Forum vorgestellt. An dieser Stelle danke dafür.
Ist das das Argument, welches ihr allen Laien sagt, die es
wagen, über Themen nachzudenken, die eure Dömane sind, weil
ihr es ja gelernt habt?
Ich bin selber Laie. Meine Quellen sind Bücher und tägliche
Erfahrungen der Physik und Chemie. Beides steht auch Dir
offen.
Ich weiß. Siehe oben.
Obiger Absatz von mir bezog sich darauf, daß Du in Deinen
Artikeln immer wieder versucht hast, einen Punkt im Raum mit
nur zwei Angaben festzulegen. Mit ein wenig Vektorrechnung
würdest Du schnell dahinter kommen, daß das nicht
funktioniert. Egal, wie viele Augen Du hast.
Dann habe ich mich vielleicht wieder nicht korrekt ausgedrückt. Natürlich brauche ich auch 3 Angaben dafür, doch durch mein Handicap - nur ein Auge als Beobachtungsposition - sehe ich nur Ausdehnungen, welche sich quer zu meiner Blickachse erstrecken. Deshalb erscheint mir ein Ball als Scheibe. Nur durch Erfahrung und Beobachtung (Beleuchtung, Schattierungen, Umgebung etc.) erkenne ich ihn als Ball. Mit 2 Augen, also von 2 verschiedenen Standpunkten aus betrachtet, bekommt der Ball erst Tiefe. Ich sehe ihn dann immer noch flach, aber aus einer anderen Richtung. Deshalb versuche ich eine Möglichkeit zu finden, diese - für euch Tiefe, für mich Entfernung - anders zu definieren. Ihr SEHT eine dritte Raumdimension, dadurch ist es natürlich klar, daß ihr von 3 Raum + 1 Zeitdimension ausgeht. Für mich ist es aber erst einmal nicht Raum, sondern Entfernung. Diese Entfernung kann ich aber durch Zeit ausdrücken. Somit denke ich einen Ansatz gefunden zu haben, die Zeit in 3 Dimensionen zu integrieren und nicht in 4.
Was ist, wenn zwar alle physikalischen
Meßergebnisse und Untersuchungen stimmen, sie aber in
Ermangelung einer erklär- und vorstellbaren
Raum-Zeit-Geometrie schlicht und einfach nicht richtig
zusammengesetzt werden? Bildlich gesprochen, alle Puzzlestücke
existieren bereits, aber was stellt das Puzzle wirklich dar?
Das ist eines der ungelösten Rätsel der Physik, was Du da so
einfach in den Ring wirfst. Ich glaube kaum, daß das von uns
Laien hier mal eben so gelöst werden wird. Wenn Du das
wirklich versuchen willst - bitte.
Ich habe mein Leben lang immer gehört, einer alleine kann sowieso nichts ändern und heute werden Entdeckungen nur noch von Teams gemacht. Wenn ich dem glauben würde, hätte ich schon längst aufgehört zu denken. Auch Laien haben in der Vergangenheit immer wieder etwas herausgefunden.
Aber Du wirst nicht
drumherumkommen, erstmal die Grundlagen anzuschauen und auch
durchzurechnen. Sonst ist bereits der erste Gedanke ein
Holzweg, wie Du hier auch beweist. Was hindert Dich denn
daran, einfach mal ein Buch über Vektorrechnung zur Hand zu
nehmen? Oder eine Erklärung dazu zu googlen? Glaubst Du, daß
man nur bei völliger Ahnungslosigkeit in der Lage ist, neue
Wege zu beschreiten?
Ich habe mir mittlerweile Fachbücher gekauft und ich google die ganze Zeit. Im Prinzip müßte ich aber ein komplettes Studium durchziehen. Das dauert. Darum frage ich hier um Hilfe. Ich denke, hier gibt es Fachleute, die meine Aussagen in wenigen Stunden nachrechnen könnten, wenn ich mich nur richtig erklären könnte und jemand die „Phantasien eines Laien“ der Überprüfung für wert hielten.
Ich wage es tatsächlich, ohne Fachstudium hier Fragen zu
stellen um Erklärungen zu bekommen für Dinge, über die ich mir
Gedanken mache. Beantwortet mir doch einfach einleuchtend
meine Fragen, ohne mich als dämlich darzustellen. Bisher
konnte das noch niemand.
Ich möchte Dich ganz und gar nicht als dämlich hinstellen. Daß
Du Dir überhaupt Gedanken über derartige Themen machst,
beweist schon das Gegenteil. Aber Du solltest auch
akzeptieren, daß man Dir Deine Fragen nicht beantworten kann,
wenn Du Dich ganz einfach gegen alles wehrst, was uns
‚Vierdimensionalen‘ schon lange bekannt ist. Und das Du gar
nicht leugnen kannst, wenn Du Deine eigenen Erfahrungen
daraufhin abklopfst. Auch Du lebst in einer vierdimensionalen
Erkenntniswelt und kannst nicht mehr in die dreidimensionale
Welt zurück, seit Du Dich das erste Mal bewegt hast.
Doch Axel, genau das versuche ich. Gegen alle Widerstände. Weil ich, trotz aller eurer Gegenargumente - die ich sehr wohl verstehen kann, da es mal meine eigenen waren - an mich glaube und daran, daß ich durch Zufall auf etwas sehr merkwürdiges gestoßen bin.
Deshalb an dieser Stelle noch einmal zur Verdeutlichung. Ohne
Bewegung kann ich nur ein 2 Dimensionales Bild wahrnehmen.
Ja. Und?
Über die Entfernung zu dem, was ich sehe, kann ich nicht die
geringste Aussage machen. Das Bild könnte auf meine Netzhaut
geklebt sein oder sich in 100Km Entfernung um mich herum
wölben. Den Unterschied kann ich NUR und NUR durch Erfahrung
feststellen.
Stimmt. Aber wer unter uns hat denn keine Erfahrung?
Muß die Erfahrung stimmen? Vor 500 Jahren war die Welt erfahrungsgemäß flach.
Dies kann jeder selbst nachvollziehen, der sich
ein Auge zuhält und sich nicht bewegt.
Um Bewegung zu erzeugen, muß sich entweder etwas in dem Abbild
bewegen, oder ich muß mich bewegen. Dafür ist ZEIT notwendig.
Also kann ich (oder könnt ihr Fachleute, denn ihr habt es ja
gelernt) die Bewegung in einem FLACHEN, aber vektoriell
beschreibbaren Abbild über die Veränderung einer weiteren
Größe, nämlich der Zeit, vektoriell beschreiben.
Eben nicht. Auch wenn Du die Zeit hinzunimmst (was Du ja oben
behauptet hast, vermeiden zu wollen), kannst Du immer noch
nicht die dritte Dimension ‚hineinrechnen‘. Wenn Du einen
zweidimensionalen Vektor hast, kannst Du durch zufügen einer
weitern Dimension eben nur einen dreidimensionalen Vektor
machen, keinen vierdimensionalen.
Richtig. Ich sehe auch keinen vierdimensionalen. Sondern nur einen dreidimensionalen, bei dem die Perspektive sich ändert, wenn sich die Laufzeit der Information ändert.
Die 4 Dimensionen stehen
nunmal im 90Gradwinkel zueinander und sind leider völlig
unabhängig voneinander.
Unvorstellbar, und nicht nur für mich. Ich arbeite an etwas vorstellbaren. Bei mir sind die Dimensionen absolut nicht unabhängig voneinander. Ganz im Gegenteil. Das ist ein Punkt, an dem in der Regel jeder Fachmann aufhört zuzuhören. Weil es der Theorie widerspricht, nicht den Meßwerten.
Das ist wie mit der
Wahrscheinlichkeitsberechnung von voneinander unabhängigen
Ereignissen. Da kannst Du mit dem einen Ereignis rechnen, was
Du nur willst, und wirst die Wahrscheinlichkeit für das andere
Ereignis doch nicht beeinflussen oder berechnen können.
Da habe ich so meine Zweifel. Beeinflußt mich das Licht von einer Galaxis in 15 Milliarden Lichtjahren Entfernung nicht? Ich habe davon gelesen und rede darüber. Somit beeinflußt es mich. Ich bin aber nicht in der Lage zu berechnen, wie groß der Einfluß in Zahlen ausgedrückt ist. Kannst du es 
Das ist
bereits versucht worden, aber es kam Unsinn dabei heraus. So
die Formulierung, welche ich gelesen habe.
Ich weiß nicht, wo Du was genau gelesen hast, aber das mit dem
Unsinn scheint zu stimmen.
Sagt man Einsteins Theorie selbst heute noch nach. Zumindest Frank. Aber eine Zeitlang taten das auch viele anerkannte Wissenschaftler. Zeit relativ? Wie soll man das verstehen 
Ich wiederum kann alles beschreiben über 2 Flächendimensionen
und die Laufzeit des Lichtes, die mir diese Information
übermittelt. Wenn ich auf eine schräge Fläche schaue, ist die
Laufzeit der Vordergrundinformation kürzer als die Laufzeit
der Hintergrundinformation. Ich vermute, als blutiger Laie,
daß man das vektoriell darstellen kann. Geschwindigkeit
wiederum, als Basis für die Veränderungen, welche ich sehen
kann, ist aber nichts anderes als ein anderes
Weg-Zeit-Verhältnis (Km/h) oder Veränderung dieses
Verhältnisses. Das kann vektoriell beschrieben werden, oder
irre ich mich da?
So, wie Du es meinst, irrst Du Dich. Siehe oben: wenn der
Vektor der Bewegung/Veränderung nicht die dritte Dimension
enthält, wirst Du weiterhin in der Ebene verbleiben.
Die dritte enthält er bei mir. Nicht aber die vierte.
Ein Ereignis, welches für mich noch nicht sichtbar ist,
befindet sich, aus meiner Sicht, noch in der Zukunft. Erst
wenn die Information über das Ereignis mich erreicht, sehe ich
es in meiner Gegenwart. Es zeigt mir aber Informationen aus
der Vergangenheit (Laufzeit des Lichtes). Also erreichen mich
diese Informationen alle aus EINER RAUMRICHTUNG, welche nur
die eine Richtung einer Dimension darstellt, welche sich aus
meiner Sicht in zwei Richtungen erstreckt, aber aus 2
ZEITRICHTUNGEN, welche beide Richtungen der Dimension Zeit
darstellen. Somit befinde ich mich räumlich im Zentrum einer
(Kugel)sphäre, aber zeitlich entweder auf der Oberfläche einer
Sphäre und schaue nach innen, oder aber, damit unser Gehirn in
der Lage ist, sich an EINEM Standort zu sehen, IM ZENTRUM
EINES TORUS.
Die Sache mit der Zeit habe ich, glaube ich, verstanden. Woher
jetzt der Torus kommt, ist mir aber schleierhaft. Erst recht,
wie Du in das Zentrum des Torus kommst.
Antwort folgt unten.
Somit hätte ich zeitlich einen anderen Standort als räumlich.
Nochmal:
Die drei Raumkoordinaten stehen senkrecht aufeinander. Es ist
nicht möglich, aus zwei Koordinaten die dritte zu ermitteln.
Stell Dir einen Punkt in einem Ziegelstein vor. Es ist nicht
möglich, diesen Punkt mit nur zwei Koordinatenangaben zu
bestimmen.
Die ‚Dimension‘ Zeit steht senkrecht zu ALLLEN DREI
Raumkoordinaten und ist ebenso unabhängig von diesen.
Hier gibst du gelerntes wieder, was du nicht selbst überprüfen kannst.
Daher
ist es sinnlos, was Du oben behautest: ich stehe räumlich
woanders als zeitlich. Selbstverständlich bist Du räumlich
woanders als zeitlich, so wie Du in der X-Richtung des
Ziegelsteines woanders bist als in der Z-Richtung oder in der
Y-Richtung. Du kannst Dich in Richtung jeweils einer Achse
bewegen, ohne daß Du Deine Lage in den anderen Richtungen
veränderst. Nur die Zeit ist dabei außen vor, da Du diese
Bewegungsrichtung nicht willentlich beeinflussen kannst. Oder
sagen wir lieber: noch nicht. Vielleicht gibt es ja in
(zeitlich) ferner Zukunft eine Möglichkeit.
Ich bitte die Fachleute, diese Möglichkeit durchzurechnen. Ich
kann es leider nicht berechnen, aber mit EINEM AUGE SO SEHEN.
Du hast doch schon selber oben erwähnt, daß Du gelesen hast,
daß da nur Unsinn bei rauskommt. Also, warum sollte es da uns
selbsternannten Fachleuten anders ergehen?
Ich habe gelesen, daß dabei Unsinn herauskam. Allerdings kenne ich die Begründung nicht. Vielleicht könntest du mir da weiterhelfen.
Allerdings ergibt sich daraus ein Weltbild, welches nichts
gemeinsam hat mit dem heutigen. Kurz und gut, es würde zwar
alles zusammenpassen, aber es wäre ein endliches, in sich
geschlossenes Universum aus den beiden Komponenten Weg und
Zeit. Jede Art von Bewegung (Veränderung) wäre darin zu
beschreiben über die Änderung des Verhältnisses von Weg und
Zeit (Km/h).
Du kannst auch heute schon alles dahingehend umrechnen. Fragt
sich nur, was sich dadurch ändert. Wenn Du schonmal mit
komplexen Zahlen gerechnet hättest, wüsstest Du, daß sich
durch die Art der Berechnung (Winkel und Länge bzw. X und jY)
nur der Rechenweg, nicht aber das Ergebnis ändert.
Da muß ich dir einfach glauben. Ändert aber im Moment nichts an meinen Ausführungen.
Somit wäre ich (Standort des Beobachters) der Punkt, an dem
sich die Zeitrichtung umkehrt, und die Oberfläche der von mir
beobachtbaren Raumsphäre (Rotverschiebung 300000km/s, dadurch
Wellenlänge 0Hz und nicht sichtbar, also schwarz) wäre die
Ortssphäre aller Punkte, an denen sich die Wegrichtung
umkehrt.
Was hat denn jetzt die Rotverschiebung damit zu tun?
Weil die Fluchtgeschwindigkeit weiter entfernter Galaxien sich dieser Grenze nähert.
Und warum die Vakuumlichtgeschwindigkeit und nicht die im Wasser?
Das habe ich bereits weiter oben angesprochen.
0Hz ist keine Wellenlänge, sondern eine Frequenz. Es sind schon
weit höhere Frequenzen als 0Hz unsichtbar für unsere Augen.
Das mit der Frequenz stimmt natürlich. Aber die anderen Frequenzen sind meßbar, 0Hz dagegen wohl eher nicht.
Und noch höhere auch wieder. Wieso kehrt sich die Wegrichtung
um - bin ich ein Spiegel?
Ja, wenn du Vergangenheits- und Zukunftsrichtung in einer Raumrichtung siehst, was du oben bereits verstanden hast, wie du sagst, stellst du anscheinend aus deinem Blickwinkel für die Zeit einen Spiegel dar. Gut erkannt.
Was ist eine Ortssphäre?
Ein Kreis ist doch, wenn ich mich richtig entsinne, die Ortslinie aller Punkte, die vom Mittelpunkt den selben Abstand haben. Eine Ortssphäre wäre damit sinngemäß das selbe für eine Kugel.
Folter mich bitte nicht gleich, wenn ich einen Ausdruck wieder falsch benutze. Oder kennst du den Ausdruck Ortssphäre nicht?
Und warum bohr ich mir nicht ein Loch ins Knie und gieße Milch
hinein?
Soll ich diese Frage beantworten?
Somit habe ich 2 Vektoren, Weg und Zeit, sowie 2 Umkehrpunkte.
Frei assoziiert betrachte ich das als den geteilten Spin (In
Ermangelung eines anderen Ausdrucks habe ich mir den Spin aus
der Quantenphysik ausgeliehen).
Was genau soll dieser Spin denn nun sein? Ein
vierdimensionaler Vektor, bestehend aus einm
(dreidimensionalen) Weg und einer Zeitangabe (bezogen auf
was?) sowie zwei zweidimensional definierten Umkehrpunkten?
Wo genau ist der Umkehrpunkt für einen Kreis? Die Richtung eines Kreises kehrt sich doch um, richtig? Aber wo?
Und was willst Du damit bezwecken? Scheint mir irgendwie
komplizierter zu sein als ein einfacher vierdimensionaler
Vektor. Wo ist der Vorteil?
Jede neue Idee ist kompliziert, solange man sich nicht damit beschäftigt hat.
Dies ist gültig unter der Annahme, daß sowohl Weg wie auich
Zeit als Vektoren beschrieben werden können.
Warum sollte sich ein Weg nicht als Vektor beschreiben lassen?
Und warum sollte die Zeit einer sein? Was verstehst Du
überhaupt unter Vektor?
Schau, hier provozierst du. Oder willst du mich einfach nur auf die Probe stellen? Ein Vektor hat eine Größe und eine Richtung, wie du weißt. 5km nach Norden oder 2min Richtung Zukunft. Du hast mir bereits einmal gesagt, daß du kein Problem damit hast, Zeit als Vektor zu sehen. Jetzt stellst du es wieder in Frage. Warum?
Daß WIR uns
zeitlich immer nur in eine Richtung bewegen, ist kein Indiz
dafür, daß Zeit nur eine Größe, aber keine Richtung hat.
Da kann ich nur zustimmen. Wenn wir uns nur in eine Richtung
bewegen können, heißt das ja nicht, daß es keine andere gibt.
Nur - was sagt uns das?
Und hier stimmst du mir zu. Das verstehe ich jetzt leider nicht.
Wenn wir uns nicht bewegen, haben wir räumlich
eine
Geschwindigkeit von UNGEFÄHR 0Km/1s.
In Bezug auf was, mußt Du hier angeben. Jeder kann von sich
behaupten: ich stehe still, das Universum um mich herum bewegt
sich.
Völlig richtig. Also kann es auch keinen absoluten Nullpunkt geben. Wenn ich locker in einem Sessel sitze, kann ich mich aber locker als Geschwindigkeitsnullpunkt für alle von mir beobachteten Bewegungen betrachen.
Absolut unbeweglich ist
physikalisch unmöglich. Wir haben eine Libration um unseren
räumlichen Nullpunkt.
Wo ist der räumliche Nullpunkt? Was verstehst Du unter
‚absolut unbeweglich‘?
Ich würde den Schwerpunkt als räumlichen Nullpunkt betrachten. Soll ich es begründen?
Die Geschwindigkeit des Lichtes messen
wir von unserem Standort mit 300000Km/1s.
Falsch. Erstens meinst Du die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum
und zweitens ist diese Geschwindigkeit Ortsunabhängig, wenn
wir Einstein glauben wollen. Was Du ja auch tust, wenn ich in
einem anderen Deiner Artikel richtig gelesen habe.
Stimmt. Hier habe ich zuviel, aber nichts falsches geschrieben. Von meinem Standort aus messe ich das selbe. Du hast aber recht. Man kann es falsch verstehen.
Für das Photon, als
Teilchen, vergeht aber keine oder kaum Zeit.
Wenn es sich mit Lichtgeschwindigkeit fortbewegt, altert es
tatsächlich nicht, da es sich dann aus seiner Sicht an allen
Punkten seiner Bahn gleichzeitig aufhält.
Es altert nicht
oder kaum.
Da müsste man es mal fragen. Aber, wenn man die Energie als
Maßstab seines Alters nimmt, scheint das zu stimmen.
Also bewegt es sich eigentlich mit
300000Km/ungefähr 0s.
Nur aus seiner Sicht. Aus unserer Sicht vergeht schon ein
Weilchen, bis es eine Million Lichtjahre zurückgelegt hat…
Stimmt.
Aus seiner eigenen Sicht steht es
zeitlich fast still (es hat eine Libration um seinen
zeitlichen Nullpunkt), bewegt sich aber mit der größtmöglichen
räumlichen Geschwindigkeit. Also unser wegzeitlicher
(raumzeitlicher) Gegenvektor.
Wir haben zeitlich die höchstmögliche Geschwindigkeit und ein
Photon räumlich. Wir bewegen uns räumlich nicht und ein Photon
zeitlich nicht.
Ja. Und? Das Problem besteht für uns doch darin, daß wir die
Verhaltenslücke zwischen uns und dem Photon grade nicht
überwinden können. Nicht darin, daß wir das Verhalten nicht
beobachten könnten. Das ist nichts neues, sondern schon ein
ganz alter Hut.
Ich halte es für möglich, hier auf ein Prinzip gestoßen zu
sein, welches Relativitätstheorie und Quantenphysik endlich
zusammenführen kann.
Inwiefern? Das Prinzip ist doch nun schon eiune Weile bekannt.
Das ist mir neu.
Da ich aber nur ein nachdenklicher Laie
bin, der mit seinen eigenen Worten etwas beschreibt, weil er
der Fachtermini nicht kundig ist, ist es wohl nicht möglich
und somit auch nicht wert, darüber nachzudenken. Oder?
Wenn ich mir diesen Thread so anschaue, halte ich diese
Aussage von Dir aber nun wirklich weit übertrieben. Was
glaubst Du denn, was die ganzen Poster in diesem Thread die
ganze Zeit machen?
Ich weiß nicht, ob ihr darüber nachdenkt oder es schlichtweg ablehnt. Da ich anscheinend etwas Neues beschreibe, hoffe ich auf Nachfragen, so wie du es oben bereits angefangen hast. Wenn es allerdings als „Käse“ oder „Phantasterei“ bezeichnet wird, glaube ich nicht an das darüber Nachdenken.
Aber die Quantenphysik hat uns doch gelehrt, daß es auch für
das Unwahrscheinlichste eine Wahrscheinlichkeit >0 gibt.
Nenene, das ist schon in der Wahrscheinlichkeitsrechnung so.
Hat nichts mit Quantenphysik zu tun. Dort hat man nur
festgestellt, daß sich ausschließlich mittels
Wahrscheinlichkeitsrechnung bestimmte Phänomene
berechnen/vorhersagen lassen.
Da hast du vermutlich recht. Du siehst, ich lerne durch jede Antwort und habe auch kein Problem damit es zuzugeben 
Des Kaisers Nase lasse ich jetzt mal außen vor 
Ihr konntet mich immer noch nicht überzeugen, daß ich die Welt
falsch SEHE und ihr richtig.
Überzeugen kann man nur jemanden, der sich überzeugen läßt.
Stimmt für beide Diskussionspartner.
Und Du läßt Dich ja nicht mal von Deiner eigenen Erfahrung
davon überzeugen, daß Du in einer vierdimensionalen Welt
lebst. Wie sollten wir das dann schaffen - wir sind doch viel
weiter von Dir weg und da sieht man doch eh’ eine Dimension
weniger.
Ich halte es nicht für schlecht, wenn jemand seine eigenen Werte von Zeit zu Zeit kritisch hinterfragt. Das tue ich.
Wer kann mir meine Ausführungen widerlegen?
Haben wir schon. Mehrfach. Hast Du nur nicht bemerkt.
Noch nicht so ganz.
Falls dich die Sache mit dem Torus immer noch interessiert, freue ich mich auf deine Antwort.
Ich kam darauf, als ich mich fragte: Wenn es eine Geometrie der Raumzeit gibt, wo ist dann mein Standort in dieser Geometrie und was sehe ich von da aus.
Gruß Maitre