Häh? Verwirrung??
Hai, Christian,
Vielleicht lässt sich deine Verwirrung lösen, indem ich Dir
ich bin doch gar nicht verwirrt…
Jedenfalls nicht durch die Geschichte, schon aber durch Deinen Beitrag hier.
einen hier schon oft gegebenen Hinweis gebe: Sieh die
Geschichte mit Paradies und so nicht als Geschichte oder
Roman, als streng logische Abfolge von Ereignissen, sondern
als Parabel. Deshalb wurde diese „zweite Schöpfungsgeschichte“
auch erst geschrieben (im Unterschied zur ersten, die mow
Volksgut darstellt).
*grübel* Parabel? Keine logische Abfolge von Ereignissen?? Ägyp’n???
Oder wirfst du Äsop vor, dass Tiere doch in Wirklichkeit gar
nicht sprechen können? Oder Lessing bzw. Bocaccio, dass das
ganz Drumherum der Ringparabel historisch gar nicht stimmt?
Wat hat denn dit nu damit zu tun? *immer-weniger-versteh*
Dann wirf Gott auch nicht vor, Adam mit etwas gedroht zu
haben, was er nicht kennt - das ist in diesem Zusammenhang
kindisch.
Wie jetzt? Kindisch? „Gott etwas vorwerfen“? Du scheinst da auf dem falschen Dampfer zu sein - ich „werfe Gott nichts vor“, da er für mich keine Realität außerhalb des menschlichen Geistes hat. Es geht ausschließlich um die Interpretation dieser (imho von Menschen erfundenen und geschriebenen) Geschichte und auch da eigentlich nur um den Effekt, daß ich sie eben anders interpretiere, als andere.
Siehe Äsop: bei der Story von Fuchs und Rabe (ist die überhaupt von Äsop?) kann man zu der Interpretation kommen, daß der Fuchs einfach bewundernswert schlau ist und der Rabe gerechterweise für den Hochmut, singen zu können, gestraft wird - man kann aber auch zu dem Ergebnis kommen, daß der fiese, hinterhältige Fuchs den armen Raben gelinkt hat…
Jeder Mensch kennt den Tod bzw. die Angst davor und
wird ihn nach Kräften vermeiden.
Jetzt wirfst Du aber Äsop vor, daß Tiere doch gar nicht sprechen können…
Eine der Prämissen der ganzen Paradies-Story ist doch, daß der Mensch noch keine Ahnung vom Tod hatte - der kam ja erst als Teil der Strafe…
Gruß
Sibylle
