Hallo. Ich will zuerst einmal klarstellen, dass ich niemanden angreifen will oder niemandem meine Meinung aufzwingen will, bzw. sagen will, dass ich Recht hab und jemand anders nicht. Ich bin genauso wenig allwissend wie die meisten anderen Leute, aber ich hab nun mal eine Meinung.
Also hier meine Frage:
Wie „rechtfertigt“ jemand seinen Glauben an Gott (falls sein Gott dem Bild des „Allmächtigen“ von dem man im Religionsunterricht bzw. in der Konfirmationszeit, etc. immer hört, entspricht) angesichts der ganzen Tragödien die auf der Welt geschehen? Leute sterben an Krebs, an Aids und hinterlassen Kinder die deswegen unglaublich trauern. Andere Leute müssen mit Behinderungen leben. Kriege, etc.
Wie gesagt vielleicht versteh ich das einfach nicht und ich will niemandem meine Haltung aufzwingen, ich schließ nicht mal aus, dass es ein Leben nach dem Tod bzw. andere Dimensionen etc. gibt. Aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass es einen allmächtigen/guten Gott gibt, der zulässt dass die ganzen schlimmen Dinge passieren die nun mal passieren. Das würde für mich bedeuten, dass wenn es einen Gott gibt, dieser entweder nicht allmächtig ist (wenn man an das Böse als Gegenkraft glaubt, wärs auch wiederum plausibel, aber dann wäre Gott auch nicht unbedingt allmächtig) oder nicht absolut gutmütig ist und jedem verzeiht. Das versteh ich auch nicht. Es war im Religionsunterricht immer vom Vergeben, etc. die Rede, aber andererseits gibt es in der Bibel (oder täusch ich mich da) auch Stellen in denen vom Gottes Zorn die Rede ist. Wie sieht nun ein gläubiger Christ (oder Angehöriger einer anderen Religion) das Ganze?
Schöne Grüße!

) zur Verfügung gestellt und wartet jetzt ab, was passiert. Gott also als passiver Schöpfer. Dann wäre aber seit der ersten Pikosekunde nach dem Urknall oder eigentlich schon vorher auch richtiggehend geplant gewesen, dass es irgendwann Menschen geben wird!