Ich finde die Antwort darauf relativ einfach. Für einen Flirt lohnt es sich nicht seine Beziehung aufzugeben, also lässt man seine Finger bei sich und vermeidet den Kontakt zu der betreffenden Person. Will man etwas Ernsthaftes, bendet man seine Beziehung so früh wie möglich, das ist das fairste und moralichste was man machen kann.
Natürlich bist du nicht dein Mann. Aber manchmal hilft ein
wenig Empathie, um einem die Wirkung eigener Verhaltensweisen
bewusster zu machen.
klar, allerdings ist es oft in Beziehungen so, dass eine® die ganz anders wahrnimmt als der/die Andere. Deshalb fallen in solchen Situationen ja häufig die vermeintlich „Betrogenen“ aus allen Wolken . . .
Ehebruch war, aus gutem Grund schon bei den alten Germanen
verboten und ist es heute noch bei fast allen Naturvölkern.
Absoluter Blödsinn. „Ehebruch“ ist eine Erfindung von patriarchalen Gesellschaften, um die männliche Nachkommenschaft zu garantieren.
Ehebruch zerstört die Grundfesten einer jeden Gesellschaft.
Absoluter Blödsinn. Je sexuell repressiver eine Gesellschaft, desto gewalttätiger ist sie.
Gerade dafür mache ich die mangelnde Moral unserer
Gesellschaft weit mehr verantwortlich, als alles andere. Wer
einfach frei darauf los vögelt, ohne die Gefühle der ihm
nahestehenden Personen zu achten, findet auch eine Ausrede für
Mord- und Totschlag.
Du erinnerst an Prediger von gewissen extremistischen Richtungen.
Was ja heißen würde Gesellschaften mit Polygamie wären
gewaltfreier.
Ich habe da meine Zweifel …
Was absolut stimmt. Außer du verwechselt Polygamie/Polyamorie mit Polygynie, dem Besitz von mehreren Frauen durch einen Mann. Das ist kein Gegensatz zur westlichen Monogamie, sondern ihre Verschärfung.
ein Mensch, der seit ~15 Jahren eine (meist) glückliche
Beziehung führt, verliebt sich (weil das Feuer der brennenden
Leidenschaft ihn reizt)
zu viele Cora Romae gelesen???
und das Objekt seiner Begierde
verliebt sich ebenso in ihn.
das mag vorkommen…
Anfangs ist es nicht mehr als
Spielerei und der Spaß am Flirt, mit der Zeit werden jedoch
die Gefühle immer intensiver - beidseitig.
Was sich wie äussert?
Sollte dieser Mensch von vorneherein seine Gefühle zu der
anderen Person seinem Partner offen legen oder sollte er
abwarten, ob sich aus der „Affaire“ etwas Ernsthaftes
entwickelt?
Cool… prophylaktisch das Gewissen erleichtern?
Sollten sich beide aus Rücksicht auf den betrogenen Partner
bemühen, ihre Gefühle auf Eis zu legen und das Techtelmechtel
beenden?
Wieso nur bemühen?
Entweder man macht es oder man lässt es.
Findet ihr es moralisch absolut verwerflich, sich auf
jemanden einzulassen, wenn man in einer festen Beziehung
steckt, bzw. sich auf jemanden einzulassen, wenn man weiß,
dass diese Person eine feste Beziehung hat?
shit happens… das muss jeder mit sich selbst ausmachen.
Und wenn ja, wie würdet ihr in diesem Fall mit euren Gefühlen
verfahren?
So wie es die Gefühle eben zulassen… das mag von Situation zu Situation unterschiedlich sein.
Ehebruch war, aus gutem Grund schon bei den alten Germanen
verboten und ist es heute noch bei fast allen Naturvölkern.
Absoluter Blödsinn. „Ehebruch“ ist eine Erfindung von
patriarchalen Gesellschaften, um die männliche
Nachkommenschaft zu garantieren.
Das hieße, dass matriarchalische Gesellschaften kein Äquivalent zum Ehebruch hätten, was einfach nicht stimmt.
Die „freie Liebe“ ist eine Erfindung unserer modernen Gesellschaft.
Es gibt kein Naturvolk, das bezüglich Paarungsverhalten und Erbfolge ganz ohne Gesetze aus kommt. Ein Zeichen dafür, dass das irgendwie geregelt werden muss.
Im Übrigen sind Frauen in Bezug auf Gewalttätigkeit und Grausamkeit um nichts besser als Männer, sie können es, unter der Vorherrschaft der Männer nur meist nicht so ausleben.
Ehebruch zerstört die Grundfesten einer jeden Gesellschaft.
Absoluter Blödsinn. Je sexuell repressiver eine Gesellschaft,
desto gewalttätiger ist sie.
Für diese Behauptung fehlt dir jeglicher Beweis.
Gerade dafür mache ich die mangelnde Moral unserer
Gesellschaft weit mehr verantwortlich, als alles andere. Wer
einfach frei darauf los vögelt, ohne die Gefühle der ihm
nahestehenden Personen zu achten, findet auch eine Ausrede für
Mord- und Totschlag.
Du erinnerst an Prediger von gewissen extremistischen
Richtungen.
Wer moralisch außerhalb der Gesellschaft steht, hat es, zur Selbstverteidigung, anscheinend dringend nötig, die gängige Moral als falsch und unnütz zu erklären. Man kennt das.
Es erinnert irgendwie an die schöne Fabel vom Fuchs und den Trauben.
Für eine Nacht oder kurze Affäre würde ich keine Beziehung aufgeben, aber dann soll derjenige die Sache auch wirklich für sich behalten und mit dem Gewissen leben, und dem Partner wieder die nötige Aufmerksamkeit geben.
Ist man schwer verliebt, sollte man klaren Tisch machen und sich trennen.
Aber das Risiko ist wirklich groß, dass der „Zauberprinz“ auch nur normal ist.
Man sollte sich klar machen, dass die Affäre nur so toll ist, weil es vom alltag abweicht.
Ist der Alltag auch dadrin, kühlt sich die Leidenschaft wieder ab und die normale Beziehung beginnt von vorne.
Das Schlimmste an solchen Situationen ist eigentlich, wenn andere es wissen, aber der Partner nicht.
Den Partner bloßstellen, finde ich immer ein absolutes No go.
Das hat er nicht verdient, wenn er nicht der beste Partner war.
Das hieße, dass matriarchalische Gesellschaften kein
Äquivalent zum Ehebruch hätten, was einfach nicht stimmt.
Nach der üblichen Definition stimmt es.
Die „freie Liebe“ ist eine Erfindung unserer modernen
Gesellschaft.
Sogar Schimpansen praktizieren sie. Irgendwas siehst du da verkehrt.
Es gibt kein Naturvolk, das bezüglich Paarungsverhalten und
Erbfolge ganz ohne Gesetze aus kommt. Ein Zeichen dafür, dass
das irgendwie geregelt werden muss.
Natürlich, nur kommen diese Regeln ohne Einschränkung von Sex aus. Aus dem einfachen Grund, dass man immer weiß, wer die Mutter ist.
Absoluter Blödsinn. Je sexuell repressiver eine Gesellschaft,
desto gewalttätiger ist sie.
Für diese Behauptung fehlt dir jeglicher Beweis.
Der einfachste Beweis ist, dass es kaum noch matriarchale Gesellschaften gibt, da die gewalttätigeren sie überrannt haben.
Wer moralisch außerhalb der Gesellschaft steht, hat es, zur
Selbstverteidigung, anscheinend dringend nötig, die gängige
Moral als falsch und unnütz zu erklären. Man kennt das.
Ich habe eine sehr gefestigte moralische Haltung. Der Unterschied zwischen uns: In meiner Moral ist einvernehmlicher Sex zwischen mündigen Personen gar nicht enthalten. Der kann einfach nicht falsch sein. Oder siehst du das anders?