Einfache Frage - Überraschende Antworten

Hallo,

ein wenig weiter unten habe ich mit fünf einfachen Sätzen die Frage gestellt „Religion, wofür eigentlich“.
Einige von euch haben natürlich sofort erkannt, dass es mir nicht unbedingt um eine für mich wichtige Beantwortung der Frage ging, sondern darum den einen oder anderen religiösen Menschen dazu zu bringen über sich selbst und seine Religion nachzudenken.

Viele Antworten waren für mich sehr überraschend. Es ist ja viel schlimmer als ich je gedacht hätte.

Zunächst einmal scheinen es doch sehr viele Menschen, die sich einer Religionsgemeinschaft zugehörig fühlen, nicht die Fähigkeit zu haben auch andere religiöse Lebenswege als ebenso legitim wie den eigenen anzuerkennen. Doch die Einstellung „Ich hab Recht, alles andere hat Unrecht“ halte ich für sehr fraglich innerhalb einer aufgeklärten Gesellschaft wie unserer.

Dann sind scheinbar viele Menschen leider nicht in der Lage, sich vorzustellen, dass jeder kluge Gedanke in ihrem Kopf nicht unbedingt Gottes/Götter Werk sein muss und es fällt ihnen schwer sich kluge Gedanken auch mal selbst zu zu trauen. Wenn diese Menschen also behaupten, Religion ist die Henne, Moral ist das Ei, dann frage ich was war zuerst da. Die Frage mit „die Religion natürlich“ zu beantworten (wie erstaunlich vielen Antworten zu entnehmen), zeigt mir nur wie fest der Griff der Religionen zupackt. Und oft genug klingen dann die (Ant)Worte(n) wie eingepeitschte Phrasen, wie ein religiöser Schutzwall gegen die antireligiösen Mächte des Bösen.

Und leider sind auch manche Anworten einfach nur dumm, oder besser, einfältig, oder noch besser, ohne Nachdenken gegeben. Ich will damit keinesfalls sagen, dass ich mich für klüger halte, ich bin (will) auch kein Zyniker (sein). Doch wenn mich eine Frage interessiert, muss ich auch bereit sein, mich auf die Frage einzulassen, mich der Frage zu stellen, in die andere, fremde Welt vordringen und darüber nachdenken, um die Frage zu beantworten.
Ein Herr hat mir als Antwort auf „Religion, wofür eigentlich“ die Frage geschickt „Warum brauchen gewisse Leute eine Ehe mit Ihrem Partner? Warum feiern sie dann den Hochzeitstag?“ Das war im Grunde der Auslöser einen neuen Beitrag anzufangen. Die Frage zeigt mir, dass sehr religionsbezogene Menschen, wie dieser Herr, überhaupt nicht in der Lage sind auch nur gedanklich ihre eigene Religion/Religionsgemeinschaft in Frage zu stellen. Würde es sich nicht um eine etablierte Religion handeln würde man bestimmt von Gehirnwäsche und Manipulation reden.

Ebenfalls sehr beeindruckt hat mich die Antwort, Religion wäre eine Wertesytem, das die Menschen brauchen um sich in dieser Welt zu orientieren, denn fast alle Menschen wären sonst orientierungslos. Und wer hat die Menschen dazu gebracht orientierungslos durch die Welt zu torkeln?
Innen drin ein Stimmchen, das sagt „he, du bist toll, dein Körper funktioniert, dein Gehirn rattert, geh in die Welt mit deinen eigenen, inneren Werten, übernehme Verantwortung für dich, deine Taten und dein Umfeld“ das fast nicht mehr zu hören ist, ob des kathedralen Getöses "du bist nichts, nur Staub und nur Gott weiss was richtig ist und hier ist Gottes Wertesystem, denn das war schon immer da und enthält alle Antworten, du musst nur hinterherlaufen wie ein Zombie, Nachdenken ist verboten, aber dafür musst du auch für nichts Verantwortung übernehmen, Gott hält den Kopf für dich hin.

Appell:
Gebt eurem eigenen Stimmchen mehr Gewicht, hört auf euch selbst, auf euer Gefühl und übernehmt die Verantwortung für euer Leben.
Lasst eure Welt nicht kleiner sein als sie in Wirklichkeit ist.

Gruss D.K

Hi,

ein wenig weiter unten habe ich mit fünf einfachen Sätzen die
Frage gestellt „Religion, wofür eigentlich“.

Du hast allerdings unterlassen, eine hinreichend
genaue Erklärung dessen zu geben, was Du unter
„Religion“ verstehst.

Meinst Du damit
a) generell das Glauben der Menschen an Dinge, die
sie nicht überprüfen können (z.B. der Glaube an die
„Wahrheit“ des naturwissenschaftlichen „Weltbildes“)

b) die Überzeugung des Individuums, dass generell die
„Welterklärung“, an die es „mit Kraft“ glaubt, auch „wahr“
sein muss

c) Insitutionen oder Denk(an)gebote, die ihre Legitimation
aus der behaupteten Existenz von übersinnlichen Wesen, Zuständen
oder Orten beziehen.

Viele Antworten waren für mich sehr überraschend. Es ist ja
viel schlimmer als ich je gedacht hätte.

Huch! Das hat Dich aber erschüttert, nicht wahr :wink: ?

Zunächst einmal scheinen es doch sehr viele Menschen,
die sich einer Religionsgemeinschaft zugehörig fühlen ,
nicht die Fähigkeit zu haben auch andere religiöse Lebenswege
als ebenso legitim wie den eigenen anzuerkennen.

Das wäre auch ein Widerspruch. Wenn ich nicht „glaube“, dass
meine „Religionsgemeinschaft“ oder deren Aussagen den Pathos
der „Wirklichkeit“ für sich haben, dann kann ich mich auch nicht
zugehörig fühlen. Dann kann ich nur noch „teilnehmen“.

Dann sind scheinbar viele Menschen leider nicht in der Lage,
sich vorzustellen, dass jeder kluge Gedanke in ihrem Kopf
nicht unbedingt Gottes/Götter Werk sein muss und es fällt
ihnen schwer sich kluge Gedanken auch mal selbst zu zu trauen.

Wenn es an eine Sache geht, die man mit „das Denken Denken“
umschreiben kann, bleiben auch für Dich strenggenommen nur
Mutmassungen übrig. Deine „Überzeugung“, Denken ist *nicht*
von Gott, ist ein Glaubensinhalt Deiner speziellen Weltsicht.

Wenn diese Menschen also behaupten, Religion ist die Henne,
Moral ist das Ei, dann frage ich was war zuerst da. Die Frage
mit „die Religion natürlich“ zu beantworten (wie erstaunlich
vielen Antworten zu entnehmen), zeigt mir nur wie fest der
Griff der Religionen zupackt. Und oft genug klingen dann die
(Ant)Worte(n) wie eingepeitschte Phrasen, wie ein religiöser
Schutzwall gegen die antireligiösen Mächte des Bösen.

Auch Deine „persönliche Moral“ ist letztlich nicht
begründbar, für mich hört sich das auch nach einer
„einfältigen Art Religion“ an :wink: Das ist Dir selbst
aber wohl gar nicht bewusst. Du kritisierst fröhlich
„Moral“ der *anderen* Religionen und bist Dir ganz
sicher dabei.

Innen drin ein Stimmchen, das sagt „he, du bist toll, dein
Körper funktioniert, dein Gehirn rattert, geh in die Welt mit
deinen eigenen, inneren Werten, übernehme Verantwortung für
dich, deine Taten und dein Umfeld“ das fast nicht mehr zu
hören ist, ob des kathedralen Getöses "du bist nichts, nur
Staub und nur Gott weiss was richtig ist und hier ist Gottes
Wertesystem, denn das war schon immer da und enthält alle
Antworten,

Das ist imho naív. Du glaubst doch nicht im Ernst, dass
in Dir „Deine eigenen inneren Werte“ werkeln. Haha!
Ich verwette meine alte Festplatte, dass Deine Wertetafel
von mehreren 100,000 Leuten in Deinem Bundesland geteilt wird.
So ein Zufall! Woher kommt das?

du musst nur hinterherlaufen wie ein Zombie,
Nachdenken ist verboten, aber dafür musst du auch für nichts
Verantwortung übernehmen, Gott hält den Kopf für dich hin.

Das ist Unsinn. Eine „Religionsinstitution“ die so etwas
proklamiert, wird nicht funktionieren.

Appell:
Gebt eurem eigenen Stimmchen mehr Gewicht, hört auf euch
selbst, auf euer Gefühl und übernehmt die Verantwortung für
euer Leben.

Ich denke mal, jeder wirkliche Christ, Moslem, Jude usw. hört
exakt auf sein „Stimmchen“. Er übernimmt auch Verantwortung,
und zwar *nicht nur* für sein eigenes erbärmliches lachhaftes
kleines Leben.

Lasst eure Welt nicht kleiner sein als sie in Wirklichkeit
ist.

Hehe, wie bist Du denn drauf? Was liest Du denn gerade :wink:

Grüße

Euer CMБ

Naturwissenschaften vs. Religion
Hallo Semjon,

alles andere mal außer Acht lassend, denn darüber kann man unterschiedlicher Meinung sein, kann ich Dir hier nicht Recht geben:

Meinst Du damit
a) generell das Glauben der Menschen an Dinge, die
sie nicht überprüfen können (z.B. der Glaube an die
„Wahrheit“ des naturwissenschaftlichen „Weltbildes“
)

Es gibt keinen „Glauben“ an die Naturwissenschaft. Die Naturwissenschaften behaupten nämlich gar nicht, dass eine Sache irgendwie ist, sie versuchen nur Beobachtungen in Erwartungsformeln und -theorien zu fassen. Wenn sich diese dann als nicht richtig (oder nur teilweise richtig) herausstellen, ist kein Schaden geschehen (im Gegensatz zur Religion). Die Naturwissenschaften postulieren nur ein „Erwartungsbild“, kein absolutistisches „Weltbild“.

Grüße,

Anwar

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Selektive Wahrnehmung
Interessanterweise scheinst Du vor allem die „schwachen“ Antworten registriert zu haben, die vielen differenzierten und kritischen weniger.
Gruss, Branden

Hallo Anwar,

Meinst Du damit
a) generell das Glauben der Menschen an Dinge, die
sie nicht überprüfen können (z.B. der Glaube an die
„Wahrheit“ des naturwissenschaftlichen „Weltbildes“
)

Es gibt keinen „Glauben“ an die Naturwissenschaft.

Daher auch „Glauben an die Wahrheit des …“

Es geht darum, dass das Individuum gezwungen ist,
eine Weltsicht zu wählen/übernehmen. Wenn das um-
gebende „konsistente“ Weltbild ein naturwissenschaftliches
ist, dann wird das Individuum diese naturwissenschaftliche
für sich übernehmen als wäre es eine Religion :wink:

Naturwissenschaften behaupten nämlich gar nicht, dass eine
Sache irgendwie ist, sie versuchen nur Beobachtungen in
Erwartungsformeln und -theorien zu fassen. Wenn sich diese
dann als nicht richtig (oder nur teilweise richtig)
herausstellen, ist kein Schaden geschehen (im Gegensatz zur
Religion). Die Naturwissenschaften postulieren nur ein
„Erwartungsbild“, kein absolutistisches „Weltbild“.

Trotzdem ist das Individuum gezwungen, „zeitweilig gültige
naturwissenschaftliche Hypothesen“ für wahr zu halten und
sich seine Existenz in einem solchen „fremdbestimmten“
Weltbild einzurichten, ohne selbst im Einzelnen dessen
„Richtigkeit“ nach dem gültigen Wahrheitskriterium belegen
zu können.

In dieser Hinsicht unterscheidet sich das „moderne
naturwissenschaftliche Weltbild“ in keiner Weise
von den mächtigen Religionen des jüngeren Vergangenheit.

CMБ

Hallo

Hi,

ein wenig weiter unten habe ich mit fünf einfachen Sätzen die
Frage gestellt „Religion, wofür eigentlich“.

Du hast allerdings unterlassen, eine hinreichend
genaue Erklärung dessen zu geben, was Du unter
„Religion“ verstehst.

Meinst Du damit
a) generell das Glauben der Menschen an Dinge, die
sie nicht überprüfen können (z.B. der Glaube an die
„Wahrheit“ des naturwissenschaftlichen „Weltbildes“)

b) die Überzeugung des Individuums, dass generell die
„Welterklärung“, an die es „mit Kraft“ glaubt, auch „wahr“
sein muss

c) Insitutionen oder Denk(an)gebote, die ihre Legitimation
aus der behaupteten Existenz von übersinnlichen Wesen,
Zuständen
oder Orten beziehen.

Leider will für meine Interpretation von Religion keine deiner angebotenen Kategorien so recht passen.
Meine Kategorie für Religion ist zu gleicher Zeit Orientierungshilfe für gemeinschaftliches Zusammenleben und Erklärung für Unverstandenes und das Ganze gekoppelt mit Machthunger und Manipulation.

Viele Antworten waren für mich sehr überraschend. Es ist ja
viel schlimmer als ich je gedacht hätte.

Huch! Das hat Dich aber erschüttert, nicht wahr :wink: ?

Zunächst einmal scheinen es doch sehr viele Menschen,
die sich einer Religionsgemeinschaft zugehörig fühlen ,
nicht die Fähigkeit zu haben auch andere religiöse Lebenswege
als ebenso legitim wie den eigenen anzuerkennen.

Das wäre auch ein Widerspruch. Wenn ich nicht „glaube“, dass
meine „Religionsgemeinschaft“ oder deren Aussagen den Pathos
der „Wirklichkeit“ für sich haben, dann kann ich mich auch
nicht
zugehörig fühlen. Dann kann ich nur noch „teilnehmen“.

Na, ja, selbst wenn ich glaube auf dem richtigen Weg zu sein, kann ich trotzdem erkennen, dass der Andere genau die gleichen Rechte, Vorraussetzungen und Chancen hat, auf dem richtigen Weg zu sein wie ich. Eben weil ich glaube, aber nicht weiss. Ich sehe da keinen Widerspruch sondern eine persönliche Plausibilitäts-Wahl.

Dann sind scheinbar viele Menschen leider nicht in der Lage,
sich vorzustellen, dass jeder kluge Gedanke in ihrem Kopf
nicht unbedingt Gottes/Götter Werk sein muss und es fällt
ihnen schwer sich kluge Gedanken auch mal selbst zu zu trauen.

Wenn es an eine Sache geht, die man mit „das Denken Denken“
umschreiben kann, bleiben auch für Dich strenggenommen nur
Mutmassungen übrig. Deine „Überzeugung“, Denken ist *nicht*
von Gott, ist ein Glaubensinhalt Deiner speziellen Weltsicht.

Da hast du selbstverständlich recht, allerdings ist da jeder Gedanke auf demselben Status. Mir gehts nicht ums Zerstören sondern um die Vermehrung von Gedanken und Blickpunkten.

Wenn diese Menschen also behaupten, Religion ist die Henne,
Moral ist das Ei, dann frage ich was war zuerst da. Die Frage
mit „die Religion natürlich“ zu beantworten (wie erstaunlich
vielen Antworten zu entnehmen), zeigt mir nur wie fest der
Griff der Religionen zupackt. Und oft genug klingen dann die
(Ant)Worte(n) wie eingepeitschte Phrasen, wie ein religiöser
Schutzwall gegen die antireligiösen Mächte des Bösen.

Auch Deine „persönliche Moral“ ist letztlich nicht
begründbar, für mich hört sich das auch nach einer
„einfältigen Art Religion“ an :wink: Das ist Dir selbst
aber wohl gar nicht bewusst. Du kritisierst fröhlich
„Moral“ der *anderen* Religionen und bist Dir ganz
sicher dabei.

Meine persönliche Moral steht hier gar nicht zur Debatte. Ich behaupte ja gerade, es gibt eine natürliche Moral (inneres Stimmchen) in jedem Menschen die von Religion annektiert und missbraucht wurde um Menschen zu lenken. Deshalb habe ich ja die Frage gestellt um festzustellen ob es Anderen ähnlich geht. Es gibt schon ein paar aber erschreckend viele haben ja fast schon Angst die gewohnten Gefild auch nur gedanklich zu verlassen, einige ergötzen sich auch an blankem Zynismus und schützender Überheblichkeit (gell? :wink: )

Innen drin ein Stimmchen, das sagt „he, du bist toll, dein
Körper funktioniert, dein Gehirn rattert, geh in die Welt mit
deinen eigenen, inneren Werten, übernehme Verantwortung für
dich, deine Taten und dein Umfeld“ das fast nicht mehr zu
hören ist, ob des kathedralen Getöses "du bist nichts, nur
Staub und nur Gott weiss was richtig ist und hier ist Gottes
Wertesystem, denn das war schon immer da und enthält alle
Antworten,

Das ist imho naív. Du glaubst doch nicht im Ernst, dass
in Dir „Deine eigenen inneren Werte“ werkeln. Haha!
Ich verwette meine alte Festplatte, dass Deine Wertetafel
von mehreren 100,000 Leuten in Deinem Bundesland geteilt wird.
So ein Zufall! Woher kommt das?

Na das ist doch ganz meine Meinung, es gibt also eine Grundmoral, eine natürliche Moral, einzelne Moralpunkte die ganz unabhängig von Prägung, Religion, Rasse, Herkunft bei den aller, allermeisten Menschen übereinstimmen.

du musst nur hinterherlaufen wie ein Zombie,
Nachdenken ist verboten, aber dafür musst du auch für nichts
Verantwortung übernehmen, Gott hält den Kopf für dich hin.

Das ist Unsinn. Eine „Religionsinstitution“ die so etwas
proklamiert, wird nicht funktionieren.

Ach, eigentlich existieren sie doch schon lange ganz gut. Die Religionen sind voller Richtlinien wie man denken soll, wie man sich einreiht und wie man quasi als Belohnung sich um nichts wirklich kümmern muss.

Appell:
Gebt eurem eigenen Stimmchen mehr Gewicht, hört auf euch
selbst, auf euer Gefühl und übernehmt die Verantwortung für
euer Leben.

Ich denke mal, jeder wirkliche Christ, Moslem, Jude usw. hört
exakt auf sein „Stimmchen“. Er übernimmt auch Verantwortung,
und zwar *nicht nur* für sein eigenes erbärmliches lachhaftes
kleines Leben.

Ich denke er hört auf die Projektion eines Stimmchens und der Projektor ist die Religion.

Lasst eure Welt nicht kleiner sein als sie in Wirklichkeit
ist.

Hehe, wie bist Du denn drauf? Was liest Du denn gerade :wink:

Gangland - John Gotti der Pate von New York :wink:)

Passt zum Thema, gell??

Grüße

Euer CMБ

Gruss D.K.

Grundsätzlicher Fehler
Hallo Semjon,

Es geht darum, dass das Individuum gezwungen ist,
eine Weltsicht zu wählen/übernehmen. Wenn das um-
gebende „konsistente“ Weltbild ein naturwissenschaftliches
ist, dann wird das Individuum diese naturwissenschaftliche
für sich übernehmen als wäre es eine Religion :wink:

Nicht so ganz. Naturwissenschaft und Religion können, auch in einem Individuum, nebeneinander bestehen. Zwei Religionen höchstens als Amalgam. Der Unterschied zwischen Religion und Naturwissenschaft ist, dass die Naturwissenschaft eben nur versucht zu erklären wie etwas funktioniert, nicht warum.

Trotzdem ist das Individuum gezwungen, „zeitweilig gültige
naturwissenschaftliche Hypothesen“ für wahr zu halten und
sich seine Existenz in einem solchen „fremdbestimmten“
Weltbild einzurichten, ohne selbst im Einzelnen dessen
„Richtigkeit“ nach dem gültigen Wahrheitskriterium belegen
zu können.

Wenn das so ist, hat das Individuum die Naturwissenschaften nicht verstanden. :smile:
Es wird eben nicht behauptet E=mc^2 sei die „Wahrheit“, sondern nur, dass dies eine Formel ist, die zu verschiedenen empirischen Betrachtungen, die bisher gemacht wurden, passt.

In dieser Hinsicht unterscheidet sich das „moderne
naturwissenschaftliche Weltbild“ in keiner Weise
von den mächtigen Religionen des jüngeren Vergangenheit.

Doch! Die Naturwissenschaft unterdrückt nicht die Religion (vice versa schon!), sie unterdrückt auch nicht neue Strömungen. Außerdem muss das projezierte Erwartungsbild überprüfbar und verifizierbar sein. Auch dies ist ein Unterschied zur Religion. Religion und Naturwissenschaft verhalten sich ungefähr so zueinander wie Lottospielen und vernünftiges wirtschaftliches Arbeiten. :smile:

Grüße,

Anwar

1 „Gefällt mir“

Hallo Branden,

sorry, da hast du natürlich recht, es liegt halt daran, dass die schwachen eben mehr Angriffspunkte bieten. Danke für den Hinweis

Gruss D.K.

Interessanterweise scheinst Du vor allem die „schwachen“
Antworten registriert zu haben, die vielen differenzierten und
kritischen weniger.
Gruss, Branden

Hallo,

ein wenig weiter unten habe ich mit fünf einfachen Sätzen die
Frage gestellt „Religion, wofür eigentlich“.
Einige von euch haben natürlich sofort erkannt, dass es mir
nicht unbedingt um eine für mich wichtige Beantwortung der
Frage ging, sondern darum den einen oder anderen religiösen
Menschen dazu zu bringen über sich selbst und seine Religion
nachzudenken.

Ging mir mit meiner Gegenfrage an Dich ebenso.

Viele Antworten waren für mich sehr überraschend. Es ist ja
viel schlimmer als ich je gedacht hätte.

Aha, Du weisst also was schlimm ist, aber sprichst dies anderen ab?

Zunächst einmal scheinen es doch sehr viele Menschen, die sich
einer Religionsgemeinschaft zugehörig fühlen, nicht die
Fähigkeit zu haben auch andere religiöse Lebenswege als ebenso
legitim wie den eigenen anzuerkennen.

Natürlich, es ist legitim aus dem Fenster zu springen und mann soll nie sojemanden sagen, dass dieser Sprung nicht der richtige ist.
Du setzt kategorisch stur voraus, dass es die Wahrheit nicht gibt. Was aber, wenn es die gibt?

Doch die Einstellung
„Ich hab Recht, alles andere hat Unrecht“ halte ich für sehr
fraglich innerhalb einer aufgeklärten Gesellschaft wie
unserer.

Du machst es ja mit diesem Treat ebenso und sagst, alle die denken, dass es die Wahrheit gibt, haben unrecht.

Dann sind scheinbar viele Menschen leider nicht in der Lage,
sich vorzustellen, dass jeder kluge Gedanke in ihrem Kopf
nicht unbedingt Gottes/Götter Werk sein muss und es fällt
ihnen schwer sich kluge Gedanken auch mal selbst zu zu trauen.

Stimmt genau, so wioe viele Menschen nicht in der lage sind sich vorzustellen, dass ein gluger Gedanke vieleicht auch einmal nicht aus Ihrem Kopf kommt.

Und leider sind auch manche Anworten einfach nur dumm, oder
besser, einfältig, oder noch besser, ohne Nachdenken gegeben.

Du kritisierst Menschen, dass diese sagen , es besser zu wissen und mit diesem satz machst Du genau das, was Du bei anderen kritisierst, Du bezeichnest sie als dumm, einfälltig etc.

Ich will damit keinesfalls sagen, dass ich mich für klüger
halte,

tust Du aber, die anderen die völlig was anderes sagen sind dumm und eunfälltig. Nur jemand der klug ist, kann sich so ein Urteil bilden, oder?

ich bin (will) auch kein Zyniker (sein). Doch wenn mich
eine Frage interessiert, muss ich auch bereit sein, mich auf
die Frage einzulassen, mich der Frage zu stellen, in die
andere, fremde Welt vordringen und darüber nachdenken, um die
Frage zu beantworten.

Genau das solltest Du eben auch, aber Du lehnst gewisse sichtweisen einfach ab und bezeichnest suie als dumm und einfälltig.

Ein Herr hat mir als Antwort auf „Religion, wofür eigentlich“
die Frage geschickt „Warum brauchen gewisse Leute eine Ehe mit
Ihrem Partner? Warum feiern sie dann den Hochzeitstag?“ Das
war im Grunde der Auslöser einen neuen Beitrag anzufangen. Die
Frage zeigt mir, dass sehr religionsbezogene Menschen, wie
dieser Herr, überhaupt nicht in der Lage sind auch nur
gedanklich ihre eigene Religion/Religionsgemeinschaft in Frage
zu stellen.

Deine Antwort zeigt mir, dass Du Dich auf die Frage eben nicht eingelassen hast, sondern sofort in eine Richtung interpretiert hast

Ebenfalls sehr beeindruckt hat mich die Antwort, Religion wäre
eine Wertesytem, das die Menschen brauchen um sich in dieser
Welt zu orientieren, denn fast alle Menschen wären sonst
orientierungslos. Und wer hat die Menschen dazu gebracht
orientierungslos durch die Welt zu torkeln?
Innen drin ein Stimmchen, das sagt „he, du bist toll, dein
Körper funktioniert, dein Gehirn rattert, geh in die Welt mit
deinen eigenen, inneren Werten, übernehme Verantwortung für
dich, deine Taten und dein Umfeld“ das fast nicht mehr zu
hören ist, ob des kathedralen Getöses "du bist nichts, nur
Staub und nur Gott weiss was richtig ist und hier ist Gottes
Wertesystem, denn das war schon immer da und enthält alle
Antworten, du musst nur hinterherlaufen wie ein Zombie,
Nachdenken ist verboten, aber dafür musst du auch für nichts
Verantwortung übernehmen, Gott hält den Kopf für dich hin.

Dass ist wiederum eine Interpretation, die überhaupt nicht dem Grundgedanken entspricht. Auch Du richtest Dich an einem Wertsystem aus, zb dem, dass es keine absolute wahrheit gibt und verurteilst entsprechend solche Menschen, die nicht dieser auffassung sind. Jedes eigene Urteil richtet sich an einem Wertesystem aus, auch Deines!! Denk mal darüber naxch.

Appell:
Gebt eurem eigenen Stimmchen mehr Gewicht, hört auf euch
selbst, auf euer Gefühl und übernehmt die Verantwortung für
euer Leben.

Aha, Verantwortung für was? Was ist den erstrebenswert was nicht, was ist richtig, was falsch? Du siehst, dies ist nur durch ein Wertsystem möglich.

Lasst eure Welt nicht kleiner sein als sie in Wirklichkeit
ist.

Da stimme ich Dir zu

Gruss
beat

Hallo D.K.,

ich bin zwar irgendwann aus der Diskussion ausgestiegen, aber mir gibt doch etwas zu denken:

Akzeptiere doch bitte, daß es auch durchaus mündige Bürger gibt, die über sich und ihr Handeln nachdenken und gleichzeitig an einen Gott glauben, sich also einer Religion zugehörig fühlen. Ich habe viele der Beiträge gelesen, und die wenigsten haben nur ihre eigene Konfession gelten lassen.

Wenn Du Religion nur als Machtinstrument gelten läßt, dann mag man Deiner Argumentation zustimmen, aber ich finde es maßlos überzogen, jeden Gläubigen als hirnloses Wachs in den Händen der Kirchenoberen darzustellen (kleine Übertreibung, ich weiß). Allerdings möchte ich die Gehirnwäsche diverser Sekten durchaus in Dein Bild passen lassen - nur, welchen Anteil macht das aus? Und eine Diskussion, daß schon unglaublich viel Schindluder im Namen der Religionen getrieben wurde, wäre beileibe nichts Neues.

Die wenigsten suchen sich ihre Religion aus dem Katalog raus („wozu brauch ich die… und welche ist am besten… mal bei Stiftung Warentest gucken“), sondern gehören ihr aufgrund ihrer Erziehung oder durch für sie einschneidende Erlebnisse an. Die meisten der mir bekannten Glaubensrichtungen vertreten im großen und ganzen Wertvorstellungen, die dem sozialen System durchaus zuträglich sind (Respekt vor Leben und Eigentum, Hilfe für Schwache etc.) Was ist daran so schlimm, wenn man dieses Wertesystem noch mit dem Glauben an ein höheres oder Schöpferwesen verbindet?

Sicher, manche haben ein Obrigkeitsdenken und hinterfragen nichts, was der örtliche Pfarrer/Priester/Rabbi/Mufti/… predigt. Aber diese würden genauso beispielsweise auf die Politiker ihrer Wahl oder den Dorfältesten, von mir aus auch auf die Äußerungen des Lieblingsstars hören. Für Mitläufertum braucht es nicht zwingend eine Religion.

Also: Wirf bitte nicht einigen Intoleranz in bezug auf die Angehörigen anderer Konfessionen vor, wenn Du den Gläubigen als solchen nicht tolerierst.

Ansonsten volle Zustimmung für Beats Beitrag.

Gruß
mowei

Hallo D.K.,

merkst Du eigentlich nicht, dass Du Dir selbst widersprichst?

Du predigst in Deinem Posting Toleranz und praktizierst mit Deinem Posting Intoleranz. Versuch doch mal Deinen eigenen Beitrag objektiv zu analysieren.

Wo nehmt Ihr Atheisten eigentlich Euren Missionierungsauftrag her?

Gruß
Werner

Zunächst einmal scheinen es doch sehr viele Menschen, die sich
einer Religionsgemeinschaft zugehörig fühlen, nicht die
Fähigkeit zu haben auch andere religiöse Lebenswege als ebenso
legitim wie den eigenen anzuerkennen. Doch die Einstellung
„Ich hab Recht, alles andere hat Unrecht“ halte ich für sehr
fraglich innerhalb einer aufgeklärten Gesellschaft wie
unserer.

Das ist überhaupt nicht „fraglich“, sondern entspringt der inneren Logik des Glaubens an eine Religion und ist somit einfach nur konsequent:
Jeder Glaube an eine Religion *impliziert* die Einzigartigkeit und Richtigkeit dieses Glaubens und schließt somit die Richtigkeit eines anderen Glaubens aus.
Anders ausgedrückt: Wer glaubt, dass Gott die Welt geschaffen hat, kann selbstverständlich nicht gleichzeitig glauben, dass jemand anders die Welt erschaffen hat.

Andreas

Haarsträubend.
Hallo Andreas,

Jeder Glaube an eine Religion *impliziert* die Einzigartigkeit
und Richtigkeit dieses Glaubens und schließt somit die
Richtigkeit eines anderen Glaubens aus.

Dieses Statement zeigt, dass Du Dich mit Religionen überhaupt nicht auskennst.

Grüße,

Anwar

Ich lasse mich gerne aufklären. Offenbar bist du Experte.

Gespannt,

Andreas

Hallo Andreas,

Ich lasse mich gerne aufklären. Offenbar bist du Experte.

Experte wohl nicht, aber interessierter Amateur. Die Vorstellung, dass es nur einen Gott (bzw. ein Pantheon) geben könne, ist hauptsächlich monotheistisch, bzw. hat sich von den Juden auf die Christen und später Moslems übertragen.
Andere Religionen sind dort wesentlich vereinnamender und/oder gehen auf eine ganz andere Art mit dem vermeintlichen Widerspruch um. Bei den Römern gab es richtige „Trend-Götter“, die eine zeitlang populär waren und dann im Gewirr der Göttermassen wieder untertauchten.
Für frühe Völker/Menschen war es durchaus kein Widerspruch vor ihrer Seereise in Rom Neptun, bei Abfahrt aus England eben Manannan zu opfern. Der Grund lag in vielen verschiedenen Sichtweisen. Zum einen „erkannten“ die Menschen ihre Götter in den anderen wieder. Dies war auch nicht unbedingt ein Widerspruch, viele Götter waren nicht auf eine Gestalt festgelegt und es erschien nur logisch, dass, ähnlich wie der Reisende selbst, die Götter sich an die lokalen Kulturen anpassten.
Weiterhin machten viele Religionen gar keine Aussage über die Erschaffung der Welt, bzw. die angebeteten Götter hatten mit der Erschaffung der Welt nichts zu tun. Es konnte also in verschiedenen Teilen der Erde verschiedene Götter geben.
Selbst wenn dies nicht der Fall war, konnte man annehmen sich „zwischen den Welten“ zu bewegen. Die eine Welt wurde eben von dem einen Göttergeschlecht, die andere von einem anderen Gott erschaffen.
Schließlich war auch das Prinzip der „einen Wahrheit“ bzw. der singulären Kausalität nicht so allumfassend anerkannt, wie es heute ist. Das mag schwierig zu verstehen sein, aber für die Menschen damals (und einige Menschen heute) ist es eben nicht so, dass es nur eine Wahrheit gibt.
Dies kann grundsätzlich nur ein ganz kleiner Ausschnitt aus dem komplexen Thema Religionsgeschichte sein, wenn Dich dies interessiert, solltest Du weitere Quellen in betracht ziehen.

Grüße,

Anwar

Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.
Moin,

ich fand dieses Gebot immer schon interessant (ich hoffe ich entsinne mich richtig, ansonsten möge man mich bitte korrigieren).

Es impliziert nämlich nach meinem Verständnis, dass es durchaus andere Götter gibt. Man soll sie nur nicht gleichzeitig verehren, richtig ?

Gruß
Marion

Übersetzungsschwierigkeiten
Hallo Marion,

Es impliziert nämlich nach meinem Verständnis, dass es
durchaus andere Götter gibt. Man soll sie nur nicht
gleichzeitig verehren, richtig ?

Das würde ich so nicht unterschreiben, ohne das Original zu kennen. Da besteht die Gefahr, dass der Sinn ein wenig verzerrt wurde.
Aber der Interpretationsansatz ist auf jeden Fall nachdenkenswert. :smile:

Grüße,

Anwar

Aha, ich verstehe, was du meinst.

Es ging aber nicht um die Römer, die Sumerer, antike Völker oder Naturvölker.

D.K. schrieb „Doch die Einstellung ‚Ich hab Recht, alles andere hat Unrecht‘ halte ich für sehr fraglich innerhalb einer aufgeklärten Gesellschaft wie unserer.“

Die Menschen, die hier kritisiert werden, fühlen sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keiner von dir beschrieben Religion zugehörig. Die Religionen, die sich in den letzten 2-3Tausend in der Welt massiv durchgesetzt haben, beruhen nicht auf der Austauschbarkeit von Gottheiten und Schöpfern.

Ein gläubiger Christ, Moslem, Jude, Hinduist oder Buddhist kann per Definition nicht glauben, dass eine andere Religion ebenfalls richtig ist.

Worauf ich hinauswollte: D.K. kann nicht die Einstellung eines Einzelnen innerhalb seiner Religion kritisieren. Denn diese religionen lassen andere Einstellungen entsprechen ihrer Logik nicht zu.
Wenn überhaupt, kann D.K. nur die modernen Religionen in ihrer Gänze ob Ihrer „Egozentrik“ oder „Intoleranz“ kritisieren.

Vielleicht habe ich mich jetzt besser ausgedrückt.

Andreas

zahlreiche Götter
Tag Marion

Es impliziert nämlich nach meinem Verständnis, dass es
durchaus andere Götter gibt. Man soll sie nur nicht
gleichzeitig verehren, richtig ?

nicht nur aus dieser Stelle der Torah hat man immer schon entnommen, daß sowohl zur Zeit des Moses, als auch - vor allem - zur Zeit der Niederschrift dieser Texte die Existenz anderer Götter vorausgesetzt war. Ist doch auch klar, es gab ja genug: in Ägypten sowieso, und mit den altsyrischen und kanaanäischen Göttern lebte man doch - und hatte sie sogar teils gemeinsam! Es geht hier nur um eine Anweisung, daß die Israeliten nicht an Kulthandlungen für andere Götter teilnehmen sollten und durften.

Gruß

Metapher

Nicht so ganz…
Hallo,

Aha, ich verstehe, was du meinst.

Zum Teil wohl schon.

D.K. schrieb „Doch die Einstellung ‚Ich hab Recht, alles
andere hat Unrecht‘ halte ich für sehr fraglich innerhalb
einer aufgeklärten Gesellschaft wie unserer.“

Die Menschen, die hier kritisiert werden, fühlen sich mit an
Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keiner von dir
beschrieben Religion zugehörig.

Richtig, weil die Kritik, die DK anbringt ja genau an diesem Alleinvertretungsanspruch der Religionen anknüpft.

Die Religionen, die sich in
den letzten 2-3Tausend in der Welt massiv durchgesetzt haben,
beruhen nicht auf der Austauschbarkeit von Gottheiten und
Schöpfern.

Genau dieses Merkmal wurde dann ja auch benutzt, um alle Anhänger anderer Religionen niederzumachen! Kein Wunder, dass es heute nur noch wenige davon gibt.

Ein gläubiger Christ, Moslem, Jude, Hinduist oder Buddhist
kann per Definition nicht glauben, dass eine andere Religion
ebenfalls richtig ist.

Bei den ersten drei gebe ich Dir Recht, bei Hinduismus ist das nicht so, der Hinduismus ist eine Art „Naturreligion“ und fällt durchaus in das von mir beschriebene Schema. Genau wie der Shintoismus (eine weitere große Religion) und Santeria, Vodoo und andere moderne karibische Religionen. Zum Buddhismus kann ich mich nicht äußern.

Worauf ich hinauswollte: D.K. kann nicht die Einstellung eines
Einzelnen innerhalb seiner Religion kritisieren. Denn diese
religionen lassen andere Einstellungen entsprechen ihrer Logik
nicht zu.

Das genau ist DKs Kritik!

Vielleicht habe ich mich jetzt besser ausgedrückt.

Ich mich vielleicht auch. :smile:

Grüße,

Anwar