Aha, und Veränderung = Schlecht, oder wie?
Nein, nicht implizit, es geht nur darum daß etwas verändern was vollkommen geschaffen ist nicht gleichbedeutend damit ist, etwas Neues, Schlechtes zu schaffen. enn letzteres wäre immer noch Schöpfungsmacht, und die hat Luzifer einfach nicht.
So war es aber eben nicht! Die Menschen hatten gar keine freie
Wahl, denn sie kannten die Alternative ja nicht. Was soll denn
der „Verstand“ sein, wenn es nichts zu verstehen gibt? Wie
gesagt: Dumm aber glücklich ist für mich nicht so toll.
Sicher, daß sie keine freie Wahl hatten?
Wer hat sie denn gezwungen, vom Baum des Lebens zu essen?
Es wurde ihnen gesagt „Ihr dürft alles, was ihr wollt nur eine Sache sollt ihr nicht tun - denn diese bedeutet den sicheren Tod!“
Wenn Du Deinem 1-jährigen Kind sagst, es darf alles im Haus futteren außer dem Zyankali dann hat das Kleine auch keine freie Wahl?
Die freie Wahl des Menschen bestand von vornherein. Und er wußte, was passiert, wenn er sich falsch entscheiden sollte. Er DURFTE es aber trotzdem tun, und er hatte die Wahl.
Hätte Gott dem Menschen keine Wahl gelassen, dann hätte es keinen Baum der Erkenntnis gegeben.
Und man bedenke: Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen, NICHT Baum des Verstandes. Erst seit dem existieren Moralvorstellungen, was „gut“ und was „böse“ ist, aber ist denn ein Wertempfinden nach „gut“ und „böse“ gleichbedeutend damit, daß man eine Wahl hat?
Als Beispiel:
Ich lege Dir einen Apfel, eine Bonbon und eine Erdbeere vor.
Hast Du eine Wahl, was Du ißt?
Ist es „gut“, den Apfel zu nehmen und „böse“, wenn Du die Erdbeere oder das Bonbon nimmst?
Es gibt genügend Entscheidungen und Auswahlen, die man treffen kann OHNE daß es es moralischer Natur ist. Trotzdem ist es eine absolut freie Wahl.
Gruß,
Michael