Einladung zum Gruppengespräch

Hallo!

Ich habe heute auf meine Bewerbung eine schriftliche Einladung zum
Gruppengespräch bekommen. Ich freu mich ja sehr darüber, hab aber
auch ein bisschen Panik! :smile: Bis jetzt war ich in meinem Leben erst
vier Mal bei Einzelgesprächen und hatte dort schon Mühe, mich nicht
zum Deppen zu machen.

Kann mir jemand sagen, welchen Zweck diese Art Gespräche hat und kann
mir vielleicht Tipps geben? Ich werde leicht nervös und wenn da noch
andere Bewerber sitzen und ich dass Gefühl habe, die sind vielleicht
cleverer als ich, könnte ich mich schnell unsicher fühlen. Übrigens
bewerbe ich mich auf eine Stelle als Schauwerbegestalterin, wo aus
meiner Sicht der Schwerpunkt auf handwerklichen Tätigkeiten liegt.
Darum weiss ich nicht so ganz, was bei so einem Gruppengepräch
passieren soll, ausser die Bewerber etwas persönlich kennen zu
lernern.

Ich hoffe, Ihr habt ein paar gute Verhaltenstipps für mich, denn der
Gedanke verunsichert mich schon! :smile:

Schon mal danke! :smile:)

Hallo!

Ich habe heute auf meine Bewerbung eine schriftliche Einladung
zum
Gruppengespräch bekommen. Ich freu mich ja sehr darüber, hab
aber
auch ein bisschen Panik! :smile: Bis jetzt war ich in meinem Leben
erst
vier Mal bei Einzelgesprächen und hatte dort schon Mühe, mich
nicht
zum Deppen zu machen.

wenn du diese Einstellung weiterträgst und nicht endlich dich am Kragen packst, solltest du dich vorsichtshalber schonmal mit den Anträgen für Sozialhilfe beschäftigen.

gruss

wenn du diese Einstellung weiterträgst und nicht endlich dich
am Kragen packst, solltest du dich vorsichtshalber schonmal
mit den Anträgen für Sozialhilfe beschäftigen.

gruss

Hä? Keine Angst, zum Sozialamt muss ich nicht, ich hab einen Job und
hätte jetzt gern einen besseren. Was ich meine ist, dass ich bei
Vorstellungsgesprächen schnell nervös werde. Das hat nix mit einer
negativen Einstellung zu tun, so bin ich einfach. Ich möchte einfach
wissen, wie so ein durchschnittliches Gruppengespräch abläuft, um
vorbereitet zu sein.
Und mit „zum Deppen machen“ meinte ich, dass ich halt nervös bin und
mich verhaspel und Fragen nicht verstehe und mir immer blöder
vorkomme. Das dürfte mir nicht leichter fallen, wenn neben mir noch
drei Bewerber sitzen, die ebenfalls auf den Job scharf sind.

Nichts für ungut! Bitte nur ernstgemeinte Zuschriften! :wink:

Hallo!
Bei den gruppengesprächen soll m.W. herausgefunden werden, wie gut Du Dich in ein neues Team einfügen kannst, also ob Du ein Teamplayer bist oder Einzelgänger. Hier ist es wichtig, nicht gleich den Helden zu machen, aber auch nicht einfach so da sitzen und nix sagen.
Gruß
Florian

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Marvin,

wie Florian bin ich der Meinung, dass es um die Teamfähigkeit geht.

Übrigens bewerbe ich mich auf eine Stelle als Schauwerbegestalterin, wo
aus meiner Sicht der Schwerpunkt auf handwerklichen Tätigkeiten
liegt.
Darum weiss ich nicht so ganz, was bei so einem Gruppengepräch
passieren soll, ausser die Bewerber etwas persönlich kennen zu
lernern.

Du musst als Schauwerbegestalterin doch sicher auch die Ideen der anderen mit umsetzen können, bzw. Deine Ideen anderen vortragen können.

Um die Nervosität zu bekämpfen, würde ich Dir raten, öfters zu öffentlichen Diskussionen zu gehen und dort Redebeiträge zu üben. Auch Vereinsarbeit etc. ist da ganz praktisch.

Das mag für dieses Mal vielleicht zu spät sein, aber es ist trainierbar.

Mehr Tipps kann ich mangels ViKa-Eintrag leider nicht geben.

Gruß, Karin

Danke! :smile: n/t
ot

Hallo Marvin,

ist mit dem Gruppengespräch ein sogenantes „Gruppeneinstellgespräch“, bzw. Assessment gemeint?
Wenn ja, geht es dort häufig um Gruppenaufgaben,
die gemeinsam gelöst werden sollen.

Themen können z. B. sein:

  • Planung eines Messeauftritts
  • Entwicklung einer Werbestrategie
    etc.

Die Gruppe hat eine bestimmte Zeitvorgabe und wird während der Aufgabe von verschiedenen Personen beobachtet. Diese Beobachter bewerten den Bewerber.
Meistens geht es um zwei wesentliche Kriterien:

  • Soziale Kompetenz
    z. B. geht offen mit anderen um, hat den richtigen Umgangston, hört zu, fragt nach, lässt andere ausreden vertritt seine Meinung, usw.

  • Substanz
    z. B. findet schnell den Einstieg, behält die Übersicht, bleibt bei der Sache, erkennt worauf es ankommt, verarbeitet vorliegende Informationen, usw.

Wichtig dabei ist, dass Du in den Aufgaben „präsent“ bist, d. h. von den Beobachtern wahrgenommen wirst. Natürlich positiv! Die Beobachter können nur bewerten was sie sehen, also nur was Du tust und sagst. Schweigen hilft nicht, aber auch Dominanz und „sich in den Vordergrund spielen“ schadet.

Ich habe schon in vielen Gruppengesprächen als Beobachter mitgemacht und rate Dir Dich nicht zu verstellen. Also nicht extrem extrovertiert auftreten, wenn Du eher in Dich gekehrt bist und umgekehrt. Meistens fällt das sofort auf und beeinflusst die Bewertung negativ.
Sei einfach wie Du bist und beteilige Dich am Gespräch.

Angst musst Du davor nicht haben. Schon nach kurzer Zeit verschwindet in der Regel die Nervosität, man geht in der gestellten Aufgabe auf und bemerkt gar nicht mehr, dass man beobachtet wird.

Viel Glück für Dich

Grüße

Peter

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Peter!

Danke für Deine Antwort! Im Schreiben der Firma stand lediglich"…
möchten wir Sie zu einem Gruppengespräch mit Frau X einladen…"
Ich kann mir gut vorstellen, dass das Gespräch in die von Dir
genannte Richtung gehen wird. Ich denke mir, dass gemeinsam Aufgaben
gelöst werden sollen. In einem Einzelgepräch (bei einer anderen
Firma) hiess es schon mal: Alle Ihre Kollegen werden abgezogen oder
sind krank, und Sie müssen in einer Woche noch 2 Abteilungen
gestalten und 3 Fenster machen. Wie bekommen Sie das hin? So stelle
ich es mir in dem Gruppengespräch auch vor.
Mein Problem ist, dass ich eher introvertiert bin und schnell rot
anlaufe, wenn ich das Gefühl bekomme, nicht gleich verstanden zu
werden oder vielleicht was Doofes gesagt zu haben. Aber Deine Antwort
macht mir Mut, ich hoffe einfach auf die Menschenkenntnis der
Gesprächsleiterin und werde versuchen, mich ganz normal zu verhalten.

Gruss Marvin

wenn du diese Einstellung weiterträgst und nicht endlich dich
am Kragen packst, solltest du dich vorsichtshalber schonmal
mit den Anträgen für Sozialhilfe beschäftigen.

gruss

Hä? Keine Angst, zum Sozialamt muss ich nicht, ich hab einen
Job und
hätte jetzt gern einen besseren. Was ich meine ist, dass ich
bei
Vorstellungsgesprächen schnell nervös werde. Das hat nix mit
einer
negativen Einstellung zu tun, so bin ich einfach.

Genau das meinte ich „Ich bin einfach so“ ist keine konstruktve Einstellung weder anderen noch sich selbst gegenüber. Tu was gegen deine sozialen Ängste und du wirst auch erfolgreicher.

gruss

Genau das meinte ich „Ich bin einfach so“ ist keine
konstruktve Einstellung weder anderen noch sich selbst
gegenüber. Tu was gegen deine sozialen Ängste und du wirst
auch erfolgreicher.

So klingt es schon anders. Du hast recht, gegen meine Ängste muss und
will ich auch was tun. Aber bis nächste Woche werde ich das nicht
schaffen. Bei Deiner ersten Antwort klang es so, als hieltest Du mich
für einen sozialen Absteiger, der den Arsch nicht hoch bekommt. So
bin ich nicht. Mein Problem ist halt diese Nervosität, die mich
hemmt. Aber vielleicht habe ich zuviel hinein interpretiert.