hallo Tom
vieles wurde schon angesprochen, doch werde auch ich „meinen Senf“ dazugeben:
wie alt ist denn das andere Kind?, schlafen sie also in einem Zimmer?
Bei uns war es so, dass jedes Kind ein eigenes Zimmer hatte (vom Jugendamt vorgeschrieben als ich mit den Kindern auszog).
Aber für das Einschlafritual hielten wir es jeden Tag gleich (!):
immer gemeinsames Abendessen, wo auch über Tagesereignisse der Kinder (!) gesprochen wurde. Dadurch war es noch einmal sehr laut und sehr lebhaft teilweise,
dann haben meine beiden immer getrennt gebadet (umstritten, aber sie praktizieren es bis heut), während der eine noch Zähne putzte usw.usf.
dann wurden schon die Bettdecken aufgeschlagen und abwechselnd mal im Zimmer der Tochter, mal beim Sohn, habe ich ihnen immer (gab nie eine Ausnahme) was vorgelesen, so ca. 20 Min., bei uns waren es Märchenbücher, später die kleine Hexe usw.usf. Mal schlug der Sohn vor, mal die Tochter, mal ich.
Dann haben wir ein oder 2 Abendlieder gesungen, mal in dem einen, mal in dem anderen Zimmer,
dann gabs den Gutenachtkuß.
Dies Ritual haben wir auf Wunsch beider Kinder bis zum Ende der Grundschulzeit der Jüngsten eingehalten.
Da beide häufiger Schlafbesuch hatten von Spielkameraden, haben die sich diesem immer mit Begeisterung eingefügt. Manchmal waren wir abends auf dem Fußboden dann 4, gar mal 6 Kinder und ich oder wenn ich hatte, auch ein Lebenspartner dazu.
Selbst auf Reisen blieb es bei dem Ritual.
anschließend durften sie noch eine Kassettenseite hören, wenn sie partout nicht schlafen konnten, bzw. als der Sohn dann älter wurde, hat er noch gelesen.
So haben wir nie Probleme gehabt.
Vielleicht habt ihr mit einem Ritual auch mehr Erfolg. Wie gesagt, beim Hören der Kassette bin ich nie kleinlich gewesen.
Gruß Chris
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