Einschlafzuckungen

Hallo,

ich leide seit Jahren unter starken Einschlafzuckungen. Wer kennt das und kann mir helfen?

Durch die Zuckungen in der Einschlafphase werde ich jedesmal wachgerüttelt und bekomme dadurch zu wenig Schlaf (ca. 3-4 Std.) Außerdem sind die Zuckungen sehr schmerzhaft (Stromschlaggefühl).

Progressive Muskelentspannung, Magnesium, Schlafmittel, Neuroleptika, Antidepressiva, Antikonvulsiva, Antiepileptika, Benzodiazepine, Schlafentzug, Schlafhygiene- hilft alles nicht. Das Rucken bleibt. Unter Infekten verschlimmert sich das Zucken manchmal. Bei normalen Erkältungsinfekten nicht, sondern eher Magendarminfekte.

Die Ärzte - auch Neurologen - können mir nicht helfen.

Hat das jemand auch und wie ist er das losgeworden?

Schöne Grüße
Migumi

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wart du schon mal in eine Schlaflabor deswegen?

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Guten Morgen migumi,
es ist sicherlich sehr schwierig, Dir darauf mit guten
Ratschlägen zu antworten. Es klingt ja sehr schlimm.

Ich kann aus meiner jüngsten Erfahrung nur folgendes sagen:
Vor einigen Monaten wurde festgestellt, dass ich an
Polyneuropathie leide, also Nervenschädigung, vermutlich
durch Diabetes. Da alle Medikamente nicht wirkten,
sondern nur schlimme Nebenwirkungen hatten, habe ich
lange gesucht und bin auf die neuesten Forschungs-Ergebnisse
der UNI Düsseldorf und Uni Leipzig gestoßen.

Daraufhin habe ich begonnen, Mutterkraut in Kapseln 400 mg
einzunehmen. Das ist allerdings langwierig.

Ich hatte auch diese Zuckungen beim Einschlafen (und habe

sie auch jetzt noch manchmal, aber gering), es ist besser geworden.

Vielleicht kann Dir dieser kleine Hinweis helfen.

Gruß Walter VB

PS: wenn Du möchtest, kann ich Infos dazu schicken.

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Hallo Walter,

vielen Dank! ja würde mich sehr freuen über eine PN :slightly_smiling_face:

Schöne Grüße -Migumi

Solche Zuckungen sind ja erstmal normal, viele bemerken sie beim Einschlafen nicht, da sie nicht so intensiv sind. Sprich doch mal mit deinem Arzt über Cannabis, das hilft bei solchen Sachen bei denen Chemie versagt eigentlich immer sehr gut. Hilft ja auch gegen Ticks bei z. B. Tourette oder anderen Erkrankungen mit Ticks. Gibt es ja auch als Tropfen, wobei Rauchen/ Verdampfen am effektivsten ist.

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Hallo ftv mike,

hatte vor längerer Zeit „Cannabidiol“ probiert - leider war es ohne Wirkung…

Schöne Grüße -Migumi

Hallo, mehrmals schon. Leider ohne Erfolg. Ich habe keine Schlafapnoe, schlafe kaum, keine Tiefschlafphase vorhanden. Woher das Zucken kommt, wissen die Ärzte leider auch nicht. Antikonvulsuva und Antiepileptika wirken nicht. -Migumi

Hallo Madame Oh,

ich kenne auch diese Einschlafzuckungen und finde diese auch sehr störend, Eine Erklärung, die ich im inet gefunden habe, ist die, dass der Körper sich beim Einschlafen quasi resettet und sich die Muskeln deshalb an-und entspannen (ganz kurz und flach erklärt:-) .
Vielleicht bist du sehr sensibel und empfindest sie deshalb als sowohl störend als auch bedrohlich.
Es ist eine Kopfsache - wenn du diese unangenehmen Zuckungen als „normal“ annimmst, könnte es sein, dass dich die Zuckungen nicht mehr so verunsichern.

Ich will dein Problem sicher nicht kleinreden, aber vielleicht hilft ein bissle Entspannung im Umgang damit.

Viel Glück,

Gabi

Hallo,

Sie stören, aber ich habe keine Angst davor. Hatte ich nur am Anfang weil ich nicht wusste ob die Zuckungen was Schlimmes sind.

Ich kann das nicht steuern und es wird nicht schlimmer wenn ich mal einen weniger guten Tag habe. Nach viel Bewegung tagsüber wird es allerdings schlechter z.B. Spazierengehen, Fahrradfahren und was mir sonst so Spaß macht.

Hi,

Ich kenne das auch, allerdings ist es nicht schmerzhaft. Ich habe mir nie Sorgen gemacht, weil ich es schon ewig hab und es mich offensichtlich nicht umbringt. Irgendwann hab ich gelesen, woher es kommt. Das hier habe ich grade ergooglet, erklärt das alles recht gut. Ich habe oft das Gefühl zu fallen, wie im Artikel beschrieben. Das erschreckt mich immer.
Aber egal was, ich schlafe danach normal. Vielleicht auch, weil es mir keine Sorgen macht - der Artikel erwähnt eine Verbindung zu Stress und Belastungen.

Die Franzi

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Geistigen Stress habe ich nicht gehabt. Es gibt Medikamente die Seelenstress verringern können, wenn man welchen hat, die haben gar nicht geholfen gegen die Zuckungen.

Hi,

Körperliche Belastung ist auch eine Belastung. Und spazieren gehen etc verschlimmern die Symptome, wie du selbst sagtest. Aber alles in allem hast du etwas völlig normales, bist nicht krank und wirst nicht daran sterben.

Die Franzi

„Mietzekatze“, wer bist du eigentlich?Sorry aber du bist respektlos… Wo habe ich bitte geschrieben dass ich daran sterben könnte. So eine S***Antwort…:rage:. Auf solche unsensiblen Kommentare kann ich gerne verzichten!!! Stecke erstmal in meiner Situation und dann können wir weiter reden.
So etwas brauche ich hier nicht.
Habe dich übrigens gemeldet bzw. deinen Beitrag.

Solltest du hier wieder schreiben, ignoriere ich deine Posts.

Schlimm dass man so etwas lesen muss.

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Mietzekatze“, sorry aber du bist sehr respektlos.

Wo habe ich geschrieben, dass ich daran sterben könnte???

Auf solche unsensiblen Kommentare wie der von dir gepostete Beitrag kann ich gerne verzichten.

Solltest du hier wieder schreiben, ignoriere ich deine Posts. Habe dich übrigens gemeldet bzw. deinen Beitrag. Dass man so etwas überhaupt lesen muss.

nu mach mal halblang…
Die Antwort ist nicht respektlos, die vorige Antwort durchaus hilfreich.

Aber was anderes: hast Du mal nach „Restless Legs Syndrom“ geschaut? Das Zucken beim EInschlafen kenne ich auch, aber das Stromschlaggefühl passt eher nicht zum „normalen“ Einschlafzucken…

Ja das ist es nicht. L-Dopa verschlimmert die Zuckungen sogar noch.

Auf solche Kommentare wie von der „Mietzekatze“ gehe ich in Zukunft gar nicht mehr ein. Bin auch in anderen Foren, wo man auf definitiv sensibler damit umgeht. Es gibt viele Menschen, die Zuckungen haben aber wenige so ausgeprägt. Und das ist dann schon ein Leidensweg.

Eine Bekannte von mir leidet z.B. an dem chronischen Fatiguesyndrom/myalgische Enzephalitis… ich habe sie über das Internet kennengelernt. Sie musste sich solche Sprüche wie von der „Mietzekatze“ jahrelang von den Ärzten anhören. Das ist grausam und völlig deplatziert.

Vg-Migumi

Lass dir bitte gesagt sein, dass jeder sein Päckchen zu tragen hat. Ich z. B. bin unheilbar krank, habe das aber schon lange akzeptiert, da ich austherapiert bin, somit eh nix ändern kann und mir davon nicht mein Leben vermiesen lassen möchte. Das ist übrigens mein Standpunkt zu meiner Gesundheit,.

Habe ich auch, nach einer längeren Radtour, einem Lauf (oder beiden) und auch nach hartem Intervalltraining zucken die Oberschenkelmuskeln auch in Ruhe. Dazu kommen ganz bezaubernde Krämpfe in der Fußsohle. Ist alles nichts dramatisches, ist ganz normal. Mir hilft dann eine Massage der betroffenen Muskelpartien. Aber das ist auch wieder individuell.

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Canabidol ist ja in der Regel reines CBD Oel, in Canabis selbst sind aber über 80 Canabinoide die positiv auf den Körper wirken. THC ist das einzige was berauschend wirkt.

Guten Tag Migumi,
mache ich gerne, Dir Hinweise zu senden:

UNI Düsseldorf:
https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/neurologie/news-archiv/meldung/article/mutterkraut-wirkstoff-zur-nervenregeneration-aus-alter-heilpflanze-entdeckt/

UNI Leipzig:
https://www.uniklinikum-leipzig.de/presse/Seiten/Pressemitteilung_6727.aspx
Ganz neu – vom April diesen Jahres

Zur Anwendung):

Ich hoffe sehr, dass es Dir etwas hilft.

Gruß Walter VB