Einschulung mit 5. Ja oder nein?

Hallo zusammen,

sollen wir unsere Tochter mit 5Jahren und 10 Monaten einschulen, oder besser nicht?
Dagegen spricht sicherlich, daß es keinen Zeitdruck gibt und das
sich die frühe Einschulung möglicherweise negativ auf ihre Entwicklung auswirkt.
Sie wäre immer eine der jüngsten, müßte vielleicht mehr kämpfen.

Was allerdings dafür spricht, ist ihre Art und Weise zu spielen.
Alters-und geschlechtstypisches Spielen (Puppen, Kaufmannsladen, Küche, etc.) ist ihr fremd.
Am liebsten beschäftigt sie sich mit Lük-Kästen, dem Alphabet, mit Rechenaufgaben, ihrem Lerncomputer (hat sie sich gewünscht) und mit dem Nach- und Abschreiben einzelner Worte und kleiner Sätze.
Es ist nicht so, daß wir dieses Verhalten über Gebühr fördern würden und sie bewußt anleiten, wie man schreibt und rechnet.
Sie fragt und wir antworten.
Wir glauben, daß sie ihr erlerntes Wissen jedoch weiter ausbauen wird, wenn wir noch ein Jahr warten.
Sie würde sich immer weiter vom normalen Wissensstand eines Erstklässlers entfernen.
Dann wird sie sich möglicherweise langweilen.

Ein weiterer Grund sie einzuschulen ist, daß der Großteil ihrer Spielkameraden aus dem Kindergarten diesen Sommer zur Schule geht.

Wer hat Erfahrungen damit? Was sollen wir tun?
Wir sind wirklich für alles dankbar.

Gruß

Tom

Hallo, Tom!

Es ist schwierig, deine Frage so „von weitem“ zu beantworten. Unser jüngerer Sohn ist mit 5 Jahren und 9 Monaten eingeschult worden - er hat immer viel lernen wollen, konnte bereits lesen, als er in die Schule kam. (War uns vollkommen neu: Hat der Lehrer uns erst drauf aufmerksam gemacht…) Aus meiner Erfahrung spricht wenig dagegen, ein Kind früher einzuschulen. Ich bin selbst mit 5,7 Jahren in die Schule gekommen und habe nicht das Gefühl, das es anders besser gewesen wäre. Bei Lauritz habe ich lange Gespräche mit den Kindergärtnerinnen und der aufnehmenden Schule geführt und ihn (auf Anraten des KiGas) einer Beratungsstelle für Kindergarten- und Vorschulkinder vorgestellt. Insgesamt haben alle Seiten (Kiga, Kinderarzt, Schule, Beratungsstelle) der vorzeitigen Einschulung zugeraten. Zwar war die Schulärztin bei der vorausgehenden Untersuchung anderer Meinung - aber da hab ich mich einfach drüber weggesetzt. Lauritz ist jetzt in der dritten Klasse - und selbst ein umzugsbedingter Schulwechsel nach der 1. Klasse hat weder seinem Sozialverhalten noch seinen Leistungen geschadet.

Hilft dir vielleicht nicht sooo viel weiter, sind halt nur meine Erfahrungen. So wie du eure Tochter schilderst, würde ich eine frühere Einschulung durchaus befürworten. Aber wie gesagt: Alle Angaben ohne Gewähr… *g*

Gruß vom
Sams

Hallo Tom,

sollen wir unsere Tochter mit 5Jahren und 10 Monaten
einschulen, oder besser nicht?
Dagegen spricht sicherlich, daß es keinen Zeitdruck gibt und
das sich die frühe Einschulung möglicherweise negativ auf ihre
Entwicklung auswirkt.

Letzeres kann ich mir nicht vorstellen.

Sie wäre immer eine der jüngsten, müßte vielleicht mehr
kämpfen.

Dem widerspricht Deine Aussage mit den Kindergartenfreunden unten. Und bis zu weiterführenden Schulen ist es weit, da können noch viele andere „junge“ Mitschüler kommen.

Was allerdings dafür spricht, ist ihre Art und Weise zu
spielen.
Alters-und geschlechtstypisches Spielen (Puppen,
Kaufmannsladen, Küche, etc.) ist ihr fremd.

Mhm, zum "geschlechtstypischen Spielen will ich mich jetzt mal lieber nicht äußern, da ich selber genauso oft auf Bäumen gesessen bin, wie (übrigens zusammen mit meinem Bruder) an der Puppenküche…

Es ist nicht so, daß wir dieses Verhalten über Gebühr fördern
würden und sie bewußt anleiten, wie man schreibt und rechnet.
Sie fragt und wir antworten.

So gings mir mit meiner Tochter, die konnte mit drei die Zahlen lesen.

Wir glauben, daß sie ihr erlerntes Wissen jedoch weiter
ausbauen wird, wenn wir noch ein Jahr warten.
Sie würde sich immer weiter vom normalen Wissensstand eines
Erstklässlers entfernen.
Dann wird sie sich möglicherweise langweilen.

Ganz sicher, und das kann zu massiven Lernstörungen führen.

Ein weiterer Grund sie einzuschulen ist, daß der Großteil
ihrer Spielkameraden aus dem Kindergarten diesen Sommer zur
Schule geht.

Womit die die „kmpfen müssen“ These zunächst widerlegt sehe. Eher muss sie in der nunmehr veränderten Kindergartenzusammensetzung um eine neue Rolle kämpfen.

Wer hat Erfahrungen damit? Was sollen wir tun?
Wir sind wirklich für alles dankbar.

Meine Tochter war zwar minimal älter (Augustkind) nach Aussagen der Grundschullehrerin aber „schulreif, dass es schulreifer nicht geht“. Allerdings musst eich mir von allen Leuten, mit denen ich über dieses Problem redete, auseinandersetzen, warum ich dem Kind das Jahr nicht noch schenke.

Es ist alles bis zum Abitur mehr oder minder gut gelaufen. Meine Tochter hat das „gewonnene“ Jahr genutzt, um eine Lernpause im FSJ (Freiwilligen sozialen Jahr) zu nehmen und fühlt sich nach wie vor rundum wohl mit dieser Entscheidung.

Gruß, Karin

Hi,
meine Tochter (jetzt 7) wurde auch mit 5 jahren und 10 Monaten eingeschult. Das setzte eine eingehende Schultauglichkeits-Untersuchung voraus, da dies generell nicht erwünscht ist (Waldorfschule). Es hat sich gezeigt, daß sie schultauglich war.
Sie war ein Jahr lang das jüngste Kind der ganzen Schule (sie wurde später als jüngstes Klassenkind abgelöst durch ein Mädchen, das eine Klasse übersprungen hat), kämpfen in dem Sinne mußte sie zu keinem Zeipunkt: sie war körperlich und geistig den anderen Kindern einfach ebenbürtig, sie kann am besten rechnen, liest fleißig und zeigt auch sonst keine Schwierigkeiten. Nur auf der emotionalen Ebene war sie manchmal überfordert und wollte einfach nur „klein“ sein.
Die Entscheidung war für uns vor allem deswegen gefallen, weil sie das gleiche Problem im Kindergarten gehabt hatte. Hätten wir sie dort gelassen, wäre sie über 3 Jahre lang im KiGa gewesen, was ihr unerträglich vorkam.

Der schwierigste Punkt war für uns die emotionale Unreife. Sie litt z.B. sehr über Strenge oder Ungerechtigkeit, Grüppchenbildung usw. Das solltet Ihr beobachten.

Gruß

J.

Hallo Tom,

aus eigener Erfahrung kann ich Dir folgendes dazu sagen:
Warum auch immer war mein Vater bemüht, das schlauste Kind der Welt zu haben, da ich noch zu klein war, weis ich nimmer, ob ich gefragt wurde, gefordert oder selber gefragt hab. Jedenfalls konnte ich mit 4 Jahren korrekt schreiben und lesen. Bin mit 5 Jahren eingeschult worden und hab mich zu Tode gelangweilt, was
mit den Ruf, eine eingebildete Ziege zu sein, einbrachte.
Gut das Schulsystem damals war anders, im Osten sowieso, es wurde nicht viel Rücksicht genommen, aber meine „Betragenszensur“ war immer eine vier! Rechnen hab ich übrigens nie gelernt. Ich hatte es ziemlich schwer und als ich mit meiner Tochter vor dem gleichen Dilemma stand, hab ich die gängige
Schulreife (6 Jahre) abgewartet. Uuuund sie ist eine schlechte
Schülerin. Also, was ich damit sagen möchte, daß ist schwierig
einzuschätzen. Fragt doch mal einen ihrer zukünfigen Lehrer um Rat. Meist haben sie dies schon öfter erlebt und können hilfreich sein, egal wie ihr Euch letztlich entscheidet. Oder ihr wählt eine Schule, wo gleichzeitig die Kreativität gefördert wird, wenn ihr sie doch früher einschult, da ist der Unterricht anfangs nicht ganz so anstrengend (Musikschulen oder Sportschulen) und der nötige Ausgleich da.

Alles Gute für Euer Kind

H.-D.

sollen wir unsere Tochter mit 5Jahren und 10 Monaten
einschulen, oder besser nicht?
Dagegen spricht sicherlich, daß es keinen Zeitdruck gibt und
das
sich die frühe Einschulung möglicherweise negativ auf ihre
Entwicklung auswirkt.
Sie wäre immer eine der jüngsten, müßte vielleicht mehr
kämpfen.

Was allerdings dafür spricht, ist ihre Art und Weise zu
spielen.
Alters-und geschlechtstypisches Spielen (Puppen,
Kaufmannsladen, Küche, etc.) ist ihr fremd.
Am liebsten beschäftigt sie sich mit Lük-Kästen, dem Alphabet,
mit Rechenaufgaben, ihrem Lerncomputer (hat sie sich
gewünscht) und mit dem Nach- und Abschreiben einzelner Worte
und kleiner Sätze.
Es ist nicht so, daß wir dieses Verhalten über Gebühr fördern
würden und sie bewußt anleiten, wie man schreibt und rechnet.
Sie fragt und wir antworten.
Wir glauben, daß sie ihr erlerntes Wissen jedoch weiter
ausbauen wird, wenn wir noch ein Jahr warten.
Sie würde sich immer weiter vom normalen Wissensstand eines
Erstklässlers entfernen.
Dann wird sie sich möglicherweise langweilen.

Ein weiterer Grund sie einzuschulen ist, daß der Großteil
ihrer Spielkameraden aus dem Kindergarten diesen Sommer zur
Schule geht.

Wer hat Erfahrungen damit? Was sollen wir tun?
Wir sind wirklich für alles dankbar.

Gruß

Tom

Hallo Tom,

Ich bin eigentlich nicht dafür, dass Kinder „zu früh“ eingeschult werden, da ich aus eigener Anschauung und den Erfahrungen, die meine Frau (Erzieherin) macht, häufig feststellen muss, dass viele Eltern aus übertriebenen Ehrgeiz („In anderen Ländern gehen die Kinder auch mit 5 zur Schule - In D ist das Abitur viel zu spät“) ihr Kinder schicken, obwohl die noch nicht so weit sind.

Bei dem von dir geschilderten Fall sieht es jedoch etwas anders aus. Zwei Monate zu früh sind nicht die Welt. Auch die anderen von dir genannten Dinge sprechen eher dafür, dass eine Einschulung im nächsten Jahr „zu spät“ sein könnte (Langeweile).

Wichtig ist aber, wenn ihr es macht (wie überhaupt auch bei „zeitgerechter“ Einschulung): wenn es nicht klappt nicht böse sein.

Gruß
HaWeThie

Hi Tom,

was ich bei Deiner Frage (und auch den bisherigen Antworten) vermist habe, ist, ob Du Deine Tochter gefragt hast, was sie will. Wenn die meisten Ihrer Spielkammeradinnen/Freunde/Freundinnen auch zur SChule gehen, wird sie sicher nur ungern im Kindergarten „zurückbleiben“. Wenn sie mit diesen Kindern auch außerhalb des KiGa spielt, wird sie einige Probleme kriegen, weil die Erlebnisse nun deutlich(!) auseinanderliegen. Bei unserem großen sehen wir demnächst das Problem andersherum. Wenn er früher in die Schule kommt, werden die meisten Kinder mit denen er befreundet ist noch nicht eingeschult werden, weil er ein „Grenzkind“ ist.

Deine Tochter sollte bei dieser Entscheidung gleichberechtigt mitentscheiden dürfen.

Elrond

Hi Tom,

ein Aspekt, den Du auch nicht ganz aus den Augen lassen solltest ist der, daß Deine Tochter bei einer frühen Einschulung ein Zeitpolster für eine ev. Ehrenrunde hat.

Elrond

Hi Tom,

was ich bei Deiner Frage (und auch den bisherigen Antworten)
vermist habe, ist, ob Du Deine Tochter gefragt hast, was sie
will.

Bei uns war das keine Frage: Boah, ja, sie wollte! Unbedingt! Deswegen haben wir sie gar nicht gefragt, sondern versucht, den richtigen Weg zu finden.

Gruß

J.

Hallo, Tom,
drei Fragen sollten von allen Beteiligten mit eindeutigem „Ja“ beantwortet werden können:

  • die erste Frage gilt der intellektuellen,
  • die zweite Frage der körperlichen und
  • die dritte der emotionalen Schulreife.
    Könnt ihr als Eltern das abnicken und auch die Schule stimmt zu, dann ist dem nicht viel entgegenzusetzen. zwei Monate sind auch keine gar zu lange Zeit.
    In manchen Bundesländern müssen diese sog. „Antragskinder“ einen Schulreifetest absolvieren.

Grüße
Eckard.

also ich sehe das ganze so:

wenn ein Kind mit 5 Jahren zur Schule muß, dann nimmt man ihm ein Jahr Kindheit weg. Kinder brauchen Zeit um sich zu entwickeln und zum Spielen. Warum soll der „Ernst des Lebens“ nicht erst mit 6 Jahren beginnen? Verpflichtungen hat es dann ein ganzes Leben lang…

Grüße Joe

Hallo Joe,

danke für Deine Meinung.
Ein Jahr der Kindheit wegnehmen hört sich ja fast grausam an.
Ich frage mich eher, welcher Spaß entgeht ihr, wenn ich sie ein Jahr später schicke.
Oder denkst Du, es wäre schön für ein Kind abends schon zu wissen, daß es sich morgens langweilen wird?
Ich glaube nicht.

Gruß

Tom

Hallo, Tom,

Hallo Eckard,

drei Fragen sollten von allen Beteiligten mit eindeutigem „Ja“
beantwortet werden können:

  • die erste Frage gilt der intellektuellen,

Auf jeden Fall ein dickes Ja.

  • die zweite Frage der körperlichen und

Sie wäre nicht die kleinste aber auch nicht die größte.

  • die dritte der emotionalen Schulreife.

Tja, und hier wird’s schwierig. Denn das ist, wie ich schon beschrieben habe, genau unser Problem.

Könnt ihr als Eltern das abnicken und auch die Schule stimmt
zu, dann ist dem nicht viel entgegenzusetzen. zwei Monate sind
auch keine gar zu lange Zeit.

Hier ist anzumerken, daß sie ein Kannkind (bis 31.12.) ist.
Da viele Kinder, warum auch immer, mit 6 1/2 oder 7 in die Schule kommen, ist der Altersunterschied zum Durchschnitt sicherlich größer als 2 Monate.
Sie ist dann definitiv eine der jüngsten, wenn nicht die jüngste.
Und das läßt uns zögern.

Grüße
Eckard.

Gruß
Tom

Hi,
nach dem, was Du geschrieben hast, würde ich Dir klar raten: Jetzt einschulen.
Wenn das Kind eine derartige intellektuelle/spielerische Neugier entwickelt und zudem die meisten Freunde eingeschult werden, wäre es nahezu eine Sünde, es nicht einzuschulen (körperliche Schulreife in wesentlichen Grundlagen vorausgesetzt).
Laß Dich nicht beirren von den „Kindheitsklauphantasien“ mancher Erwachsener - Kreativität und spielerisches Lernen ist auch Kindheit und gebremste Aktivität macht mehr Frust als jedes Sandkastenbuddeln ausgleichen kann.
Im übrigen halte ich 5jährige Kinder für kaum entscheidungsfähig in derartigen Fragen, schon gar nicht als gleichberechtigt. Diese Entscheidung sollten Eltern treffen (in Zusammenarbeit mit der Schule). Kinder sind damit überfordert, weil sie nicht die erforderliche Weitsicht besitzen, sondern nur situativ entscheiden. Mit einer derartigen VErantwortung sind sie auch überfordert (überleg mal, wie schwer Euch als Eltern schon eine Entscheidung fällt!)
Sollte also bei dem Mädchen keine krasse Abneigung gegen Schule bestehen, sollte sie geistig und sozial schulreif sein + körperlich nichts wichtiges dagegen sprechen - dann schult sie ein. Die Vorteile überwiegen bei weitem.
Viele Grüße
Heike (Kinderpsychologin)

Hallo, Heike,
nach allem, was Tom uns hier geschildert hat, glaube ich auch, dass er seine Tochter in die Schule schicken sollte.
Sicher kann das Kind selbst diese Enscheidung nicht direkt treffen, das müssen schon die Eltern für sie tun. Indirekt trifft das Kind dann aber doch eine Entscheidung, nur nennt man es dann „mögen“ :smile:
Ich stimme Deiner Argumentation also voll zu.
Gruß Eckard, der zwar kein Kinderpsycho ist, aber als Mann einer Grundschullehrerin doch reichlich Einblick in die Problematik gewonnen hat.

Hallo Elrond,

klar haben wir sie gefragt. Mit einem dicken Ja hat sie unsere Annahme bestätigt.
Nur was wäre, wenn sie nein gesagt hätte? Sollten wir sie dann zu Hause lassen? Eher nicht.
Es gibt Entscheidungen , die Kinder treffen dürfen. Diese gehört nicht dazu.
Danke trotzdem für Deine Meinung.

Gruß

Tom

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Hallo Tom,

Hallo Hawethie,

Ich bin eigentlich nicht dafür, dass Kinder „zu früh“

zu früh und zu spät, wobei die Betonung auf ‚zu‘ liegt (wie macht man sowas fett?), ist eigentlich in allen Bereichen des Lebens unangebracht.

eingeschult werden, da ich aus eigener Anschauung und den
Erfahrungen, die meine Frau (Erzieherin) macht, häufig
feststellen muss, dass viele Eltern aus übertriebenen Ehrgeiz
(„In anderen Ländern gehen die Kinder auch mit 5 zur Schule -
In D ist das Abitur viel zu spät“) ihr Kinder schicken, obwohl
die noch nicht so weit sind.

Wir haben eher Angst vor dem, was passieren mag, wenn wir es nicht tun.

Bei dem von dir geschilderten Fall sieht es jedoch etwas
anders aus. Zwei Monate zu früh sind nicht die Welt. Auch die
anderen von dir genannten Dinge sprechen eher dafür, dass eine
Einschulung im nächsten Jahr „zu spät“ sein könnte
(Langeweile).

Wichtig ist aber, wenn ihr es macht (wie überhaupt auch bei
„zeitgerechter“ Einschulung): wenn es nicht klappt nicht böse
sein.

Gruß
HaWeThie

Nun, das ist das gute daran. Es gibt keinen Druck, zumindest keinen zeitlicher Natur. Wohl aber soll sie versuchen, sich den Anforderungen des Unterrichts zu stellen. Wenn es nicht klappt, dann hat sie es wenigstens versucht. Die Welt geht davon nicht unter.

Danke.

Gruß

Tom

Hallo Dilarah,

vielen Dank für die guten Wünsche,
Deinen Tipp, die zukünftige Lehrerin nach ihrer Einschätzung zu fragen, halte ich für sehr wertvoll.
Danke dafür.

Gruß

Tom

Hi,

Nur auf der emotionalen Ebene war sie
manchmal überfordert und wollte einfach nur „klein“ sein.
Die Entscheidung war für uns vor allem deswegen gefallen, weil
sie das gleiche Problem im Kindergarten gehabt hatte. Hätten
wir sie dort gelassen, wäre sie über 3 Jahre lang im KiGa
gewesen, was ihr unerträglich vorkam.

Der schwierigste Punkt war für uns die emotionale Unreife. Sie
litt z.B. sehr über Strenge oder Ungerechtigkeit,
Grüppchenbildung usw. Das solltet Ihr beobachten.

Hallo José,

das ist genau der Punkt.
Ich habe einfach Angst, sie zu überfordern. Sie ist super sensibel. Was genau meinst Du mit Grüppchenbildung. Ich frage das, weil meine Tochter nicht wirklich gerne in den KIGA geht, und ich den wirklichen Grund noch nicht in Erfahrung bringen konnte.

Ich vermute eben, daß es auch im KIGA solche Gruppen gibt, und das sie etwas dagegen hat. So etwas wird es in der Schule natürlich auch geben.

Meine Frau wird nächste Woche mit der Kindergärtnerin sprechen.

Danke.

Gruß

Tom

Hallo Sams,

das mit der Beratungsstelle (ich hoffe, wir sprechen hier über die gleiche Institution)haben wir auch schon gemacht.
Die haben einen IQ-Test und einen Körpertest gemacht.
Das Ergebnis bekommen wir Ende Februar. Dieses sagt aber nichts über die soziale Kompetenz aus. Leider.
Und wir drehen uns im Kreis…

Danke Sams.

Gruß

Tom