Lieber Raimund!
Wie so oft bist du mit deiner Aussage etwas zu voreilig und zu umfassend.
Es gibt sehr wohl Pferdeleberkäse in Österreich. Vor allem im Wiener Raum, wo es noch etliche Pferdefleischhauer(piefk.Metzger) gibt
Nix für ungut
Dusan
Lieber Raimund!
Wie so oft bist du mit deiner Aussage etwas zu voreilig und zu umfassend.
Es gibt sehr wohl Pferdeleberkäse in Österreich. Vor allem im Wiener Raum, wo es noch etliche Pferdefleischhauer(piefk.Metzger) gibt
Nix für ungut
Dusan
hallo Dusan,
das mag für die Balkanstaaten gelten… doch nicht für ein Kulturland wie Bayern!
*g*
Bayerischer Leberkäs hat so was nicht drin!
Grüße
Raimund
…und wenn ich dann schwanger werde? Denk an Boris und seine Samenräuberin? *ggg*
Nein, aus dem Alter bin ich raus, dass ich alles, was Tit… hat, auf´s Kreuz legen muss!
Kratz, kratz… da war doch noch was…???
Spass beiseite: die kann noch so super aussehen: Vorgekautes soll sie nur selbst schlucken.
Obwohl ja kein Unterschied besteht zu einem intensiven Dauerbrenner, oder?
Grüße
Raimund
naja…
Hi Helge,
nun, die Englaender sind zwar nicht als Gourmets verschrieen, aber so einen „Steak & Kidney Pie“ schmeckt mir hin und wieder schon recht gut.
Aber bei uns in der Familie gab’s schon von je her Streit um Leber etc. bei Gefluegel.
Ich denke auch, dass der Ekel mehr „anerzogen“ ist als alles andere. Frueher war ich extrem „kruetsch“ und habe lange nicht alles gegessen. In Griechenland habe ich dann zum ersten Mal Schnecken gegessen und seitdem probiere ich’s zumindest. Und die meisten Sachen sind echt lecker!!!
liebe Gruesse,
Astrid
Hallo,
heftigster Protest aus Bayern: Bei uns wird weder Esels- noch Pferdefleisch verwurstet. Ist nur Anti-Bayern-Propaganda, wahrscheinlich preißischer Herkunft
.
Falls du es nicht glaubst, hier ein Original-Rezept für Münchner Leberkäse (München liegt übrigens in Bayern, ist sogar Landeshauptstadt
)
http://www.swr.de/grossmutter/rezepte/2001/10/07/rez…
Wie es bei den Österreichern aussieht, weiß ich nicht. Vorstellen kann ichs mir aber nicht, Österreicher sind zwar anders, aber nicht so anders, als dass sie Pferde- und Eselsfleisch wie hierzulande Rind- und Schweinefleisch verwenden. Scheint mir auch recht anti-propagandamäßig.
Viele Grüße
Manor
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Hallo,
dass vegatarisch gesünder ist, halte ich für ein Gerücht.
In einer Doku wurde gezeigt, dass erst das regelmäßige Fleischessen in der Urzeit zu einer Erhöhung der Intelligenz geführt hat, schließlich hatte man regelmäßig Proteine auf dem Teller.
Davon mal abgesehen, warum sollte vegetarisch gesünder sein? Mit all der Verschmutzung und Chemikalien (Pflanzenschutzmittel), die in den Pflanzen stecken (außer natürlich, man ist Ökobauer und kann sich vollständig davon ernähren), ist man doch nicht wirklich gesund dran. Da, wo Bio draufsteht, ist auch nicht immer Bio drin. Und auch Bio-Nahrungsmittel sind nicht skandalfrei.
Was die anderen beiden Gründe angeht: Das sind geschmackliche und ethische Aspekte, die durchaus ihre Berechtigung haben.
Kleine Anmerkung, was das Töten allerdings angeht: Die Tiere leben nur, damit sie sterben. Sprich: Wenn keiner ihr Fleisch essen würde, würden viele ganz einfach nicht existieren, weil ihre Daseinsberechtigung - so hart das klingt - nur in ihrer Verwertbarkeit als Nahrung liegt.
Was Veganismus angeht: Warum schaffst du dir beispielsweise keine Hühner an, die du artgerecht hälst. Dann dürftest du diesbezüglich kein ethisches Problem mehr mit dem Leiden für deine Nahrungsmittel haben. Falls dir sowas zu abwegig ist: In unserem Garten leben 5 Hühner: 4 Hennen und 1 Hahn. Eigeneierproduktion
. 100% artgerechte und leidensfreie Haltung. Milch ist allerdings problematischer. Kühe sind recht groß und um die 10 Liter Milch pro Tag auch nicht gerade wenig. entweder einen Bauern des Vertrauens finden oder auf Ziegen umsteigen, die mit 1-3 Litern pro Tag nicht gar so produktiv ist.
Mir persönlich ist es egal, was jemand mag oder nicht. Ich weiss, was ich nicht mag und was ich nicht essen will. Um den Bogen zum Ursprungsartikel zu schlagen: Ich mag grundsätzlich keine Innereien, rohes oder stinkendes Fleisch (z.B. roher Schinken bzw. Thunfisch [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hi
dass vegatarisch gesünder ist, halte ich für ein Gerücht.
nimms wie du willst.
In einer Doku wurde gezeigt, dass erst das regelmäßige
Fleischessen in der Urzeit zu einer Erhöhung der Intelligenz
geführt hat, schließlich hatte man regelmäßig Proteine auf dem
Teller.
Wir leben aber nicht mehr in der Urzeit. Ausserdem gibt es neue Studien, die auch den aufrechten Gang und das daraus resultierende Benutzen der Haende als Werkzeuge mit der wachsenden Intelligenz in Verbindung bringen.
Proteine sind auch in pflanzlicher Nahrung enthalten.
Davon mal abgesehen, warum sollte vegetarisch gesünder sein?
Mit all der Verschmutzung und Chemikalien
(Pflanzenschutzmittel), die in den Pflanzen stecken (außer
natürlich, man ist Ökobauer und kann sich vollständig davon
ernähren), ist man doch nicht wirklich gesund dran. Da, wo Bio
draufsteht, ist auch nicht immer Bio drin. Und auch
Bio-Nahrungsmittel sind nicht skandalfrei.
Nichts ist sicher. Aber Bio-Produkte sind in der Regel weitaus weniger belastet als herkoemmliche Nahrungsmittel.
Ich muss hier leider dagegenhalten: Man ist sehrwohl gesuender dran wenn man Bio Produkte verzehrt!
Kleine Anmerkung, was das Töten allerdings angeht: Die Tiere
leben nur, damit sie sterben. Sprich: Wenn keiner ihr Fleisch
essen würde, würden viele ganz einfach nicht existieren, weil
ihre Daseinsberechtigung - so hart das klingt - nur in ihrer
Verwertbarkeit als Nahrung liegt.
Das ist voelliger Quatsch!
Du bist wohl auch der Ansicht, der Mensch ist die Krone der Schoepfung und soll sich die Erde Untertan machen usw.
Mit welchem Recht gibst du einem Lebewesen seine Daseinsberechtigung oder sprichst sie ihm ab? Dazu bist du nicht legitimiert.
Was die heimischen Eier angeht: Beim Veganismus geht es darum keine Tiere auszunutzen oder zu nutzen.
Ich sehe das nicht ganz so krass. Das heisst, ich wuerde auch die Eier meiner eigenen Huehner essen, aber sie nicht toeten wenn ihre „Produktivitaet“ nachliesse.
mfg jima
hallo Jima,
Hallo
und wer sagt Dir, dass die Pflanzen nicht leiden? Weil sie
nicht schreien können?
Nein, nicht deswegen. Nach heutigem Erkenntnisstand setzt Leidensfaehigkeit zum einen die Existenz eines zentralen Nervensystems voraus, welches das Empfinden von Schmerz erst ermoeglicht. Zum anderen Intelligenz, welche aus diesem Schmerz wiederum Leid oder Kummer werden laesst.
Bei Pflanzen sind weder ein zentrales Nervensystem noch Intelligenz nachgewiesen.
Und auch wenn Pflanzen in irgendeiner Form leiden koennten, so waere es immer noch besser Pflanzen zu essen als Tiere, weil fuer die Fleischproduktion noch mehr Pflanzen verbraucht werden als bei rein pflanzlicher Ernaehrung.
Übrigens ist Fisch gesund!
Die Natur hat uns Menschen zum Allesfresser geschaffen. Also
braucht der Mensch auch Fleisch.
Der Mensch braucht definitiv kein Fleisch! Das beweisen Menschen, die kein Fleisch essen und trotzdem (oder gerade deswegen) topfit sind.
Täglich Fleisch ist ungesund. Einmal pro Woche dagegen sehr
gut. Nur noch Fisch ist auch nicht das gesündeste.
Und Pflanzen in Unmengen machen auch fett.
Kommt auf die Pflanzen an(z.B Avocado). Aber es gibt natuerlich auch dicke Vegetarier.
Als, alles in Massen ist natürliche Ernährung.
Ansichtssache was natuerliche Ernaehrung ist. Alles in Massen ist sicherlich das Beste.
jima
Beim dritten Fall muss angemerkt werden, dass der naechste
konsequente Schritt der des Veganismus ist.und dann gehts aber noch weiter! zb. muß man bei regen und
schnee dann gummistiefel tragen, denn auch für lederschuhe
sterben tiere.
Das ist ja wohl klar, dass fuer Leder Tiere sterben. Aber es gibt auch andere wasserabweisende Materialien.
Und die Lederherstellung ist auch nicht unbedingt umweltfreundlicher als die Herstellung von Kunstmaterial.
ich wünsche allen veganern, daß sie niemals ein
medikament dringend brauchen werden. die meisten davon werden
nämlich an tieren getestet. ganz konsequenterweise dürften sie
auch keine insektengifte mehr benutzen, sondern müßten sich
von mücken stechen lassen und ungeziefer ertragen. die viecher
leiden nämlich sicher nicht wenig, wenn sie am nervengas
krepieren.
Insektengifte muss man nicht benutzen um Insekten fernzuhalten.
Es gibt tausend andere umweltfreundliche und wirksame Methoden.
AFAIK gibt es eine fernöstliche religion (hindu?),
die glaubt, daß tiere wiedergeborene menschen sind und
deswegen nicht getötet werden dürfen. wenn die anhänger dieses
glaubens zu fuß gehen, wedeln sie mit einem besen vor sich
hin. denn sie könnten ja auf ein insekt treten! das ist
konsequenter veganismus.
Das ist nur moeglich wenn man sich weitgehend aus der Gesellschaft ausgliedert.
Realitisch gesehen kann man in unserer Gesellschaft nicht 100% vegan leben. Aber darum geht es auch gar nicht. Es geht darum Tierleid und auch Menschenleid nicht direkt und bewusst zu verursachen. Wenn ich unabsichtlich auf ein Insekt trete, dann ist das eben Pech! Jedes Lebewesen hat auch ein gewisses Lebensrisiko. Ich werde deswegen nicht mit Wedeln vor den Fuessen rumlaufen.
mfg jima.
Nahrungstabus/ Pferdefleisch- Ergänzung
Hallo raimund, dazu eine Ergänzung:
**Zitat**
(…)
Dabei war Pferdefleisch bis Mitte des vorigen Jahrhunders im christlichen Abendland tabu. Auch in diesem Fall war es die Kirche, die den Verzicht forderte. Papst Gregor III.
hatte im 8. Jahrhundert ein Pferdefleischverbot
für alle Christen ausgesprochen.
Hintergrund: Im Mittelalter wurden die Vierbeiner nicht
nur als herausgeputzte Statussymbole der Ritter gebraucht, sondern sie waren auch unverzichtbare Kriegsmittel.
Ohne robuste Rösser war keine Schlacht zu gewinnen. Und zur
Zeit Papst Gregors III. war das Christentum
durch die Araber bedroht.
Erst als Mitte vorigen Jahrhunderts zunächst Kanonen und dann Panzer die Kavallerien ablösten, kam Pferdefleisch
wieder als Nahrungsmittel in Frage, zumal andere Fleischsorten
auch nicht gerade üppig vorhanden waren.
zitiert aus:
http://www.wdr.de/tv/service/kostprobe/kp_sarchiv/19…
beste Grüße,
barbara