Nein, ganz einfaches Gegenbeispiel:
Wenn ich einen konstanten Strom einschalte, während sich die
Membrane in ihrer Ruhestellung befindet, wird die Membrane
durch eine konstante Kraft der Spule beschleunigt, während der
Strom konstant ist. Das Ganze kommt erst zur Ruhe, wenn die
Rückstellkraft der Membranaufhängung die beschleunigende Kraft
aufhebt.
Das klingt ungefaehr so: „Wenn ich mit dem Auto an einer
Autobahn stehe und dann mit konstanter Geschwindigkeit
losfahre, dann muss ich nicht beschleunigen“
Die Trägheit eines Elektrons unterscheidet sich, glaube ich, geringfügig von der eines Autos.
Die Elektronen sind also mal in Ruhe (es fliesst kein Strom),
dann lege ich eine Spannung an, durch die am Ende ein
konstanter Strom entsteht. Irgendwo dazwischen muessen die
Elektronen beschleunigt worden sein, und das geht nur ueber
die angelegte Spannung (via E-Feld).
Dieser Beschleunigungsvorgang ist mit Hilfe einer Konstantstromquelle in Bruchteilen einer Mikrosekunde abgeschlossen und für die anschließende mechanische Beschleunigung der Spule völlig bedeutungslos.
Nein, das E-Feld muß nicht beschleunigend wirken. Bei einer
supraleitenden Spule wäre es nicht einmal erforderlich, um den
Stromfluß aufrecht zu erhalten ( bei konstanter Auslenkung ).
Sobald die supraleitende Spule sich in dem Magnetfeld bewegt,
laesst der Strom in der Spule nach, da die sich bewegenden
Elektronen vom B-Feld senkrecht abgelenkt werden.
nein, er könnte genausogut zunehmen oder konstant bleiben. Wenn sich die Spule bewegt, wird in ihr eine Spannung induziert. Wenn die Konstantstromquelle intakt ist, interessiert sie das überhaupt nicht und hält den Strom konstant. Wenn ich die Spule allerdings kurzschließe, können sehr große Ströme auftreten, die die Spulenbewegung stark bremsen.
Wenn die
Geschwindigkeitskomponente parallel zum Draht komplett in die
Komponente senkrecht zum Draht umgewandelt wurde, findet
(theoretisch) wieder eine Rueckumwandlung statt, diesmal in
entgegengesetzte Richtung. Der Ring beginnt also um eine
Ruhelage zu oszillieren. Waere der Ring masselos, wuerden die
Elektronen nun tatsaechlich eine Kreisbahn beschreiben.
Das ist wohl sehr theoretisch. Die Masse der Elektronen ist verschwindend klein gegenüber der Drahtmasse. Dazu ist die Driftgeschwindigkeit der Elektronen in Stromrichtung auch sehr gering. Damit läßt sich kein Draht bewegen.
Durch den Hall-Effekt bildet sich allerdings noch ein E-Feld
in Kraftrichtung, das die Elektronen daran hindert, eine
Kreisbahn zu fliegen und die Lorenzkraft letzlich auf den
Leiter überträgt.
Ich glaube, wir muessen nicht gleich den Hall-Effekt bemuehen.
Letztendlich werden die Elektronen an der Kreisbahn gehindert,
weil sie den Drahr nicht verlassen koennen.
Na gut, lassen wir das der Einfachheit halber so stehen.
Wie bereits geschrieben, ist es für die momentane Lorenzkraft
bedeutungslos, ob der Strom steigt oder fällt.Es zählt nur der
Momentanwert des Stromes.
Du betrachtest einen dynamischen Vorgang rein statisch.
Das ist auch sinnvoll, weil die Dynamik der Elektronenbewegung für die Tauchspule eines Lautsprechers uninteressant ist.
Die
Lorentzkraft ist unstreitbar vorhanden und im statischen Fall
nur vom Strom abhaengig.
Die Lorenzkraft ist im statischen, wie im dynamischen Fall von der Geschwindigkeit der Elektronen, also vom Momentanwert des Stromes abhängig.
Sobald sich der Draht aber bewegt
(wie beim Lautsprecher oder bei irgendwelchen Antrieben)
bewirkt Bewegung des Drahtes eine Aenderung des Stromflusses,
grundsätzlich nicht, es wird eben eine Spannung induziert und nur die äußere Beschaltung der Spule entscheidet darüber, ob und wie sich der Strom ändert.
dem durch Energiezufuhr aus der Stromquelle entgegengewirkt
werden muss.
Eine Stromquelle tut das definitionsgemäß
Damit wird das „Aufzehren“ der parallelen
Bewegungskomponente der Elektronen im Draht kompensiert (das
was von parallel in senkrecht umgewandelt wurde wird durch das
E-Feld wieder nachbeschleunigt).
Diese Vorgänge verlaufen so schnell, daß man in diesem
Beispiel keine Verzögerung einrechnen muß.
Klar, beim oben geschilderten BILD handelt es sich natuerlich
um einen kontinuierlichen Vorgang.
genau, deshalb ist es auch müßig, sich über die Beschleunigung von Elektronen den Kopf zu zerbrechen.
(relativ zum Draht), da sie versuchen eine Kreisbahn zu
„fliegen“. Mal sehr bildlich gesprochen: Die Elektronen werden
durch das E-Feld beschleunigt und prallen bei ihrem Versuch
eine Kreisbahn zu fliegen mit staerkerer Wucht gegen ihr
Die Hall-Spannung erzeugt ein Feld, das die Lorenzkraft auf
die Elektronen aufhebt. Die Elektronen denken also nicht im
entferntesten daran eine Kreisbahn zu fliegen und, wie bereits
gesagt, werden die Elektronen nicht unbedingt in Stromrichtung
beschleunigt, während die Spule beschleunigt.
Wie oben gesagt: theoretisch wird die parallele Komponente
verringert.
Wenn es ein kontinuierlicher Prozess ist, wird auch nichts verringert.
Und diesen Verlust kompensiert die
Spannungsquelle.
besser Stromquelle
Gefaengnis (den Draht). Die Beschleunigung kommt also aus dem
E-Feld.
Meinetwegen, genau wie die Beschleunigung meines Autos aus der
Kernfusion in der Sonne kommt 
Wat is dat denn fuer ne Ausflucht, fehlts an Argumenten???
Nein, das war eine bewußte Übertreibung in der Hoffnung, meinen Standpunkt damit klarer Darzustellen. Also nochmal im Klartext:
Die Kernfusion machte das Licht der Sonne das die Pflanzen wachsen ließ, die vermodert sind und das Öl erzeugten aus dem das Benzin raffiniert wurde, mit dem der Motor läuft der mein Auto beschleunigt.
Tschuldigung, wenn ich ein paar wesentliche Zwischenschritte vergessen habe
Zum Vergleich:
Die Spulenspannung erzeugt das E-Feld, das die Elektronen in Bewegung hält damit sie die Kraft erfahren die die Spule beschleunigt.
klingt doch fast identisch, oder ?
wenn also die Beschleunigung der Spule aus dem E-Feld kommt, kommt die Beschleunigung meines Autos aus der Kernfusion in der Sonne.
Jörg