Hallo buutzl!
Kenn ich, ich mach was ähnliches.
Und ich zieh bei mir eisenhart die „Brutalo“-Variante durch:
Jede Lampe, jeder Lichtschalter/Taster, jede Steckdose und jede Festinstallation (Rolläden etc.) bekommt bei mir eine eigene Leitung in den Verteilerkasten und wird dort auf Phoenix-Klemmen gelegt.
Erst in dem Verteilerkasten wird dann verdrahtet, welche Steckdosen am welchem Sicherungkreis hängen und welcher Taster/Schalter welches Gerät bedient. Ich könnte beispielsweise den Schalter neben meinem Bett mit einer Steckdose im Keller verbinden und damit den Server ein- und ausschalten. Mit entsprechenden Schaltgeräten (Eltakos) oder gar Computerschnittstellen sind die Möglichkeiten so gut wie unbegrenzt. Besser und unterm Strich billiger als jedes Bus-System.
Außerdem hat man enorme Reserven: So laufen die 5 dreifach-Steckdosen im Küchenbereich derzeit alle über die gleiche Sicherung. Und sind damit in der Strombelastbarkeit wie üblich begrenzt. Wenn das mit den elektrischen Helferlein aber so weitergeht, kann ich dank einzelner Verkabelung auch jeder Steckdose(/gruppe) eine eigene Sicherung verpassen - und entsprechend viele Geräte gleichzeitig laufen lassen. Man weiss ja nie, was noch kommt . . .
Zusätzlich würde ich dir raten, alle Schalter und Taster gleich 5 adrig zu verkabeln. Dann kann man bei Bedarf von einem einfachen auf einen Doppeltaster umsteigen. Hab ich gerade im Korridor gemacht und die zusätzliche Schaltmöglichkeit steuert mir jetzt über einen Treppenlichtschalter die Zirkulationspumpe.
Dazu GB-Ethernet in jede nur mögliche Ecke. Kabel und Dosen gleich in der besseren Qualität kaufen, das man irgendwann auf 10 GBe umsteigen kann. Ich verlege in vier Räumen auf 120 qm insgesammt 24 Netzwerkanschlüsse, das sollte für den Rest meines Lebens reichen 
Weiterhin hab ich an jedes Fenster und jede Türe noch vieradrigen Klingeldraht verlegt, die alle in einem eigenen Sachlatkasten zusammenlaufen. Ich hab da so nebulöse Vorstellungen von einer rudimentären Alarmanlage (Überwachung der Fensterstellung mit Magneten und Reed-Relais, Warnmeldung, wenn ich die Haustüre abschließe = weggehe und irgendwo noch ein Fenster offen ist. Oder verhindern, das der Rolladen an der Terassentüre runtergeht, wenn diese offen steht - ein Freund von mir hat sich letztens auf diese Art ausgesperrt 
Dazu ausreichend Leerrohre. Ich selber nutze die Variante Bodentank (Unterfluranschlüsse mit Deckeldrüber, kennst du vieleicht aus Großraumbüros oder Banken) - bietet sich bei mir an, da vollunterkellerter Bungalow. Statt Leerrohre zu ziehen bohr in einfach bei Bedarf ein Loch in die Bodenplatte und zieh die Kabel kann im Keller die Decke entlang.
Ein letzte „Spielerei“: leg ein Kabel in den Türrahmen der Haustüre. Ich fummel mir gerade einen Taster in die Schloßfalle, der, wenn ich abschließe = nicht mehr Zuhause bin, über einen dicken Schütz das komplette Haus vom Stromnetz trennt. Geräte, die nicht am Netz hängen können keinen Strom verbrauchen und auch keine Zimmerbrände verursachen. Setzt natürlich eine Handvoll Sonderleitungen für Kühlschrank, Tiefkühltruhe, Heizung, Webserver etc. die immer versorgt werden müssen, voraus, logisch.
Hoffe, das gibt dir ein paar Anregungen 
schönes Wochenende, mabuse