Eltern kennenlernen

Hallo,

wir wohnen in einer ganz neuen Wohnanlage, dennoch lernen wir keine anderen Familien kennen. Uns ist es ein Rätsel, daß dies nicht möglich ist. Andere lernen sich kennen, wir fragen uns aber wie?
Ich würde uns nicht unbedingt als „anders“ bezeichnen, wir sind aufgeschlossen, gesprächsbereit aber sehr wenige reden überhaupt mit einem, woran liegt das? Unsere Kinder gehen in einen etwas entfernten Kindergarten, aber daran sollte es eigentlich nicht scheitern. Kennt Ihr diese Erfahrungen?

Gruss
mrh

Hallo,
mal im Frühjahr und Sommer die Spielplätze der Wohnanlage aufsuchen, dort wo es halt am lautesten ist. Das geht dann von wie von selbst.

Gruß
Der Franke

Das mag schon ein Grund sein, daß ihr keine anderen Eltern kennenlernt. Der Kindergarten ist auf einem Dorf oder in einer Wohnanlage schon eine „soziale Anlaufstelle“. Man trifft sich zm Hinbringen und Abholen, Kigafest, etc. Wer sein Kind irgendwo anders hinbringt gehört einfach nicht dazu. Meine Kinder sind in Strasbourg zur Schule gegangen, seither waren wir im Dorf eben nur die Exoten. Unsere Enkeltochter geht im Dorf in die Schule, ist in mehreren Vereinen und somit akzeptiert. Nun geht sie in Offenburg in ein Mädchengymnasium, während ihre ganze restliche Klasse in der nächsten Stadt die Realschule bzw das Gym besucht. Nun sind wir wieder die Exoten, weil wir letztendlich dem Kind nicht erlauben mit den anderen Kindern in eine Schule zu gehen (Extrawurst). Wir selber sehen das nicht so, aber die anderen. Damit sollte man(n) Frau umgehen können. Kontakte ergeben sich trotzdem, aber Außenseitertum genauso.
Im Übrigen gibt es ja noch die direkten Grundstücksnachbarn, die man mit der Zeit anspricht, oder von denen man angesprochen wird. Und wenn es nur durch den Postboten geschieht, der für die Nachbarn ein Päckchen abgibt, weil die nicht zu Hause sind

Grüßle
Bernd Stephanny

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Hallo Bernd Stephanny,

das kann ich nachvollziehen, aber ich verstehe es nicht, warum einfach nicht mehr zustandekommt? Es soll ja nicht beim „Postbotengespräch“ bleiben, sondern sich eine Beziehung zu anderen Familien entwickeln. Es ist doch wichtig, man hört dadurch auch von den Problemen der anderen und merkt, daß man nicht allein dasteht.

Gruss
mrh

Hallo,

das wäre naheliegend, haben wir auch schon versucht. Leider aber sehen die Eltern nur Ihre Kinder und interessieren sich für keinen anderen. Das ist leider unser Bild. Ich beobachte oft auf Spielplätzen, das sich andere Kinder in Gefahr befinden und ich helfen Ihnen natürlich. Andersherum aber beobachte ich das kaum. Es entstehen selbst am Spielplatz kaum Kontakte, meist nur oberflächliche.

Gruss
mrh

Hallo nochmal,
irgendeiner muss auf den anderen zugehen. Und sich dabei auf den Ansprechpartner konzentrieren, ausnahmsweise erstmal nicht auf die Kinder. Mal Plattitüden loslassen (klingt banal) übers Wetter, die Katzenkacke im Sandkasten, den Hausmeister der Wohnanlage, nach Einkaufsmöglichkeiten für bestimmte Sachen in der Nähe fragen, über den anderen Kindergarten ausfragen, …
Da ergeben sich schon Möglichkeiten, Hauptsache aktiv werden und Interesse zeigen. Und eigene Meinung erstmal zurückstellen, plaudern lassen (auch oder gerade über die anderen Kinder). Nicht gleich zum Kaffee einladen. Die werden schon locker. Gemeinsames Interesse Kinder ist schon mal da.

Es entstehen selbst am Spielplatz kaum
Kontakte, meist nur oberflächliche.

Ist doch schon was. Was man daraus macht, ist die andere Sache.
Auch du wirst dir dann längerfristige Gesprächspartner irgendwann auswählen.

Gruß
Der Franke

Hallo

Unsere Kinder gehen in
einen etwas entfernten Kindergarten, aber daran sollte es
eigentlich nicht scheitern.

Das mag schon ein Grund sein, daß ihr keine anderen Eltern
kennenlernt.

Das denke ich auch.

Es wird ja seinen Grund haben, dass ihr eure Kinder zu dem entfernten Kindergarten schickt. Deswegen solltet ihr euch vielleicht zunächst darauf konzentrieren, dort andere Eltern kennenzulernen. Vielleicht denken die ähnlich wie ihr (haben ihre Kinder aus dem gleichen Grund an dem speziellen Kindergarten).

Meistens geht es ja ganz unkompliziert, indem das Kind andere Kinder einlädt, dadurch lernt man deren Eltern ja ganz automatisch kennen. Oder man lädt die Eltern oder einen Elternteil direkt mit zum Kaffee oder so ein, während die Kinder 1 oder 2 Stunden miteinander spielen können.

Oder macht mal gemeinsame Bastelnachmittage mit irgendwelchen Spielkameraden. Die eine oder andere Mutter (oder Vater) wird da sicher mitmachen. Oder plant einen Zoobesuch mit anderen zusammen. Ihr müsstet nur darauf achten, dass die Kinder auch einigermaßen miteinander befreundet sind.

Und wenn man erstmal genug Kontakte hat, dann passiert es meistens, dass man plötzlich viel zu viele bekommen kann, so dass ihr auch am Ort Leute kennenlernen werdet.

Viele Grüße
Simsy

Auch Hallo

Kenne die Wohnsiedlung nicht, in der ihr jetzt lebt. Wir sind im Oktober in eine Reihenhaussiedlung gezogen. In der Zeit haben wir kaum Leute kennen gelernt. Bei unseren direkten Nachbarn sind wir hingegangen und haben uns vorgestellt. Jetzt haben wir uns beim schönen Wetter im Garten platziert und laden nun nach und nach die Leuts bei uns zum Kaffee ein. Im Mai wollen wir dann ein Einweihungsfest starten und werden dann die Siedlung einladen (sind ja nur 23 Familien *g*

Gruss
HaegarCH

Hi

wir wohnen in einer ganz neuen Wohnanlage, dennoch lernen wir
keine anderen Familien kennen.

Habt Ihr diese andere Familien schon mal eingeladen oder wartet Ihr, daß Ihr eingeladen werdet?

Irgendjemand muß grundsätzlich mal den Anfang machen und da Du viel wert auf Kontakt legst, muß die Initiative von Dir ausgehen.

Uns ist es ein Rätsel, daß dies
nicht möglich ist. Andere lernen sich kennen, wir fragen uns
aber wie?

Beim Einkaufen, beim Müllplatz, beim Hallo-wir-sind-hier-neu-Vorstellen, beim Hausarzt…
Es gibt viele Möglichkeiten, die zu einem ersten Kennenlernen führen.
Das wird dann nicht gleich die „Freundschaft“ schlechthin sein, aber immerhin ein Anfang ist gemacht.

Ich würde uns nicht unbedingt als „anders“ bezeichnen,

Da schwingt ein großes „Aber“ mit.

wir
sind aufgeschlossen, gesprächsbereit aber sehr wenige reden
überhaupt mit einem, woran liegt das?

Kann es sein, daß Ihr immer wieder mit der Tür ins Haus fallt und damit andere Familien „verschreckt“

Unsere Kinder gehen in
einen etwas entfernten Kindergarten, aber daran sollte es
eigentlich nicht scheitern. Kennt Ihr diese Erfahrungen?

Welchen Grund hattet Ihr einen entfernten Kindergarten auszusuchen?

Gruß
Edith

OT
Hi mrh,

irgendwie habe ich den Eindruck ,das du dich mal locker machen solltest.Iss nur ein Eindruck.

Zu deinen Post unten mit deinen geboten und verboten…hm,da sickert das für mich noch mehr durch,das du irgendwie alles im Griff haben willst und ich habe den Eindruck,das so manches entfalten deiner Kinder sofort im Ansatz mit einen „Nein“ erstickt wird.

Weist Du,man muss Kindern auch die Chance lassen sich selbst zu spüren,dazu gehört es auch eigene Erfahrungen zu machen.

Bei uns gibt/gab es immer mehr Gebote als Verbote und halt feste Regeln…als meine Kleinkinder waren, waren alle gefährlichen Dinge gesichert,sie konnten sich frei bewegen und mir die Töpfe aus den Schrank holen und Musik machen…

Verbote gab es so gut wie nie ,meine Kinder waren sehr schnell selbständig,zogen sich alleine an,wußten das 3 mal täglich Zähneputzen angesagt ist,wußten wann es ins Bett ging…halt feste Rituale…

Heute sind sie groß,die 3 Großen wohnen in ihren eigenen 4 Wänden,haben einen Beruf erlernt und sorgen selbst für ihren Lebensunterhalt und weisst du,ich bin verdammt stolz auf die Großen, obwohl es nicht meine leiblichen Kinder sind.

Mein Sohn fast 18 j.hat einen Ausbildungsplatz,meine Tochter 11 j. geht aufs Gymnasium …

das kann ich nachvollziehen, aber ich verstehe es nicht, warum
einfach nicht mehr zustandekommt?

Vielleicht liegt es an deiner Art,du scheinst sehr …nun wie soll ich sagen „besserwisserisch“ zu sein,nimmst wenig Rücksicht auf andere Leutens Gefühle…iss mein Eindruck und du vermittels deinen Gegenüber vielleicht,große Überlegenheit…das verschreckt so einige…

Es soll ja nicht beim
„Postbotengespräch“ bleiben, sondern sich eine Beziehung zu
anderen Familien entwickeln.

Wie soll diese Beziehung zu stande kommen?In dem du andere Kinder „rettest“ …schon mal dran gedacht ,das andere Eltern das gar nicht wollen,weil sie so wie ich denken,das Kinder auch einfach auch eigene Erfahrungen machen müssen,ja und dazu gehört es auch sich mal weh zu tun…

Es ist doch wichtig, man hört
dadurch auch von den Problemen der anderen und merkt, daß man
nicht allein dasteht.

Wie kommt dieser Sinneswandel?

Iss aber schön zu lesen.;o)

Gehe auf die Menschen zu, mit einen lächeln im Gesicht und lass nicht den Oberlehrer so raushängen,das verletzt mit unter andere Menschen,
ja und schwing dich mal aufs Fahrrad und überlege nicht immer,drauf setzen und los gehts…

LG Biene

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wir wohnen in einer ganz neuen Wohnanlage, dennoch lernen wir
keine anderen Familien kennen. Uns ist es ein Rätsel, daß dies
nicht möglich ist. Andere lernen sich kennen, wir fragen uns
aber wie?
Ich würde uns nicht unbedingt als „anders“ bezeichnen, wir
sind aufgeschlossen, gesprächsbereit aber sehr wenige reden
überhaupt mit einem, woran liegt das? Unsere Kinder gehen in
einen etwas entfernten Kindergarten, aber daran sollte es
eigentlich nicht scheitern. Kennt Ihr diese Erfahrungen?

Herzlich Willkommen in Deutschland !!!

Aber mal halbwegs ernsthaft:

wir wohnen in einer ganz neuen Wohnanlage, dennoch lernen wir
keine anderen Familien kennen. Uns ist es ein Rätsel, daß dies
nicht möglich ist. Andere lernen sich kennen, wir fragen uns
aber wie?

Ich bin mir nicht über Dein Geschlecht sicher. Daher hier ein paar allgemeine Tips:
Als Mann sind solche Kriterien hilfreich, Bekanntschaften zu machen:
Ein neuer Sportwagen, den Du am Wochenende pflegst, gute Kenntnisse bei Fußballliga- Ergebnissen, ein exotisches Hobby (das man sehen kann), Abteilungsleiter sein, immer einen flotten Wortwitz auf den Lippen und lustige Bemerkungen auf Lager haben.
Als Frau: Schöne Gardinen, Kindererziehung als Lieblingsthema (Farbe des Kots, Kindergarten- und Schulwahl), Tupperpartys, die Fähigkeit, Intrigen schmieden zu können, eine Frisur haben (keine Frisur zu haben geht auch).
Bei beiden: Auf dem neuesten TV- Stand zu sein (sowohl technisch als auch inhaltlich)

Hinderlich sind eher so Eigenschaften, wie echtes Interesse am Mitmenschen, seine Kinder ohne großes Trara auf die Schule/ den kindergarten der eigenen Wahl schicken. Gleichgültigkeit gegenüber Themen wie Sport, Autos, Tagespolitik und TV- Programme.

Ich würde uns nicht unbedingt als „anders“ bezeichnen, wir
sind aufgeschlossen, gesprächsbereit

Dann seit ihr anders.

aber sehr wenige reden
überhaupt mit einem, woran liegt das? Unsere Kinder gehen in
einen etwas entfernten Kindergarten, aber daran sollte es
eigentlich nicht scheitern.

Das an sich nicht, aber Ihr müsst es an die große Glocke hängen und mit jedem auch ungefragt darüber diskutieren.

Kennt Ihr diese Erfahrungen?

Herzlich Willkommen in Deutschland !!!

Na, das war jetzt auch eher zynisch.
Wir wohnen als junge Familie in einem Alteigesessenen- Viertel. Da weiss jeder von jedem, wer ihn um 10:38 besucht hat. Da uns so etwas leider nicht interessiert, sind wir da auch ziemliche Exoten. Zum Glück sind Freunde mit Kindern zwei Häuser weiter eingezogen. Ansonsten, da wir uns auch für einen entfrernten Kindergarten entschieden haben, müssen wir leider auch in den sauren Apfel des rumkutschierens beißen. Aber immer noch besser als… ne?

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Gleiches Problem
Hallo!

Wir sind ja auch schon einige Male umgezogen und kennen das Problem. Bei uns kommt noch dazu, dass das ja jedes Mal Kraft kostet und die Motivation, in der Richtung aktiv zu werden, jedes Mal kleiner wird. Blöd, weil diesmal soll es ja von Dauer sein.

Das Problem liegt in der Tatsache, dass man ja in eine gewachsene Umgebung zieht. Die eingesessenen Leute sind verwurzelt und vernetzt, die haben ja keinen Bedarf an neuen Bekanntschaften, sie werden also kaum in dieser Richtung aktiv werden. Das muss der Neu-Hinzugekommene tun. Praktisch, wenn es mehr Familien gibt, die gerade neu sind und deshalb mit dem gleichen Interesse aufeinander zugehen.

Der andere Kindergarten ist da ein weiterer Hinderungsgrund, das haben andere schon beschrieben.

Auch die Tatsache, dass man manches anders handhabt als die (in unserem Fall) konservative Dorfgemeinschaft, vereinfacht die Sache nicht eben. Mein Tipp: Nicht zu demonstrativ und auf keinen Fall missionarisch tätig werden. Deine Beschreibung des Spielplatzbesuches liest sich leider sehr danach.

Eine weitere Schwierigkeit: Du lernst 10 Leute kennen, davon möchtest Du auf Anhieb vielleicht 5 näher kennenlernen, davon widerum 1 oder 2 als echte Freunde gewinnen. Und das kostet einfach Zeit und viel Energie, die man (quasi) umsonst in die übrigen 8 investiert.

Sonst sind meine Tipps: Lass Dich überall sehen, wo etwas los ist. Hier sind das so Anlässe wie: Maibaumaufstellen der SPD; Osterfeuer am Feuerwehrhaus, Johannisfeuer der örtlichen Zimmerei, das Ferienprogramm der hiesigen Vereine, etc.

Scheue Dich nicht vor Small-Talk. Ich habe mich z.B. als Klassenelternsprecherin (das wollte keiner machen) wählen lassen und mich dadurch gezwungen, die Eltern und Kinder und Lehrer der Schule näher kennenzulernen. Werde Mitglied in einem örtlichen Verein, zeige dort Bereitschaft, auch richtig tätig zu werden - halte dieses Versprechen aber dann auch ein. Es gibt so viele verschieden Vereine, da ist für jeden was dabei und man kann ja erst ein paar mal an Veranstaltungen teilnehmen, ohne Mitglied zu werden. Wenn es keine passenden Vereine gibt, kann man auch einen gründen, z.B. ein Verein für die Freizeitgestaltung von Familien.

Und: Im Sommer geht vieles leichter. Im Winter hockt jeder in seiner Bude und man muss sich ja regelrecht verabreden, um sich zu besuchen. Mal über den Gartenzaun, zum Kaffee oder Grillen auf der Terrasse ist das viel unverbindlicher. Ich überlege auch gerade, im Sommer ein Gartenfest zu feiern, um einfach mal alle ringsrum einzuladen und ins Einladungs-Karussell aufgenommen zu werden.

Mit den Kindergeburtstagen lief das ähnlich. Wir gingen in Vorleistung, bewußt großzügig in der Zahl der eingeladenen Kinder. Inzwischen wird unser Sohn auch recht häufig eingeladen.

Dann gibt es noch eine Art inoffizielles Netzwerk der gegenseitigen Hilfe. Eine kleine Gartenberatung in meinem Fall oder Mitanpacken beim Wohnung-streichen, Kinderbetreuung in der Not werden gern mal angenommen und bieten gute Gelegenheit, jemanden kennenzulernen. Und wenn das dann funktioniert, kann man ganz nebenbei auch ein wenig Geld durch Nachbarschaftshilfe sparen. Man darf aber nicht vergessen, auch zu investieren.

Ich bin nicht immer in Stimmung, auf Leute zuzugehen, leider mein Mann noch weniger. Auf Dauer hilft aber alles nichts, man muss sich auf die Socken machen!

Viel Erfolg

kernig

Als Mann sind solche Kriterien hilfreich, Bekanntschaften zu
machen:
Ein neuer Sportwagen, den Du am Wochenende pflegst, gute
Kenntnisse bei Fußballliga- Ergebnissen, ein exotisches Hobby
(das man sehen kann), Abteilungsleiter sein, immer einen
flotten Wortwitz auf den Lippen und lustige Bemerkungen auf
Lager haben.
Als Frau: Schöne Gardinen, Kindererziehung als Lieblingsthema
(Farbe des Kots, Kindergarten- und Schulwahl), Tupperpartys,
die Fähigkeit, Intrigen schmieden zu können, eine Frisur haben
(keine Frisur zu haben geht auch).
Bei beiden: Auf dem neuesten TV- Stand zu sein (sowohl
technisch als auch inhaltlich)

Wohnst Du bei mir im Dorf oder was?! *LOL* Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen! :smile: Bei Frauen
wäre Putzwahn und eine buchefarbene Schrankwand im Wohnzimmer noch wichtig. Und allgemein: Bloß
keine Bücher in der Wohnung! Das wirkt gleich intellektuell und erweckt Mißtrauen. Naja, Kochbücher
und die Bohlen-Biografie natürlich ausgeschlossen…

Schöne Grüße, marvin

2 „Gefällt mir“

Ich bin mir im Moment nicht sicher, ob Dein Beitrag ironisch gemeint ist.
Und?

Wie kommst du darauf?
Zuviel Selbstverständlichkeiten erklärt?

Ist ernst gemeint.

Grüsse
kernig

Hi,

Wohnst Du bei mir im Dorf oder was?! *LOL* Du hast den Nagel
auf den Kopf getroffen! :smile: Bei Frauen
wäre Putzwahn und eine buchefarbene Schrankwand im Wohnzimmer
noch wichtig.

Ja und schöne Tapeten.;o)

Und allgemein: Bloß
keine Bücher in der Wohnung!

Meine Fachbücher befinden sich auf den Dachboden,hinter verschlossenen Türen.*g

Das wirkt gleich intellektuell
und erweckt Mißtrauen. Naja, Kochbücher
und die Bohlen-Biografie natürlich ausgeschlossen…

Liebesromane nicht zu vergessen,hab welche von meiner Schwiegermutter geschenkt bekommen ,von mir zwar ungelesen,werden aber gerne nach den Kaffeeklatsch weitergereicht.;o)

*gggggggggggg und das allerwichtigste hier bei uns im Dorf einen schönen Vorgarten zu haben,hinten darfst ruhig wuchern.;o)

Och was hast du für schöne Blumen…darf ich im Herbst Ableger haben…darfst noch etwas Brennnessel sein.;o)

LG Biene *geradehalbtodlach

Zuviel Selbstverständlichkeiten erklärt?

Ja.

Hi!

das wäre naheliegend, haben wir auch schon versucht. Leider
aber sehen die Eltern nur Ihre Kinder und interessieren sich
für keinen anderen. Das ist leider unser Bild. Ich beobachte
oft auf Spielplätzen, das sich andere Kinder in Gefahr
befinden und ich helfen Ihnen natürlich. Andersherum aber
beobachte ich das kaum. Es entstehen selbst am Spielplatz kaum
Kontakte, meist nur oberflächliche.

Genau das Problem kenne ich gut!

Bei uns hat sich das geändert, als ich 2 andere Mütter, die zur gleichen Zeit wie ich die Lütten aus dem Kindergarten abholen, gefragt hab ob sie mit den Kindern noch eine Weile auf den Spielplatz nebenan wollen.
Seitdem haben wir eine feste „Clique“. Die anderen Eltern interessieren sich auch komischerweise gar nicht dafür.

Auch zum Frauenabend im Kindergarten alle 2 Monate kommt außer uns 3 Spielplatz-Müttern keiner. Dabei finde ich das wirklich nett von den Erziehern, dass sie sich Zeit für einen gemeinsamen Abend nehmen.

Viel Glück auf jeden Fall, Catrin

Für den einen
…ist es selbstverständlich, für andere gar nicht.

Die Fragestellung erschien mir so, dass das nötig sei. Ich persönlich würde vielleicht auch selber draufkommen, dass Schulmeisterei auf dem Spielplatz eher ungeeignet ist, um andere Leute kennenzulernen…

Grüsse

kernig