Darauf wird es wohl hinauslaufen.
Dazu will ich nur eines sagen:
Meine Eltern haben uns Kinder extrem bevormundet, und im Prinzip zur Unselbständigkeit erzogen. Diese Selbständigkeit musst Du Dir als Erwachsener ab 18 Jahren erstmal erkämpfen. DAs Problem ist das diese psychischen Verstrickungen der Symbiose zu den Eltern nur sehr schwer zu durchbrechen war für mich. Mein Bruder hat es immer noch nicht geschafft. Ich denke mal es ist für Menschen die nicht so vereinnahmt wurden wesendlich einfacher auszubrechen, als bei Menschen die sozusagen manipuliert wurden, schon als Kind.
Ich glaube es kann sich keiner vorstellen der so eine Familie nicht selbst erlebt hat. Wenn die Eltern ängstlich in der Welt sind wird es meist auf die Kinder übertragen ,die sich dann auch nicht trauen, in die Welt zu gehen und selbsständig zu werden. Ich habe es zum Glück geschafft, ich bin auf das Geld meiner Eltern und das Grunstück nicht unbedingt angewiesen.
WEnn wir Kinder aber Pech haben, müssten wir im Pflegefall der Eltern Unterhalt zahlen (Elternunterhalt). Ich finde das nicht gerecht.
Hallo,
verstehe mich nicht falsch: ich will nicht kleinreden, was Euch mit Euren Eltern widerfahren ist. Es ist wirklich schwer nachvollziehbar für jemanden, der so etwas nicht mitmachen mußte. Und offensichtlich hast Du ja auch erst vor relativ kurzer Zeit angefangen das Verhältnis zu Deinen Eltern aufzuarbeiten.
Nur gehört dazu auch das Eingeständnis, daß es nicht die fehlende finanzielle Unterstützung der Eltern war, die Deine Fortpflanzung verhindert hat. Deine Eltern werden sicher ihren Teil beigetragen haben, aber der Zwang sich aus eigener Kraft eine gesicherte Existenz aufzubauen hat noch niemanden von Kindern abgehalten - diese Begründung ist nur vorgeschoben.
Und noch etwas: erkundige Dich mal wegen eines möglichen Unterhalts für die Eltern, dies ist ja auch eine Angst von Dir. Da halte ich es noch nicht für ausgemacht, daß Du(ihr) wirklich zahlen müßt. Wenn Eltern ihren Kindern das Leben so schwer machen, wie es bei Euch evtl. der Fall ist/war, können die Kinder die Unterhaltszahlung für Eltern durchaus verweigern. Was Du als ungerecht empfindest, sieht der Gesetzgeber vom Grundsatz ebenso (das zuständige Sozialamt versucht es wahrscheinlich trotzdem erst einmal).
Gruß Stefan
vorsorge
Hallo,
Und noch etwas: erkundige Dich mal wegen eines möglichen
Unterhalts für die Eltern, dies ist ja auch eine Angst von
Dir. Da halte ich es noch nicht für ausgemacht, daß Du(ihr)
wirklich zahlen müßt. Wenn Eltern ihren Kindern das Leben so
schwer machen, wie es bei Euch evtl. der Fall ist/war, können
die Kinder die Unterhaltszahlung für Eltern durchaus
verweigern. Was Du als ungerecht empfindest, sieht der
Gesetzgeber vom Grundsatz ebenso (das zuständige Sozialamt
versucht es wahrscheinlich trotzdem erst einmal).
ich könnte mir vorstellen, dass es schlau ist, sich da zu erkundigen, EHE es so weit ist.
das wirkt glaubwürdiger und noch ist ggf. einiges zu regeln.
tilli