Hi,
gerecht ja, aber wahrscheinlich überflüssig.
was ist daran gerecht? Zumal das steuerl. Existenzminimum (müsste nach dem genauen Begriff schauen, es gibt mehrere Def. von Existenzminimum) für ein Kind höher liegt, als die Regelsätze.
Sicher. Hartz IV Empfänger leben nunmal von den Abgaben der
arbeitenden Bevölkerung.
In die sie evtl. jahrelang einzahlten und nach einem J. in H4 rutschen.
Hier wurde, auch für Kinder, ein Satz
errechnet, den jeder bekommen soll und gut ist.
Wenn der wenigstens stimmen würde 
Sollte sich
herausstellen, dass dieser Satz für Kinder zu niedrig ist,
muss man ihn eben entsprechend anpassen. Wird aber das
Kindergeld zusätzlich aufgeschlagen, würde der Betrag, der
einem Kind zugestanden und als angemessen erachtet wird,
automatisch erhöht.
Aber nicht bei H4, da das KiG ja komplett angerechnet wird. Der Regelsatz wurde aber nicht erhöht, sodass das Kind egal um wie viel das KiG erhöht wird im Prinzip sogar weniger hat. Die Erhöhung (164 auf 184) des KiG wirkt sich null aus, das Kind hat das gleiche Minimum zur Verfügung obwohl die KiG-Erhöhung (um 20 €) ja gerade gemacht wird, weil das Minimum (164) als zu gering gilt.
Also hat ein H4 Kind von der Erhöhung nichts, wohl aber der Millionär, der es gar nicht braucht.
Dies halte ich für eine unzulässige
Belastung der Abgabenzahler, mit deren Abgaben eben ein
Minimallebensstandard der nicht arbeitenden Bevölkerung
sichergestellt werden soll, aber eben auch nicht mehr.
Vollbeschäftigung von 100% gab es nie und wird es auch nie geben. Dass die Alo-Quote steigt und die Löhne dramatisch sinken, haben andere zu verantworten. Bluten müssen die „kleinen Leute“ und Banken Börsianer und wirklich Reiche, lachen. nicht umsonst gibt es genug Reiche, die freiwillig mehr Steuern zahlen wollen.
die ärmsten der armen…
Statt das Geld den Eltern hinterher zu werfen, sollte man
lieber zusätzliches Geld in Ganztagsschulen mit einem gesunden
Mittagessen und AGs und Hausaufgabenbetreung am Nachmittag
investieren, damit auch die Kinder der Ärmsten der Armen
Chancen auf eine gute Ausbildung, eine gute Lernathmosphäre
und wenigstens eine vernünftige Mahlzeit am Tag haben. Das
würde dann auch den Haushalten zugute kommen, wo Leute
tatsächlich für ihren Lebensunterhalt arbeiten (wollen) und
die derzeit nicht wissen, wie sie währenddessen ihre Kinder
betreut kriegen.
Das sehe ich auch so! Allerdings sollten die Geringverdiener einbezogen werden, und nich nur H4-ler. Denn Leute die knapp über H4 bekommen haben unter dem Strich mitunter weniger (100 € Schulzuschuss pA, Klassenfahrten) bekommen die nämlich nicht.
Ehegattensplitting finde ich auch ungerecht.
Werden sie ohne Änderung des GG vermutlich nicht ändern können. Ob eine solche Änderung so einfach wäre kann ich nicht beurteilen. Und wenn es nur mal wieder die Kirche wäre, die das verhindern will 
Jedenfalls als Resümee steht für mich fest, dass die Alos nicht die Schuldigen sind und dass es höchste Zeit wird die gesellschaftliche Schieflage (Gerechtigkeit) wieder in Ordnung zu bringen. Zum Glück werden die Rufe danach aus allen Gesellschaftsschichten laut.
Außer jenen jammernden und klagenden „Mittelschichtler“ die auf die Alos schimpfen, weil sie die Volkshetze von Politik und Medien nicht hinterfragen.
TM