hallo zusammen,
folgende annahme: eine MA geht demnächst in elternzeit und kommt schon geraume zeit mit dem chef nicht klar (chef mischt sich ins privatleben ein mit unverschämten bemerkungen und unterstellungen), die chemie stimmt einfach nicht und eine weitere zusammenarbeit nach ende der elternzeit (1 jahr) löse jetzt schon großes unbehagen aus…
wie könnte die AN vorgehen, um bei ihrer rückkehr nicht mehr an diesen posten zurück zu müssen? ob der chef sie da haben will, ist eh fragwürdig - wie gesagt, die chemie ist beiderseits im eimer… aber könnte der AN ein strick draus gedreht werden, wenn sie bereits zu beginn der elternzeit in der personalabteilung schon mal darauf hinweisen würde, dass sie nach ihrer rückkehr gerne versetzt werden würde? der betrieb hat etwa 600 mitarbeiter am standort und es gibt ständig veränderungen, nach einer größeren kündigungswelle im vorjahr wird nun wieder ganz fleißig aufgebaut.
auch würde die AN nach der rückkehr nur noch zu 75% arbeiten wollen, nicht mehr zu 100%, was lt. dem chef eh nicht ginge…
welche möglichkeiten hätte die AN, ohne ihre beschäftigung generell zu gefährden? sie möchte ja gerne im unternehmen bleiben, aber eben an anderer position…
könnte der AN ihr nach ende der elternzeit einfach kündigen? bsp. mit der begründung von zu vielen krankheitstagen - gibt es einen richtwert, wieviele tage in zeitraum X für den AG „zu ertragen“ sein müssen?
würde hierbei berücksichtigt werden müssen, wie diese zustande gekommen sind? bsp. nicht immer wieder tageweise um sich die wochenenden zu verlängern oder bei schönem wetter, sondern längere krankheitszeiten aufgrund von schweren verkehrsunfällen, langwierigen (und auch ansteckenden) krankheiten, problemen in der schwangerschaft und somit vorbeugung einer fehl- bzw. frühgeburt?
das arbeitsverhältnis hätte zum 01.01.2007 begonnen, die elternzeit wäre dann im september 2011 vorbei.
vielen dank für eure antworten auf diese rein fiktiven fragen.
grüße,
sonja

