Empfehlung: Die beste Antivirensoftware/Firewall

Hallo Fritze,

ACK - ich für meinen Teil habe schon ewig keine AV-Software am
Laufen, […] Spyware kenne ich schon lange nur
mehr vom Hörensagen der IE-User, Viren halte ich für ein
Gerücht :smile:

Das ist lustig. Wenn Du nicht nach Viren, „Trojanern“ und
Spyware schaust, kannst Du natürlich auch keine finden.

Ich hoffe Du hast mich verstanden - ich suche zwar nicht nach Viren und Trojanern, nach Spyware schon (AdAware macht das), seit Firefox kommt keine mehr durch (=gar nichts). Ich surfe nicht mit IE6. Ich bin mir auch sicher, dass sich von den ersten Sorten keine eingeschlichen haben - ich lade keine infizierten Dateien und empfange keine Anhänge, die sowas enthalten könnten, außer ich will es. An meiner Maschine arbeite nur ich. Spam wird von GMX, GMail - und was durchkommt - Thunderbird gnadenlos aussortiert. Ich habe seit Thunderbird keine Spams mehr im Posteingang - warum sollte ich also was infiziertes öffnen? Oder glaubst Du, eine infizierte Datei wird auf magische Weise in das System eingeschleust?

Daraus zu schließen, dass es sowas nicht gibt, halte ich für sehr
sehr gewagt.

Das war ironisch gemeint (hallo? :smile: = smiley)- natürlich gibt es die, aber nicht auf meiner Maschine. Entweder sie schmeckt nicht, oder ich habe nun schon so lange verdammtes Glück - an letzteres glaube ich nicht.

Das SANS Internet Stormcenter gibt die derzeitige
„Survival-Time“ mit 23 Minuten an.

Ja, wenn man ungeschützt ins Netz geht, und mit einer robusten und sehr gut konfigurierten HW-Firewall ohne DMZs oder dergleichen tue ich das nicht. Wenn ich nur mit dem Modem verbinden würde, ohne Schutzsoftware - ja, dann geb ich ihm die 23 Minuten nicht mal, ich schätze es wären weitaus weniger, bis z.B. der erste unbestellte Shutdown-Dialog da wäre.

Schönen Gruß,
Rudy

Hilfe ?? …

Merke: Lesen bildet!

Na denn:
http://de.wikipedia.org/wiki/Verschw%C3%B6rungstheorie

Hier kannst du dir helfen lassen:
http://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.de/aerzte/

Gute Besserung
Stefan

Hallo,

Ich bin mir auch sicher, dass sich von den ersten Sorten
[Viren und „Trojaner“] keine eingeschlichen haben - ich lade keine
infizierten Dateien

Woher weisst Du das, wenn Du doch keinen Virenscanner nutzt?

Und nur weil Du einen anderen Browser nutzt, bist Du doch nicht immun gegen schadhaften Code:

http://www.mozilla.org/projects/security/known-vulne…

[…]

Das SANS Internet Stormcenter gibt die derzeitige
„Survival-Time“ mit 23 Minuten an.

Ja, wenn man ungeschützt ins Netz geht, und mit einer robusten
und sehr gut konfigurierten HW-Firewall ohne DMZs oder
dergleichen tue ich das nicht.

Ach, im Ernst? Eben sagst Du noch sinngemäß es sei doch eh alles Quark mit der Sicherheit und jetzt das. Eine sehr gut konfigurierte HW-Firewall (was ist das eigentlich?) und dann noch Schutzsoftware (was genau ist das für Dich, wenn nicht ein Viren- und Trojanerscanner?).

Gruß

Fritze

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Lesen lernen
Hi big_surfer,

Hallo, Leute! Es stimmt nicht was die Firmen versprechen.

was Du hier erzählst, ist eine Beleidigung aller Werbefachleute. Meinst Du, die wären doof? Mit Neffen Nichten, die Leute werden dafür bezahlt, eben nichts zu versprechen, sondern das Gefühl zu verschaffen, man könnte den Verlautbarungen - Versprechen sind das keine - vertrauen. Also lesen, im Sinne von Augen auf beim Verkehr, auch das, was da nicht steht.

Gruß Ralf

Hallo Stefan,

ich weiß ja nicht, was du für Probleme hast, denn deine Linkvorschläge stellen mich vor ein Rätsel. Nachdem Lesen ja bekanntlich bildet, habe ich mir mal deine Visitenkarte angeschaut:

Tipp 1:
Was du nicht willst das man dir tut, das füg´ auch keinem anderen zu.
Tipp 2:
Schon das kleinste Licht kann ein grosses Feuer entfachen.
Tipp 3:
Die Zukunft des Universums hängt ausschliesslich von dir ab.

Muss wohl so sein!
Ich wünsch dir moch einen schönen Tag!

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Ralf,

nein, du hast mich falsch verstanden. Diese Werbefachleute sind mitnichten doof, sondern verstehen ihr Handwerk (zu) gut. Du hast Recht, sie versprechen wenig und suggerieren viel. Das will ich ihnen aber nicht zum Vorwurf machen. Mich stört vielmehr die Unreflektiertheit der meisten Computeranwender, die zu diesen Produkten greifen und der Suggestion erliegen, damit hätten sie schon alles für den Schutz ihres Systems getan.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Fritze

Ich bin mir auch sicher, dass sich von den ersten Sorten
[Viren und „Trojaner“] keine eingeschlichen haben - ich lade keine
infizierten Dateien

Woher weisst Du das, wenn Du doch keinen Virenscanner nutzt?

Gegenfrage: Woher weisst Du, ob Dein Rechner frei von Malware ist? Nur weil Dein Virenscanner nichts verdächtiges meldet, heisst noch lange nicht, dass nicht doch etwas drauf ist.

Und nur weil Du einen anderen Browser nutzt, bist Du doch
nicht immun gegen schadhaften Code:

Jein. Natürlich muss man auch Firefox aktuell halten. Und ggf. die eine oder andere Einstellung vornehmen, um gewissen Risiken vorzubeugen. Trotzdem ist der Firefox bei weitem nicht so anfällig für alle möglichen Sachen wie der IE. Und weil der Firefox nicht so stark ins System (Windows) integriert ist, sind Lücken, die gleich das ganze System bedrohen deutlich seltener.

CU
Peter

Parrdong
Hi big_surfer,

das war jetzt nicht für Dich bestimmt, sondern für die Leute, die eben nicht lesen, sondern ihre Wünsche bestätigt haben möchten :wink:

Gruß Ralf

Hallo !

Wieso machst du bei Ihm jetzt den Rückzieher.

Du hast Recht, sie versprechen wenig und suggerieren viel. Das
will ich ihnen aber nicht zum Vorwurf machen.

http://www.symantecstore.com/dr/sat4/ec_Main.Entry17…

Na,dann nehmen wir mal nur Punkt 2(siehe unter Tüv und dann rechts)
100% der aktuellen(wo fängt aktuell an)/ und zahlreichen
Da allein schon geht die Verarsche doch los.Wie soll der Anfänger die Schlangenfänger Werbung erkennen und dann noch zwischen den Zeilen lesen.
Evtl. haben die dann noch bei den gekauften Rechnern das als 60 Tage Version installiert und werden damit in Sicherheit gewogen.
Und woher dann auch noch ohne guten Bekannten wissen das man spezielle Entfernungstools benötigt.Sind ja gleich auf der VK Site super ersichtlich.

Wenn dann Tage/Wochen später das Unheil eintritt,steht er dann nämlich da und die Firma schert sich nicht um diesen betroffenen und hilfesuchenden User, oder wenn mit so einer sicherlich billigen Nummer.
0.20€ für die ersten zwei Minuten, dann 0.59€ pro Minute.
(Wie lange glaubst du wird er wohl brauchen,bis er mit jemanden pers.Kontakt kriegt)

Mich stört vielmehr die Unreflektiertheit der meisten Computeranwender,
die zu diesen Produkten greifen und der Suggestion erliegen,
damit hätten sie schon alles für den Schutz ihres Systems
getan.

Und da ist es noch mehr den Firmen anzukreiden,das die Leute von den markigen Werbeversprechungen reingelegt werden.Wie soll der User erst mal sein Wissen um einen sicheren Rechner erlangen,ohne vor dem ersten einschalten zig DIN A4 Seiten/Fachbücher lesen zu müssen.

Wenn z.B i.d. Autoindustrie solche unsicheren Fahrzeuge dem Kunden angedreht würden, da könnte die gebeutelte Industrie sowieso bald ganz einpacken.Aber dem dummen PC Anfänger kann man ja sowieso alles andrehen.

Die ganze Werbeindustrie im Bereich von PC und Sicherheit nutzt mit solchen Versprechungen die Ahnungslosigkeit der Neuuser schamlos aus.Für viel Geld wird wenig geleistet und das beste was die für Kunden wollen, das ist nur der Griff in dessen Portmonie.Aber sowas ist ja leider heute nichts aussergewöhnliches mehr.

Die einzigen ehrlichen (Gibts die überhaupt?) sind die wo dem Kunden darstellen, das es nur eine ergänzende Massnahme sein kann.

Und mich würde es mal interessieren wieviele der Angestellten einer dieser Firmen die ähnliches S…öl herstellen,ihren eigenen PC aber dann nur mit dem Produkt absichern oder gar nur auf dieses vertrauen.

Gruss Insulin

Hallo,

Gegenfrage: Woher weisst Du, ob Dein Rechner frei von Malware
ist? Nur weil Dein Virenscanner nichts verdächtiges meldet,
heisst noch lange nicht, dass nicht doch etwas drauf ist.

Das ist schon richtig. Es geht aber darum, das Risiko zu minimieren. Wenn ein solcher Virenscanner einen „Infekt“ meldet, dann ist sowieso das System neu aufzusetzen, weil es kompromittiert wurde.

Aber die Argumentation des Kollegen ist ungefähr die, nach der man auch nie zu Vorsorgeuntersuchungen zum Arzt gehen sollte. Wenn niemand guckt, kann auch keine Krankheit gefunden werden. Also ist alles bestens und Krebs nur blöde Panikmache.

Gruß

Fritze

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Hi,

Ich bin mir auch sicher, dass sich von den ersten Sorten
[Viren und „Trojaner“] keine eingeschlichen haben - ich lade keine
infizierten Dateien

Woher weisst Du das, wenn Du doch keinen Virenscanner nutzt?

Und nur weil Du einen anderen Browser nutzt, bist Du doch
nicht immun gegen schadhaften Code:

Zumindest habe ich keine Scheunentore offen, und die kleinen Schlupflöcher werden sehr fix gestopft. Ja, mit einem Browser bist Du sicherer als mit einem Sp ie lzeug.

Ja, wenn man ungeschützt ins Netz geht, und mit einer robusten
und sehr gut konfigurierten HW-Firewall ohne DMZs oder
dergleichen tue ich das nicht.

Ach, im Ernst? Eben sagst Du noch sinngemäß es sei doch eh
alles Quark mit der Sicherheit und jetzt das.

Von Anfang an sagte ich, dass ich hinter einem SMC-Router sitze, dass der eine Firewall hat ist doch logisch. Suchst Du Google, findest Du. Ich wollte nicht zum Ausdruck bringen, dass Sicherheit Quark ist, aber dass so gut wie alle Viren und Trojaner-Infektionen auf unverwantwortliche Nutzung zurückzuführen sind, lässt man die direkte Einwirkung Dritter außen vor. Microsoft baut lieber Sicherheitswarnungen ein als das Problem auszumerzen, der unbedarfte User ignoriert das und lässt alles zu, um irgendwas ‚korrekt‘ anzuzeigen - so kann sich natürlich alles mögliche einnisten, da hat man schon Glück, wenn es ‚nur‘ Spyware ist.
Wer mit seinem PC gern Risiken eingeht, darf sich alle Scanner der Welt auf einmal installieren und monitoren lassen - wer Cracks ladt, Spams öffnet, Raubkopiert, von zweifelhaften Seiten lädt - nur zu, kauft euch die AVs, die ‚Pille danach‘. Das ist sonst ungefähr so, wie wenn man es mit jedem/r dahergelaufenen ohne Gummi treibt und sich dann wundert, wenn man sich am Ende was eingefangen hat oder jemand schwanger ist.
Ich brauche keinen Virenscanner, weil ich das nicht mache, gegen direkte Angriffe (DoS&Co) immun bin und definitiv keine Dateien lade, die infiziert sind - wirklich nicht, glaubst Du mir nicht? Willst Du uns weis machen, dass egal was wir tun, irgendwann sitzen wir da und haben ein kompromittiertes System? Arbeitest Du bei Symantec oder bei Kaspersky? ^^

Eine sehr gut
konfigurierte HW-Firewall (was ist das eigentlich?) und dann
noch Schutzsoftware (was genau ist das für Dich, wenn nicht
ein Viren- und Trojanerscanner?).

Eine Hardware-Firewall im Router und ein Spyware-Scanner, weil ich zu IE-Zeiten mit Spyware zu kämpfen hatte, deren unbemerkte Installation der Ultra-Mega-IE ermöglicht hat. Sage ich doch die ganze Zeit…

Ciao,
Rudy

Hallo,

Ja, wenn man ungeschützt ins Netz geht, und mit einer robusten
und sehr gut konfigurierten HW-Firewall ohne DMZs oder
dergleichen tue ich das nicht.

Ach, im Ernst? Eben sagst Du noch sinngemäß es sei doch eh
alles Quark mit der Sicherheit und jetzt das.

Von Anfang an sagte ich, dass ich hinter einem SMC-Router
sitze, dass der eine Firewall hat ist doch logisch.

Also, ein SMC Schnullirouter für 19,99 vom Aldi ist für Dich eine „Hardware-Firewall“ und löst Deine Sicherheitsprobleme.

[…] dass so gut wie alle Viren und
Trojaner-Infektionen auf unverwantwortliche Nutzung
zurückzuführen sind, lässt man die direkte Einwirkung Dritter
außen vor.

Genau deshalb ist es auch so furchtbar egal, mit wie vielen und welchen Routern Du ins Internet gehst. Sogar der Browser ist erheblich weniger entscheidend, als häufig suggeriert wird. Der Firefox hat sich seit seinen Anfangszeiten ganz bestimmt nicht mit Ruhm bekleckert, was Sicherheitsprobleme betrifft. Außerdem wird mit dem 2.0 (und folgende) bereits wieder das modulare Prinzip aufgeweicht, lediglich einen reinen Browser zu bieten und weitere „Komfortfunktionen“ per Plugins zur Verfügung zu stellen. Ich meine, Rechtschreibprüfung und Phishing-Liste, was haben die im core browser zu suchen? Aber ich schweife ab.

Microsoft baut lieber Sicherheitswarnungen ein als
das Problem auszumerzen, der unbedarfte User ignoriert das und
lässt alles zu, um irgendwas ‚korrekt‘ anzuzeigen - so kann
sich natürlich alles mögliche einnisten, da hat man schon
Glück, wenn es ‚nur‘ Spyware ist.

Das gilt für alle anderen Browser aber sinngemäß. Von Email und Makros für Word & Co. ganz zu schweigen. Und genau darum fängt man sich derzeit (vor allem unter Windows) Backdoors, „Trojaner“ und Viren ein. Und genau darum ist ein Virenscanner ein äußerst sinnvolles Werkzeug. Nicht etwa, um die Schädlinge zu entfernen und dergleichen, sondern als deutlichen Hinweis, dass mal wieder eine Neuinstallation erforderlich ist.

Ich brauche keinen Virenscanner, weil ich das nicht mache,
gegen direkte Angriffe (DoS&Co) immun bin und definitiv keine
Dateien lade, die infiziert sind - wirklich nicht, glaubst Du
mir nicht?

Nein. Glaube ich Dir nicht. Es sind auch schon von großen Hard- und Softwareherstellern infizierte Dateien an ihre Nutzer verteilt worden.

Willst Du uns weis machen, dass egal was wir tun,
irgendwann sitzen wir da und haben ein kompromittiertes
System?

Nein, natürlich nicht „egal, was wir tun“. Du könntest z.B. darauf verzichten, überhaupt ins Internet zu gehen. In sensiblen Bereichen wird auch genau das gemacht. Wenn Du der Meinung bist, mit Deinem SMC und dem tollen Firefox wären die Leute gegen alle Gefahren geschützt, dann ist das einfach ein Trugschluss. Insbesondere, sobald irgend welche Daten heruntergeladen werden.

Eine Hardware-Firewall im Router und ein Spyware-Scanner, weil
ich zu IE-Zeiten mit Spyware zu kämpfen hatte, deren
unbemerkte Installation der Ultra-Mega-IE ermöglicht hat. Sage
ich doch die ganze Zeit…

Na, das ist nun aber doch ein wenig bigott. Virenscanner sind überflüssig, ein Spywarescanner soll es aber schon sein? Na hör mal, Du surfst doch mit dem Firefox und hast einen SMC Router mit ganz doller hardware Firewall!

Auf ein Windows-System gehört meiner Meinung nach ein aktueller Virenscanner (übrigens scannt sowas auch nach Spyware, Backdoors, etc., das lässt sich derzeit gar nicht mehr sauber auseinander halten), der auch genutzt wird. Punkt.

Gruß

Fritze

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Hi Fritze,

Auf ein Windows-System gehört meiner Meinung nach ein
aktueller Virenscanner (übrigens scannt sowas auch nach
Spyware, Backdoors, etc., das lässt sich derzeit gar nicht
mehr sauber auseinander halten), der auch genutzt wird. Punkt.

die Erfahrung spricht dagegen. Mein Virenscanner hatte Jahre lang nichts zu tun. Als er gebraucht worden wäre, hat er versagt. Außer Kosten zu verursachen und Rechenzeit zu beanspruchen hat er parktisch nichts getan.
Neu aufsetzen kann ich ohne Virenscanner auch. Nur dafür, daß ich die Infektion ein wenig früher bemerke, ist mir der Aufwand zu groß.

Gruß, Rainer

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Hallo Fritze,

Aber die Argumentation des Kollegen ist ungefähr die, nach der
man auch nie zu Vorsorgeuntersuchungen zum Arzt gehen sollte.
Wenn niemand guckt, kann auch keine Krankheit gefunden werden.
Also ist alles bestens und Krebs nur blöde Panikmache.

Dein Beispiel gefällt mir. Natürlich geht auch mein Rechner mal zur Vorsorgeuntersuchung. (Onlinescan) Eine Überwachung des Gesundheitszustandes rund um die Uhr brauche ich aber privat nicht. Ich kann nicht so recht glauben, daß jamand an meinen gespeicherten Spielständen interesse hat. Und meine eigenen Quellcodes sind so interessant nun auch wieder nicht. Etwas anderes ist da nicht.
Sollte der Rechner doch mal trotz aller vorsicht infiziert werden, schützt mich der Virenscanner auch nicht, ich erfahre es nur früher.
Viren sind aber selten so sauber programmiert, wie professionelle Software, die fallen auch so suf. :smile:

Du meinst nun, für den unwahrscheinlichen Fall, daß ich meinen Rechner infiziere und das dann ein paar Stunden früher erfahre, soll ich auf die Stabilität des Systems und einen Großteil der Rechenleistung verzichten? Nö, mach ich nicht! Aufwand und Nutzen stehen in keinem vernünftigen Verhältnis.

Gruß, Rainer

Hallo Rainer

Ich kann nicht so recht glauben, daß jamand an
meinen gespeicherten Spielständen interesse hat. Und meine
eigenen Quellcodes sind so interessant nun auch wieder nicht.

Vorsicht. Diese Mentalität ist gefährlich. Speziell, weil heute deutlich weniger Malware kursiert, die nur Deine Bild-Dateien infiziert oder so. Heute sind die Arten Malware am häufigsten, die eine wie auch immer geartete Backdoor einrichten, über die der Urheber Zugriff auf Deinen (und x-tausend andere) Rechner erlangt.

Die betroffenen Rechner werden dann für alle möglichen Sachen missbraucht, z.B. mieten sich Spammer solche Botnetze, um ihren Spam drüber zu versenden. Oder das Botnetz wird für einen Distributed Denial of Service-Angriff eingesetzt.

Darum ist es schon enorm wichtig, dass möglichst jeder Mensch, der mit seinem Rechner ins Internet geht, alles tut, damit sein Rechner nie von so etwas befallen wird.

Sollte der Rechner doch mal trotz aller vorsicht infiziert
werden, schützt mich der Virenscanner auch nicht, ich erfahre
es nur früher.

Das ist ein Irrglaube. Vielleicht erfährst Du es. Sehr wahrscheinlich aber auch nicht. Malware-Autoren wissen sehr genau, wie Virenscanner arbeiten und nutzen, insbesondere die beschriebene Kategorie Malware, Techniken, um sich vor Virenscannern zu verbergen. Oder manipulieren den Scanner selber.

Viren sind aber selten so sauber programmiert, wie
professionelle Software, die fallen auch so suf. :smile:

Das täuscht. Würden all die Viren, Würmer etc. ‚auch so auffallen‘, dürfte es nicht derart viele verseuchte Rechner geben. Nein, speziell die Sorte, die ich oben beschrieben habe, tut eine Menge, um möglichst lang unentdeckt zu bleiben. Eine Methode ist, den Wurm sehr häufig ein wenig abzuändern, so dass in kurzer Zeit eine Vielzahl von Versionen des selben Wurms umhergeistern. Jede einzelne Version verbreitet sich nicht so extrem stark, so dass die Hersteller von Antivirensoftware möglichst nicht auf sie aufmerksam werden. Alle Versionen zusammen verbreiten sich dann aber weit genug, dass es sich für den Autor lohnt.

Es ist übrigens auch so, dass vielmehr die Antivirentools mitunter nicht sehr sauber programmiert sind. Aber das ist ein anderes Thema.

CU
Peter

Hallo Fritze

Gegenfrage: Woher weisst Du, ob Dein Rechner frei von Malware
ist? Nur weil Dein Virenscanner nichts verdächtiges meldet,
heisst noch lange nicht, dass nicht doch etwas drauf ist.

Das ist schon richtig. Es geht aber darum, das Risiko zu
minimieren. Wenn ein solcher Virenscanner einen „Infekt“
meldet, dann ist sowieso das System neu aufzusetzen, weil es
kompromittiert wurde.

Das Risiko zu minimieren, ist eine gute Idee. Da kann ein Virenscanner aber nur sehr beschränkt helfen. Denn oft genug verbirgt sich die Malware vor dem Scanner.

Aber die Argumentation des Kollegen ist ungefähr die, nach der
man auch nie zu Vorsorgeuntersuchungen zum Arzt gehen sollte.

Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich.

Wenn niemand guckt, kann auch keine Krankheit gefunden werden.

Bei einer Vorsorge-Untersuchung werden verschiedene Dinge untersucht. Und zwar extern. Es wird Dir z.B. Blut abgenommen und in einem Labor untersucht. Dementsprechend dauert eine vernünftige Vorsorge-Untersuchung relativ lange. Und das Ergebnis erhältst Du auch nicht sofort.

Auf den Computer bezogen wäre etwas, was dem am nächsten kommt dies: Du bootest den Rechner von einem garantiert sauberen System, z.B. mit einer Knoppix-CD. Und lässt dann einen oder mehrere Virenscanner laufen. Auf diese Art wird verhindert, dass allfällige Malware, die das System befallen hat, läuft und den Virenscanner manipuliert.

Virenscanner kann man dagegen maximal mit einer Grippe-Impfung vergleichen. Sie können in gewissem Umfang dazu beitragen, eine Infektion zu vermeiden. Spätestens wenn eine Infektion aber stattgefunden hat, sind andere Mittel (Antibiotika…) nötig.

CU
Peter

Hallo,

Auf ein Windows-System gehört meiner Meinung nach ein
aktueller Virenscanner (übrigens scannt sowas auch nach
Spyware, Backdoors, etc., das lässt sich derzeit gar nicht
mehr sauber auseinander halten), der auch genutzt wird. Punkt.

die Erfahrung spricht dagegen.

Nein, nicht „die Erfahrung“, sondern allenfalls „Deine Erfahrung“ mag dagegen sprechen. Mir ist es auch vollkommen wurscht, wie virenverseucht Dein Rechner ist.

Allerdings generell gegen den Einsatz von Virenscannern zu wettern und das auch noch (wie ich sehe als „besonders hilfreich“ besternt) als Expertenrat hinzustellen, halte ich für gefährlich und unverantwortlich. „Die Erfahrung“ spricht nämlich massiv dafür.

Mein Virenscanner hatte Jahre lang nichts zu tun.

Wenn er nichts zu tun hatte, wie konnte er dann Rechenzeit beanspruchen?

Als er gebraucht worden wäre, hat er versagt.

Das ist bitter. Man sollte natürlich auch ab und zu ein Patternupdate machen und den Scanner konsequent nutzen, nicht nur einmal im Monat alles durchsuchen lassen.

Außer Kosten zu verursachen und Rechenzeit zu beanspruchen
hat er parktisch nichts getan.

Ein weiteres Argument was massiv gegen Deine These spricht, diese Software wäre lediglich Beutelschneiderei der Hersteller, ist die Tatsache, dass es ein sehr erfolgreiches Open Source Projekt Virenscanner Projekt gibt. Leute opfern nicht den größten Teil ihrer Freizeit, um an Placebos zu arbeiten.

http://www.clamav.net/
http://www.clamwin.de/

Ach ja. Firmen, zumal größere mit sehr fähigen IT Abteilungen, neigen auch nicht dazu, Geld zum Fenster raus zu werfen. Die haben auch alle Virenscanner im Einsatz. Sind bestimmt alle total ferngesteuert von den doofen Virenscannerherstellern.

Gruß

Fritze

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Hallo,

Das täuscht. Würden all die Viren, Würmer etc. ‚auch so
auffallen‘, dürfte es nicht derart viele verseuchte Rechner
geben.

Diese derart vielen verseuchten Rechner gibt es vor allem, weil derartig viele Menschen komplett sorglos durchs Internet klicken und obendrein – wie Kollege Fischer – ohne Virenscanner unterwegs sind.

Nein, speziell die Sorte, die ich oben beschrieben
habe, tut eine Menge, um möglichst lang unentdeckt zu bleiben.

Echt jetzt? Ich dachte, die setzen alle barv das „evil bit“ und dann ist das mit dem Virenscannen kein Problem mehr.

Eine Methode ist, den Wurm sehr häufig ein wenig abzuändern,
so dass in kurzer Zeit eine Vielzahl von Versionen des selben
Wurms umhergeistern.

Ja, nur dass die Virenscanner Programmierer entgegen anders lautender Gerüchte nicht komplett verblödet sind und ihre Algorithmen entsprechend angepasst haben. So werden Mutationen ebenfalls zuverlässig erkannt.

Natürlich gilt das nicht für die komplett „customized“ Varianten, die überhaupt keine Verbreitung erlangen sollen, sondern brav auf ein spezielles Ziel zurechtgeschneidert sind. Da greift dann aber wieder die Tatsache, dass es sich für einzelne Privatrechner nicht lohnt.

Gruß

Fritze

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Hallo,

Dein Beispiel gefällt mir. Natürlich geht auch mein Rechner
mal zur Vorsorgeuntersuchung. (Onlinescan)

Ach, neben dem „Spywarescanner“, der ja Deiner Argumentation nach ebenso überflüssig sein sollte, wie ein Virenscanner, nutzt Du jetzt auf einmal doch einen Virenscanner, nur eben „Online“?

Ich kann nicht so recht glauben, daß jamand an
meinen gespeicherten Spielständen interesse hat.

Nein, aber an Deinem Rechner.

Und meine
eigenen Quellcodes sind so interessant nun auch wieder nicht.

Das glaube ich Dir sofort.

Etwas anderes ist da nicht.

Bei Dir mag da nichts anderes sein. Es soll aber Menschen geben, die haben Ergebnisse jahrelanger Arbeit auf ihren Rechnern. Gleich neben den Kontodaten und den Kundendateien. Abgesehen davon, dass sie das nicht freiwillig im Internet veröffentlichen würden, geht es hier vor allem um die Verfügbarkeit der Daten.

Sollte der Rechner doch mal trotz aller vorsicht infiziert
werden, schützt mich der Virenscanner auch nicht, ich erfahre
es nur früher.

Wie erfährst Du denn von der Infektion, so ohne Scanner?

Viren sind aber selten so sauber programmiert, wie
professionelle Software, die fallen auch so suf. :smile:

Viren sind (leider) häufig äußerst professionell programmiert.

Du meinst nun, für den unwahrscheinlichen Fall, daß ich meinen
Rechner infiziere und das dann ein paar Stunden früher
erfahre, soll ich auf die Stabilität des Systems und einen
Großteil der Rechenleistung verzichten?

Selten so einen Unfug gelesen. Wo gefährdet ein Virenscanner denn die Stabilität des Systems? Und wie kommst Du auf die komplett unsinnige Annahme, ein Virenscanner würde den Großteil der Rechenleistung beanspruchen? Weder das eine noch das andere entspricht den Tatsachen.

Gruß

Fritze

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Hallo Fritze,

Nein, nicht „die Erfahrung“, sondern allenfalls „Deine
Erfahrung“ mag dagegen sprechen.

Ja, sorry, natürlich nur meine Erfahrung.

Mein Virenscanner hatte Jahre lang nichts zu tun.

Wenn er nichts zu tun hatte, wie konnte er dann Rechenzeit
beanspruchen?

Die Suche nach Viren verbraucht immer Rechenzeit, auch wenn nichts da ist, was gefunden werden kann.

Gruß, Rainer