Empfehlung für gebrauchte Familienkutsche

Hi,

wir sind am überlegen, ob wir uns demnächst unser erstes Auto anschaffen.

Folgende Eckdaten sind gewünscht:

* Preisrahmen (gebraucht) ungerne über 7000€ (bei sehr überzeugenden Argumenten bis allerhöchstens 9000€)
* grüne Umwelt-Plakette
* genügend Platz für die Passagiere (wir sind beide etwas größer)
* umklappbare Rücksitze für den nächsten IKEA-Besuch
* genügend Stauraum, damit neben dem Kinderwagen auch noch ein wenig mehr transportiert werden kann
* Höchstgeschwindigkeit ist nicht so wichtig, eher ein sparsamer Verbrauch

könnt ihr da vielleicht ein paar Modelle empfehlen? Habt ihr noch Tipps, worauf man bei einer Familienkutsche achten sollte?

dankeschön!
Felix

Hallo!

wir sind am überlegen, ob wir uns demnächst unser erstes Auto
anschaffen.

Folgende Eckdaten sind gewünscht:

* Preisrahmen (gebraucht) ungerne über 7000€ (bei sehr
überzeugenden Argumenten bis allerhöchstens 9000€)
* grüne Umwelt-Plakette
* genügend Platz für die Passagiere (wir sind beide etwas
größer)
* umklappbare Rücksitze für den nächsten IKEA-Besuch
* genügend Stauraum, damit neben dem Kinderwagen auch noch ein
wenig mehr transportiert werden kann
* Höchstgeschwindigkeit ist nicht so wichtig, eher ein
sparsamer Verbrauch

könnt ihr da vielleicht ein paar Modelle empfehlen? Habt ihr
noch Tipps, worauf man bei einer Familienkutsche achten
sollte?

Wenn es nicht unbedingt ein Kombi sein muss, denn diese kosten je nach Modell schon mal 2-3 TEur mehr als die Limousine aus derselben Baureihe, könnte ein Volvo 850 oder S80 in Frage kommen.
Für 6-9 TEur bekommt man schon gepflegte Autos.
Die kleinen Benziner mit 2.0 oder 2.4 Liter Hubraum dürften Euro 3 erfüllen und somit locker die grüne Umweltplakette erhalten.

Außerdem empfehlenswert ist der Opel Vectra der gerade auslaufenden Generation. Die Opel-Benziner finde ich nicht schlecht und gerade der Kombi ist ein Raumwunder.

Ich persönlich neige nicht zu Ford und halte VW für überteuert. Aber auch ein Mondeo oder Passat liegen im Preisrahmen.

Abraten würde ich bei dem Budget von Mercedes E oder BMW 5er. Das sind dann 10 Jahre alte Autos, die horrende Werkstattkosten nach sich ziehen können (aber natürlich nicht müssen).
Finger weg vom Mercedes E der Serie 210 (Bj. ca. 1995 - 2003). Diese Modelle sind sehr stark rostanfällig, selbst top-gepflegte Autos weisen teilweise stärkste Rostschäden an nicht immer gleich sichtbaren Stellen auf!

Ebenfalls rate ich von Renault und älteren Peugeot ab.

Gut sind auch Autos wie der Mazda 6, Toyota Corolla oder Mitsubishi Lancer. Hier bieten sich öfter mal gepflegte Rentnerfahrzeuge aus 1. Hand für kleines Geld an. Aber auch hier ist zu üerprüfen, ob es sich wirklich um ein solches handelt…

Ich würde keinen Diesel nehmen, denn diese können im alter sehr teuer werden. Stichwort Schäden an Turboladern und Injektoren.
Zudem lohnt sich Diesel nur noch für Vielfahrer, da der Diesel genausoviel kostet wie Benzin und die KfZ-Steuern ungleich höher sind.

Worauf man beim Gebraucht-Autokauf allg. achtet, steht x-mal hier im Forum.
In Kürze:

  • nachvollziehbares, vollständiges Serviceheft. Kilometerstände abgleichen!
    Wann war der letzte Service? Sollte nicht länger als 1-2 Jahre her sein.

  • Maximal 2 Vorbesitzer. Ist nur ein neuer Fahrzeugbrief vorhanden, ist nur noch der vorangegangene Halter und ggf. die reine Anzahl an Vorbesitzern eingetragen. Das kann jedoch täuschen, denn wenn der alte Brief als verloren gemeldet wird, erhält man einen neuen Brief und die Zahl der Vorbesitzer ist „0“…
    Kein vernünftiger Mensch verliert seinen Fahrzeugbrief oder wirft den alten Brief bei Erhalt eines neuen weg.

  • Nicht das kleineste oder größte Modell einer Baureihe wählen (Wiederverkauf!)

  • Klimaanlage sollte vorhanden sein (Wiederverkauf!) und auch funktionieren.

  • Ggf. Zahnriemenwechsel prüfen. Muss auf alle Fälle zum vom Hersteller vorgeschriebenen Zeitpunkt (Alter oder Km-Stand) erledigt worden sein und sollte nicht genau beim Kauf fällig sein. Kann zwischen 300 und 1.000 Eur kosten!

  • Ein niedriger Km-Stand ist zwar generell schön, er sollte jedoch auch nachvollziehbar (Tacho nicht zurückgedreht) und nicht zu niedrig sein. Sonst drohen möglicherweise teure Motorreparaturen , weil alles verschlammt ist und bei der nächsten schnelleren Autobahnfahrt dann die Schmierung versagt.
    Man erkennt Tachomanipulationen manchmal am Serviceheft, da bei Inspektionen ja die Km-Stände eingetragen werden (wenn es komplett fehlt, Finger weg!) und an Pedalen, Lenkrad, Sitzen (nach 50.000 Km ist der Wagen innen nicht komplett abgegriffen). Manchmal sind die Manipulierer so doof und lassen die Aufkleber für den nächsten Service an den Türinnenseiten dran, welche dann einen höheren Km-Stand als den auf dem tacho angezeigten ausweisen. Auch auf das Papierschild im Motorraum, wo der nächste Ölwechsel eingtragen ist, kann man schauen.

  • funktioniert alles? Alle Extras und Knöpfe auf Funktion testen!
    Ausgiebige Probefahrt machen. Ein moderner großer Wagen läuft auch mit 200.000 Km auf der Uhr noch ruhig und bleibt sauber in der Spur. Auch beim Bremsen!

  • Reifenalter (s. „DOT“-Nr., Google liefert die Decodierung dazu) und Zustand checken. Nach 4 jahren wechselt man m.E. die Reifen aus, nach 6 Jahren sind sie allerspätestens fällig! Sind die Reifen schräg abgefahren (aussen mehr als innen oder umgekehrt)? Das kann auf eine verstellte Spur durch Randsteinkontakt oder gar einen unfall hindeuten.

  • Ist der Wagen unfallfrei? Bei Deinem Budget ist ein unfallfreies Auto drin. Unbedingt im Vertrag klar vermerken: „Unfallfrei“. NICHT etwa „unfallfrei lt. Vorbesitzer“ o.ä. Käse.

  • Checke anhand der Schlüsselnummer aus den Papieren die Schadstoffklasse des Fahrzeuges! „Schadstoffarm E2“ heisst z.B. nicht unbedingt, dass der Wagen Euro2 erfüllt!!

Generell wird es bei älteren großen Autos in den ersten 1-2 Jahren immer die eine oder andere Reparatur geben. Ich kalkuliere dafür immer 1.000 - 1.500 Eur ein, was manchmal sogar in der Realität noch übertroffen worden ist…

Hast Du ein Modell ausgeguckt, checke bei z.B. http://www.motortalk.de, ob es spezifische Schwachstellen gibt.

Und zu guter Letzt: glaube keinem Autoverkäufer irgendwas. In sehr vielen Fällen wissen diese Leute erschreckend wenig über ihr eigenes Angebot oder sind manchmal sogar vorsätzlich unehrlich.
Beim Kauf bei einem Händler sind Floskeln wie „Verkauf im Kundenauftrag“ ein absolutes Ausschlußkriterium. Hier will sich der Händler um seine gesetzliche Gewährleistungspflicht drücken!
Im Zweifel lieber ein gepflegtes Auto von einem ehrlichen Privatmann älteren Geburtsdatums kaufen und auf die Gewährleistung verzichten.

Gruß,
M.

hallo mathias,

soll der zweitbesitzer etwa „unfallfrei - auch bevor ich ihn fuhr“ schriftlich bestätigen?

wegen solchen überzogenen spitzfindigkeiten landen leider viele gute gebrauchte im ausland, was die gebrauchtpreise in deutschland in die höhe treibt.

aber ansonsten ein sehr guter, ausführlicher fahrplan! kriegst von mir auch nen stern :smile:

lg, pit

Unbedingt im Vertrag klar vermerken:
„Unfallfrei“. NICHT etwa „unfallfrei lt. Vorbesitzer“ o.ä. Käse.

Hallo!

soll der zweitbesitzer etwa „unfallfrei - auch bevor ich ihn
fuhr“ schriftlich bestätigen?

Er sollte selbst beim Kauf darauf geachtet haben und ggf. eine Kopie des Kaufvertrages beilegen. Dann weiß jeder, an wen er sich im Falle eines verdeckten Schadens zu wenden hat.

wegen solchen überzogenen spitzfindigkeiten landen leider
viele gute gebrauchte im ausland, was die gebrauchtpreise in
deutschland in die höhe treibt.

Ich glaube kaum, dass es die Gebrauchtwagenpreise in Deutschland in die Höhe treibt, wenn Gebrauchtwagenkäufer versuchen, sich vor Betrugsversuchen zu schützen.
Ich bin in diesem Zusammenhang sehr vorsichtig, mir ist das schon bei einem Jahreswagen von BMW so ergangen.

Außerdem fallen die Preise für Gebrauchtwagen, auch in Deutschland, momentan stark. Es ist ein Käufermarkt, vielen Autohändlern steht das Wasser bis zum Hals. Da kann man als Kunde mit realistischen Forderungen durchaus ein Schnäppchen machen.
Sogar Mercedes steigt aktuell vom hohen Thron, wie ich bemerkte.

aber ansonsten ein sehr guter, ausführlicher fahrplan! kriegst
von mir auch nen stern :smile:

Danke!

Gruß,
M.

Hallo!

Er sollte selbst beim Kauf darauf geachtet haben und ggf. eine
Kopie des Kaufvertrages beilegen. Dann weiß jeder, an wen er
sich im Falle eines verdeckten Schadens zu wenden hat.

der drittbesitzer hat aber mit dem erstbesitzer keinen kaufvertrag … an wen soll er sich dann wenden, wenn nach dem kauf ein verdeckter schaden zu tage kommt, den selbst der zweitbesitzer nicht kannte?

Ich glaube kaum, dass es die Gebrauchtwagenpreise in
Deutschland in die Höhe treibt, wenn Gebrauchtwagenkäufer
versuchen, sich vor Betrugsversuchen zu schützen.

es sind die überzogenen verbraucherschutzgesetze, die die händler tlw. zu mitteln greifen lassen (vermittlungsverträge), die aus der zeit der mwst-benachteiligung stammen. es werden garantien eingeräumt, die nur mit zusätzlichem risikoaufschlag abzufangen sind. außerdem ist doch nicht gleich jeder gebrauchtwagenverkäufer - privat oder gewerblich - ein potentieller betrüger!?

Außerdem fallen die Preise für Gebrauchtwagen, auch in
Deutschland, momentan stark.

ja, schon mal dadurch, dass durch diese unsinnigen umweltzonen 10% des PKW-bestandes quasi unverkäuflich wurden bzw. in absehbarer zeit werden. aber auch diese autofahrer brauchen einen neueren, teureren ersatz. es ist ein käufermarkt, in den der staat / die länder / die kommunen immer wieder restriktiv eingegriffen haben.

Es ist ein Käufermarkt, vielen Autohändlern steht das Wasser
bis zum Hals. Da kann man als Kunde mit realistischen
Forderungen durchaus ein Schnäppchen machen.

mit realistischen forderungen … ja! aber wenn’s unrealistisch wird, verlieren wir den gebrauchtwagen nach holland, polen, slowenien …

gruß, pit

Hi!

Er sollte selbst beim Kauf darauf geachtet haben und ggf. eine
Kopie des Kaufvertrages beilegen. Dann weiß jeder, an wen er
sich im Falle eines verdeckten Schadens zu wenden hat.

der drittbesitzer hat aber mit dem erstbesitzer keinen
kaufvertrag … an wen soll er sich dann wenden, wenn nach dem
kauf ein verdeckter schaden zu tage kommt, den selbst der
zweitbesitzer nicht kannte?

Vertraglich gesehen ist das sowieso egal, der Ansprechpartner wäre der direkte Verkäufer. Das ist klar.
Es geht mir lediglich darum sich zu informieren, ob ggf. im alten Kaufvertrag eine Beschädigung erwähnt ist oder eben eine solche „Gummifloskel“ verwendet wurde.
Ich kaufe meistens gebrauchte Autos und diese nur mit der klaren Zusicherung der Unfallfreiheit oder eben einer detaillierten beschreibung der Vorschäden mit Gutachten und Reparaturrechnung. genauso verkaufe ich meine Autos. Es geht also durchaus.

Ich glaube kaum, dass es die Gebrauchtwagenpreise in
Deutschland in die Höhe treibt, wenn Gebrauchtwagenkäufer
versuchen, sich vor Betrugsversuchen zu schützen.

es sind die überzogenen verbraucherschutzgesetze, die die
händler tlw. zu mitteln greifen lassen (vermittlungsverträge),
die aus der zeit der mwst-benachteiligung stammen.

Ich bin nicht überzeugt, dass das in D gültige Verbraucherschutzgesetz „überzogen“ ist.
6 Monate Gewährleistung, dann Beweislastumkehr, finde ich vernünftig. Wenn ich gewerblich ein Auto an einen privaten Laien verkaufe, muss ich insoweit technisch versiert sein sicherstellen zu können, dass das Auto die Mindestanforderungen an Zuverlässigkeit und Sicherheit erfüllt. Das wurde in der Vergangenheit oftmals übelst mißachtet, weshalb es nun eine entsprechende Gesetzgebung gibt.

Wenn nun irgendwelche Wilden meinen, das System durch Kommissionsverkäufe unterwandern zu können, liegt es wiederum am Kunden, bei solchen Leuten kein Auto zu kaufen.
Ferner wurde ja von verschiedenen deutschen gerichten bereits klargestellt, das diese Praxis nicht unbedingt funktionieren muss…

es werden
garantien eingeräumt, die nur mit zusätzlichem Risikoaufschlag
abzufangen sind.

Ein Gebrauchtfahrzeug-Händler gewährt üblicherweise keine Garantie. Diese vermittelt er für einen Drittanbieter. Die Kosten hierfür sind Verhandlungssache.
Ferner entbindet eine solche Garantie den Verkäufer ja nicht von seiner Gewährleistungspflicht.
Dass aufgrund dieser Pflicht das Risiko für den Verkäufer steigt, ist mir bewusst. Deshalb gibt es kaum noch Autos unterhalb von 5.000 Eur für Privatkunden bei gewerblichen Händlern.
Da man für weniger als 5.000 Eur jedoch sowieso meistens nur Schrott bekommt, halte ich das für verschmerzbar.
Wer weniger Geld für einen Wagen ausgeben will oder kann, hat die Möglichkeit, auf Angebote von Privatverkäufern zurückzugreifen.

außerdem ist doch nicht gleich jeder
gebrauchtwagenverkäufer - privat oder gewerblich - ein
potentieller betrüger!?

Natürlich nicht. Allerdings wird vor allem beim Verkauf von Fahrzeugen und Immobilien sehr häufig gewaltig gelogen. Daher rate ich dabei zur Vorsicht.
Ich wechsle meine Autos recht häufig und es stehen meistens 3-4 vor der Tür. Somit habe ich so gut wie alle denkbaren negativen und auch positiven Erfahrungen beim Autokauf gemacht.
Einige davon wären durchaus vermeidbar gewesen.
Ich hoffe nun, diese an andere weitergeben zu können und somit dem einen oder anderen Betrüger einen Deal zu vermasseln…

Außerdem fallen die Preise für Gebrauchtwagen, auch in
Deutschland, momentan stark.

ja, schon mal dadurch, dass durch diese unsinnigen umweltzonen
10% des PKW-bestandes quasi unverkäuflich wurden bzw. in
absehbarer zeit werden.

Da bin ich voll bei Dir, das ist ein Schildbürgerstreich und in meinen Augen eine versteckte Subvention für die Automobilindustrie.

aber auch diese autofahrer brauchen
einen neueren, teureren ersatz. es ist ein käufermarkt, in den
der staat / die länder / die kommunen immer wieder restriktiv
eingegriffen haben.

So ist es.
Allerdings ist ein Euro 2 Benziner mit grüner Plakette durchaus für vernünftiges Geld zu haben.
Natürlich ist nun kein 15 Jahre alter 7er BMW mehr drin, aber wer will so etwas in Zeiten der Spritpreisexplosion überhaupt noch?
Der Deutsche muss sich nun eben wieder daran gewöhnen, automobilistisch bei dem zu bleiben, was er sich auch leisten kann.
Das dicke Auto um jeden Preis wird seinen Stellenwert mittelfristig verlieren. Clevere Autohändler könnten sich auf diesen Bedürfniswandel einstellen und mit guten, erschwinglichen und ehrlichen Autos einen guten Ruf erwerben. Ein paar davon kenne ich und die leben ganz gut damit, keinen Familienvätern ausgelutschte 5er BMWs mit um 180.000 Km zurückgedrehtem Tacho und falschen Angaben zur Abgaseinstufung mehr anzudrehen…

Es ist ein Käufermarkt, vielen Autohändlern steht das Wasser
bis zum Hals. Da kann man als Kunde mit realistischen
Forderungen durchaus ein Schnäppchen machen.

mit realistischen forderungen … ja! aber wenn’s
unrealistisch wird, verlieren wir den gebrauchtwagen nach
holland, polen, slowenien …

…was der Umwelt nichts bringt, mir aber auch egal ist, ehrlich gesagt.
Man kann heute einen nagelneuen Wagen mit sparsamem, sauberem Benzinmotor für 8.000 Eur bekommen. Wer für dasselbe Geld einen Golf 4 TDI kauft und sich dann über die hohen KfZ-Steuern und eine schlechte Umweltzonben-Einstufung wundert, ist selbst schuld.
Klar, ich kaufe normalerweise relativ neue, hochwertige Autos. Aber ich habe durchaus auch Verständnis dafür, dass günstige, gute Gebrauchtwägen viel nachgefragt werden. Allerdings habe ich kein problem damit, wenn wir Autos an die genannten Länder „verlieren“, für die sich hier keiner mehr traut, die im Endeffekt gültigen 6 Monate Gewährleistung zu übernehmen.

Natürlich ist das alles eine einzige, große Abzocke. Aber man kann sich durch den Kauf eines vernünftigen Autos und dessen sinnvolle Nutzung durchaus dagegen wehren.
Bevor nun das übliche pendler-Argument kommt: der durschnittliche Arbeitsweg wird bei 10-20 Km liegen, also bei grob 4.000 - 10.000 Km p.a. Viele könnten ab und an mit dem Rad fahren, andere ein sparsameres Auto anschaffen, wieder andere könnten damit aufhören, allwochenendlich die Autobahnen zuzuparken.
Muss man einen einzigen hintern mit 170 Diesel-PS für 35.000 Eur die 10Km zur Arbeit karren?

Da ist noch gewaltig Potential vorhanden.

Man muss sich wohl einfach davon verabschieden zu glauben, man hätte ein Anrecht auf ein möglichst dickes Auto.

Gruß,
M.

Hochdachkombi! Berlingo, Kangoo &Co.
Hallo Felix,
HDKs passen meines Ermessens gut zu Deinen Eckdaten.
Schau doch mal hier nach den Erfahrungen anderer:
http://www.hochdachkombi.de/index.php?sid=c74295e6d5…
Gruß,
Finjen

* Preisrahmen (gebraucht) ungerne über 7000€ (bei sehr
überzeugenden Argumenten bis allerhöchstens 9000€)
* grüne Umwelt-Plakette
* genügend Platz für die Passagiere (wir sind beide etwas
größer)
* umklappbare Rücksitze für den nächsten IKEA-Besuch
* genügend Stauraum, damit neben dem Kinderwagen auch noch ein
wenig mehr transportiert werden kann
* Höchstgeschwindigkeit ist nicht so wichtig, eher ein
sparsamer Verbrauch

Hallo,
da sag ich mal -->Neuwagen
Berlingo First 1,4 Benziner EURO 4 fuer 8700 EUR plus Ueberfuehrung 500, wenn Du den richtigen Haendler findest, aber Internet hast Du ja.
Es ist das alte ausgereifte Modell, das weitergebaut wird, also dasselbe, was Du als Gebrauchtwagen auch bekommen wuerdest, nur NEU.
Gruss Helmut

Erfahrungsschlüsse und Träume
Hi,

ich hatte und fuhr (unter verschiedenen Voraussetzungen):
Audi (das war der erste Viertakter von Audi und der hiess einfach so)
Peugeot 304
Opel Kadett C
Renault 16 TL (wäre als Familienauto geeignet gewesen:wink:
Renault 5 TS
Opel Olympia Rekord PII
Citroen 2 CV (insgesamt 4 Stück) (als Familienauto geeignet)
Citroen GS (wurde als Familienauto mit zwei Kindern genutzt)
Volvo 245 (gleich mehrere und exzellente Familienautos)
Volvo 440 Turbo
Volvo 740
Volvo 740 Kombi
BMW 316 Compact (als Familienauto geeignet)
BMW 523iA (E34)
BMW 635 CSi M
BMW 525 Eta (als Familienauto geeignet)
BMW 325i Touring
Mercedes-Benz 200D (W115) (als Familienauto geeignet)
Mercedes-Benz 300GD (als Familienauto geeignet)
Mercedes-Benz 190
Mini-Cooper (den alten)
Jaguar XJ6L (Series II) (als Familienauto geeignet)
Opel Rekord C (mehrere) (als Familienauto geeignet)
VW Variant (Käfer Kombi :wink: (als Familienauto geeignet)

Soweit so gut und die Liste ist nicht vollständig.
Ich würde heute zu einem VW Bus greifen. Die gibt es in allen nur denkbaren Erhaltungszuständen (von Neuwagen bis zu Uraltbullies) und Ausführungen.
Heutzutage, da Autos sich als Symbole jeglicher Art gänzlich überlebt haben, sollte nur noch der praktische Wert zählen.
Möglichst günstig in der Anschaffung.
Möglichst billig im Unterhalt.
Möglichst einfache und überschaubare Technik.
Möglichst Robust und erprobt.

VW Bus = absoluter Volltreffer.

Sieh Dich auf dem Markt um, besorg Dir einen und werde glücklich.

Ich hoffe, dass diese Einlassungen hilfreich im Sinne der Entscheidungsfindung waren

Freundliche Grüsse
Ray

…dessen aktueller Traumwagen nicht mehr der Quattroporte ist, sondern der neue Fiat 500

Einspruch
Hallo

Ein VW-Bus ist ein tolles Auto, da muß ich Dir zustimmen, ich fahre selbst einen T2 von 1986, aber:

  1. Der VW Bus ist in der Anschaffung schweineteuer
  2. Der VW Bus ist in der Versicherung schweineteuer
  3. Der VW Bus ist in der Ersatzteilversorgung entweder teuer oder problematisch.

VW fängt nämlich irgendwann an für ältere Fahrzeuge keine Ersatzteile mehr zu liefern (ersatzlos gestrichen wie es in der VW-Logistik so schön heißt). Es ist ja schließlich Volkswirtschaftlich nicht verantwortbar so alte Autos zu fahren, vor allem muß man ja als VOLKSwagen die VOLKSwirtschaft am laufen halten. Wenn man einen schön erhaltenen T2 haben will mit vernünftiger Laufleistung, kann man ohne weiteres 9000 Euro und mehr investieren. Die T2 haben allerdings das Problem, daß sie fast alle völlig untermotorisiert sind (1,6 Liter Hubraum für ein 2,4 Tonnen Auto sind nicht übermäßig), als Diesel in der Steuer zu teuer, als Benziner zu durstig. Außerdem haben sie fast alle Kantenrost an den Falzen. Einen T4 in disem Preissegment zu bekommen ist da schon einfacher, allerdings als Diesel teuer in der Steuer, da meist 2,5 Liter Hubraum und als Benziner zu durstig. T4 sind außerdem vom Motorraum her so verbaut, daß auf den einfachsten Arbeiten oft hohe Zeiten für Wartungsarbeiten drauf sind, was eine Wartung/Reparatur nicht gerade günstig macht. Außerdem sind gebrauchte T4 in diesem Preissegment entweder von der Karosse her schon total verfault oder aber von der Ausstattung absolut spartanisch mit dem einfacher Blechausstattung innen versehen. Komfortausstattung wie den Multivan oder ähnliche Modelle gibts in brauchbarem Zustand für das genannte Budget wohl eher kaum auf dem Markt (es sei denn sie haben 300.000km und mehr). Ein T5 fällt aufgrund des Anschaffungspreises ohnehin aus.

Ein VW-Bus ist ein echt schöne Auto, keine Frage aber VW lässt sich das auch fürstlich entlohnen. Ich denke für Eure Anforderung ist er nicht das geeignete Auto.

Schöne Grüße
Horst

Einspruch abgelehnt
Hi,

Einspruch abgelehnt,

Ich denke für Eure Anforderung ist er nicht das geeignete Auto.

denn wir suchen gar kein Auto.

verständnisvollen Gruss
Ray

Hallo Ray

Das mit dem „Eure Anforderungen“ bezog sich auch auf den Fragesteller, nicht auf Deinen Beitrag.

Aber der VW-Bus ist trotzdem ein schönes Auto (deswegen fahr ich ihn ja schon seit 9 Jahren)

Schöne Grüße
Horst

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

einen T2 von 1986 (???)

  1. Der VW Bus ist in der Anschaffung schweineteuer

-falsch

  1. Der VW Bus ist in der Versicherung schweineteuer

-falscher

  1. Der VW Bus ist in der Ersatzteilversorgung entweder teuer
    oder problematisch.

-zumindest nicht unrichtig

VOLKSwagen die VOLKSwirtschaft am laufen

… führt das nicht ein bisschen weit weg vom Thema…?

Wenn man einen schön erhaltenen T2 haben will mit vernünftiger :Laufleistung

Der Mensch will einen Familienwagen, und keinen 30 Jahre alten Oldtimer…

Einen T4 in disem Preissegment zu bekommen ist da schon einfacher, ~ :als Benziner zu durstig.

Meine Syncros (mehrere) brauchen mit dem 2,5l Benziner um 10l-11l/100km bei normaler Fahrweise. Zu viel für einen Bus mit permanentem Allradantrieb, Standheizung, Klima und 9 enorm bequemen Sitzplätzen?

T4 sind außerdem vom Motorraum her so verbaut, daß
auf den einfachsten Arbeiten oft hohe Zeiten für
Wartungsarbeiten drauf sind,

Na ja, so dramatisch ist’s nicht. Und ein Sharan ist schlimmer.

Außerdem sind gebrauchte T4 in diesem
Preissegment entweder von der Karosse her schon total verfault
oder aber von der Ausstattung absolut spartanisch mit dem
einfacher Blechausstattung innen versehen.

Na, ein ~1996er T4 2,5 Benziner als Caravelle mit Klimahimmel gibt es problemlos in schönem Zustand ab 5k€. Ehrliche Autos.

Grüße
formica

einen T2 von 1986 (???)

Ja von 1986. VW T2 auch bekannt als VW Typ 25 Bauzeit von 1979 bis 1992. Wird fälschlicherweise auch oft als T3 bezeichnet da er die 3.Generation VW-Bus war. Der Vorgänger heißt Typ 20, Typ 21, etc. je nach Ausführung.

Versuch mal bei VW Ersatzteile für einen T3 zu bekommen. Da bekommst Du die Info, daß VW nie ein Fahrzeug namens T3 produziert hat.