Hallo!
Suche die Inhaltsstoffe des besagten Stoffes. Insbesondere, ob dort Rinderhirn o.ä. drin ist!
Danke!
Tim
Hallo!
Suche die Inhaltsstoffe des besagten Stoffes. Insbesondere, ob
dort Rinderhirn o.ä. drin ist!
Danke!
Tim
Hi Tim
Lecithine sind wachsartige Substanzen aus Fettsäureestern, sogenannte Glycero-Phosphlipide.
Sie kommen im Körpern in fast allen Geweben vor.
Die Lebensmittelindustrie benutzt Lecithin aus Sojabohnen als Emulgator, zB. in der Margarine.
Emulgatoren sind grenzflächenaktive Stoffe, die eine polare, wasserlösliche (hydrophile) und eine unpolare, fettlösliche (lipophile) Seite besitzen. In einer Mischung aus Wasser und Öl/Fett bewirken sie ein Absinken der Grenzflächenspannung (Oberflächenspannung) und stablisieren damit die Emulsion.
Gruß
Rainer
Hallo Tim !
Hab dir mal was aus dem Lexikon rausgesucht. Hoffe Du kannst damit was anfangen.
Gruß - Achim
Lecithine
Von griech.: lekithos = Dotter abgeleitete, früher gebräuchlichere Gruppenbez. für diejenigen Glycero-Phospholipide, die sich aus Fettsäuren, Glycerin, Phosphorsäure u. Cholin durch Veresterung bilden. Heute hat sich die Bez. Phosphatidylcholine (PC) weitgehend durchgesetzt.
Struktur u. Eigenschaften: Die in der Natur vorkommenden L. sind wie die eng verwandten Kephaline Derivate der 1,2-Diacyl-sn-glycerin-3-phosphorsäuren (Phosphatidsäuren; X = H; R2–CO–O– in Fischer-Projektion nach links weisend), besitzen also a-Konfiguration; beim b-L. ist der mit Cholin veresterte Phosphorsäure-Rest an die mittelständige Hydroxy-Gruppe eines Glycerids gebunden. Aus der Verschiedenheit der Fettsäure-Reste R1 u. R2 ergibt sich eine große Zahl verschiedener Lecithine. Bei Extraktionen aus biolog. Material erhält man immer Gemische (oft noch mit Kephalinen vergesellschaftet). So enthält eine L.-Fraktion aus Sojabohnen (dem gebräuchlichsten Rohstoff) z. B. Palmitinsäure, Stearinsäure, Palmitoleinsäure, Oleinsäure, Linolsäure u. Linolensäure. Normalerweise ist die gesätt. Fettsäure mit der prim., die ungesätt. mit der sek. Hydroxy-Gruppe des Glycerins verestert. Frisch gewonnene L. sind weiß, werden an der Luft jedoch bald zu bräunlichgelben, hygroskop., wachsartigen Massen. Sie sind in Ether u. oft auch in Alkohol leicht lösl. u. zersetzen sich bei ca. 200 °C. Zum Verhalten von L.-Wasser-Phasen s. Phospholipide.
Vork. u. biolog. Bedeutung: Zu Biosynth. u. Abbau s. Phospholipide. L. sind Bestandteile der Zellmembranen aller Lebewesen, bes. reichlich in Eidotter (daher der Name), Hirn u. pflanzlichen Samenzellen. In den vier Lipoprotein-Fraktionen des Serums findet man sie in unterschiedlichen Konz. an Proteine gebunden. Zur Hämolyse kommt es, wenn Phospholipasen aus Bienen- od. Schlangengift die L. der Erythrocyten durch Abspaltung der mittelständigen Fettsäuren in Lysolecithine (vgl. das Formelbild mit HO– statt R2–CO–O–) umwandeln. Durch intrazelluläre Phospholipasen können aus L. – ähnlich wie aus Phosphoinositiden – second messengers wie Arachidonsäure, Diacylglycerine u. Phosphatidsäuren generiert werden .
Verw.: Die aus Sojabohnen, in kleineren Mengen auch aus anderen Samen u. für pharmazeut. Präp. gelegentlich auch aus Eidotter od. Hirnsubstanz gewonnenen L. werden als Emulgatoren hauptsächlich in der Nahrungsmittel-Ind. in Margarine, Schokolade, Backwaren u. Überzugsmassen verwendet, ferner in kosmet. Präp., zur Lederbehandlung u. zur Avivage in der Textil-Industrie.
Hallo!
Suche die Inhaltsstoffe des besagten Stoffes. Insbesondere, ob
dort Rinderhirn o.ä. drin ist!
Danke!
Tim