ich finde so realitätsferne kitschserien wie die waltons um
einiges schädlicher als ein ordentlicher krimi.
gegen einen ordentlichen Krimi ist auch nichts einzuwenden
Und die Kitschserien nimmt doch keiner ernst.
das meine ich ganz im ernst.
denn das leben ist grausam, ungerecht und häßlich.
ja schon, solange es realistisch bleibt.
durch solchen kitsch kriegen die kinder nur komplexe,
das wäre wirklich ein Fall fürs Psycho-Brett.
Ich habe aber weniger für Kitsch plädiert, sondern mehr für positive Vorbilder.
Es muss ja nicht gleich Ghandi sein *g*
Aber früher gab es noch Winnetou oder Tarzan, heute schauen die Kids lieber Terminator.
nein… bisher dachte ich immer, sowas machen nur männer, die
auf die 72 jungfrauen scharf sind. durch weibliche
selbstmordattentäter kriegt das eine neue qualität.
jetzt machen es auch Frauen, die ( vielleicht ? ) auf
72 Jungmänner scharf sind
Spass beiseite - es kriegt eine neue Qualität !
Shalom und Salam (vielleicht mal der Gruß in einem zukünftigem
Staat?)
Das Problem ist nicht der Abschaltknopf. Das Problem ist die
immer abartigert werdende Gesellschaft. Die die Hemmschwelle
der Gewalt immer weiter absinkern läßt.
ist es nicht etwas zu einfach und zu bequem alles was einem persönlich nicht ins Weltbild passt auf „die Gesellschaft“ abzuschieben?
So dass man selbst nichts mehr tun muss (gegen „die Gesellschaft“ oder „das System“ anstinken bringt ja doch nichts…) und trotzdem befriedigt ist, weil man ja nun einen Schuldigen für die Misere hat.
Kann man sicher…aber zur Zeit ist nun mal ziemlich
offensichtlich Amerika das Land aus dem so gut wie jeder
‚Zeitgeist‘ nach Deutschland schwappt. Was dort passiert ist
ein Zeiger für unsere künftige Entwicklung …
was natürlich die Frage nahelegt WARUM die amerikanische Gesellschaft sich so deutlich schneller entwickelt als Deutschland.
(und dabei natürlich auch mehr Gelegenheiten zum Fehlermachen hat)
Ist zwar eigentlich mehr ein politisch-soziologisches Thema aber ich finde es schon etwas seltsam dass das niemanden zu interessieren scheint.
Ist doch logisch dass die sich am raschesten evolutionierende Gesellschaft in vielen Bereichen die Leitkultur abgibt. Und die anderen die weniger eigenes Profil entwickeln da einfach hintendran mittrotteln.
Schade aber nur dass .de meist nicht aus den Fehlern lernt die in den USA vor 3-5 Jahren gemacht wurden und die jetzt bei uns auf der Tagesordnung stehen.
hallo Guido,
wenn Du meine Postings Dir mal vornimmst, wirst Du feststellen, dass ich sehr wohl gegen diese Verrohung was mache, meinen Schnabel aufmache!
Die Kritik an der Gesellschaft ist nicht ein Abschieben der Verantwortung auf andere, sondern das Gegenteil. Ein Erkennen, des istzustandes und immer wieder darauf hinweisen wie der Sollzustand sein sollte.
Grüße
Raimund
was natürlich die Frage nahelegt WARUM die amerikanische
Gesellschaft sich so deutlich schneller entwickelt als
Deutschland.
Obwohl ich mir das zugegebener MAßen noch nicht allzu intensiv durch den Kopf gehen lassen habe würde ich spontan tippen, es hat (auch) was damit zu tun, daß Amerika aufgrund einer fehlenden mit Europa vergleichbaren Historie weniger den ‚Ballast‘ von Althergebrachtem und Überlieferten überwinden mußte um neue Wege zu gehen. Dadurch hat Amerika einen Vorsprung gewonnen, der sich noch immer zu deren Gunsten auswirkt.
Ist doch logisch dass die sich am raschesten evolutionierende
Gesellschaft in vielen Bereichen die Leitkultur abgibt. Und
die anderen die weniger eigenes Profil entwickeln da einfach
hintendran mittrotteln.
Schade aber nur dass .de meist nicht aus den Fehlern lernt die
in den USA vor 3-5 Jahren gemacht wurden und die jetzt bei uns
auf der Tagesordnung stehen.
Guido, daß ist wie mit den Kindern, die nie aus den Fehlern der Eltern lernen, sondern sie alle erst selbst prüfen müssen )!
Die Kritik an der Gesellschaft ist nicht ein Abschieben der
Verantwortung auf andere, sondern das Gegenteil. Ein Erkennen,
des istzustandes und immer wieder darauf hinweisen wie der
Sollzustand sein sollte.
gibt es eigentlich schon seriöse Studien die die Schädlichkeit solcher Sendungen für die Zuschauer konkret und fachlich fundiert nachweisen? Bisher habe ich da nur esoterisches Zeugs selbsternannter „Medienpädagogen“ (hübscher Fantasy-Titel) gelesen.
hallom Guido,
ich glaube, ichn habe schon mehrere Abhandlungen zu diesem Thema gelesen.
Nur frage mich bitte nicht wo und wann. Ich zähle nicht zu den Zeitgenossen, die sich so etwas notieren.
Grüße
Raimund