Hi,
ich will mir dieses Jahr ein Motorrad zulegen, und bin noch auf der Suche nach dem „richtigen“ - ich hoffe, ihr könnt mir ein paar Tipps geben - ich hab den Markt seit Jahren nicht mehr beobachtet.
Mir schwebt sowas wie eine XT vor (Nostalgie: vor 15 Jahren hatte ich meine erste - und bin wohl an dem Modell hängengeblieben) - ich mag die kräftigen Einzylinder mit der aufrechten Sitzhaltung der Enduros, mit denen man auch mal eine Schotterstraße fahren kann. Großteils werde ich kurze Touren und eine 2-3 Tagestour fahren - sie sollte also auch 500-km-Etappen ohne Quälerei erlauben.
Die XT selbst ist mit aber etwas zu lahm, ich habe sie schon mehrere 1.000 KM Probe gefahren - oben raus fehlt einfach Leistung. Vorteil allerdings: relativ günstig, das 2008-er Modell kriegt man für etwa 5.500.
Also, welches Motorrad bietet sich an? Leicht und wendig, etwas mehr Bums als die 48 PS der XT, und nicht allzu teuer - mehr als 1500 km jährlich werden es wohl nicht werden, und dafür sind mir KTM etc zu teuer.
Dein Problem ist, dass die meisten Hersteller auf das Segment der 1-Zylinder-Enduros mittlerweile verzichten.
Neben Yamaha fallen mir jetzt eigentlich nur die Off-Road-Spezialisten wie Husaberg, Husqvarna und vor allem KTM ein, die mit der 690er sicher den stärksten Einzylinder haben und vor allem mit 690ccm den größten Hubraum.
Alle anderen sind schwächer, ca. in der Leistungsklasse der XT, also knapp um die 50Ps. Auch die Pegaso von Aprilia fällt in diese Kategorie.
Da dir die KTM zu teuer ist, bleibt dir nur der Weg zu den 2-Zylindern.
Die großen 1000er Schiffe lass ih jetzt mal weg, bleiben die Honda Transalp und die Suzuki V-Storm übrig, wobei ich klar die V-Storm favorisieren würde. Soweit ich mich jetzt erinnere, hat sie so ziemlich alle Vergleichstests gewonnen.
Für Touren sicher angenehmer ist der 2-Zylinder, dafür auch deutlich schwerer, was sich aber nur im schwereren Gelände bemerkbar macht.
Wenn du also auf großteils auf der Strasse und Schotterpiste bleiben willst, dann hol dir die V-Storm, ansonsten eine gebrauchte KTM.
Dein Motorrad heißt Affen Twin (Honda Africa Twin).
Fahr eine und Du wirst sie nicht mehr hergeben. Das ist der perfekte Kompromiss zwischen Eintopf und 1000er bei guter Tourentauglichkeit aber auch Spaß im Gelände, gepart mit einem robusten zuverlässigen Motor und solider Technik. Die wird zwar nicht mehr gebaut weil es ja inzwischen den Nachfolger Varadero gibt, aber die Varadero ist ne ganze Ecke größer.
Was auch ein gutes Moped ist, ist die BMW R850GS, aber die ist nur sehr dünn am Markt gesät.
Dein Motorrad heißt Affen Twin (Honda Africa Twin).
sei mir nicht böse, aber 60 ps für ne 750er bei 230 kg fahrfertig qualifiziert nicht wirklich als kompromiss. mein bruder hat noch immer eine, die ich vor einiger zeit im vergleich zu meiner damaligen 650er tengaii fuhr. ich gab sie ihm schnell wieder zurück. zu weich, zu lahm, zu schwer, säuft.
zuverlässig, ja. aber das ist bei der leistung auch kein echtes wunder …
Die AT ist berühmt für Zuverlässigekeit, ok. Aber wer von nem Einzylinder kommt und was vergleichbares sucht, der wird sich mit der Gashandreherei vielleicht nicht anfreunden.
Ich war schwer enttäuscht von der AT meiner Freundin. Gegen meine olle schwere R 100 GS war sie lahm.
Ich wüsste jetzt auf Anhieb keine Alternative zur XT die besser sei, die sind sich doch sehr ähnlich.
Vielleicht hilft ja der Wechsel der Fahrstrecken. ;o)
Hi,
ja, das ist gewöhnungsbedürftig - aber vielleicht gewöhnt man sich ja dran. Ich weiss noch, wie enttäuscht ich von der Bandit 600 war, weil unten nix ging. Der Verkäufer hat mich nur gefragt, wann ich geschaltet habe - über die 6000 U hat er nur gelacht - dreh sie! waren seine Worte.
Grüße Alex
Aber wer von nem
Einzylinder kommt und was vergleichbares sucht, der wird sich
mit der Gashandreherei vielleicht nicht anfreunden.
Dein Problem ist, dass die meisten Hersteller auf das Segment
der 1-Zylinder-Enduros mittlerweile verzichten
Ja, sind auch laufruhiger und bringen mehr Leistung.
Neben Yamaha fallen mir jetzt eigentlich nur die
Off-Road-Spezialisten wie Husaberg, Husqvarna und vor allem
KTM ein, die mit der 690er sicher den stärksten Einzylinder
haben und vor allem mit 690ccm den größten Hubraum.
KTM wäre nicht schlecht, aber zu teuer - und wenn man ehrlich ist, auch eher fürs Gelände als für die Straße gemacht, und meine Offroadambitionen sind wohl vorbei (wobei, wenn ich an die Zeiten in der Sandgrube denke … aber egal) Macht auf der Straße aber bestimmt auch Spass!
Da dir die KTM zu teuer ist, bleibt dir nur der Weg zu den
2-Zylindern.
Die großen 1000er Schiffe lass ih jetzt mal weg, bleiben die
Honda Transalp und die Suzuki V-Storm übrig, wobei ich klar
die V-Storm favorisieren würde. Soweit ich mich jetzt
erinnere, hat sie so ziemlich alle Vergleichstests gewonnen.
frau tiger °gg° hat ne 640er adventure gegen die neue transalp getauscht, ab und an darf ich auch mal. ist mir persönlich etwas zu zivil, aber ich bin auch von meinem 990er verwöhnt.
Wie kann Frau Tiger ne 640er abgeben gg ne Transe??? Da hast die Tigerin aber nicht gut erzogen )
Transalp iss O.K. ja, aber ne KTM iss eben ne KTM und gerade ne 640er ein zwar rüttelnder, aber guter Kompromis zw. Straße und Offroad.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
AT und so
Geb Euch da Recht.
Ich bin selbst fast 3 Jahre AT gefahren. War ein tolles Motorrad, ich habe meine Kleine wirklich geliebt!!
Doch sie hatte einfach zu wenig Power bei dem Gewicht, tja und was danach kam… öhm… hab ich auch haben müssen und nach 3 Jahren gegen KTM getauscht
Auch mir fällt keine Alternative zur guten alten XT ein, ausser den bereits genannten, wobei ich da klar zu KTM tendiere!!
Habe vor ein paar Jahren eine TT 600 59x, Bj. 1987 gekauft, weil sie immer mein großer Traum war. Offen (mit Eintragung) ist sie auch nciht schlecht, sie zieht schon besser als eine XT, da sie ein Stück leichter ist.
Generell sind diese alten Kisten den heutigen Maschinen himmelweit unterlegen.
Wenn es nur mal um Schotter geht, ist das auch mit einer 1200er Bandit drin. Kostet 3-4 TEur.
Eine ordentliche KTM 640 kostet dasselbe und geht wenigstens etwas besser als eine Yamaha.
Die BMW F650 mit dem Rotax-Motor finde ich auch nicht schlecht, die Offenbarung an Leistung ist sie jedoch ebenfalls nicht.
Mein Fazit: entweder mit mangelndem Dampf leben und für die paar Km eine wirklich günstige Yamaha suchen oder gleich ein richtiges Motorrad á la Bandit oder KTM kaufen.
Wenn es nur mal um Schotter geht, ist das auch mit einer
1200er Bandit drin. Kostet 3-4 TEur.
Schotter ist mit jeder Mühle drinn, ich war mit der Gixxe sogar am Spitzegel. Es war aber nicht besonders angenehm. Und eine 1200er für Schotter zu empfehlen, halte ich für einen Witz. Weniger Drehmoment und weniger Gewicht ist da sicher einfacher zu beherrschen.
Wie kann Frau Tiger ne 640er abgeben gg ne Transe??? Da hast
die Tigerin aber nicht gut erzogen )
Transalp iss O.K. ja, aber ne KTM iss eben ne KTM und gerade
ne 640er ein zwar rüttelnder, aber guter Kompromis zw. Straße
und Offroad.
nun, mein herz hängt auch an den orangen, aber ich gebe zu, dass ein kompromiss nur dann sinn macht wenn man beide seiten (strasse und offroad) ausnutzt. für reines strassenfahren ist ne 640er nicht das gelbe vom ei, die transalp hat da eindeutig die nase vorn. die transalp wummert nicht, sie spotzt nicht, sie schießt nicht, sie dröhnt und vibriert nicht, sie wackelt vor schnelleren kurven beim anbremsen nicht mitm hintern … alles sachen die ich an sich mochte, die aber doch eher … hm … gewöhnungsbedürftig sind.
die adventure kam jedenfalls in gute hände, der spinner der sie kaufte hat ihr momentan sogar winterreifen aufgezogen. sie steht neben ner 950er in orange :o)
Wie kann Frau Tiger ne 640er abgeben gg ne Transe??? Da hast
die Tigerin aber nicht gut erzogen )
Frau Tiger lässt sich nicht erziehen und zwei Motorräder sind vielleicht in bisschen übertrieben für eine Person, die eh zuwenig Zeit für Ausfahrten hat.
ja, aber ne KTM iss eben ne KTM und gerade
ne 640er ein zwar rüttelnder, aber guter Kompromis zw. Straße
und Offroad.
Also mal ehrlich: Wer länger als 2 Std. auf ner KTM nur Straße gefahren ist und noch behauptet das macht Spaß, ist masochistisch veranlagt oder hat nen riesengroßej Knall :o)
Sagt mir nix über meine Transalp. Die schafft sogar Babyschotterwege mit mir, transportiert brav die Kinder mit hintendrauf, mein zarter Hintern ist weich gebettet und sie verzeiht auch Anfängerfehler.
Mit der 640 hab ich oft genug den Asphalt geküsst.
V-Storm bin ich auch gefahren - hm, muss man probieren. Ich fand sie ein bisschen „steif“ und „unwendig“, wenn ich das mal so unprofessionell ausdrücken darf.
Also mal ehrlich: Wer länger als 2 Std. auf ner KTM nur Straße
gefahren ist und noch behauptet das macht Spaß, ist
masochistisch veranlagt oder hat nen riesengroßej Knall :o)
MOMENT
du darfst dir aussuchen ob ich masochistisch veranlagt bin oder nen riesengroßen knall habe oder beides. aber mir hat die adventure spaß gemacht. nicht soviel wie die große, zugegeben. aber doch.
Sagt mir nix über meine Transalp. Die schafft sogar
Babyschotterwege mit mir, transportiert brav die Kinder mit
hintendrauf, mein zarter Hintern ist weich gebettet und sie
verzeiht auch Anfängerfehler.
sag ich doch auch. aber die 640er war schon … geiler
du darfst dir aussuchen ob ich masochistisch veranlagt bin
oder nen riesengroßen knall habe oder beides.
*hüstelchen* Ohne meinen Anwalt sag ich dazu gar nichts.
aber mir hat die adventure spaß gemacht. nicht soviel wie die große, :zugegeben. aber doch.
Ja, mal eben schnell irgendwohin huschen und offroad. Aber nicht mehr als zwei Stunden am Stück auf der Straße.
Und der UP sagt ja, dass seine Offroadambitionen vorbei sind und er ohne Quälerei auch mal 500km am Stück fahren möchte.
Zwischen der Großen und der Adventure liegen Welten und sind - meine bescheidene Anfängermeinung - fahrmäßig nicht zu vergleichen.
sag ich doch auch. aber die 640er war schon … geiler
Ich würde sie keinem empfehlen der nur ab und an mal eine Schotterstraße fahren will. Geil hin oder her.
Wenn es nur mal um Schotter geht, ist das auch mit einer
1200er Bandit drin. Kostet 3-4 TEur.
Schotter ist mit jeder Mühle drinn, ich war mit der Gixxe
sogar am Spitzegel. Es war aber nicht besonders angenehm. Und
eine 1200er für Schotter zu empfehlen, halte ich für einen
Witz. Weniger Drehmoment und weniger Gewicht ist da sicher
einfacher zu beherrschen.
Du hast absolut Recht.
Die Frage ist, wie oft der Kollege wirklich von der Straße runter geht.
Die meisten Enduros laufen 99% auf der Straße, so auch meine in Würde gealterte Wettbewerbs-Enduro.
Daher würde ich mir irgendwas allround-mäßiges, günstiges suchen, wenn ich ohnehin so wenig fahre wie angegeben.
Deshalb habe ich spontan die Bandit genannt.
Von mir aus kann man auch eine Transalp o.ä. kaufen. Eigentlich, auch wenn es blasphemisch klingen mag, ist das bei wenigen Tausend Km im Jahr reichlich wurscht.
Ich würde übrigens gerne eine brauchbare TT 600 59x gegen eine Straßenmaschine von 800 - 1200 cc tauschen…