Energie-Sparlampen

Hi @ll

Hat jemand von Euch gesicherte Erkenntnisse im Bezug auf Energie-Sparlampen. Meine Frage :
Lohnt sich die Umstellung in einem Mehrfamilienhaus für die Treppenhausbeleuchtung ? Meiner Meinung nach nicht, aber ich lasse mich gerne belehren.
3 Schaltkreise mit jeweils 4 Etagen. Pro Etage 4 Leuchten über 3 Min. Zeitschalter gesteuert. Meiner Meinung nach dauert es erst mal mindestens 30 sec. bis die volle Leuchtkraft zu Verfügung steht und die dauernden Schaltvorgänge verkürzen die Lebensdauer der E-Sparlampen doch sicher auch. Von dem um den Faktor 8 höheren Preis will ich garnicht reden. Die Arbeitskosten der Leuchtmittelerneuerung will ich mal aus dem + oder - raushalten.
Bitte nicht --ich habe gehört— oder so was. Ich hätte da schon gerne was Genaues um gegenhalten zu können.

Grüße aus dem Rheinland

Moin,

Hat jemand von Euch gesicherte Erkenntnisse im Bezug auf
Energie-Sparlampen. Meine Frage :
Lohnt sich die Umstellung in einem Mehrfamilienhaus für die
Treppenhausbeleuchtung ?

Mit diesen z.B. geht es.
Zitat:
Für den speziellen Anwendungsfall Treppenhausbeleuchtung
steht ein neuer Lampentyp DULUX EL FACILITY in 10 und 14 W zur Verfügung,
der besonders schaltfest und daher hier praxisgerecht einsetzbar ist.
http://www.voltimum.de/news/832/infopro/Eignen-sich-…
http://www.berliner-mieterverein.de/magazin/online/m…

Meiner Meinung nach nicht, aber ich
lasse mich gerne belehren…

Die Frage gibt/gab es öfter.
Lies dort bitte weiter.
/t/treppenhausbeleuchtung-mit-energiesparlampen/2736977

http://www.berliner-mieterverein.de/magazin/online/m…
http://verkehr.freepage.de/thomaswendt/sparlampe/

Grüße aus dem Rheinland

Vielleicht schreibt Jacob v.T. auch noch was dazu. :wink:

mfg
W.

Moin Büscherwurm,

ich habe auch seit Jahren Kompaktleuchstofflampen (Energiesparlampen) im Treppenhaus eingesetzt. Es lohnt sich für uns immer, da die Stromkosten um ein vielfaches teurer sind auf Dauer, als eine Anschaffung der Leuchtmittel (Dreifamilienhaus,mehrere Kinder)!

Die heutigen (guten und vielleicht auch etwas teuren) Kompaktleuchstofflampen der Osram EL- Serie sind besonders schaltfest. Das gab Dir der Wolfgang als Vorredner ja schon als Hinweis mit auf den Weg. Fakt ist das die Serie EL von Osram seit mehreren Jahren als besonders schaltfest angesehen wird (kann ich bestätigen, da ich früher andere eingebaut hatte, die schneller im Eimer waren). Ich habe sowohl die ganz neue EL Facility, als auch die Vorgängerin dieser im Gebrauch. Beide davon starten sehr schnell und bringen das Licht relativ schnell und hell zum Gebrauch. Diese Serie ist nicht vergleichbar mit Billigprodukten von Baumärkten,die ewig brauchen, um hell zu werden. Ausserdem finde ich die Lichtfarbe 827 (warmweiss/warmton) wesentlich angenehmer als dieses aggressive, blendende Licht der Baumarktleuchtmittel. Es handelt sich bei der von Wolfgang und mir genannten Produkte um professionelle Leuchtmittel.

Früher gab es oft die Meinung, man sollte diese Energiesparer besser nicht allzuoft täglich anschalten- notfalls eher durchbrennen lassen, um sie zu schonen. Das ist bei professionellen heute nicht mehr richtig. Es kommt halt auf die Steuerungs- und Zündeigenschaften an. Und das ist wieder mal eine Frage des Preises.

Ob man sie einsetzt oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen.Ich kann es nur empfehlen und Dir sagen, ich setz sie auf jeden Fall weiterhin ein, da es für uns wirtschaftlicher ist auf lange Sicht.Die jetzt eingebauten Leuchtmittel der EL Serie leuchten bereits seit Jahren vergnügt vor sich hin ohne jemals ausgefallen zu sein (mindestens 5 Jahre)!Allerdings glaube ich nicht, das Du sie im Baumarkt kaufen kannst. Ich besorge sie immer beim Elektriker um die Ecke.

Mit energiesparendem Gruß

Martin

Hallo,

wirtschaftlicher ist auf lange Sicht.Die jetzt eingebauten
Leuchtmittel der EL Serie leuchten bereits seit Jahren
vergnügt vor sich hin ohne jemals ausgefallen zu sein
(mindestens 5 Jahre)!

das ist auch meine Erfahrung, daß sie normalerweise wirklich länger halten als Glühbirnen im selben Einsatz, also auch noch den Hausmeister entlasten. Ausnahmen gibt es aber leider auch immer wieder.

Cu Rene

Hallo zusammen,
ist ja alles gut und schön was ihr da geschrieben habt.
Aber eben den einen kleinen und entscheidenden Faktor nicht kennt, nur der Verfassser der Anfrage hat das ja schon gesagt: Energiesparlampen brauchen bis zu 2 Minuten, um die volle Helligkeit zu erreichen, und das ist eben in einem Treppenhauslicht indiskutabel.

Was Voltimum.de hier schreibt kann in einem Mietshaus gar nicht umgesetzt werden, das ist was für ein Einfamilienhaus.

Fazit:
Energiesparlampen für die Treppenhausbeleuchtung sind in einem Mietshaus nicht sinnvoll.

Grüße
acuario

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,
abgesehen vom unnötigen Vollzitat:
Du hättest Dich vor Deiner Kritik erstmal schlau machen sollen. Hier:
http://www.osram.de/osram_de/Professionals/Allgemein…
steht unter anderem:

Ideal geeignet für Beleuchtungsanlagen mit Bewegungsmeldern oder mit Abschaltautomatik, z. B. im Treppenhaus

Unbegrenzt oft schaltbar über die gesamte Lebensdauer

Quickstart-Schaltung für schnellen Lichtstromanlauf nach dem Einschalten

Also sollte das Ding geeignet sein, findest Du nicht?

Gruß
loderunner

Hallo loderunner,
ich akzeptiere deine Kompetenz. Ohne wenn und aber, denn die ist bewiesen.

Allerdings sind deine oben beschriebenen Lampen so teuer, das von sparen hier nicht mehr geredet werden kann. Von Energie sparen schon noch, aber alles muß doch auch ökonomisch sein und nicht nur öklologisch. Hoffentlich sind wir uns jetzt einmal einig.

Gruß
acuario

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

Allerdings sind deine oben beschriebenen Lampen so teuer, das
von sparen hier nicht mehr geredet werden kann. Von Energie
sparen schon noch, aber alles muß doch auch ökonomisch sein
und nicht nur öklologisch. Hoffentlich sind wir uns jetzt
einmal einig.

Ehrlich gesagt, habe ich das nicht nachgerechnet. Das war mir zu mühsam. Google hat mir allerdings auf die Schnelle einen Shop gezeigt, in dem die Dulux 10,65€ und die vergleichbare Osram 40W Glühlampe 0,80€ kostet. Den Rest darf jemand anders machen.

Gruß
loderunner

P.S.: Danke für Dein Lob, aber ich habe auch schon heftig Mist erzählt.

Mathematik
Das hängt davon ab, wie lange die Lampen täglich brennen.

Ein (konstruiertes) Beispiel:

Gegeben seinen 3 Lampen a 60 W, die durch 3 Energiesparlampen a 15 W ersetzt werden sollen.

Unterstellen wir eine mittlere tägliche Brenndauer von 3 Stunden (beispielsweise in einem Wohnzimmer), dann kommen wir auf:
3 * 60 W = 180 W — * 3 h/d * 365 d/a = ~ 197 kWh
bzw.
3 * 15 W = 45 W — * 0,3 h/d * 365 d/a = ~ 49 kWh
damit Ersparnis im Jahr rund 148 kWh oder 29 Euro

Unterstellen wir eine mittlere tägliche Brenndauer von 20 Minuten (beispielsweise in einem Treppenhaus), dann kommen wir auf:
3 * 60 W = 180 W — * 3 h/d * 365 d/a = ~ 20 kWh
bzw.
3 * 15 W = 45 W — * 0,3 h/d * 365 d/a = ~ 5 kWh
damit Ersparnis im Jahr rund 15 kWh oder 3 Euro

Gehen wir einfach mal von 10 Euro pro Lampe aus, so erreichen wir Rentabilität im Beispiel eins (Wohnzimmer) nach einem Jahr, im Beispiel zwei (Treppenhaus) nach 10 Jahren.

Lohnen tut’s sich irgendwann immer - aber ich sag mal: angesichts von 10 Jahren, bis man wirklich was spart, wird man in jedem Haushalt andere Optimierungsmöglichkeiten finden, bei denen es sich schneller lohnt.
Geht man weiterhin davon aus, das in einigen Jahren die LED-Technik soweit ausgereift sein wird, das man damit noch sparsamere Lampen mit einer vernünftigen Lichtausbeute zu akzeptablen Preisen bekommen wird, so wage ich die Prognose aufzustellen, das die Energiesparlampen im Treppenhaus den Zeitpunkt der Rentabilität nicht erreichen werden.

Ich würd’s nicht machen. Zumindest nicht, wenn ich nicht irgendwo einen Satz entsprechender Lampen günstiger als Restposten oder so „abstauben“ kann . . .
Wohlgemerkt: das ist ein konstruiertes Beispiel. Im Zweifelsfalle mit eigenen Zahlen und Schätzungen nachrechnen.

lg, mabuse

Lohnt sich die Umstellung in einem Mehrfamilienhaus für die
Treppenhausbeleuchtung ? Meiner Meinung nach nicht, aber ich
lasse mich gerne belehren.

Die Frage ist eher: Wird eine ausreichende Lichtstärke früh genug erreicht? Mein Tip:
ESL mit eingebauter 40W Halogenlampe. Die brennen sofort mit 40W, nach Aufwärmung der Leuchtstofflampe wird die Halogenlampe abgeschaltet.
Aber bei 3min Brenndauer wohl auch nicht so der Brüller.

Zum An- und Abschalten kommen ja noch die Impulse bei der Ausschalt-Vorwarnung. Aber die Facility Lampen machen das mit, sind ja dafür gebaut. Nimm ruhig die stärksten, die Du bekommen kannst.

Moin,

Gehen wir einfach mal von 10 Euro pro Lampe aus, so erreichen
wir Rentabilität im Beispiel eins (Wohnzimmer) nach einem
Jahr, im Beispiel zwei (Treppenhaus) nach 10 Jahren.

Schön vorgerechnet, aber nicht praxisgerecht. Mit 20 Minuten Gesamtbetriebsdauer täglich kommst Du in dem beschriebenen Treppenhaus nicht weit. Ein weiterer Fehler ist, die Kosten für das Auswechseln der Leuchtmittel ausser acht zu lassen.

Lohnen tut’s sich irgendwann immer - aber ich sag mal:
angesichts von 10 Jahren, bis man wirklich was spart, wird man
in jedem Haushalt andere Optimierungsmöglichkeiten finden, bei
denen es sich schneller lohnt.

Als da wären?

Geht man weiterhin davon aus, das in einigen Jahren die
LED-Technik soweit ausgereift sein wird, das man damit noch
sparsamere Lampen mit einer vernünftigen Lichtausbeute zu
akzeptablen Preisen bekommen wird, so wage ich die Prognose
aufzustellen, das die Energiesparlampen im Treppenhaus den
Zeitpunkt der Rentabilität nicht erreichen werden.

Ein definitives Nein. LED werden aufgrund ihres konstruktiv bedingten Abstrahlverhaltens niemals eine Kompaktleuchtstofflampe ersetzen können, zumindest nach heutigem Stand der Technik selbst bei optimistischer Prognose in den nächsten Jahren nicht.
Es wird vielleicht irgendwann LED geben, die den Wirkungsgrad von Kompaktleuchtstofflampen haben werden, diese sind aber auch in absehbarer Zukunft viel zu teuer. Die Differenz wird deutlich grösser sein als heute von der AGL zur ESL.

Ich würd’s nicht machen. Zumindest nicht, wenn ich nicht
irgendwo einen Satz entsprechender Lampen günstiger als
Restposten oder so „abstauben“ kann . . .

In allen modernen Treppenhäusern werden heute bereits Leuchten für Kompaktleuchtstofflampen eingesetzt, wobei Kompaktleuchtstofflampen für diesen Bereich (meist mit Sockel G24q3) deutlich günstiger sind als mit Sockel E27. Weil eben das EVG in der Leuchte sitzt.

Wohlgemerkt: das ist ein konstruiertes Beispiel. Im
Zweifelsfalle mit eigenen Zahlen und Schätzungen nachrechnen.

Genau. Und es wird sich rechnen. Erst recht bei den steigenden Energiepreisen.

Gruss Jakob

Moin,

Vielleicht schreibt Jacob v.T. auch noch was dazu. :wink:

Das tut er :wink:

ist ja alles gut und schön was ihr da geschrieben habt.
Aber eben den einen kleinen und entscheidenden Faktor nicht
kennt, nur der Verfassser der Anfrage hat das ja schon gesagt:
Energiesparlampen brauchen bis zu 2 Minuten, um die volle
Helligkeit zu erreichen, und das ist eben in einem
Treppenhauslicht indiskutabel.

Das ist nicht richtig. Die Facility erreicht 90% des max. Lichtstroms innerhalb 100 Sekunden. Ja ja, nun heisst es: Was? 100 Sekunden?
Bedenke dabei, das selbst bei der 10W Facility diese 90% schon deutlich mehr sind, als eine 40W AGL überhaupt erreicht.
Also für ein Treppenhaus absolut ausreichend. Diese 2 Minuten stammen aus grauer Vorzeit, halten sich aber als Gerücht scheinbar genauso wie das Märchen, das Leuchtstofflampen beim Einschalten zig Gigawatt verbrauchen sollen :wink:

Fazit:
Energiesparlampen für die Treppenhausbeleuchtung sind in einem
Mietshaus nicht sinnvoll.

Oh doch, sogar in höchstem Masse.

Gruss Jakob

Moin,

Hat jemand von Euch gesicherte Erkenntnisse im Bezug auf
Energie-Sparlampen.

Reichen zehn Jahre Berufserfahrung im Bereich Licht als Qualifikation?

Lohnt sich die Umstellung in einem Mehrfamilienhaus für die
Treppenhausbeleuchtung ? Meiner Meinung nach nicht, aber ich
lasse mich gerne belehren.

Na, dann fangen wir mal an :wink:

3 Schaltkreise mit jeweils 4 Etagen. Pro Etage 4 Leuchten über
3 Min. Zeitschalter gesteuert. Meiner Meinung nach dauert es
erst mal mindestens 30 sec. bis die volle Leuchtkraft zu
Verfügung steht und die dauernden Schaltvorgänge verkürzen die
Lebensdauer der E-Sparlampen doch sicher auch. Von dem um den
Faktor 8 höheren Preis will ich garnicht reden. Die
Arbeitskosten der Leuchtmittelerneuerung will ich mal aus dem

  • oder - raushalten.

Wie schon erwähnt, sind die Osram Dulux-EL Facility genau für diesen Zweck entwickelt worden. Wie schon weiter unten geschrieben erreicht selbst die 10W Type innerhalb von 90 Sek. einen höheren Lichtstrom als die 40W Allgebrauchslampe (AGL). Aber wir können uns gern mit Stoppuhr und Luxmeter bewaffnet in Dein Treppenhaus begeben :wink:
Die Kosten für das Auswechseln darf man nicht aussen vor lassen und dem von Dir genannten 8-fach höherem Anschaffungspreis steht immerhin eine 15-fach höhere Lebensdauer entgegen.
Letztlich fallen die Energiesparlampen durch hohe Schalthäufigkeit nicht unbedingt schneller aus, es ist vielmehr ein Lichtstromrückgang zu beklagen. Aber selbst der ist kaum nennenswert, da selbst ein zurückgegangener Lichtstromrückgang bei einer ESL immer noch höher ist als der max. Lichtstrom einer herkömmlichen Glühlampe.
Einen recht einfachen Rechner gibts hier: http://www.osram.de/osram_de/Tools_%26_Services/Bera…
Wobei hier der Zeitfaktor nicht passt, bei Dir geht es ja um kürzere Brenndauern. Am besten gehst Du in den Fachhandel und lässt Dir die Facility mal vorführen. Du wirst staunen wie schnell die anläuft und die Daten zum ausrechnen weisst Du ja selbst am besten.

Bitte nicht --ich habe gehört— oder so was. Ich hätte da
schon gerne was Genaues um gegenhalten zu können.

Es rechnet sich, glaub mir. Gerade das Thema Energiesparen höre ich inzwischen täglich und die Kunden rufen mich sackweise an und waren mit meinen Lösungsvorschlägen bisher immer zufrieden.
Was da im Moment so an Unwissenheit kursiert ist entsetzlich. Die Gerüchte, das ESL lange Anlaufzeiten haben und die Lichtfarbe „zu grell“ ist stimmen ebensowenig wie die Annahme das LED zur Allgemeinbeleuchtung taugen.
Letztlich wird da seitens der Billigheimer auch viel Bauernfängerei betrieben. Die Fakten sehen aber anders aus.

Gruss Jakob

Hallo!

Schön vorgerechnet, aber nicht praxisgerecht. Mit 20 Minuten
Gesamtbetriebsdauer täglich kommst Du in dem beschriebenen
Treppenhaus nicht weit. Ein weiterer Fehler ist, die Kosten
für das Auswechseln der Leuchtmittel ausser acht zu lassen.

Hmmm.
Also das hängt doch stark vom Treppenhaus und der Menge und Art der Leute ab, die dadrin haust. Sofern das Treppenhaus auch Fenster hat, wird das Licht wirklich nur benutzt, wenn’s dunkel ist. Im Sommer sehr wenig, im Winter dafür mehr. Und es leuchtet ja auch immer nur zwei Minuten, dann wären die 20 Minuten 10 Schaltvorgänge. In einem Drei-Parteienhaus könnte das hinkommen.
Ist schwer abzuschätzen, geb ich zu. Man müsste mal einen Zähler an die Erregerleitung vom Tako anklemmen.

Was meist du mit „Kosten für das Auswechslen der Leuchtmittel“?
Arbeitszeit? Dann geb ich dir recht, aber wenn ich die ursprüngliche Frage richtig verstanden habe, wohnt der Inhaber mit in diesem Haus. Dann würde ich die Arbeitsszeit nicht rechnen.

Gerade in diesem Falle wird das aber auch schwer überschätzt. Mit obigen 20 Minuten kommen wir im Jahr auf um die 120 Betriebsstunden. Da selbst eine stinkormalen Gühbirne mit 1000 Stunden Haltbarkeit engegeben wird, hält die Birne statistisch gesehen acht Jahre . . . das relativiert dann auch die längere Lebensdauer der Kompakt-LSR.
Im letzen Haus hab ich so nebenbei quasi den Hausmeister gespielt. Von sieben Lampen mit stinknormalen Gühbirnen hab ich in sieben Jahren ganze drei ausgewechselt. Passt also grob gepeilt.

Lohnen tut’s sich irgendwann immer - aber ich sag mal:
angesichts von 10 Jahren, bis man wirklich was spart, wird man
in jedem Haushalt andere Optimierungsmöglichkeiten finden, bei
denen es sich schneller lohnt.

Als da wären?

Hach Gott.

  • Effizientere Kühl-, Wasch-, Spülmaschinen.
  • Kaffeemaschine, die direkt in eine Thermokanne einfüllt und sich selber abschaltet.
  • Leselampe statt voller Beleuchtung.
  • Programmierbare Raumthermostaten.
  • Ich hab mir einen energiesparenden Rechner als „Webserver“ (FTP-Server, eBay-Sniper, Torrent- und CD+±Client, Downloadmanager etc.) zusammengebastelt. Mit handselektierten Komponenten aus der Altmetallkiste und einem Via C3 Ezra und ner Notebookplatte von eBay zieht der 24 W im Dauerbetrieb. Spart gegenüber dem Arbeitsrechner gut 100 € im Jahr. Mit Teilekosten von unter 70 Euro (ohne Arbeitszeit und wie gesagt: Teilen aus der Altmetall-Kiste) hat der sich schon bezahlt gemacht.
  • Als nächste Stufe ist geplant, Router und Modem auch über das Rechnernetzteil zu versorgen, um die Verlustleitung dieser unsäglichen Steckernetzteile zu minimieren. Mal schaun, was dabei rauskommt.
  • Musik kommt bei mir mittlerweile von einem kleinen Media-Player mit Notebook-Platte. Mal abgesehen vom Bequemlichkeits-Faktor braucht das Dingelchen im Betrieb weniger Strom als der DVD-Player im Standby!
  • Komplette Audio/Video-Anlage hängt an einer Master/Slave-Steckerleiste. Verstärker aus trennt Fernseher, CD- und DVD-Player, Mediaplayer nebst Mini-Monitor und drei aktive Subwoofer vollständig vom Stromnetz. Spart immerhin ~21 W StandBy-Stromverbrauch.
  • Die ganzen Ladegeräte für Handy, PDA, Kamera, mp3-Player hängen an einer geschalteten Leiste. Die Mistdinger ziehen richtig Strom, selbst wenn nix angschlossen ist!

Und so weiter. Einmal mit offenen Augen (und möglichst einem Energie-Verbrauchs-Messgerät) durch die Wohnung laufen und man findet einige Stellen, wo man nachrechnen sollte und evtl. sparen kann. Wichtig sind besonders alle Geräte, die ständig eingestöpselt sind.

Aber wem sag ich das?

Ein definitives Nein. LED werden aufgrund ihres konstruktiv
bedingten Abstrahlverhaltens niemals eine
Kompaktleuchtstofflampe ersetzen können, zumindest nach
heutigem Stand der Technik selbst bei optimistischer Prognose
in den nächsten Jahren nicht.
Es wird vielleicht irgendwann LED geben, die den Wirkungsgrad
von Kompaktleuchtstofflampen haben werden, diese sind aber
auch in absehbarer Zukunft viel zu teuer. Die Differenz wird
deutlich grösser sein als heute von der AGL zur ESL.

Vorsicht . . .
Ich hab vor ein paar Wochen eine dieser neuen High-Power-LEDs bei einem Freak im Einsatz gesehen. Abgesehen von der unmöglichen Lichtfarbe ist das Ding mit drei ganzen Watt durchaus in der Lage, einen herkömmlichen 20 W-Halogenstrahler zu ersetzen. Wenn man die Abwärme unter Kontrolle bekommt, da sind die Dinger noch etwas unpraktisch.
Ich seh das mittlerweile durchaus als potentielle Alternative. Vieleicht noch nicht für’s Wohnzimmer, aber gerade im Bereich dieses Themas hier (Treppenhaus), denn die Teile bringen sofort die volle Beleuchtungsstärke, sind absolut unempfindlich auch gegen Hunderte von Ein- und Ausschaltvorgängen täglich und die Lebensdauer bei Einsatz als Treppenlicht kann man grob geschätzt mit unendlich angeben.

Und mit Preisprognosen . . . ich denke, wenn’s richtig funktioniert wird das ein gigantisches Geschäft. Bedeutet viele Hersteller = viel Wettbewerb = fallende Preise.

Warte mal noch fünf Jahre ab.

Ich hab letztens noch irgendwo gelesenen, das die Umrüstung der Beleuchtung eines PKWs (ohne Hauptscheinwerfer, wegen der noch nicht ausreichenden Leuchtdichte, nur Blinker, Rück- und Bremslicht, Instrumentenbeleuchtung etc.) etwa 0,1 l Benzin auf 100 km sparen würde. Klingt nach nicht viel, läppert sich aber über die Lebensdauer eines PKW zusammen - auch weil die so gut wie ewig halten.
Könnte sich lohnen, da was zu basteln, wenn’s denn erlaubt wäre . . .

In allen modernen Treppenhäusern werden heute bereits Leuchten
für Kompaktleuchtstofflampen eingesetzt, wobei
Kompaktleuchtstofflampen für diesen Bereich (meist mit Sockel
G24q3) deutlich günstiger sind als mit Sockel E27. Weil eben
das EVG in der Leuchte sitzt.

Ja, wenn ich ein Büro-Gebäude neu bauen würde, dann würde ich das auch gleich vorsehen. Wahrscheinlich sogar gleich richtige LSRs. Da macht’s schon alleine die Menge (Kosten für Wechsel!).
Aber beim Umrüsten eines Wohnhauses? Bedenke, das Kompakt-LSRs meist länger sind als Gühbirnen. Ja nach Lampe passen die Dinger gar nicht bzw. nur mit sehr geringer Leistung. Und dann wird der Wechsel wirklich witzlos, wenn man auch noch neue Leuchten kaufen und anbringen müsste.

Genau. Und es wird sich rechnen. Erst recht bei den steigenden
Energiepreisen.

Im Prinizp hast du recht, aber wie schon gesagt, man sollte irgendwie versuchen, auszurechnen, wie schnell es sich lohnt.
Und dann überlegen, ob eine Investition in einem anderen Bereich sich nicht schneller rechnet. Schließlich ist bei Privatleuten das Budget doch meist eher begrenzt.

lg, mabuse

2 „Gefällt mir“

Moin,

Hmmm.
Also das hängt doch stark vom Treppenhaus und der Menge und
Art der Leute ab, die dadrin haust. Sofern das Treppenhaus
auch Fenster hat, wird das Licht wirklich nur benutzt, wenn’s
dunkel ist. Im Sommer sehr wenig, im Winter dafür mehr. Und es
leuchtet ja auch immer nur zwei Minuten, dann wären die 20
Minuten 10 Schaltvorgänge. In einem Drei-Parteienhaus könnte
das hinkommen.
Ist schwer abzuschätzen, geb ich zu. Man müsste mal einen
Zähler an die Erregerleitung vom Tako anklemmen.

I der Frage war von 4 Etagen und 3 Minuten die Rede.

Was meist du mit „Kosten für das Auswechslen der
Leuchtmittel“?
Arbeitszeit? Dann geb ich dir recht, aber wenn ich die
ursprüngliche Frage richtig verstanden habe, wohnt der Inhaber
mit in diesem Haus. Dann würde ich die Arbeitsszeit nicht
rechnen.

Naja, wem es Spass macht auf die Leiter zu klettern und sich mit Lampen zu bevorraten :wink:

Gerade in diesem Falle wird das aber auch schwer überschätzt.
Mit obigen 20 Minuten kommen wir im Jahr auf um die 120
Betriebsstunden. Da selbst eine stinkormalen Gühbirne mit 1000
Stunden Haltbarkeit engegeben wird, hält die Birne statistisch
gesehen acht Jahre . . . das relativiert dann auch die längere
Lebensdauer der Kompakt-LSR.
Im letzen Haus hab ich so nebenbei quasi den Hausmeister
gespielt. Von sieben Lampen mit stinknormalen Gühbirnen hab
ich in sieben Jahren ganze drei ausgewechselt. Passt also grob
gepeilt.

Die Lebensdauer einer Allgebrauchslampe ist in erster Linie von der Spannung abhängig. Nach meinen Messungen hat man fast überall zwischenzeitlich mehr als 230V.
5% Überspannung = 50% verkürzte Lebensdauer.

Hach Gott.

  • Effizientere Kühl-, Wasch-, Spülmaschinen.

Ok, das habe ich dann falsch verstanden. Ich dachte Du meintest das in Bezug auf die Beleuchtung.

Und so weiter. Einmal mit offenen Augen (und möglichst einem
Energie-Verbrauchs-Messgerät) durch die Wohnung laufen und man
findet einige Stellen, wo man nachrechnen sollte und evtl.
sparen kann. Wichtig sind besonders alle Geräte, die ständig
eingestöpselt sind.

Aber wem sag ich das?

Richtig.

Vorsicht . . .
Ich hab vor ein paar Wochen eine dieser neuen High-Power-LEDs
bei einem Freak im Einsatz gesehen. Abgesehen von der
unmöglichen Lichtfarbe ist das Ding mit drei ganzen Watt
durchaus in der Lage, einen herkömmlichen 20 W-Halogenstrahler
zu ersetzen. Wenn man die Abwärme unter Kontrolle bekommt, da
sind die Dinger noch etwas unpraktisch.

Man beachte die Lebensdauer. Die von den Herstellern angegebenen Werte werde in der Praxis nicht annähernd erreicht. Weiteres Problem:
Es werden, sofern es sich um Niedervoltlösungen handelt, LED-Konverter oder konventionelle Trafos benötigt. An den elektronischen funktioniert das nicht (unterschrittene Mindeslast).

Ich seh das mittlerweile durchaus als potentielle Alternative.
Vieleicht noch nicht für’s Wohnzimmer, aber gerade im Bereich
dieses Themas hier (Treppenhaus), denn die Teile bringen
sofort die volle Beleuchtungsstärke, sind absolut
unempfindlich auch gegen Hunderte von Ein- und
Ausschaltvorgängen täglich und die Lebensdauer bei Einsatz als
Treppenlicht kann man grob geschätzt mit unendlich angeben.

Du übersiehst hierbei, das Du mit einer LED niemals eine homogene Ausleuchtung eines Treppenhauses hinbekommst, es sei denn Du setzt einen ganzen Sack voll von den Dingern ein.
Das Gegenteil ist der Fall: Fürs Wohnzimmer wird es vielleicht irgendwann Lösungen geben, aber nicht für den professionellen Einsatz bei dem auch Mindestbeleuchtungsstärken vorgegeben sind.
Wenn Du Dich wirklich mal mit der Materie befasst kommst Du schnell zu dem Ergebnis das eine Treppenhausbeleuchtung mit LED ziemlicher Mumpitz ist.

Und mit Preisprognosen . . . ich denke, wenn’s richtig
funktioniert wird das ein gigantisches Geschäft. Bedeutet
viele Hersteller = viel Wettbewerb = fallende Preise.

Es gibt bereits unzählige Hersteller (warst Du auf der Light & Building?) und es gibt viel Wettbewerb. 95% der Angebote sind einfach nur Schrott. Und über die Preise will ich nicht viel sagen, aber soviel verrate ich: Bei den No-Name Produkten verdienen sich die Hersteller dumm und dusselig am LED-Hype.

Warte mal noch fünf Jahre ab.

Wie gesagt, es ist seit 10 Jahren mein Job Beleuchtungsanlagen zu planen und zu realisieren. Und die Fachleute sind sich im Bezug auf die LED alle einig. Die grossen Hersteller prognostizieren optimistisch ca.70lm/W in den nächsten Jahren. Davon ist noch nicht viel zu sehen, zumindest nicht im bezahlbaren Bereich. Ich habe letztens ein Muster einer 100W LED dagehabt. Natürlich ist das Ding verdammt hell, aber mit einer gigantischen Heatpipe und elektrischem Lüfter. Weiterhin sind LED empfindlich gegenüber Temperaturschwankungen. Der Lichtstrom fällt bei zunehmender Temperatur drastisch ab. Höhere Luftfeuchtigkeit mögen die LED überhaupt nicht. Die angegebenen Lebensdauern sind kritisch zu betrachten, da die Platinen- und Treiberlebensdauer oft geringer als der angegebene Wert ist und auch der Lichtstromrückgang des Chips eine wichtige Rolle spielt. Sicher leuchtet eine LED nach 20.000 Betriebsstunden noch, aber mit Licht hat das dann nicht mehr viel zu tun. Die neueste Generation Leuchtstofflampen hat eine Lebensaduer von 75.000 Stunden, erreicht hier aber knapp 90lm/W. LED erreichen heute im Labor etwas mehr als 30lm/W, kosten aber unendlich mehr.
Auch die Farbwiedergabe bei weissen LED ist mangelhaft. In der Praxis liegt sie bei Ra70. Die Labor LED erreichen zwar bereits
Ra>90, sind aber nicht serienreif.
Schon geringste Dicke- oder Dichteschwankungen verschieben den Weisspunkt.
Selbst Philips (Lumileds) meint, das grossflächige Lichtanlagen sicher in den nächsten 10 Jahren nicht wirtschaftlich wären.

Ich hab letztens noch irgendwo gelesenen, das die Umrüstung
der Beleuchtung eines PKWs (ohne Hauptscheinwerfer, wegen der
noch nicht ausreichenden Leuchtdichte, nur Blinker, Rück- und
Bremslicht, Instrumentenbeleuchtung etc.) etwa 0,1 l Benzin
auf 100 km sparen würde. Klingt nach nicht viel, läppert sich
aber über die Lebensdauer eines PKW zusammen - auch weil die
so gut wie ewig halten.

Ja, das sieht man bei diversen Autos an ausgefallenen LED der dritten Bremsleuchte :wink:
Wie gesagt, höhere Luftfeuchtigkeit mögen LED garnicht.
Ich finde es immer wieder spannend, wie hochgelobt die LED ist. Ich dagegen habe in der Praxis damit zu tun, da sieht es leider ganz anders aus. Aber stelle Dich ruhig einmal hin und rechne aus, wieviel LED Du brauchst um die erforderlichen Lux für ein Treppenhaus zu erreichen.
Bei PKW kann es Sinn machen, aber davon sprechen wir ja hier nicht.
Und den Vorteil, das man mit herkömmlichen Glühlampen schnell selbst unterwegs die Beleuchtung instand setzen kann, verspielt man dabei.
Wir arbeiten zur Zeit an einem Nachrüstsatz für die Hauptscheinwerfer in Xenon-Technik und hoffen, dass wir dieses Jahr noch die Zulassung von der LTIK bekommen. Dann spart man da auch. Aber wie gesagt, darum ging es hier ja nicht.

In allen modernen Treppenhäusern werden heute bereits Leuchten
für Kompaktleuchtstofflampen eingesetzt, wobei
Kompaktleuchtstofflampen für diesen Bereich (meist mit Sockel
G24q3) deutlich günstiger sind als mit Sockel E27. Weil eben
das EVG in der Leuchte sitzt.

Aber beim Umrüsten eines Wohnhauses? Bedenke, das Kompakt-LSRs
meist länger sind als Gühbirnen. Ja nach Lampe passen die
Dinger gar nicht bzw. nur mit sehr geringer Leistung. Und dann
wird der Wechsel wirklich witzlos, wenn man auch noch neue
Leuchten kaufen und anbringen müsste.

Ich sprach von Leuchten für Kompaktleuchtstofflampen. Da passen die Kompaktleuchtstofflampen natürlich rein. Und teurer sind die Leuchten nur geringfügig. Sicher teurer als die klassischen „Treppenhaus-UFO´s“.

Im Prinizp hast du recht, aber wie schon gesagt, man sollte
irgendwie versuchen, auszurechnen, wie schnell es sich lohnt.
Und dann überlegen, ob eine Investition in einem anderen
Bereich sich nicht schneller rechnet. Schließlich ist bei
Privatleuten das Budget doch meist eher begrenzt.

Das ist für mich garkeine Frage. Solange nicht geplant ist das Haus in den nächsten Jahren abzureissen lohnt es sich. Sicher kann man parallel noch andere Einsparungsmöglichkeiten in Betracht ziehen.
Wie gesagt, ich mache das schon seit über zehn Jahren. Und, ohne den Eindruck erwecken zu wollen das ich überheblich sei, ich weiss schon wovon ich rede. Ich verfüge über gute Kontakte zu allen Entwicklungsabteilungen der namhaften Hersteller und dort ist die LED immer wieder Thema. Aber die Fachleute sind sich einig, bis es bezahlbare LED-Lösungen für die Allgemeinbeleuchtung geben wird vergehen noch mehr als 5 Jahre, wenn überhaupt.
Aber LED sind jetzt so schick wie es die Niedervolt-Halogengeschichten vor 20 Jahren waren. Heute weiss man, das NV-Halogen Energievernichter sind.
Jeder Tante Emma Laden bietet jetzt LED an und die Leute kaufen die auch. Ich habe einige interessierte Kunden vorgewarnt, aber die wollten sie trotzdem haben. Und ausnahmslos alle waren schwer enttäuscht und gaben mir im Nachinein recht.
Aber kauft nur alle LED, das sichert nebenbei meinen Job :wink:
Mir persönlich liegt aber an einer seriösen Beratung. Das bringt mir mehr zufriedene Kunden als der schnelle Euro mit ein paar Billig-LED.

Gruss Jakob

1 „Gefällt mir“

Hallo Jakob!

I der Frage war von 4 Etagen und 3 Minuten die Rede.

Ups.
Da hab ich wohl was falsch verstanden. Okay, dann ziehe ich meine Berechnung zurück. Dann kommt man mit 20 Minuten am Tag in der Tat nicht allzuweit.

Naja, wem es Spass macht auf die Leiter zu klettern und sich
mit Lampen zu bevorraten :wink:

Na, sooo viel Arbeit ist das nun auch wieder nicht.
Schließlich kann das wirklich jeder, und dafür jemanden kommen zu lassen - ehrlich, mir wär das peinlich :wink:

Man beachte die Lebensdauer. Die von den Herstellern
angegebenen Werte werde in der Praxis nicht annähernd
erreicht.

Öhm.
Sagt wer?
Die meisten Hersteller geben hier Zahlen an, die ein normal langlebiger Mensch nie erleben wird.
Selbst wenn man unterstellt, das die wie verrückt übertreiben und nur 10%=10000 Stunden veranschlagt, sind das bei 4 Stunden Nutzung am Tag immer noch 2500 Tage oder rund 7 Jahre. Im Treppenhaus . . . naja, da haben wir beide die Rente durch.
Eine halbwegs seriöse Aussage über die Lebensdauer wird man erst in einigen Jahren abgeben können. (Und jetzt komm mir bitte nicht mit der Vant-Hoff’schen Regel, die funktioniert bei mir im Labor auch nicht . . . )

Weiteres Problem:
Es werden, sofern es sich um Niedervoltlösungen handelt,
LED-Konverter oder konventionelle Trafos benötigt. An den
elektronischen funktioniert das nicht (unterschrittene Mindeslast).

Also bitte.
Erstens gibt’s die auch für 230 V, zweitens gibt’s auch elektronische Trafos für geringe Leistung. Speziell für solche LED-Anwendungen. drittens würde man im Treppenhaus eh etwas großzügiger sein, und 20 * 3 Watt sind auch 60 W, damit tut’s das 08/15-Trafo eines Halogensystems. Und wenn gar nix anderes hilft, dann nagelt man halt eine einzelne Halogenlampe mit darein. (Okay, letzteres ist natürlich Unfug, wenn man wirklich Energie sparen will)

Ich könnt jetzt noch ne ganze Seite schreiben, aber ersten hab ich Feierabend und zweitens artet das nur wieder aus und drittens:

Aber die Fachleute sind sich einig, bis es bezahlbare
LED-Lösungen für die Allgemeinbeleuchtung geben wird vergehen
noch mehr als 5 Jahre, wenn überhaupt.

Ich hab nichts anderes behauptet.
Jetzt sind LEDs mit Masse noch absolut schwachsinnig bzw. für ein paar Interessante Anwendungen völlig überteuert, gar keine Frage.

Ich geh halt nur das von aus, das sie in fünf Jahren (oder auch sechs oder sieben, vieleicht aber auch schon in drei Jahren) ausgesprochen interessant werden und ihren großen Durchbruch bekommen könnten.

Und die Frage war halt, ob sich ein Austausch der normalen Lampen durch KLSR bis dahin bezahlt gemacht hätten. Bei dem größeren Treppenhaus mit mehr Parteien könnte das passen, ist schwierig abzuschätzen.

Ich geh halt von mir aus (von wem auch sonst? Ich kenn ja sonst niemanden :smiley: ) und ich persönlich konzentrier mich auf Investitionen, die sich innerhalb von längstens drei Jahren rentieren (ohne dafür einen Grund nennen zu können, ist nur eine Zahl aus dem Bauch heraus).
Wenn ich da nix mehr finde, dann schau ich natürlich auch mal auf die längerfristigen Geschichten. Vieleicht ne Solaranlage. Mal schaun.

Mehr wollte ich gar nicht sagen: Auch bei Investitionen, die irgendeine Form der Ersparnis im privaten Bereich bringen sollen, sollte man ein paar rudimentäre wirtschaftliche Überlegungen und Berechnungen anstellen.
Und wenn dabei herauskommt, das sich die KLSR im Treppenhaus innerhalb einer akzeptablen Zeit rentieren - dann verbringt man den nächsten Samstag vormittag auf der Leiter, keine Frage!

lg, mabuse

Moin,

Naja, wem es Spass macht auf die Leiter zu klettern und sich
mit Lampen zu bevorraten :wink:

Na, sooo viel Arbeit ist das nun auch wieder nicht.
Schließlich kann das wirklich jeder, und dafür jemanden kommen
zu lassen - ehrlich, mir wär das peinlich :wink:

Klar, mir auch. Nur wohnt man in der Regel in einem Mehrfamilienhaus mit 4 Etagen nicht allein. Und irgendwann wäre ich es auch leid, wenn ich immer die Lampen auswechseln müsste.

Man beachte die Lebensdauer. Die von den Herstellern
angegebenen Werte werde in der Praxis nicht annähernd
erreicht.

Öhm.
Sagt wer?

Sagt die Praxis :wink:

Also bitte.
Erstens gibt’s die auch für 230 V, zweitens gibt’s auch
elektronische Trafos für geringe Leistung. Speziell für solche
LED-Anwendungen. drittens würde man im Treppenhaus eh etwas
großzügiger sein, und 20 * 3 Watt sind auch 60 W, damit tut’s
das 08/15-Trafo eines Halogensystems. Und wenn gar nix anderes
hilft, dann nagelt man halt eine einzelne Halogenlampe mit
darein. (Okay, letzteres ist natürlich Unfug, wenn man
wirklich Energie sparen will)

Natürlich gibt es da spezielle Trafos/LED-Konverter. Aber genau das macht die Sache ja noch teurer. Ich verstehe irgendwie nicht warum Du meinst eine sehr teure Umrüstung auf LED wäre sinnig, wenn Du der Meinung bist dass die deutlich günstigere Umrüstung auf Kompaktleuchtstofflampen nicht lohne.
Ein Treppenhaus mit 4 Etagen hat wohl ca. 10 Leuchten (mindestens).
Ich bin jetzt auch zu faul das alles nochmal auszurechnen, aber es lohnt sich sicher. Natürlich nicht sofort, aber die Energiepreise steigen und je früher man anfängt…

Ich könnt jetzt noch ne ganze Seite schreiben, aber ersten hab
ich Feierabend und zweitens artet das nur wieder aus und
drittens:

Aber die Fachleute sind sich einig, bis es bezahlbare
LED-Lösungen für die Allgemeinbeleuchtung geben wird vergehen
noch mehr als 5 Jahre, wenn überhaupt.

Ich hab nichts anderes behauptet.
Jetzt sind LEDs mit Masse noch absolut schwachsinnig bzw. für
ein paar Interessante Anwendungen völlig überteuert, gar keine
Frage.

Ich geh halt nur das von aus, das sie in fünf Jahren (oder
auch sechs oder sieben, vieleicht aber auch schon in drei
Jahren) ausgesprochen interessant werden und ihren großen
Durchbruch bekommen könnten.

Könnten, ja, ohne Frage. Es kommt immer darauf an welche Beleuchtungslösung man dabei verfolgt. Wir planen Hotels, Einkaufszentren und Shops. Es gibt ja bereits einen Shop in der Schweiz, der ausschliesslich mit LED beleuchtet wird und ich hatte auch einen Interessenten, der das Gleiche in Deutschland machen wollte.
Osram war an dem Objekt interessiert und wir haben gemeinsam geplant, aber es war einfach viel zu teuer.

Und die Frage war halt, ob sich ein Austausch der normalen
Lampen durch KLSR bis dahin bezahlt gemacht hätten. Bei dem
größeren Treppenhaus mit mehr Parteien könnte das passen, ist
schwierig abzuschätzen.

Richtig. Dafür hätte man mehr Infos gebraucht.

Ich geh halt von mir aus (von wem auch sonst? Ich kenn ja
sonst niemanden :smiley: ) und ich persönlich konzentrier mich auf
Investitionen, die sich innerhalb von längstens drei Jahren
rentieren (ohne dafür einen Grund nennen zu können, ist nur
eine Zahl aus dem Bauch heraus).

Nun ja, je höher die Strompreise klettern, desto früher rechnet sich das. Und die Tendenz bei den Energiepreisen ist steigend, es wird also immer interessanter. Momentan planen wir Strassenbeleuchtungen, da geht es um Millionen an Umrüstkosten. Nach bisherigen Schätzungen rechnet sich das nach ca. 4 Jahren, dann aber schon recht ordentlich.
Da die Strassenbeleuchtung aber nicht in 4 Jahren abgeschafft wird, macht es Sinn so früh wie möglich anzufangen.

Wenn ich da nix mehr finde, dann schau ich natürlich auch mal
auf die längerfristigen Geschichten. Vieleicht ne Solaranlage.
Mal schaun.

Gute Idee.

Mehr wollte ich gar nicht sagen: Auch bei Investitionen, die
irgendeine Form der Ersparnis im privaten Bereich bringen
sollen, sollte man ein paar rudimentäre wirtschaftliche
Überlegungen und Berechnungen anstellen.
Und wenn dabei herauskommt, das sich die KLSR im Treppenhaus
innerhalb einer akzeptablen Zeit rentieren - dann verbringt
man den nächsten Samstag vormittag auf der Leiter, keine
Frage!

Ich denke mal, so weit sind wir auch garnicht auseinander :wink:
Vielleicht laufen wir uns ja mal auf einer der nächsten Messen über den Weg, dann können wir das ja nochmal in Ruhe erörtern :wink:

Gruss Jakob