Energiemangel

Hallo zusammen,

Ich würd mich freuen, wenn ich ein paar Hinweise und Tipps für folgendes
Problem bekommen könnte.

Es gäbe grundsätzlich für mich eine Menge zu tun - aber ich bin unmotiviert,
energielos, die Frustschwelle ist niedrig.
Feierabends i.d.R. ziellos im Netz surfend und sonstwie sinnlos Zeit
totschlagend. Dinge, die schnell erledigt werden sollen und keinen hohen
Aufwand bedeuten, bleiben maßloß lang liegen (z.T. Wochen), ich gelte also
nicht mehr direkt als zuverlässig.

Früher bin ich recht aktiv gewesen, hab mich teilweise mit diversen Projekten
und in versch. Vereinen verzettelt, aber es ging was voran.

Ich würde gern tausend Dinge unternehmen, Sachen ins Rollen bringen, alte
Projekte abschließen. Aber es läuft nix. Obwohl mein Brotjob so stressig nicht
ist.

Falls das irgendwie von Bedeutung ist: meine Arbeitsumgebung versuch ich
halbwegs aufgeräumt zu halten. Ein wenig schlampig zwar, aber als übertrieben
vermüllt würd ich das nicht einstufen.

Nun bräucht ich eine Strategie, wie ich diesen Zustand beende. Spass macht das
ja so nicht. Wie am besten vorgehen?

Danke schonmal für alle, die sich hier Gedanken machen. Ich weiss das zu
schätzen.

Eric

Zeitung lesen, Spazieren gehen …
Guten Morgen,

Zeitung lesen kann da helfen. Besonders die Seiten mit den Todesanzeigen…
oder spazieren gehen auf dem Friedhof.

Gruß,
Sebastian

Mehrere Strategien

  1. Nachgeben, Projekt: Winterschlaf

Nimm Dir einen oder zwei Tage frei und verbringe sie komplett im Bett. Geh nicht ans Telefon und an die Tür wenn dir nicht danach ist. Es ist Winter, eigentlich eine natürliche Ruhezeit für die Natur. Wir ignorieren das systematisch. Vielleicht kann es helfen, dem einmal nachzugeben, sich richtig auszuschlafen.

  1. Genußbetont

Unter die Kategorie fällt für mich Schokoladenfondue, Badewanne, Solarium, Sauna, evtl. Ausflüge, Spaziergänge, ein Wochenende mit alten Freunden, Ingwertee, was Schönes für die Wohnung kaufen, etwas Unvernünftiges tun (das Du dir schon lange aus Vernunftgründen verwehrt hast), 20 leckere Käsesorten kaufen und durchprobieren etc.

  1. Systematisch

Mache eine Liste mit allen Dingen, die liegen geblieben sind. Sortiere sie nach Wichtigkeit und Aufwand. Erledige zuerst die Wichtigsten und einfachsten, so hast Du ein Erfolgserlebnis, die Liste wird kürzer. Setze Dir Termine (Outlook kann da hilfreich sein). Auch Spaziergänge oder Sport kann so geplant werden. Ein „frisches Obstpensum“ und auf die tägliche Flüssigkeitszufuhr achten können auch helfen.

Soweit die Theorie. An der Praxis scheitere ich selber regelmäßig (s.Strang weiter u.).

Ich wünsche Dir aber trotzdem viel Erfolg dabei.

kernig

Hallo Eric,

bitte nicht erschrecken, aber ein Teil Deiner Schilderungen KÖNNTE m. E. darauf hindeuten, daß Du in eine Depression bzw. einen Burn-Out gleitest oder schon drin bist. Es gäbe aber auch noch einige andere Erklärungsmöglichkeiten.
Gehe zum Arzt und sei es nur, um diese Diagnose auszuschließen.

&Tschüß

Wolfgang

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Eric
Ich hab mir mal selber ein Schema ausgedacht/erarbeitet, welches aus vier Elementen besteht:
1.Talente
2.Neigungen (die beiden ersten hier sollte man geflissentlich auseinanderhalten, was vielen Leuten schwer fällt)
3.Wirtschaftlichkeit (kommt was bei rum)
4.Sozialer Sinn (lieber Sozialatbeiter als Waffenhändler)
Und das Wichtigste, was ich in den letzten Jahr(zehnt)en gelernt habe ist:
Prioritäten setzen.
Mach nur ein paar Sachen, die aber richtig und intensiv. Die Dinge, die dir liegen (Talent, Begabung) genau mit deinen Neigungen (was interessiert dich wirklich) abstimmen!
Gruß,
Branden

Moin Eric,

vielleicht ist dieses Buch ja eine Hilfe:
http://www.amazon.de/K%C3%BCnstlers-spiritueller-Akt…

Es geht darum (kreative) Blockaden zu lösen und den „Brunnen wieder zu füllen“. Wenn Du immer nur Energie abgibst (im Job und in Deinen diversen Vereinen), musst Du auch dafür sorgen, dass Dein „Akku“ wieder aufgeladen wird. Hier hilft dieses Buch. Es ist ein 12-Wochen-Programm, in dem Du jede Woche Aufgaben gestellt bekommst.

Ich habe festgestellt, dass mir zum Beispiel Spazieren gehen hilft; Ausstellungen mit Gemälden, die ich mag; lautes Singen (läßt sich gut mit dem Spazierengehen verbinden :wink: fotografieren…
Das ist ja bei jedem Menschen individuell. Durch das Buch kannst Du auch gut herausfinden, welche Tätigkeiten es sind, die Dir Spaß und Dich fröhlich machen.

Wie lange hält das denn schon an? Bist Du denn sonst mit Deinem Leben zufrienden? Magst Du Deinen Job? Hast Du Freunde, die Dich unterstützen? Hast Du eine Partnerin, die Du liebst? Wie verstehst Du Dich mit Deiner Familie? Lebst Du in einer Stadt die Du magst? Bist Du jemand, der eigentlich viel lieber auf dem Land leben würde? Was hat Dir als Kind Spaß gemacht? Wann hast Du das das letzte Mal gemacht?

Und vergiß nicht: Wir haben Februar. Das ist ein oller Monat! Wenn die Tage wieder länger sind und Du mehr Sonnenlicht abbekommst, bist Du bestimmt auch wieder aktiver.

Ich wünsche Dir, dass Du schon bald wieder voller Energie und Leichtigkeit bist!
Viele Grüße Stefanie

meine methode
hallo eric,

ich kann dir nur sagen, wie ich es mache:
ich schreibe alles, was zu tun ist untereinander auf einen zettel. dann suche ich die aufgaben raus, die man ohne größeren aufwand schnell erledigen kann und mache dies. jetzt ist die liste auf dem zettel schon kürzer.

was kommt als nächstes? wieder sind da einige job, die man erledigen kann, etwas schwerer schon, aber macht nix. jetzt ist die liste schon wieder kürzer und man fühlt sich toll, weil man schon richtig was geschafft hat.

jetzt könnte man sich vor der nächsten aufgabe mit irgendetwas belohnen - aber nicht mit süßigkeiten oder sowas, sondern schwimmen gehen, ins kino gehen oder irgendwohin sonst, wo man eigentlich mal hinwollte (nahbereich! nicht in die karibik abhauen! :wink:

so arbeitet man sich durch die liste und hat sie plötzlich samt der jobs, die man gerne vor sich herschiebt abgearbeitet. die kraft bekommt man zum einen durch die erfahrung, daß man es kann, zum anderen steht als anreiz eine belohnung aus.

das hilft besonders, wenn man diese art von antriebschwäche hat, bei der man sich entweder bei den zu erledigenden job total verheddert und/oder die vermeidungsstrategien, diese job nicht tun zu müssen, mehr aufwand erfordern, als die abarbeitung der aufgaben selbst.

viel erfolg & schöne grüße
ann

Zeitung lesen kann da helfen. Besonders die Seiten mit den
Todesanzeigen…
oder spazieren gehen auf dem Friedhof.

schwarzer Humor, hm? Naja, wer’s braucht.

Hi Kernig,

Nimm Dir einen oder zwei Tage frei und verbringe sie komplett
im Bett.

Das wär mir ein Graus. Echt. Aber ansonsten coole Idee.

Unter die Kategorie fällt für mich Schokoladenfondue,
Badewanne, Solarium, Sauna, evtl. Ausflüge, Spaziergänge, ein
Wochenende mit alten Freunden, Ingwertee, was Schönes für die
Wohnung kaufen, etwas Unvernünftiges tun (das Du dir schon
lange aus Vernunftgründen verwehrt hast), 20 leckere
Käsesorten kaufen und durchprobieren etc.

Diese Vorschläge sehen mir schon eher interessant aus :smile: Aber irgendwie bringts
das nicht.

Mache eine Liste mit allen Dingen, die liegen geblieben sind.

Natürlich. Als Techniker sollte ich ja strukturiert an die Dinge herangehen.
Aber die praktische Umsetzung ist, wie du ja selbst schreibst, der Haken. Aber
ein Anfang wär damit getan.

Ich wünsche Dir aber trotzdem viel Erfolg dabei.

Danke dir!

Eric

Hallo Wolfgang,

KÖNNTE m. E. darauf hindeuten, daß Du in eine Depression bzw.
einen Burn-Out gleitest oder schon drin bist.

Naja… Depressionen sind das wohl eher nicht. Burnout? Wer weiss.

Es gäbe aber
auch noch einige andere Erklärungsmöglichkeiten.

Das will ich hoffen!

Danke dir,
Eric

Hallo Branden,

1.Talente
2.Neigungen (die beiden ersten hier sollte man geflissentlich
auseinanderhalten, was vielen Leuten schwer fällt)

Das fällt in der Tat schwer. Woran erkennt man Talent? Und woran eine Neigung,
hinter der kein Talent steckt?

Prioritäten setzen.
Mach nur ein paar Sachen, die aber richtig und intensiv.

Das ist das zweite, was schwerfällt. Es gibt so unglaublich viele interessante
Dinge! Andererseits, momentan komme ich eh zu nichts, vor lauter nichtstun.

Danke auch dir für deine Zeit.

Eric

Zeitung lesen kann da helfen. Besonders die Seiten mit den
Todesanzeigen…
oder spazieren gehen auf dem Friedhof.

schwarzer Humor, hm? Naja, wer’s braucht.

Entschuldige, das war ernst gemeint. Wenn Du das als schwarzen Humor siehst, dann tu’s besser nicht, aber wenn Dir klar wäre, wie schnell Du hopps gehen kannst, dann würdest Du nicht so rumsitzen.
Wenn Du stirbst, willst Du vielleicht auf ein gutes Leben zurückblicken, davon bin ich ausgegangen. Aber vielleicht war das nicht richtig.

Nochmal sorry, und alles Gute,
Sebastian

Hallo Stefanie,

vielleicht ist dieses Buch ja eine Hilfe:
http://www.amazon.de/K%C3%BCnstlers-spiritueller-Akt…

danke für den Hinweis. Ich hab’s mit spirituellem nicht so, aber ich werd mir
das Buch trotzdem mal anschauen.

Wenn Du immer nur Energie abgibst (im Job
und in Deinen diversen Vereinen), musst Du auch dafür sorgen,
dass Dein „Akku“ wieder aufgeladen wird.

Das ist wahr. Es fehlt mir momentan sozusagen an der Ladestation…

Wie lange hält das denn schon an?

Schwer zu sagen, da das ein recht kontinuierlicher Prozess war. Bis vor einem
halben Jahr war ich ja noch Student - da hatte man keinen Feierabend, und somit
sind diese Probleme nicht aufgefallen. Ich würde mal sagen, seit ein paar
Monaten geht das schon so. Recht unangenehm seit ca. ende letzten Jahres.
Manche Dinge, die mir in diesem Zusammenhang auffallen, kenne ich allerdings
schon bedeutend länger.

Bist Du denn sonst mit Deinem Leben zufrienden?

Ok, das folgende könnte sich nach ausweinen anhören. Ganz sachlich:
Nein, zur Zeit nicht.

Magst Du Deinen Job?

Ich wünschte, es wäre so.

Hast Du Freunde, die Dich unterstützen?

Ja. Die nähesten sind 200 km weit weg. An meinem aktuellen Wohnort bin ich noch
nicht lang genug, um Freunde zu haben.

Hast Du eine Partnerin, die Du liebst?

Nein. Aber hätte ich selbstredend gerne.

Wie verstehst Du Dich mit Deiner Familie?

Recht gut.

Lebst Du in einer Stadt die Du magst?

Nein. Bin nur durch einen blöden Zufall hergekommen. Der Arbeit nach eben.

Bist Du jemand, der eigentlich viel lieber
auf dem Land leben würde?

Ja. Definitiv. Alternativ auch auch in einer richtigen Großstadt (aber nur für
begrenzte Zeit). Hier hab ich nix halbes und nix ganzes.

Was hat Dir als Kind Spaß gemacht?

Lesen. Und LegoTechnik :smile:

Wann hast Du das das letzte Mal gemacht?

Nun hab ich LegoTechnik für Erwachsene. Lesen tu ich immer noch sehr viel.

Und vergiß nicht: Wir haben Februar. Das ist ein oller Monat!

Wie wahr.

Wenn die Tage wieder länger sind und Du mehr Sonnenlicht
abbekommst, bist Du bestimmt auch wieder aktiver.

Hm, ich hoffe ja auch, dass das nur vorrübergehend ist. Aber in der Situation
wie oben geschildert, fehlt mir momentan wohl die Zuversicht.

Ich wünsche Dir, dass Du schon bald wieder voller Energie und
Leichtigkeit bist!

vielen Dank für diese lieben Worte.

Eric

Hallo Sebastian,

ok, ein Missverständnis offenbar.

Wenn Du stirbst, willst Du vielleicht auf ein gutes Leben
zurückblicken, davon bin ich ausgegangen.

So formuliert, ist das natürlich richtig und zudem ein wichtiges Argument.

Aber vielleicht war das nicht richtig.

Mir ist dabei tatsächlich ein Friedhof eingefallen, auf dem ich mich mal gern
aufgehalten hab - ich fand’s einfach schön dort, und es war nicht weit weg von
meiner damaligen (winzigen) Wohnung. Es war allerdings eher ein Park, die
neuesten Grabsteine waren schon über 60 Jahre alt… Kein Verkehrslärm, die
Vögel haben gezwitschert, es war warm und die Sonne schien.
Naja, nur so ne Story am Rande. Die Komilitonen waren anfangs ein wenig
entgeistert, wenn ich das Wort „Friedhof“ erwähnt hab :wink:

Eric.

Hallo Ann,

Du empfiehlst also auch die strukturierte Methode. Dann muss ja was dran
sein… ich schreibe solche Listen bisher nur im Hirn, vielleicht wäre es
wirklich mal besser das zu visualisieren.

Eric.

Hi Eric

Das fällt in der Tat schwer.

Nur auf den ersten Blick. Und es bringt etwas, wenn man sich die kleine Mühe macht, da enau hin zu gucken, was eigentlich die eigenen Begabungen / Talente sind und was die Neigungen.

Woran erkennt man Talent? Und
woran eine Neigung,
hinter der kein Talent steckt?

Ich kann dir da ganz einfach was von mir berichten:
Ich hatte eine große Neigung, Kontrabass zu spielen. Ich war vernarrt in dieses Instrument und habe die Jazztage nur wegen der Kontrabassisten besucht. Schließlich und endlich abe ich mir dann einen wunderschönen, alten Vollholz-Bass gekauft von einem Musikerfreund und habe Unterricht genommen. Nach einer längeren Zeit abe ich gemerkt, dass ich -obwohl ich eine große Neigung dazu hatte - nicht so arg viel Talent / Begabung für dieses Instrument mitbrachte.
Umgekehrtes Beispiel: Ein sehr begabter Gitarrist, mit dem ich seit 1962 befreundet bin und seit 1966 zusammen musiziere, hat sein großes intrumentelles Talent nie richtig genutzt…wahrscheinlich war seine Neigung doch nicht groß genug. Er abeitet in einem anderen Beruf.

Prioritäten setzen.
Mach nur ein paar Sachen, die aber richtig und intensiv.

Das ist das zweite, was schwerfällt. Es gibt so unglaublich
viele interessante
Dinge!

Das ist es ja gerade. Ging mir ähnlich. m Laufe der Zeit (eigentlich erst so um die 40) habe ich gespürt, dass ich mich verzettele. Apropos Zettel - nimm dir einen Zettel und schreibe all ads auf die linke Seite, was du magst und kannst. Dann geh alles sehr kritisch unter Zuhilfenahme meines 4er-Schemas da durch und schreibe rechts hin, was übrig bleibt…

Danke auch dir für deine Zeit.

Gern. You’re welcome.
Gruß,
Branden

Die Komilitonen waren anfangs
ein wenig
entgeistert, wenn ich das Wort „Friedhof“ erwähnt hab :wink:

Sind halt junge Leute. Viele von denen wollen sich (noch) nicht mit dem Tod beschäftigen. Einige schon, aber bei den meisten kommt das erst mit der Zeit.
Gruß,
Branden

Hi nochmal und danke für die Rückmeldung!

Nimm Dir einen oder zwei Tage frei und verbringe sie komplett
im Bett.

Das wär mir ein Graus.

Ich kann das auch nicht :smile:
Vielleicht gerade deshalb genau das Richtige? Provokante Frage, aber ich kann mir das durchaus vorstellen.

Ich bin auch ein eher vernunftbetonter Mensch, aber man muß dem ja nicht immer nachgeben.

Eins habe ich noch unterschlagen:

Bei mir hilft eigentlich immer: Rausgehen. Allein. In den Wald. Entweder sportlich oder einfach spazieren. Die Natur bringt mich oft wieder ein wenig ins Gleichgewicht. Ganz unesoterisch. Da gibt’s kein „Müssen“. Und auch ohne Sonne bekommt man durch das Tageslicht eine Menge an wieheißtdiesesHormongleichwieder (Serotanin? Melatonin?).

Das Wetter und die Jahreszeit haben wirklich einen großen Anteil an der momentanen Lage, das merke ich hier auch deutlich.

kernig

Hi Eric!

vielleicht wäre es
wirklich mal besser das zu visualisieren.

Auf jeden Fall. Sämtliche Therapeuten, die mich in der Mangel hatten, haben diesen Weg empfohlen.
Mach große, dicke Haken, die man gut sieht, es klingt albern, aber es verschafft Erfolgserlebnisse.

kernig

Vorsicht würde ich da sagen
Hi Ihr!

Entschuldige, das war ernst gemeint. Wenn Du das als schwarzen
Humor siehst, dann tu’s besser nicht, aber wenn Dir klar wäre,
wie schnell Du hopps gehen kannst, dann würdest Du nicht so
rumsitzen.
Wenn Du stirbst, willst Du vielleicht auf ein gutes Leben
zurückblicken, davon bin ich ausgegangen. Aber vielleicht war
das nicht richtig.

Ich verstehe genau, was Du meinst. Aber bei mir löst dieses Bewußtsein (das sich auch ohne Friedhofspaziergänge entwickelt hat :smile: )genau das Gegenteil aus. Ich werde noch schlapper und trauriger und frustrierter.
Deshalb: Vorsicht damit. Ansonsten, theoretisch eine gute Idee. Ob’s paßt, wird sich zeigen.

kernig