Wer kann mir sagen was mit hood cheer gemeint ist??
Good luck, good health, hood cheer. We wish you a happy New Year !
Danke und gruss
Wer kann mir sagen was mit hood cheer gemeint ist??
Good luck, good health, hood cheer. We wish you a happy New Year !
Danke und gruss
Ein Tippfehler?
Also logisch waere schon mal: good cheer.
Das ist eine Standardfloskel.
Koennte allerdings - kaeme dann auf den Kontext an
(war ein Bild dabei ,von wem kommt es, was steht sonst
noch dabei) - eine Anspielung auf einen anfeuernden
Schrei der 'hood (kommt von ‚neigbourhood‘ und bezieht
sich auf’s schwarze Ghetto in US-Staedten) sein.
Good luck, good health, hood cheer. We wish you a happy New
Year !
Da das aber die einzige Veraenderung in dem sonst
recht lapidaren Spruch ist, tippe ich auf Tippfehler.
Gruesse
Elke
Glaub ich weniger dass es ein Tippfehler ist. Geb mal den text in google ein „Good luck, good health, hood cheer“, da kommt ne menge. Muss wohl auch was mit chinesen zu tun haben oder so?!?!
Hi Luis,
wie googelst du?
Mit ‚hood cheer‘ kriege ich knapp 600 Treffer
(nicht wirklich viel)
und diejenigen, die im Zusammenhang stimmen sind
von verschiedenen Sites, wo keine Muttersprachler
verkehren.
Gruesse
Elke
Hallo Luis,
ist so ne Redewendung,
Good luck,
Viel Glück, oder toi, toi, toi
good health,
nicht nur - gute Gesundheit, oder so;
sondern auch Slangausdruck für Prost!
hood cheer.
Feier schön, oder gute Feier
Bye Nauraa
DANKE…
xx
Hallo,
nur nochmal zur Klarstellung: „hood cheer“ gibt es nicht, es handelt sich ziemlich sicher um einen Schreibfehler und muss „good cheer“ heißen.
Gruß,
Myriam
nix Schreibfehler
Hallo Myriam,
auch wenn du es mir sicher nicht glaubst, aber der Ausdruck
Good luck, good health, hood cheer. We wish you a happy New Year!
ist richtig. Es ist halt so ne Redensart zu Silvester und hood stimmt. Man kann Redensarten oder Slangausdrücke eben nicht so einfach ins Deutsche übersetzten, nur damit es ein Sinn ergibt und umstellen geht schon gleich gar nicht.
Das funktioniert mit Sprichwörtern ja auch nicht.
Bye Nauraa
wörtlich
Hallo Luis,
also, ich kenne die Redewendung nicht, aber wenn ich mal versuche es systematisch anzugehen, komme ich zu folgenden Überlegungen:
hood heißt wörtlich übersetzt „Haube“. z.B. „Motorhaube“. Im Zusammenhang mit cheer macht das nicht sehr viel Sinn
mein Webster kennt hood auch als Kurzform für hoodlum , also Gangster oder jugendlicher Flegel (der bairische Haderlump hat den gleichen Wortstamm)
hood gibt es auch als Kurzform für neighborhood, vgl. den Filmtitel „Boyz N The Hood“. Schien mir auf den ersten Blick am meisten Sinn zu machen: Jubel im Stadtviertel! Aber andererseits: Slang und Nicht-Slang in einer Redewendung gemischt? Ich weiß nicht recht …
Vielleicht hat’s ja einfach irgendwas mit Robin Hood zu tun … (SCNR)
Also, alles nur Vermutungen, aber vielleicht bringt es ja jemand anderen auf die richtige Spur …
Grüße
Wolfgang
in welchem Land owT?
Good luck, good health, hood cheer. We wish you a happy New
Year!
ist richtig.
guckst du hier
Hi,
in den englisch Sprechenden?
Ok, ich habe mal ein bisschen rumgegoogelt unter Glückwünsche zum Neujahr und so;
so in der Mitte dieser Seite stehen ‚New Year Worts‘ und gleich das erste ist ‚Good luck, good health, hood cheer. I wish you a happy New Year.‘
http://www.qkiz.com/critical-seeker/hot-newyeargreet…
sind ‚New year greetings for Happy New Year‘, auf Stelle 13 Good luck…
http://www.cycnet.com/englishcorner/practical/newyea…
Übersetzungsgrüße zum neuen Jahr eng - chin, steht so mittig
Good luck, good health, hood cheer. I wish you a happy New Year.
×£ºÃÔË¡¢½¡¿µ¡¢¼ÑëȰéÄã¶È¹ýÒ»¸ö¿ìÀÖÐÂÄê¡£
und unter
http://www.mhedu.sh.cn/~mpj3z_yxm/wishes/holiday/hol…
gleich der erste Satz - kann man auch sehen, das diese Redewendung (Grußformel?) nicht nur zum Neujahr, sondern algemein verwendet werden kann. Ebenfalls eng-chin.
‚Good luck, good health, hood cheer. I wish you a happy Spring Festival. May the season’s joy fill you all the year round.‘
Es ist halt wirklich ne Redewendung, Gebräuchliche Grußwendung, wie auch immer.
Aber ich glaube selbst dass überzeugt nicht, oder?
Bye Nauraa
Aber ich glaube selbst dass überzeugt nicht, oder?
Nein, sorry. Schau Dir doch bitte mal Deine eigenen Links etwas genauer an, die sind alle von mittelmäßigen Nichtmuttersprachlern geschrieben.
Die Seite http://www.living-usa.net/ nennt sich Living USA „to be foreigner in the USA“. Gleich auf der Startseite „Are you newcomer to Seattle?“ „Making balaklava haven’t been easy since this recipe“ ud so weiter und so weiter.
Hier http://www.qkiz.com/critical-seeker/hot-newyeargreet… steht ziemlich oben als Neujahrswunsch „live long and proper“. Das ergibt zwar Sinn, ist aber ziemlich sicher ein Tippfehler und muss „prosper“ heißen. Etwas weiter unten heißt es „Rich blessings for health and longevity is my special wish for you in the coming year.“, was ja wohl auch leicht daneben ist.
Die nächste Seite kommt aus China und beginnt mit " A beautiful wish to you and your family".
Ich gehe davon aus, dass diese Seiten zum Großteil voneinander abgeschrieben haben und es so zu erklären ist, dass der Tippfehler auf verschiedenen Seiten zu finden ist.
Nur um ganz sicher zu gehen habe ich jetzt noch bei 3 Muttersprachlern (USA, UK) hier im Büro nachgefragt, alle halten „hood cheer“ einstimmig für einen Typo.
Wenn es sich also beim Ursprungsposting nicht wie von Elke vermutet um eine spezifische Anspielung (z.B. mit einer entsprechenden Karikatur) handelt, kann man so glaube ich ziemlich sicher von einem Schreibfehler ausgehen.
Gruß,
Myriam
Eigentlich ist mir das ein bisschen zu doof,
wenn Muttersprachler und wirklich gute Englischsprachige
immer von ‚google‘ uebertrumpft werden.
Trotzdem will ich Myriam hier noch mal zur Seite
springen (hops):
Der erste Link beginnt zum Beispiel so:
so in der Mitte dieser Seite stehen ‚New Year Wor t s‘
und gleich das erste ist ‚Good luck, good health, hood cheer.
I wish you a happy New Year.‘
Das sagt doch eigentlich schon alles. Die anderen Links
sind - das hat Myriam ausfuehrlicher belegt - von der gleichen
Qualitaet.
Vielleicht hat sich ein Tippfehler (g liegt auch auf dem
englischen Keyboard gleich neben h) einfach nur selbst-
staendig gemacht und wurde - von eifrigen Nichtwirklichenglisch-
sprechenden - aufgenommen und weitergegeben.
Gruesse
Elke
PS: ich hab gestern auch jeden Englischsprachigen (inkl. einiger
asiatischer Englischsprachigen) angehauen: keiner kennt ‚hood cheer‘.
Ausser einer Veralberung macht es ja auch ueberhaupt keinen Sinn!
Hallo an alle!
Ohne niemand zu nahe treten zu wollen:
Könnte sein, daß diese Redewendung tatsächlich existiert, allerdings nicht IM GANZEN englischsprachigen Raum?
Also, ich persönlich kenne diese Redewendung nicht, aber mein englisch ist auch nicht so, daß diese Meinung von Gewicht wäre.
Allerdings, vergleiche ich -rein theoretisch und mit euren Verleib- kurz, den englischsprachigen- mit dem spanischsprachigen Raum. Da stelle ich eindeutig fest, daß es Wörter (und Redewendungen) gibt, die in einem sp.-sprechenden Land total üblich, alltäglich und durchaus bekannt und in anderen ebenfalls sp.-sprechenden Ländern völlig unbekannt sind.
Als Beispiel:
„Changos“ ist in Mexico das landesübliche, von allen Landleute benutztes Wort für Affen. In Spanien ist das völlig unbekannt. Dafür verwenden wir das Wort „Monos“, was eben in MEX weitesgehend unbekannt ist.
Was hier in Deutschland allgemeinhin als „Bus“ kennen, werden je nach Land im sp.sprechenden Raum anders „übersetzt“: Guagua, Bus, camión, carro, autobus,… sind verschiedenen Wörter für ein und dasselbe. Nur wenn ich in zB. E „carro“ sage, wird keiner dahinter einen Bus vermuten, sondern allenfalls eine (Schub-) Karre.
Panama ist ein Land, der u.a. dadurch bekannt ist, daß viele Bananen „erzeugt“. Dort, logischerweise haben mehrere Bezeichnungen für dieses Obst (zB anhand der Größe der Frucht). Nur in anderen Länder ist es nicht der Fall. Und wenn einer panameño „guineo“ sagt, meint eine Banane. Nur ein spanier kann mit so ein wort absolut nichts anfangen.
Ich konnte noch 1000 solche Beispiele hier vortragen aber ich denke, Ihr wißt was ich meine.
Könnte so etwas in dem Fall sein??
Schöne Grüße aus Nürnberg!
Helena *die sich immer freut, von solchen Unterschiede im sp.-sprechenden Raum zu erfahren* :o))))
Hallo Helena,
Könnte so etwas in dem Fall sein??
Nein. Weil Sinn machen, sollte es trotzdem.
Und weil ich nun wirklich alles abgegrast habe,
inkl. Muttersprachler (aus GB, aus US, aus Irland).
Nicht Muttersprachler aus Indien, Pakistan, Thailand
und Philipino.
Und weil die zitierten Seiten, auf denen das gefunden
wurde, zwar oft (aber nicht alle) ‚asiatisch‘ waren,
und dort nicht auf eine Gegend begrenzt sind.
Und weil schon von der Alliteration her (good, good, good
and good) ‚hood‘ kein positive Ergaenzung zu dem
Spruch bringt.
Gruesse
Elke
Eigentlich ist mir das ein bisschen zu doof,
wenn Muttersprachler und wirklich gute Englischsprachige
immer von ‚google‘ uebertrumpft werden.
Mal abgesehen davon, dass – soweit ich sehe – in diesem Thread kein englischer Muttersprachler zugange war, möchte ich folgende Anmerkung machen: „Muttersprachler“ zu sein, bedeutet noch lange nicht, diese Sprache gut zu beherrschen und mit all ihren Finessen vertraut zu sein. Das Wort wird oftmals in den Raum geschleudert, als ob es sich dabei um ein Prädikat handele, das in allen Anlegenheiten gegen jeden Zweifel erhaben ist. Glaubst Du, dass jeder der knapp siebzig Millionen Deutschen über 15 beim Thema Sprache ein guter Ratgeber wäre? Wohl kaum.
Gruß
Christopher
Muttersprachler+andere Experten+Googlies
Hallo Christopher,
Mal abgesehen davon, dass – soweit ich sehe – in diesem Thread
kein englischer Muttersprachler zugange war,
Myriam wie auch ich haben darauf hingewiesen, dass
wir Muttersprachler befragt haben. Ausserdem war meine
Aussage auf viele andere Postings derselben Art
bezogen, wo immer wieder Muttersprachler mitreden.
möchte ich
folgende Anmerkung machen: „Muttersprachler“ zu sein, bedeutet
noch lange nicht, diese Sprache gut zu beherrschen und mit all
ihren Finessen vertraut zu sein.
Stimmt. Trotzdem sind viele Muttersprachler, die hier
schreiben durchaus Experten. Und zusaetzlich ging es hier
nicht um Finessen, sondern um Erfahrungswerte.
Das Wort wird oftmals in den
Raum geschleudert, als ob es sich dabei um ein Prädikat
handele, das in allen Anlegenheiten gegen jeden Zweifel
erhaben ist.
Ich hab nicht geschleudert.
Glaubst Du, dass jeder der knapp siebzig
Millionen Deutschen über 15 beim Thema Sprache ein guter
Ratgeber wäre? Wohl kaum.
Hat das jemand behauptet? Aber es ist auffallend, dass
es immer wieder vorkommt, dass Sprachexperten (und darunter
auch Muttersprachler) Aussagen machen, sich gegenseitig
bestaetigen, und dann kommt einer mit einem google-Link
daher und behauptet das Gegenteil (und in diesem Fall
waren es sehr schwache Google-Links).
Natuerlich muss ich in diesem Fall (genau wie in jedem
anderen bei werweisswas) auf das Expertentum des Antworters
vertrauen. Da gibt es mehrere Kriterien und das Beste
sind noch immer die gesammelten Antworten und deren Qualitaet.
Ein anderes Kriterium ist aber auch nach wie vor,
ob jemand Muttersprachler ist. Nicht jeder Muttersprachler
ist gleich begabt, natuerlicht nicht, aber hier (und wir
sprechen von hier) faellt diese Eigenschaft mit einem Interesse
an Sprache zusammen, sonst wuerde sich jemand nicht
regelmaessig auf dieses Board verirren. Weiter waere ein
Kriterium ob jemand ueber laengere Zeit hauptsaechlich in der Fremdsprache gelebt hat/noch lebt - fuer mich in vielen
Gefuehlsfragen noch immer gleich nach dem Punkt Muttersprache
das zweitbeste Kriterium - es geht in vielen Fragen ja nicht
um grammatische Erklaerungen, sondern darum: was klingt richtig,
was ist akzeptabel, was wuerde ein Muttersprachler sagen, was
wird gesagt Als Letztes wuerde ich dann noch Berufserfahrung anfuehren.
Keines der genannten Kriterien ist im Endeffekt hier im
Netz verifizierbar, da kann man nur wieder auf die ‚gesammelten
Werke‘ des Schreibers verweisen.
Ganz so abwegig wie du es darstellst, ist der Verweis auf
Spracherfahrung keineswegs.
Gruesse
Elke
Hallo Elke,
Und zusaetzlich ging es hier nicht um Finessen, sondern um Erfahrungswerte.
bitte verstehe meine Anmerkung als durch den konkreten Fall ausgelöst, aber nicht ausschließlich darauf bezogen. Deine Erklärungen ändern nichts daran, dass ich das Auftreten der Muttersprachler oft als überheblich empfinde. Nach meinen Beobachtungen verzichten sie überdurchschnittlich oft auf Quellenangaben. Ich bin deutscher Muttersprachler und gebe trotzdem bei fast jeder Antwort im Brett „Deutsche Sprache“ eine Quelle bzw. sachliche Begründung an. Das ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Erfahrungswerte hin oder her:
„Erfahrung heißt gar nichts. Man kann seine Sache auch 35 Jahre schlecht machen.“
(nicht von Kurt Tucholsky, trotzdem richtig)
Ganz so abwegig wie du es darstellst, ist der Verweis auf
Spracherfahrung keineswegs.
Mir ging es nicht darum, Spracherfahrung und implizites Wissen als wertlos darzustellen. Ich wollte nur einerseits empfehlen, die Auskünfte mancher Experten mit Vorsicht zu genießen und andererseits die zuverlässigen Fachleute dazu anhalten, ihr Wissen häufiger mit Quellen zu untermauern. Nur „Ich bin aber Muttersprachler!“ zu rufen, ist eben nicht genug. Google ist gewiss kein Allheilmittel, aber gerade ein Experte müsste doch mit Leichtigkeit die Ergebnisse bewerten und zum Beleg seiner Behauptungen selektieren können. Wenn Begriffe oder Formulierungen, zu denen man rät, angeblich so gebräuchlich sind, dürfte es nicht schwer fallen, ein paar Anwendungsbeispiele aus zuverlässigen Quellen zu finden.
Gruß
Christopher
Hi Christopher,
bitte verstehe meine Anmerkung als durch den konkreten Fall
ausgelöst, aber nicht ausschließlich darauf bezogen.
Deine
Erklärungen ändern nichts daran, dass ich das Auftreten der
Muttersprachler oft als überheblich empfinde.
Das ist dein persoenliches Empfinden, mir geht es anders.
Nach meinen
Beobachtungen verzichten sie überdurchschnittlich oft auf
Quellenangaben.
Das mag sein. Wenn wir aber verstaerkt bei Muttersprachlern
auf Quellenangaben pochen, dann verhindern wir konkret in
vielen Faellen deren Mitarbeit. Ein Muttersprachler mag
eine Antwort wissen, aber keine Zeit (oder auch Lust) zu
haben, seine Antwort zu belegen (auch deshalb, weil die Belege einem
Muttersprachler oft schwerer fallen, weil er es eben ganz
anders erlernt hat als jemand, der eine Sprache als Fremd-
sprache erlernt hat). Ich moechte auf diesen Input der
Muttersprachler nicht verzichten. So wie werweisswas
funktioniert, liefert in den meisten Faellen irgendeiner
naemlich sowieso die Belege und Quellen. Und in den Faellen,
wo ich es beurteilen kann - d.h. was Englisch betrifft - waren
die Antworten der Muttersprachler immer die richtig(er)en.
Ich kann mich an keinen Fall erinnern, wo einer der
hier anwesenden englischen Muttersprachler falsch geantwortet
hat - allenfalls mal, nach Diskussion, konnte geographische
Unterschiede konstatiert werden.
Ich wollte nur einerseits empfehlen,
die Auskünfte mancher Experten mit Vorsicht zu genießen
Das gilt immer.
und andererseits die zuverlässigen Fachleute dazu anhalten, ihr
Wissen häufiger mit Quellen zu untermauern.
Das hast du dann 1. ungeschickt ausgedrueckt und 2.
hab ich oben beschrieben, warum ich auf diese Belege
verzichten kann, weil ich befuerchte, dass sonst viel Wissen
ganz verloren geht.
Nur „Ich bin aber
Muttersprachler!“ zu rufen, ist eben nicht genug.
Hat niemand getan. Ich habe es als Kriterium unter
anderen dargestellt. Wenn hier jemand herkommt und sagt,
er heisse Tim O’Malley und sei aus Irland muss ich ihm
noch lange nicht alles glauben, was er schreibt.
Wenn besagter Tim O’Malley aber bereits oefter richtige
Ratschlaege gegeben hat, dann hat er sich damit qualifiziert.
Google ist
gewiss kein Allheilmittel, aber gerade ein Experte müsste doch
mit Leichtigkeit die Ergebnisse bewerten und zum Beleg seiner
Behauptungen selektieren können.
Aber vielleicht nicht immer die Zeit haben.
Abgesehen davon ist das Belegen von sprachlichen
Ausdruecken ueber google keineswegs so einfach und leicht.
Wenn Begriffe oder Formulierungen, zu denen man rät,
angeblich so gebräuchlich sind, dürfte es nicht schwer
fallen, ein paar Anwendungsbeispiele aus zuverlässigen
Quellen zu finden.
Das kommt auf die Situation an. Wenn mich jemand z.B. fragt,
wie kondoliere ich bei einem Trauerfall, kann ich doch
einfach schreiben, was ich sagen wuerde - das muss
doch nicht unbedingt jedesmal belegt werden.
Um auf diesen Thread zurueckzukommen:
Hier war das schwierig, weil die Beweisfuehrung
andersherum laufen muss - Wie beweise ich, dass etwas
nicht existiert? Die zitierten Quellen haben einige
blenden koennen, was beweist, dass Quellen nicht
alles sind.
Gruesse
Elke
Hallo Elke,
ich glaube, wir kommen einander in dieser Sache nicht viel näher. Meine Position lässt sich mit der Formel „Ganz oder gar nicht“ zusammenfassen. Ich stoße mich vor allem an Sätzen von Dir wie:
keine Zeit (oder auch Lust) zu haben, seine Antwort zu belegen
das Belegen von sprachlichen Ausdruecken ueber google keineswegs so einfach und leicht
Wenn Du Dich mit Treu und Glauben zufrieden gibst, werde ich das nicht weiter kritisieren. Dass wir uns hier in einem Experten-Forum befinden, und nicht etwa in einem „Forum für Erfahrungsaustausch“ oder „Experten-Forum light“, tritt bedauerlichweise immer mehr in den Hintergrund. Fachleute, die zu faul sind, ihre hingeschnodderten „Erfahrungen“ zu belegen, sind für mich eben nur bedingt wertvoll. Dass ich mir mit dieser Meinung nicht nur Freunde mache, ist mir bekannt.
Gruß
Christopher