Englishe Begriffe in's Deutsch integriert

Wie wir alle wissen, English ist ein richtiges Misch-sprache und nehmt immer das besten von jede andere Sprache (c’est la vie, rsvp, cushion, apropos, blitz, usw). In Europa ist es aber anders und die meisten Länder versuchen ihren einigen Sprache „rein“ zu halten. Warum seht mann denn so oft Englische worter in Werbung und Anzeige in Deutschland? Ist es einfach „cool“? Ich hab mich auch sehr gefreut über die grosse auswahl von Deutches rock musik aber warum müssen so viele pop acts auf Englisch singen? Gibts hier bestimmt ein paar interessante Perspektiven drauf.

Neil

PS Tut mir leit dass ich hab auch ein bisschen Denglish geschrieben - ich bin immer noch an üben.

hi, (denglisch)

Wie wir alle wissen, English ist ein richtiges Misch-sprache
und nehmt immer das besten von jede andere Sprache (c’est la
vie, rsvp, cushion, apropos, blitz, usw). In Europa ist es
aber anders und die meisten Länder versuchen ihren einigen
Sprache „rein“ zu halten. Warum seht mann denn so oft
Englische worter in Werbung und Anzeige in Deutschland? Ist es
einfach „cool“? Ich hab mich auch sehr gefreut über die grosse
auswahl von Deutches rock musik aber warum müssen so viele pop
acts auf Englisch singen? Gibts hier bestimmt ein paar
interessante Perspektiven drauf.

das gehört eher in die politikbretter!
einerseits werden massiv englische wörter benutzt, um bei werbung den eindruck von fortschrittlichkeit zu erwecken, aber gleichzeitig herrscht ablehnung englischer einflüsse. das sieht IMHO nach angst, hegemonialneid und fehlendem selbstbewußtsein aus. eine ehrlich stolze kultur (aber keine arrogante, selbstherrliche) singt ihre popsongs in der eigenen sprache und hat aber gleichzeitig keine probleme, das fremde als gleichberechtigt zu akzeptieren und in die eigene sprache einzulassen.

PS Tut mir leit dass ich hab auch ein bisschen Denglish
geschrieben - ich bin immer noch an üben.

kein thema.

gruß datafox

Hallo datafox,

Sorry (noch einmal Denglisch),

ich dachte diese Thema könnte auch zum Deutsche Sprache oder Sozialwissenschaft gehören - es ist auf jeden fall ein sehr breites Thema. Ich erwarte eine menge sehr interessante Antworten. Herzlichen dank für deine Meinung.

Noch eine Frage zu diese Thema - es gibt ein Academie Francaise für die regulierung von die Französische Sprache. So etwas gibt es aber nicht in Deutschland oder? Sprechen wir denn genau die Sprache dass wir von Werbungen und Fernseher geschenkt kriegen? Gibt es eine Gruppe in Deutschland dass kampt gegen Denglisch?

Neil

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo, Neil,
anders als in Frankreich gibt es in Deutschland keine staatliche Organisation, die sich um die „Reinheit der Deutschen Sprache“ kümmert. Das mag daran liegen, dass Deutschland zwar das größte, nicht aber das einzige Land ist in dem Deutsch Landessprache (oder eine von mehreren Landessprachen) ist. Es gibt eine „Gesellschaft für deutsche Sprache e.V.“ in Wiesbaden http://www.gfds.de/ die sich darum kümmert. Aber sonst ist der Sprachgebrauch mehr oder weniger dem „freien Spiel der Kräfte“ oder der „Normierungskraft des Faktischen“ überlassen.
Grüße
Eckard.

Kurze Anmerkung…
Hallo, Eckhard!

Hallo, Neil,
anders als in Frankreich gibt es in Deutschland keine
staatliche Organisation, die sich um die „Reinheit der
Deutschen Sprache“ kümmert. Das mag daran liegen, dass
Deutschland zwar das größte, nicht aber das einzige Land ist
in dem Deutsch Landessprache (oder eine von mehreren
Landessprachen) ist.

Nur eine kurze Anmerkung dazu:
Diese Behauptung kann ich mich nicht anschließend. Die spanische Sprache verfügt über so eine Gesellschaft („Real academia de la lengua española“ http://www.rae.es/). Gegründet würde sie schon 1713. Alle Ländern, deren offizielle Sprache Spanisch ist, halten sich, bzgl. Sprache, eben an diese Gesellschaft.

Es gibt eine „Gesellschaft für deutsche
Sprache e.V.“ in Wiesbaden http://www.gfds.de/ die sich darum
kümmert. Aber sonst ist der Sprachgebrauch mehr oder weniger
dem „freien Spiel der Kräfte“ oder der „Normierungskraft des
Faktischen“ überlassen.

Das nenne ich „Entwicklung der Sprache“ und kommt in alle Sprachen der Welt vor.

Grüße
Eckard.

Grüße auch, aus München!
Helena

Hallo Eckard!

Das mag daran liegen, dass
Deutschland zwar das größte, nicht aber das einzige Land ist
in dem Deutsch Landessprache (oder eine von mehreren
Landessprachen) ist.

Sorry, aber Dein Argument hinkt stark auf beiden Beinen :wink::
Ebenso wie Deutschland ist Frankreich das größte Land, in dem Französisch (als mehrheitliche Muttersprache) gesprochen wird, ebenso wie das Deutsche wird das Französische auch außerhalb der Grenzen des Hexagons gesprochen. Und trotzdem werden die Vorschläge/Bestimmungen der Académie française (genauer gesagt: der [staatlich französischen!] Commission générale de terminologie et de néologie) auch in anderen französischsprachigen Ländern umgesetzt. Das mag daran liegen, daß zur Zeit der Gründung der Académie française (1635) – mit Ausnahme der Wallonen und Westschweizer – nahezu alle frankophonen Gegenden der französischen Krone unterstanden und deshalb bis heute eine starke sprachliche Bindung zum (ehemaligen) Mutterland empfinden; nicht umsonst gibt es mit der Organisation Internationale de la Francophonie eine auf die gemeinsame Muttersprache gestützte internationale Institution, die ihrergleichen sucht.

Als jedoch die Gesellschaft für deutsche Sprache 1947 bzw. das Institut für Deutsche Sprache 1964 gegründet wurde, gab es kein staatlich einheitliches deutschsprachiges Gebiet mehr; warum sollten sich Österreicher oder Deutschschweizer etwas von einer Wiesbadener oder Mannheimer Gesellschaft vorschreiben lassen?! An der Rechtschreibreform waren folglich Germanisten aus allen drei Ländern beteiligt. Ich denke, in Deutschland zählt nicht unbedingt, was GfdS oder IDS vorschlagen, sondern eher was entweder häufig in den Medien auftaucht und/oder (infolgedessen) in den Duden oder Wahrig aufgenommen wird. „Ja, wenn’s da drinnen steht, muß es doch stimmen“…
Ich denke, die Tatsache, daß die Deutschen sich von (vielfach sinnlosen) Anglizismen überhäufen lassen, anstatt „Stop!“ zu sagen, liegt unter anderem mit an dem nach dem Zweiten Weltkrieg eingeimpften Minderwertigkeitskomplex und dem ebenfalls verabreichten Pro-Amerikanismus – zur Gründungszeit der GfdS und des IDS wäre es wohl nicht sehr populär gewesen, die Einflüsse der „amerikanischen Freunde“ durch die Schaffung deutscher Neologismen zu stoppen. Und heute wäre so etwas wohl gar nicht mehr möglich; die deutsche Sprache von allzu vielen angloamerikanischen Einflüssen zu „reinigen“ würde bedeuten, einen durchschnittlichen Jugendlichen oder Werbetexter mehr als der Hälfte seines Vokabulars zu berauben… :wink:

Gruß,
Stefan

Hallo Eckard

Das mag daran liegen, dass Deutschland zwar das größte, nicht aber das einzige Land ist, in dem Deutsch Landessprache (oder eine von mehreren Landessprachen) ist.

Das Gleiche könnte man hier aber auch in Bezug auf Frankreich sagen!

Es gibt eine „Gesellschaft für deutsche Sprache e.V.“ in Wiesbaden http://www.gfds.de/ die sich darum kümmert. Aber sonst ist der Sprachgebrauch mehr oder weniger dem „freien Spiel der Kräfte“ oder der „Normierungskraft des Faktischen“ überlassen.

Das Institut für deutsche Sprache in Mannheim (http://www.ids-mannheim.de) wäre mit dieser Aussage wohl nicht ganz einverstanden :wink:

Gruss
Renato

Denglisch/deutsch
Hallo, Neil, und auch ihr anderen!

Über das Eindringen englischer Wörter und Begriffe in die deutsche Sprache wurde hier schon häufiger gesprochen, diskutiert, lamentiert und polemisiert.

Ob und was man dagegen tun kann, soll oder muss wird durchaus kontrovers betrachtet.

Goethe, natürlich Goethe, sagte einmal ungefähr das: Die Kraft einer Sprache zeige sich daran, wie viel Fremdes sie aufnehmen, er spricht sogar von „verschlingen“, könne.
Diesem Diktum nach ist die deutsche Sprache sehr kräftig.

Wenn ich mir diese Neologismen ansehe, so finde ich nicht, dass sie die deutsche Sprache überfremden.

Denglisch tritt doch eher in Sprachnischen: etwa in der Werbung, im internationalen Geschäftsjargon, in der Jugendsprache, in „Sssseeens“ auf und den meisten Ausdrücken ist doch eher ein ephemeres Dasein beschieden.

Nun ist es aber so, dass gerade diese Sprachnischen mehr in der Öffentlichkeit, in Presse, Fernsehen, im Internetz auftreten und Aufsehen erregen als das gute alte alltägliche Deutsch, so wie es von meiner Nachbarin, meiner Verwandtschaft, der Verkäuferin bei Minimal, dem Mechaniker in der Werkstatt gesprochen wird.
Wenn also Jill Sanders ihren hanebüchenen „small talk: Mein Leben ist eine giving-story etc.“ ablässt, lesen das Millionen, und schütteln den Kopf; aber wer sonst redet so? Die paar Juppis und Gruppies?

Die Zahl derer, die am „Weekend“ jetzt länger „shoppen“ gehen können ist - meiner Beobachtung nach - wesentlich niedriger als die Zahl deren, die jetzt am „Wochenende“ bei den verlängerten Öffnungszeiten später „einkaufen“ gehen.

Es ist freilich etwas anderes, dass mit vielen Sachen, die wir aus dem angloamerikanischen Raum übernommen haben, zugleich auch deren Namen, sprich Bezeichnungen und Wörter übernehmen. Ein Rechner ist halt doch mit anderen Assoziationen verbunden als ein PC (Personal Computer, oder einfach Computer). Der Beispiel gibt es viele. Und dass wir jetzt „booten, downloaden und deleten“ können, neben „laden, runterladen und löschen“ halte ich zwar für einen recht kleinen, aber doch für einen Gewinn, da sie sich eindeutig auf Vorgänge am PC beziehen, während die deutschen Wörter in ganz anderen Zusammenhängen auftreten können, z. B. einen LKW laden, ein Schiff löschen.

Dass zu den aus dem angloamerikanischen Kulturraum übernommenen Sachen auch der Rock´n´Roll, die Beat- und Pop-Musik, Blues und Boogie-Woogie gehören, erklärt, dass viele meinen, „richtiger“ Rock oder Blues könne man nur in englisch singen. Die ungezählten Gegenbeispiele, angefangen bei Lindenberg über BAP bis zu den Alpenrockern und Ringsgwandl, werden dabei halt einfach ignoriert. Und haben nicht schon die Beatles gezeigt, dass „Sie liebt dich, yeahyeahyeah“ und „Komm gib mir deine Hand“ ganz gut auf deutsch klingen. – Ich habe immer noch nicht heraus bekommen, wer ihnen die deutschen Texte geschrieben hat. Weiß das jemand von euch? Am Ende waren sie es selbst?!?! –

Mit dieser nicht zum Thema gehörigen Frage beende ich mein Statement :wink: zu Denglisch im Wissen keineswegs alle Aspekte berührt zu haben.

Aber das lässt sich ja ergänzen im Verlauf der weiteren Diskussion.

Gruß Fritz

Hallo Fritz,

zuerst zu den Beatles: ich hab grad mal die „Complete U.S.-Discography“ durchwühlt. Bei „She loves you“ sind als Autoren Lennon/McCartney angegeben, bei „Sie liebt dich“ zusätzlich noch Nicolas/Montague. Vieleicht haben die den Text verbrochen…

Was englische Songtexte anbelangt, naja, ich schreibe auch nur in englisch. Es lassen sich wesentlich schneller annähernd sinnvolle Reime finden und ich werde quasi weltweit verstanden (nun gut, das ist für eine Band im „Kellerstadium“ nicht wirklich wichtig, aber die Hoffnung…)

Gruß
Feanor

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Darf ich noch einen längeren Text zu diesem Thema
nachschieben?

Schon geschehen! :wink:

_ Wörter und ihr Werdegang

„Fraüwe meyt üch stunt gezeme da üch drye geste beslieffen do wordent ir fraüwe genant“. Haben Sie das noch verstanden? Der Text von Walther von der Vogelweide kann im Original heute wohl von den wenigsten gelesen werden. Doch auch das war einmal Hochdeutsch.

Sprache ist nicht statisch und wird durch ihre Sprecher beständig verändert. So alt wie diese Feststellung ist auch die Angst vor dem Verfall der Sprache. Ob es nun der übermäßige Gebrauch von Fremdwörtern, das Schwinden des Genitivs, der Verlust des Konjunktivs oder die falsche Verwendung von fachlichen Termini ist - lebendige Sprache lässt sich nur bedingt steuern. Dies führt zu Veränderungen, die von vielen kritisiert werden. Trotzdem lassen sich die Weiterentwicklungen nicht aufhalten.

Wer seine Wörterbücher nach einigen Jahren wieder zur Hand nimmt, wird feststellen, dass es etliche Einträge gibt, die veraltet sind und so nicht mehr verwendet werden, andere Wörter kann er dagegen erst gar nicht finden. Für die Erstellung von Nachschlagewerken muss man die sprachliche Entwicklung verfolgen, um Veränderungen aufnehmen zu können.

Gleichzeitig soll jedoch durch die Auswahl von bereits länger gebräuchlichen und weit verbreiteten Wörtern und Wendungen der Grundwortschatz der deutschen Sprache repräsentativabgebildet werden.

Hier liegt die Aufgabe der Wörterbuch-Redakteure, Sprachwissenschaftler, die auf der Basis verschiedener Auswertungsverfahren entscheiden, ob ein Wort den Weg in unsere Wörterbücher findet.

Das Bertelsmann Lexikon Institut macht sich darüber hinaus ein wichtiges Instrument zunutze, um die WAHRIG-Wörterbücher zu bearbeiten und zu aktualisieren - das WAHRIG Textkorpusdigital, eine digitale Wortbelegsammlung auf der Grundlage von Texten repräsentativer überregionaler Zeitungen und Zeitschriften, die Neuerungen in der geschriebenen Sprache zuverlässig anzeigt. Hätten Sie zum Beispiel gedacht, dass shoppen bereits weit verbreitet in unserem Sprachgebrauch ist und das nicht nur in der mündlichen Kommunikation. Das WAHRIG Textkorpusdigital zeigt, wann in der öffentlichen Kommunikation ein Wort aktuell ist und erlaubt es die Entwicklung über einen längeren Zeitraum zu beobachten.

Was ist nun richtiges Deutsch?

Heißt es „durchweg“ oder „durchwegs“? „Gemäß des Rates meines Freundes“ oder „Gemäß dem Rat meines Freundes“? Einfach ist Deutsch auch für Muttersprachler nicht und Gründe für sprachliche Unsicherheiten gibt es viele.

Einer davon ist der starke Einfluss von Dialekten. Auch wenn es immer weniger wirkliche Dialektsprecher gibt, kann man regionale Varianten bis heute nachweisen: Ist der Süddeutsche im Bett gelegen, werden die meisten Norddeutschen dort „gelegen haben“,

Politisch gesehen ist Deutsch offizielle Amtssprache in 3 Ländern (Österreich, der Schweiz und Deutschland) und entwickelt über Bezeichnungen für Schulabschlüsse, Berufe etc. verschiedene anerkannte Begrifflichkeiten. Oder hätten Sie eine Bedienerin (Österreich) gesucht, wenn Sie eine Putzfrau (Deutschland) brauchen?

Doch nicht nur durch Dialekte gibt es starke Unterschiede im Deutschen. Wir bedienen uns neuer Wortschöpfungen, wenn wir ein Thema besonders interessant gestalten wollen, nutzen Varianten wie Jugendsprache oder Fachsprachen, um Zugehörigkeiten aufzuzeigen, und übernehmen Begrifflichkeiten aus anderen Sprachen.

All dies macht Wörterbücher, Grammatiken und Stilkunde zu unabkömmlichen Freunden für den professionellen Umgang mit unserer Sprache. Denn wer ist schon ganz sicher, dass er immer den richtigen Ton trifft?

Trendwörter

Viele Wörter und Sprachstrukturen übernehmen wir unbewusst von den Medien. „Da werden Sie geholfen“ oder „Deutschlands meiste Kreditkarte“ sind Beispiele für falsche Grammatik, die sich über die Werbung in unserer Sprache einschleichen. Wie erfolgreich solche Neuerfindungen sind, zeigt sich oft erst nach einigen Jahren.
Erinnern Sie sich noch an das Trendwort des Jahres 1997? Damals war der „Elchtest“ aktuell. Ob Unwort oder Trendwort, es gibt eine ganze Reihe an Wörtern mit kurzer aber steiler Karriere. Viel gebraucht aber oft ebenso schnell vergessen. Wer kennt heute noch die Bedeutung von „Rooming- in“, das 1978 auf der Auswahlliste zum Wort des Jahres stand. Jedes Jahr bestimmt die „Gesellschaft für Deutsche Sprache“ Wörter, die besonders bezeichnend für das vergangene Jahr war.

In den Auswahllisten finden sich häufig auch interessante Wortneuschöpfungen, Wortspiele oder Wortschatz aus anderen Sprachen. Ob „Schläfer“ oder „simsen“, vieles wird nur über einen kurzen Zeitpunkt verwendet und verliert sich danach wieder im Vergessen der Sprecher, anderes bleibt dauerhaft genutzt. Schöne Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit sind der „Samenraub“ oder das „Klonbaby“, die bedingt durch spezifische Ereignisse häufig in der Presse nachzuweisen sind, in den Folgejahren jedoch an Bedeutung verlieren.

Manche Begriffe bleiben jedoch aktuell und so kann die Neuauflage von WAHRIG Die deutsche Rechtschreibung 2002 immerhin 1000 neue Stichwörter anbieten, die durch die Recherche der Sprachwissenschaftler und die Nutzung des WAHRIG Textkorpus digital den Weg ins Wörterbuch gefunden haben. Besonders deutlich sind solche Wortschatzerweiterungen bei Begriffen aus der Computertechnologie. Das Wort „mailen“ weist das Korpus 1995 gerade ein Mal nach, 2000 sind es schon fünfzehn Vorkommen und die Tendenz ist steigend.

Jugendsprache

Doch nicht nur Neuerungen verändern unsere Sprache. Oft wandern Ausdrücke aus der Sprache bestimmter Gruppen, den Soziolekten, in die Alltagssprache ein.

Beliebtes Forschungsobjekt der letzten Jahrzehnte ist hier die so genannte Jugendsprache. Umstritten bleibt, ob es sich hier wirklich um einen Soziolekt handelt oder ob man sich nur der bereits vorhandenen Sprachformen bedient. Schließlich können sich Jugendliche sehr unterschiedlich ausdrücken - je nachdem z. B. ob sie provozieren möchten, eine Gruppenzusammengehörigkeit ausdrücken oder sich um einen Ausbildungsplatz bewerben.

So unterschiedlich und situationsbedingt die Art zu sprechen ist, einige Auffälligkeiten lassen sich bei jungen Sprechern nachweisen. Entstanden war das Interesse der Forschung an dieser Sprache der Jungen aus der Angst vor einem Sprachverfall. Die Verwendung von englischen Ausdrücken oder falsche grammatische Strukturen werden bis heute kritisiert. Dabei beweisen gerade Jugendliche eine extreme Kreativität im Sprachgebrauch, sowohl in der Erfindung neuer Ausdrücke als auch in der Entwicklung einer eigenen Grammatik.

Viele der unter Jugendlichen zunächst üblichen Ausdrücke verschwinden jedoch auch wieder, wenn die jugendlichen Sprecher erwachsen werden. Oder wer spricht heute noch von „oberaffengeil“? Man will sich als junger Mensch von den eingefahrenen Regeln und konservativen Ansichten der Erwachsenen absetzen. Im Erwachsenenalter legt man ebenso wie die Rebellion auch die Sondersprache ab und doch bleiben einige Wortneuschöpfungen erhalten. Ob „flezen“ oder „floppen“, „ranklotzen“ oder „reinziehen“, was wir auch weiterhin verwenden, zeigt sich in einigen Jahren und einiges finden wir vielleicht auch bald im Wörterbuch.

Fachsprachen

Wer Fachsprache hört, denkt heute im wissenschaftlichen Umfeld primär an Englisch. Das war jedoch nicht immer so. Nachdem das Lateinische als Schriftsprache von den unterschiedlichen Volkssprachen abgelöst wurde, waren bis vor ca. 60 Jahren Deutsch, Englisch und Französisch wichtige Wissenschaftssprachen .

Wer Medizin, Physik oder Philosophie studierte, kam um die deutsche Sprache nicht herum. Erst heute sind etwa 90% der naturwissenschaftlichen Veröffentlichungen auf Englisch. So gelangt aktuell primär englischer Wortschatz aus den wissenschaftlichen Fächern in die deutsche Sprache. Gerade in der Informatik wäre eine Kommunikation ohne englischen Wortschatz kaum mehr möglich: Wer elektronische Post versendet, schreibt „E-Mails“, benutzt eine „Mouse“ mit „Mouse- Pad“ oder „loaded Programme down“. In der Arbeitswelt gehen wir ins meeting und schreiben reviews.

Neben den Wissenschaftssprachen gibt es noch die Sprachen der unterschiedlichen Berufsgruppen. Hier übernahm man Begrifflichkeiten oder sogar ganze Phrasen in die Allgemeinsprache. Wer von „aufhören“ spricht, greift auf den Wortschatz der Jäger zurück. „Leinen ziehen“ konnten ursprünglich nur die Flussschiffer und „über den Kamm scheren“ konnten die Friseure. Und auch hier werden wir uns weiterentwickeln und neue Wörter lernen.

Dialekt

„Deutschland hat so viele Dialekte, dass sich die Leute in einem Abstand von 30 Meilen nicht verstehen.“ (Aus Luthers Tischreden. Lauterbachs Sammlung B, Nr. 6146)

Der Satz aus Luthers Tischreden ist nicht mehr ganz aktuell, denn Dialekte im ursprünglichen Sinn gibt es nicht mehr. Durch die modernen Medien und die Schule gelangte das Hochdeutsche in unsere Dialekte und trotzdem, auch heute ist unsere Umgangssprache regional gefärbt. Ob Zebeber, Weinberln und Rosinen, Weckla, Brötchen oder Semmel, man erkennt sie noch, die Vielfalt der deutschen Sprache.

Jeder der einmal in Deutschland umzieht, merkt, dass wir noch lange nicht alle gleich sprechen, auch wenn das Verstehen einfacher geworden ist.

Besonders ausgeprägt bleibt das Schweizerdeutsche. Gibt man sich in Deutschland oder Österreich durch einen starken Gebrauch dialektaler Aussprache oder dialektaler Wendungen als Angehöriger einer niederen Schicht zu erkennen, sehen es selbst Schweizer Professoren als angemessen an, sich im Dialekt zu unterhalten, und so verändert sich auch das Hochdeutsch der Schweiz.

Es lohnt sich vor einem Schweizurlaub zu lernen, dass ein Velo und nicht ein Fahrrad gefahren wird, der Billeteur die Tickets der Reisenden kontrolliert und ich eine Arbeit nachdoppeln muss, wenn sich Fehler eingeschlichen haben. Schließlich kann man diese Begriffe nicht nur gesprochen finden.

Fremdsprachen

Die größte Angst vor einem Verfall der deutschen Sprache wird heute mit dem Einfluss des Englischen begründet. Neu sind solche Einflüsse anderer Sprachen jedoch nicht. In der Zeit zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert war Französisch die Weltsprache. Der Adel und das Bürgertum Deutschlands bedienten sich zeitweise sogar einzig dieser Sprache. Deutsch war die Sprache der niederen Schichten und es kam zu eigenen, nur scheinbar korrekten neuen „französischen“ Wörtern im deutschen Sprachraum. Der Friseur entsteht in dieser Zeit, das richtige französische Wort lautet coiffeur .

Die Geschichte scheint sich nun zu wiederholen. Englisch ist die lingua franca und man kann Naturwissenschaften in Deutschland studieren, ohne Deutsch zu lernen. Englisch ist „in“ bei der Jugend und so beginnen wir auch wieder Englisch zu verändern. Ein Handy werden wir nur in Deutschland benutzen und das mit dem festen Glauben, wir würden Englisch sprechen und so unsere eigenen Sprache zerstören. Also, keine Angst vor sprachlichen Experimenten, schließlich hat Deutsch schon viele Änderungen erlebt, ohne dass wir das heute als negativ empfinden.

Sabine Schmid_

der ich unbekannterweise danke für ihre schöne Behandlung des Themas. Den Text habe ich bei aol Wissen gefunden.

Gruß Fritz

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nein nein, nicht unser Fritz, sondern Friedrich II der Große ist gemeint.

Aber erst mal hallo Neil,

besagter Friedrich also sprach wohl ein besseres Französisch als Deutsch und nicht zuletzt durch ihn sind viele Wörter, die heute urdeutsch scheinen, auf französische Wurzeln zurückzuführen.

Was das Denglisch anbelangt; viele, um nicht zu sagen die meisten dieser Worte sind nach einigen Jahren völlig vergessen und werden, wenn überhaupt nur noch von hoffnungslos altmodischen Menschen verwendet.
Auch wenn mich diese Modeworte, speziell in der Werbung furchtbar nerven, so ist mir diese ein Trost.

Das Deutsche werden sie m.E. nicht zerstören und die Worte, die erhalten bleiben, werden es eher bereichern, nicht zuletzt auch, wie ‚unser‘ Fritz schon anmerkte, um sie besser zu differenzieren.

ich bin da eher optimistisch (das ist schließlich auch nichts ‚richtig‘ deutsches).

Gandalf

Tragbarer Funkfernsprechapparat
Hallo Neil,

Wie wir alle wissen, English ist ein richtiges Misch-sprache

Deutsch ist noch viel mehr eine Mischmaschsprache mit starken Einfluessen aus vielen Sprachen, hier trafen sich alle :wink:

Deutsch ist vielmehr noch eine Lego-Sprache (nein, hat nichts mit meinem nichtssagenden Nick zu tun *g*). Man kann zusammengesetzte Substantive, ups verzeihung: Hauptwoerter bilden bis zum Gehtnichtmehr.

Katzentoilettenbuerste

Feder
Fuellfeder
Patronenfuellfeder
Patronenfuellfederhalter

a bunch of roses
ein Strauss Rosen, aber: der Rosenstrauss
hihi

und denkt Euch selbst welche aus :smile:

aber das Legohauptwortdeutsch (huch, noch ein Wort *g*) ist hier nicht Thema.

Wie nennst Du eigentlich Deinen tragbaren Funkfernsprechapparat?
(huch noch ein lego)

Im Ganzen: Sprache lebt. Deutsch gibt es erst seit kurzem, zu Zeiten von Goethe und Heine gab es noch etliche deutsche Sprachen, die dazu noch aerger mit Fremdwoertern geschmueckt waren und was Frankreich beispielsweise zum Schutz der franzoesischen Sprache anstellt halte ich fuer einen Schildbuergerstreich. Im Uebrigen machen sich einige franzoesische Teenager darueber lustig, indem sie die Sprache durch Buchstabenverdrehungen voellig durch den Kakao ziehen *prust*

viele gruesse, peter

Nachtrag
Hallo Fritz und (wohl unwissend) Sabine

der ich unbekannterweise danke für ihre schöne Behandlung des
Themas. Den Text habe ich bei aol Wissen gefunden.

Es ist naoch anzumerken, dass die Sprache auch sehr von den täglichen Bedürfnissen und Notwendigkeiten zum Überlegen geprägt sind.
z.B. wird es in Wüstengebieten kein Wort für Schnee geben, in den Alpen wird da Schnee schon etwas deutlicher unterschieden und die Inuit haben wohl die Meisten unterschiedlichen Bezeichnungen dafür, da jede Schnee-Konsistenz andere Gefahren und Eigenschften besizt, welche Überlebenswichtig sind.

Im Mittelalter bestand scheinbar kein grosser Bedarf, die Tierwelt grossartig zu Unterteilen wodurch ausser den Nutztieren und „Schädlingen“ alles andere einfach als Gewürm bezeichnet wurde.

Bis vor 20 Jahren, waren Computer nur etwas für Spezialisten, wodurch der „normale Mensch“ gar keinen Bedarf dafür hatte, da irgendwelche „Spitzfindigkeiten“ zu unterscheiden. Es genügte zu Wissen, dass ein Computer das gleiche wie ein Rechner ist und das der irgendwas mit Lochkarten anstellt und dann viele Zahlen ausspuckt.

Als dann immer mehr Leute mit Computern zu tun bekamen, waren dann schon Fachbegriffe nötig und die wurden zum grösten Teil aus dem Englischen übernommen.
Dadurch, scheint mir, ist es zum Denglish gekommen, weil in lezten 10-10 Jahren alles Neue, Moderne mit englischen Begiffen bedacht wurde. Ich vermute, dass sich das bis in 10-20 Jahren alles wieder gelegt hat.

MfG Peter(TOO)

Hallo, Renato und Stefan,
so ganz will mir die Argumentation nicht schmecken, die Ihr mit der Commission générale de terminologie et de néologie aufbaut.
Man darf nicht vergessen, dass hier die Sprache als postkoloniale Klammer für das ehemalige Kolonalreich benutzt wird. Das wird durch die beiden Ausschlüsse Wallonien und Westschweiz nur noch unterstrichen.

Eine solche Verwendung verbietet sich von allein für die deutsche Sprache, zumal eben außer Deutschland auch Österreich und die Deutschschweiz (die kleine belgische Minderheit lasse ich mal außen vor) noch ein deutliches und gewichtiges Wort mitzureden haben.

Zudem liegt Frankreich der Zentralimus genauso „im Blut“ wie den Germanophonen ihre Kleinstaaterei.

Und sicher, Renato, die Mannheimer sind natürlich auch dabei, aber auch die sind eben keinesfalls mit irgendwelcher normativen Macht ausgestattet. Und es gibt sicher auch noch andere Institutionen und Vereine, die sich redlich um gutes Deutsch bemühen.

Ich gebe Stefan recht, wenn er ausführt welche Rolle die jüngere deutsche Geschichte für die sprachliche Anglophilie in Deutschland gespielt hat und noch spielt.

Weder Stefan noch Renato konnte mir aber widerlegen

Aber sonst ist der Sprachgebrauch mehr oder weniger dem „freien Spiel der Kräfte“ oder der „Normierungskraft des Faktischen“ überlassen.

Daran ändert weder der Dudenverlag noch der unsägliche Versuch einer Rechtschreibreform etwas Entscheidendes. In beiden Fällen wird dem Volk aufs Maul geschaut und dessen Sprach(ab)nutzung zur Norm erhoben.

Grüße
Eckard

Hallo, Peter,

mit dieser Ansicht:

und die Inuit haben wohl die Meisten unterschiedlichen
Bezeichnungen dafür, da jede Schnee-Konsistenz andere Gefahren
und Eigenschften besizt, welche Überlebenswichtig sind.

bist du einem allgemein verbreiteten Irrtum aufgesessen, den ein schlecht recherchierender Anthropologe in die Welt gesetzt hat.

In der Inuit-Sprache gibt es zwei Wörter für Schnee: „quanik“ für Schnee, der liegt und „aput“ für Schnee, der fällt.

Alle anderen Wörter für Schnee sind Ableitungen. „igluksak“, angeblich „Schnee für den Bau eines Iglus“, ist zusammen gesetzt auch „iglu“ = Haus und „ksak“ = Material.

Das Wort bedeutet also einfach Hausbaumaterial und kann außer Schnee auch Holz, Stein oder Erde meinen.
Aus: Krämer, Trenkler, Krämer, Das neue Lexikon der populären Irrtümer.

Die bedeutet aber nicht, dass deine Aussage, dass eine Sprache nur für vorhandene Bedürfnisse Wörter und Konstruktionen anbietet, nicht korrekt ist.

Fritz

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Das Problem ist, wenn englische Wörter deutsche Phrasen ersetzen. Salat Bar bleibt Salat Bar, auch wenn man sie salad bar nennt. Und wenn die besch… Deutsche Telekom irgendwelche denglische Ausdrücke in Ihren Rechnungen verwendet, weiß man auch wo der Hase lang läuft.
Desweiteren hat z.B. der englische Sprachraum viele deutsche Wörter aufgenommen (Angst, Zugzwang, Zeitgeist, Hausfrau, etc.).
Im Zweifelsfall ziehe ich eine deutsche Neuschöpfung aber dem englischen Begriff vor (s. Hubschrauber für Helicopter).

Beatles - Texte (oT)

Ich habe immer noch
nicht heraus bekommen, wer ihnen die deutschen Texte
geschrieben hat. Weiß das jemand von euch? Am Ende waren sie
es selbst?!?! –

Nein, lieber Fritz,
sie waren des Deutschen zwar teilweise mächtig, aber nicht insoweit, dass sie texten hätten können.
Es war der Chefsprecher dieser Jahre (1958-1968) von Radio Luxemburg, Camillo Felgen, der ihnen diesen Dienst erwies. http://www.radiochronik.de/rtl/caf.htm
Er textete auch für Conny Francis und Peter Alexander.
Grüße
Eckard.

Hallo, Eckard,

das scheint mir unglaubwürdig, denn

Beatles (beide deutsche Alben)

die Beatles haben keine zwei deutsche Alben aufgenommen, sondern nur zwei Lieder, eben: Sie liebt dich und Komm, gib mir deine Hand.
Und diese Aufnahmen wurden in Paris gemacht. Und in der Diskografie wird angegeben:

_1. Komm, Gib Mir Deine Hand {Lennon/McCartney/Nicholas/Hellmer} (2:27)
Recorded: October 17, 1963 at Abbey Road, London, England
with new German vocals added January 29, 1964 at Pathé Marconi
Studios, Paris, France
Instrumentation:
John Lennon - lead vocal, rhythm guitar, hand-claps
Paul McCartney - lead vocal, bass guitar, hand-claps
George Harrison - lead guitar, hand-claps
Ringo Starr - drums

  1. Sie Liebt Dich {Lennon/McCartney/Nicolas/Montague} (2:19)
    Recorded: January 29, 1964 at the Pathé Marconi Studios, Paris, France
    Instrumentation:
    John Lennon - lead vocal, rhythm guitar
    Paul McCartney - lead vocal, bass guitar
    George Harrison - lead guitar, harmony vocal
    Ringo Starr - drums_

Diese Informationen habe ich auf Grund des Hinweises von Feanor - courtsy! - gefunden.

Aber eindeutig ist die Sache noch nicht.
Gruß Fritz

Helikopter nicht englisch, sondern

Im Zweifelsfall ziehe ich eine deutsche Neuschöpfung aber dem
englischen Begriff vor (s. Hubschrauber für Helicopter).

_ Hubschrauber
Substantiv Maskulinum Standardwortschatz (20. Jh.)Stammwort.
Hub, weil sich das Fahrzeug senkrecht hebt, -schrauber wohl im Anschluß an das aus dem Französischen stammende Helikopter, dessen Vorderglied „Schraube, Propeller“ bedeutet. deutsch s. heben, s. Schraube

Nach Kluge_

Nur zur Klarheit! :wink:

Fritz

1 „Gefällt mir“

Hallo, Renato und Stefan und Eckard,

ich kann die Einwände Renatos und Stefans ebenfalls nicht teilen und präferiere eher Eckards Sicht.

Aber sonst ist der Sprachgebrauch mehr oder weniger dem „freien Spiel der Kräfte“ oder der „Normierungskraft des Faktischen“ überlassen.
Daran ändert weder der Dudenverlag noch der unsägliche* Versuch
einer Rechtschreibreform etwas Entscheidendes. In beiden
Fällen wird dem Volk aufs Maul geschaut und dessen
Sprach(ab)nutzung zur Norm erhoben.

Der Duden hatte weder im Kaiserreich, noch in der Weimarer Repuplik noch im Dritten Reich normativen Charakter. Den bekam er erst in der BRD durch einen Beschluss der Kultusministerkonferenz im Jahr 1955. Ende der 60er verzichtete die Dudenredaktion von sich aus auf dieses fragwürdige Privileg.

Seither wird tatsächlich den Leuten aufs Maul geschaut und so kam es auch zu manchen Wunderlichkeiten vor und bei der Rechtschreibreform.

Grüße
Fritz

* Eckard, so unsäglich ist die Sache gar nicht! :wink: