Entenfamilien auf Straßen u Plädoyer für Warnweste

Hi,
hoffe mit diesem Bericht, dass irgend jemand von diesem Bereich profitiert falls er/sie mal in eine ähnliche Lage kommen. Jedenfalls habe ich versucht am Freitagnachmittag eine Entenfamilie von einer sechspurigen Straße zu retten. Ich war selbst im Auto dort in hektischer Berufsverkehrgeschwindigkeit untwerwegs. Ich habe dann als ich gecheckt habe das eine Entenfamilie unterwegs war, Warnblink eingeschaltet udn angehalten, zuerst war noch jemand anderer mit dabei. Wir scheuchten sie zurück ins Gebüsch, in der naiven ANnahme, dass die Entenmutter das akzeptieren würde. Aber dann wurde es kompliziert. Der andere Wagen fuhr weg und ich wollte auch fahren, da seh ich im Rückspiegel wie dei ganze Familie wieder auf die Straße marschiert. Enten die in eine Richtung wollen und nicht in die andere, marschieren immer wieder in diese Richtung und nicht auf die „sichere“ Seite oder „warten“ im Gebüsch bis die Lage sich entspannt… Nein das tun sie nicht. Das muss man wissen. Also zurückscheuchen ins Gebüsch hat überhaupt keine Wirkung. Sie wühlen sich durchs Unterholz und brechen 10 Meter weiter links wieder durch. Das habe ich nicht gewusst und darum sind dann trotz meiner „Bewachung“ des Unterholzes worin sie verschwunden waren, alle unter die Räder gekommen, weil ich das nicht mitbekommen habe, als sie dann beim dritten Anlauf woanders raus sind. Dann waren sie schon am Mittelstreifen und von da konnten wir (inzwischen hatte iene andere Frau angehalten) nichts mehr tun. Die Autos haben auf den MIttelstreifen haben usn überhaupt nicht wahrgenommen. Die Tiere natürlich noch viel weniger. Die Frau tut mir leid, sie hat mit ansehen müssen, wie die Tiere starben. Mir blieb das erspart, allerdings … naja - da gehts dir nicht wirklich mit besser.
WIchitg zu wissen ist - wenn man die Küken an einer Straßenseite zu fassen kriegt, bräuchte man sie nur in den Kofferraum zu zu setzen und dann klappt das mit der Ente - denn sie kommt hinterher. VIelelicht verliert man ein Küken, aber es wird nicht die ganze Entenfamilie treffen… So fest wird das Muttertier nicht beißen, wenn man sie an den geschlossenen Flügeln hochnimmt. HÄtte ich gewusst, dass sie an einer anderen Stelle wieder ausbrechen würden hätte (…) ich das so gemacht. Ich hab schonmal einen Schwan hochgehoben der auf einre Straße nicht mehr genug Anlauf zum Wegfliegen fand und er hatte mich auch nicht versucht zu beißen. Das war allerdings im WInter und da war ich mit den dicken Klamotten udn Handshcuhen auch mutiger. Polizei werde ich für sowas nicht wieder anrufen. Sie sind bzw. können nicht schnell genug sein und haben in der Situation auch nciht versucht eine telefonischen Hilfestellung zu leisten. Ich hatte das Gefühl sie nehmen das nicht ernst, obwohl solche Situaitonen ja nicht „neu“ für sie sein können und für alle Vekrehrsteilnehmer sehr gefährlich werden kann. Es kam überhaupt keine Hilfestellung übers Telefon, im Gegenteil, der am Telefon schrie mich nur an, weil ich zweimal hintereinander angerufen hatte, weil die Küken bereits tot waren und ich nachfragte wo sie blieben. Sie sehen sich als reine Chronisten, die dann einen Wagen losschicken, das Du an Straßenrand einer Stadtautobahn stehst und krampfhaft überlegst wie du die Enten überlisten kannst, die Distanz vor Ort einfach nicht mehr hast, ist zumindest meinen Notrufleuten entgangen. Der Feuerwehrnotruf ist vermutlich besser oder noch besser einen Tierschutznotruf falls es in eurer Stadt sowas gibt, diese beiden Stellen können euch wenigstgens ins o einer Situation was raten. Programmiert euch die Nummer ins Handy ein, wenns dann ersnt wird, kannst Du an sowas nicht mehr denken. Dir fällt grad nur eine einzige dreistellige Nummer ein, aber besser es ist zumindest die von der Feuerwehr.
Mit einer Warnweste hätten wir mehr aufmerksamkeit bekommen und es hätten ja nur die erste Wägen mal kurz halten müssen. Eine Stunde später stand sowieso der ganze Berufsverkehr und staute sich and diesr Stelle. Ich bitte Euch, kauft Euch eine Warnweste, im Baumarkt gibt es die für wenig Geld und kauft nicht nur eine, sondern eine zweite oder mehr für weitere Personen die etnweder in eurecm Auto sitzen oder die ihr damit ausstatten könnt wenn mal was ist. Sie kosten fast nichts. Es kann alles mögilche sein, die Dinger sind eine gute Sache.
Ich hab jetzt welche.
Grüße Petra.

[owt]
Hey,

also nach der Überschrift hätte mich dein Artikel gereizt, aber ich hab ihn gleich nach dem Öffnen wieder zugemacht. So einen einzigen Textblock mag man gar nicht lesen, sorry… :frowning:

Gruß
Cess

Petra…

Du glaubst allen ernstes, dass auf einer gut befahrenen Autobahn jemand anhält (stehenbleibt), weil da eine Entenfamilie drübertapert?

Egal ob Warnweste oder nicht, da hält keiner an. Und das ist auch gut so. Wenn wegen jedem Tierchen, das da am Fahrbahnrand tot liegt, der Verkehr zum Stillstand gekommen wäre, hätte das mit Sicherheit einiges an Menschenleben gekostet.
Erst letztens ist jemand ums Leben gekommen, um nachts einen Igel beiseite zu bringen. Gibt Dir das nicht zu denken?

Auf der Autobahn hat kein Mensch was zu Fuss verloren, egal ob mit Warnweste oder nicht. Es sei denn, er muss selbst Menschen retten. Und dann soll er sich aber bitte bis zur Unfallstelle hinter der Leitplanke aufhalten und nicht davor.

Sorry, nimm es mir bitte nicht übel, aber es ist vermessen, von den Leuten zu erwarten, dass sie so einen Wahnsinn mitmachen!

Ich bin jemand, der bei geeigneter Verkehrslage grundsätzlich anhalten lässt (fahre nur sehr sehr selten selbst), wenn am Strassenrand ein Tier liegt, das nicht offensichtlich tot ist.
Ich würde aber niemals wollen, dass dafür womöglich Menschen ihr Leben lassen. Das ist es einfach nicht wert!

Natürlich ist es grausam, wenn quasi vor Deinen Augen eine ganze Tierfamilie ihr Leben lassen muss. Aber was ist mit der Familie im Auto, die durch eine dicke Massenkarambolage stirbt, weil jemand auf der Autobahn rumrennt (und Enten verscheucht)?

Klar muss das nicht so kommen, aber gerade bei einsetzendem Berufsverkehr (so hört es sich für mich zumindest an) ist viel genug los auf der Strasse, die Leute sind oft unkonzentriert, weil sie heim wollen und eben nicht im eine Stunde später womöglich üblichen Stau steckenbleiben möchten…das Risiko ist hoch. Und nicht umsonst ist es ja auch schlichtweg verboten, zu Fuss auf der Autobahn zu sein.

Was hätten denn Polizei oder Feuerwehr Deiner Meinung nach raten sollen? Die werden den Teufel tun und Dir Tipps geben, wie Du den Verkehr aufhältst! Das ist unter Umständen ein gefährlicher Eingriff in den Strassenverkehr, also absolut nichts, was man mit Enten rechtfertigen kann!

Liebe Grüsse
Bine

Hast du wenigstens was dazugelernt?
Hi,

beim nächsten Mal hältst du hoffentlich nicht mehr an und gefährdest Menschen nur wegen einer Handvoll Enten.
Aus deinem Schrieb könnte man entnehmen, dass du deine handlung „korrekt“ findest, aber das Gegenteil ist der Fall.
Dein Apell wegen der Warnwesten ist zwar richtig, aber im Kontext mit den Enten völlig verkehrt.

Gruss,

ich glaub das ist das zweite mal, das es dich stört das keine absätze bei mir gemacht werden. Das ist aber wirklich dein problem…
ich leg da keinen wert drauf, mich mit deinen satzbildnerischen vorlieben zu befassen. hier gehts um das thema warnweste, die ich für wichtig halte und darum, dass manche, einige wenige wegen tieren bremsen und wieviel dsa bringt oder nicht.
gruß

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

ich war in der situation und nciht du und habe sie ziemlich richitg eingeschätzt, erst als die enten in die farhbahnmitte sind, war nichts mehr zu machen, was ich hier im einzelnen dargestellt habe. Mir ist unklar, wozu du den thread mit dieser bösartigen frage eröffnest, wo ich mich auch für die anderen verkehrsteilnehmer eingesetzt habe.
Es gab tatsächlich in der situation jemanden, der quer auf der strasse gehalten hat, ohne warnblinkanlage ienzuschalten. aus einem schock heraus, soetwas passeir tund ist ein eigenes thema. aber meine position war sicher, ich befand mich auf einer spur, die keinen druchgangsverkehr mehr hatte, mein auto war komplett gesichert und ich hätte durchaus was machen können, wenn ich gewusst häte wie sich die tiere verhalten dafür ist das hier geschrieben und nicht für besserwisser. Ich fahre übrigens seit sehr vielen jahren unfallfrei. Auf der Hauptfahrbahn hätte es wegen der Tiere zu noch einer viel schlimmeren Situation kommen können, was ich verhindern wollte und es hingekriegt hätte, wennich gewusst hätte, wie sich die Tiere verhalten.
Dafür hab ichmich hingesetzt und das aufgeschrieben und ich hoff es gibt welche, die damit viell. mal was anfangen können. Bei Dir bedanke ich mich und tschüß

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

ich leg da keinen wert drauf, mich mit deinen
satzbildnerischen vorlieben zu befassen.

Aber Du möchtest mit Deinen Postings doch sicher andere erreichen, da gehört es einfach dazu, dass man seine Texte so schreibt, dass sie auch zu Ende gelesen werden, wäre doch auch schade um die Arbeit sonst, oder?

Leider ist der Artikel wirklich schwierig zu lesen, auch weil die Situation etwas sehr detailliert geschildert wird. Sicher war das von Dir gut gemeint und zeigt, wie wichtig Dir das Thema ist, trotzdem nutzt Dir das nicht, wenn man es nicht liest.

Gruß Maid :smile:

Hi,

hoffe mit diesem Bericht, dass irgend jemand von diesem
Bereich profitiert falls er/sie mal in eine ähnliche Lage
kommen.

ja, das hoffe ich auch. Nämlich insofern, als daß die Leser Deines Beitrages bemerken, wie asozial es ist, so einen Monstertext ohne Absätze zu verfassen. Außerdem…

Mit einer Warnweste hätten wir mehr aufmerksamkeit bekommen
und es hätten ja nur die erste Wagen mal kurz halten müssen.

…kann und wird man für solche Aktionen durchaus auch gerne mal bestraft. Und das ist gut so. Wer der Meinung ist, mal so eben den Verkehr auf einer Schnellstrasse anhalten zu müssen, ist entweder verrückt oder lebensmüde.

Du kannst Dir übrigens sicher sein, daß die Polizei spätestens dann, wenn Du ohne rechtfertigenden Grund - ob nun mit oder ohne Warnweste - auf der Fahrbahn rumturnst (NEIN, ein paar Enten sind keine Rechtfertigung), sehr zügig da sein wird.

Malte.

Hi,

ich glaub das ist das zweite mal, das es dich stört das keine
absätze bei mir gemacht werden.

und trotzdem hast du nicht dazugelernt. Da werd ich es wohl mindestens noch ein drittes Mal sagen müssen …

Das ist aber wirklich dein
problem…

Nö, mir ist es ja erstmal egal, was ich nicht lese, nur schade, wenn man darum einen interessanten Beitrag verpasst. Aber im Endeffekt ist es dein Problem, weil du etwas Wichtiges mitteilen magst und sich sicherlich deutlich weniger User die Mühe machen, sich da durch zu kämpfen.

ich leg da keinen wert drauf, mich mit deinen
satzbildnerischen vorlieben zu befassen.

Na schade, ich dachte, es sei dir wichtig, dass soviel wie möglich deine Beiträge lesen. Wenn ich mir hier deine Antworten durchlese ändere ich aber meine Meinung und glaube, dass du nur jemanden suchst, an dem du irgendeinen Frust ablassen kannst.

Davon abgesehen hast du keine Frage gestellt, und soweit ich weiß, ist das Grundlage für einen Artikel, aber du lässt dir ja ohnehin keine Tipps geben (besonders kritikfähig, was?),

Gruß
Cess

Was ist denn hier los? Asozial? Hä? Wat is?

Was ist denn hier los? Asozial? Hä? Wat is?

„Asozial“ bedeutet „gemeinschaftsunfähig“ (oder -willig), und das trifft bei Leuten zu, die der Meinung sind, es sei scheißegal, wie mühsam es für andere ist, ihren Schmonzes zu lesen und man müsse deshalb keinen Wert auf die Gestaltung seines Anliegens(!) legen.

Gruß,

Malte.

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Hallo Petra!

Also, ich verstehe gar nicht, warum so viele Menschen so aggressiv darauf reagieren, wenn jemand etwas Energie in eine Tierrettung investiert.

Da wird dann gleich die moralische Keule geschwungen und Menschen- gegen Tierleben aufgewogen , wobei die Tiere ganz klar den kürzeren ziehen, weil sie anscheinend als minderwertig (warum eigentlich?) gelten.

Dabei wird ja auch noch gerne unterschieden zwischen Haustieren (Liebhaberwert), Nutztieren (wirtschaftlicher Wert) und Wildtieren (eigentlich gar keinen Wert?). Je nach dem lohnt sich natürlich ein größerer Auswand oder eben nicht. Außerdem steht den meisten Menschen z. B. ein Hund wesentlich näher als so ein „blödes Federvieh“.

Ich bin ziemlich sicher, daß viele Deiner Kritiker ein Bremsen für einen Hund (bester Freund des Menschen … ) nicht ganz so „asozial“ finden würden. (Bitte nicht falsch verstehen, ich selber liebe Hunde auch, aber eben nicht nur Hunde!)

Im übrigen finde ich es wirklich faszinierend, wie hier die Realität verdreht wird (Schauspielerin stirbt für Igel, Massenkarambolage durch Entenfamilie, Wildunfälle im allgemeinen).

Die Wahrheit ist aber doch, daß Menschen Tiere tagtäglich - ach was, stündlich, minütlich - und in unglaublicher Zahl töten oder quälen; sei es nun einfach nur zwecks Ernährung, Bekleidung, als Sport, für Tierversuche (Kosmetik, Medizin, Verhaltensforschung etc.), durch falsche Haltung usw. usf.

Wieviele Tiere lassen ihr Leben als Rettungstiere für Menschen in Not?

Und wo ist das Problem, mal etwas an die Tiere zurückzugeben - auch wenn diese natürlich nie selber entschieden haben?

Ich bin jetzt wohl „etwas“ vom Thema abgekommen, aber das macht mich schon lange richtig wütend! Also zurück:

Das Problem, wenn man sich dann mal zur Rettung entschieden hat, ist natürlich die ungenügende Kenntnis des Tieres und seiner Reaktion. Ist mir leider genauso ergangen; passiert mir hoffentlich nicht wieder.

(Wenn Du lesen magst:
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv… )

Ich kann mich Dir nur anschließen; bei Enten gibt es anscheinend nur eines: nicht lange fackeln, packen und in Sicherheit bringen!

Liebe Grüße,

Jacqueline

P.S.: Sag mal, ist denn auch die Ente gestorben oder nur ihre Küken?

Hallo Jacqueline,

Also, ich verstehe gar nicht, warum so viele Menschen so
aggressiv darauf reagieren, wenn jemand etwas Energie in eine
Tierrettung investiert.

weil durch diese Art und Weise der Tierrettung zahlreiche Menschenleben gefährdet werden.

Da wird dann gleich die moralische Keule geschwungen und
Menschen- gegen Tierleben aufgewogen , wobei die Tiere ganz
klar den kürzeren ziehen, weil sie anscheinend als
minderwertig (warum eigentlich?) gelten.

Weil ich einer der Autofahrer sein könnte, die da von hinten heranrauschen. Und selbst, wenn ich rechtzeitig bremsen kann, wenn da jemand wie irre auf der Schnellstraße / Autobahn rumrennt - das nützt mir nichts, wenn der hinter mir es nicht kann. Und ja, ich bewerte mein eigenes Leben höher als daß eines Entenküken.

Ich bin ziemlich sicher, daß viele Deiner Kritiker ein Bremsen
für einen Hund (bester Freund des Menschen … ) nicht ganz so
„asozial“ finden würden.

Kommt drauf an. Bremsen ist toll, wenn es sicher möglich ist.

A propos: Wie erträgst bloß die Last der Millionen von Fliegen und Mücken, die Du mutwillig mit Deinem Auto tötest (vorausgesetzt, Du fährst manchmal Auto)?

Gruß,

Malte.

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offtopic
Hi

ich glaub das ist das zweite mal, das es dich stört das keine
absätze bei mir gemacht werden. Das ist aber wirklich dein
problem…

nein, ist es nicht. Cess ist nicht die einzige, die lange Postings ohne Absätze als schlecht lesbar empfindet und es daher läßt das Posting überhaupt zu lesen.

hier gehts um das
thema warnweste, die ich für wichtig halte und darum,

Tja, Pech gehabt. Da ich Dein absatzloses Posting gar nicht gelesen habe - und viele andere wohl auch nicht - ist es Dir nicht gelungen mir Dein wichtiges Anliegen nahezubringen.

Wenn es Dir also tatsächlich darum geht, wichtige Anliegen einer breiteren Öffentlichkeit nahe zubringen, solltest Du vielleicht doch erwägen Dich mit satzbildnerischen Vorlieben auseinander setzen.

Gruß
Edith

Da wird dann gleich die moralische Keule geschwungen und
Menschen- gegen Tierleben aufgewogen , wobei die Tiere ganz
klar den kürzeren ziehen, weil sie anscheinend als
minderwertig (warum eigentlich?) gelten.

Liebe Jacqueline,

das hat nichts mit der moralischen Keule zu tun, sondern mit purer Biologie. Oberstes Gebot ist, in erster Linie mal sich selbst zu erhalten, dann die eigene Art (nicht mal letzteres ist unbedingt selbstverständlich). Was darüber hinausgeht, ist einstellungsabhängig. Ich hab noch keine Katze gesehen, die sich fürsorglich um eine verletzte/verirrte Maus kümmert oder schaut, dass die Frösche bei der Froschwanderung auch alle über die Straße kommen.

Nun sind wir Menschen in der glücklichen (oder unglücklichen, je nach Standpunkt) Lage, unser eigenes Verhalten und unseren Bezug zu anderen Lebewesen zu reflektieren. Für viele ist das Grund zur Annahme, dass wir eine Pflicht gegenüber diesen Lebewesen haben. In gewisser Weise mag das stimmen, gerade dann, wenn es darum geht, dass der Mensch gewisse Tierarten an den Rand der Ausrottung getrieben hat und nun versucht, diese Arten zu erhalten (das geschieht manchmal übrigens aus ganz egoistischen Gründen, da der Mensch Angst hat, die Ausrottung dieser Art könnte ein ökolog. System so aus dem Gleichgewicht bringen, dass es den Menschen in irgendeiner Art und Weise in Mitleidenschaft zieht).

Wenn du aber sagst, dass Tiere uns gleichgestellt sind, dann bist du es, die die moralische Keule schwingt, denn das ist einfach nicht richtig (auch eine Katze wäre empört, wenn du den Menschen mit ihr auf die gleiche Stufe stellst, da gehört er einfach nicht hin). Und Menschenleben für die Rettung eines Tieres zu riskieren (egal ob das eigene oder das eines anderen) ist und bleibt pervers. Denn dann riskierst du den Bestand deiner eigegen Art zu Gunsten einer anderen, und das ist rein evolutionstechnisch ein großer Witz.

Und bevor du mir jetzt entrüstet antwortest, lies meinen Beitrag nochmal und schau, was ich genau gesagt habe. Denn Argumente wie „Tierquäler“ oder „herzlos“ werden bei mir nicht ziehen. Ich liebe Tiere, aber ich habe mir einen realistischen Blick auf die Verhältnisse zwischen Tier und Tier, Mensch und Tier und Mensch und Mensch bewahrt.

Gruß, Dine

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ich leg da keinen wert drauf, mich mit deinen
satzbildnerischen vorlieben zu befassen. hier gehts um das
thema warnweste, die ich für wichtig halte und darum, dass
manche, einige wenige wegen tieren bremsen und wieviel dsa
bringt oder nicht.

Leider wirst Du auf die Meinungen und die Aufmerksamkeit vieler potentieller Interessenten verzichten müssen, wenn Du Dich sinnloserweise weigerst, einfach während des Schreibens hin und wieder mal 2 x auf die Enter-Taste zu drücken. Mach es einfach.

Gruß,

Myriam

Hallo Jacqueline!

Da Du ja einiges aus meinem Posting aufführst…

Also, ich verstehe gar nicht, warum so viele Menschen so
aggressiv darauf reagieren, wenn jemand etwas Energie in eine
Tierrettung investiert.

Nicht aggressiv, sondern in diesem Fall einfach mit Unverständnis.
Ich bin jemand, der schon so einiges an Energien in die Rettung verschiedenester Tiere investiert hat. Allein schon berufswegen.
Aber es geht auch immer um die Abwägung von Risiken.

Da wird dann gleich die moralische Keule geschwungen und
Menschen- gegen Tierleben aufgewogen , wobei die Tiere ganz
klar den kürzeren ziehen, weil sie anscheinend als
minderwertig (warum eigentlich?) gelten.

Ja, da wiege ich tatsächlich auf. Wenn das Haus brennt, rette ich als erstes mein Kind und DANN, falls noch möglich, meine Tiere. Aber hundertprozentig, auch wenn ich meine Tiere wirklich über alles liebe.
Sie gelten für mich nicht als minderwertig, aber als anderswertig. Zuerst kommt der Mensch, dann kommt das Tier. So egoistisch bin ich.
Ein Hund wird mich nicht deshalb nicht beissen, weil ich ein Mensch bin und bei einer Auseinandersetzung nach Hundeart mit Sicherheit den kürzeren ziehen würde.
Wie Malte sagt, Tiere kennen diese Art von Moral nicht.
Das heisst natürlich nicht, dass ich sozusagen „extra“ (wie Du mir, so ich Dir) einen Menschen einem Tier höherstelle.

Dabei wird ja auch noch gerne unterschieden zwischen
Haustieren (Liebhaberwert), Nutztieren (wirtschaftlicher Wert)
und Wildtieren (eigentlich gar keinen Wert?). Je nach dem
lohnt sich natürlich ein größerer Auswand oder eben nicht.

Wir sind einmal nachts ewig rumgefahren, um einen jungen Hasen zu retten, der angefahren am Strassenrand lag. Letztendlich ist er gestorben, weil für ihn keiner nachts die Praxis aufmachen wollte, selbst die Tierklinik hat gesagt, kommt morgen in der Sprechstunde.
Es wird unterschieden, weil die Menschen selbst auch unterscheiden. Ein Landwirt zahlt nunmal nicht tausende Euro für die Gesunderhaltung seiner Kuh. Er lebt von ihr, wenn sie nicht mehr genug produziert, muss sie weg. Deswegen mag er sie nicht weniger als seinen Hund. Er KANN nur nicht einfach jede Kuh bei sich auf den Rentnerweide schicken, sonst müsste er schliessen.

Außerdem steht den meisten Menschen z. B. ein Hund wesentlich
näher als so ein „blödes Federvieh“.

Das liegt am Hund selbst. Der gibt dem Menschen mehr zurück als ein Wildvogel.
Übrigens, ich überfahre lieber einen Vogel als einen Hund. Der Vogel ist mit Sicherheit tot, der Hund vielleicht schwer verletzt.
Übrigens kommt da für viele auch noch materielles dazu, der Vogel macht nicht viel kaputt am Auto, der Hund weitaus mehr.
Das soll jetzt nicht heissen, dass das Tier an sich weniger wert ist als ein anderes, aber es macht schon einen Unterschied.

Ich bin ziemlich sicher, daß viele Deiner Kritiker ein Bremsen
für einen Hund (bester Freund des Menschen … ) nicht ganz so
„asozial“ finden würden. (Bitte nicht falsch verstehen, ich
selber liebe Hunde auch, aber eben nicht nur Hunde!)

Ich finde weder das eine noch das andere asozial. Man kann und sollte ruhig für alles, was kreucht und fleucht bremsen, ABER es muss eine Verhältnismässigkeit da sein!
Die Ente auf der Autobahn verursacht ein kurzes Plonk am Auto und hat es hinter sich.
Den Hund auf der Autobahn fahre ich an, kann womöglich selbst nicht weiterfahren, weil Schaden am Auto, Hund läuft weiter, der nächste fährt drauf…das zieht einfach ganz andere Konsequenzen nach sich als die Ente!
Oder, um vom Hund wegzukommen, nehme ich halt ein Reh. Selber Effekt. Wobei mir das, wenn ich dagegen fahre, womöglich noch im Fahrerraum landet und ich dann wiederum selbst irgendwo dagegen fahre, weil ich verletzt bin.

Im übrigen finde ich es wirklich faszinierend, wie hier die
Realität verdreht wird (Schauspielerin stirbt für Igel,
Massenkarambolage durch Entenfamilie, Wildunfälle im
allgemeinen).

Wieso verdrehe ich die Realität?
Die Massenkarambolagen entstehen schon durch weitaus geringe Einwirkungen als Menschen auf der Fahrbahn.
Ich kenne Menschen, die dann auf die Strasse müssen, um zu retten, was noch zu retten ist. Und ich könnte k*** bei dem Gedanken, dass andere Menschen wegen Kleinigkeiten sowas verursachen. Tut mir leid, aber da ist auch eine ganze Herde Enten für mich eine Kleinigkeit.

Die Wahrheit ist aber doch, daß Menschen Tiere tagtäglich -
ach was, stündlich, minütlich - und in unglaublicher Zahl
töten oder quälen; sei es nun einfach nur zwecks Ernährung,
Bekleidung, als Sport, für Tierversuche (Kosmetik, Medizin,
Verhaltensforschung etc.), durch falsche Haltung usw. usf.

Dann setz doch dort an und nicht bei Unschuldigen, die einfach nur auf dem Weg nach hause die Autobahn benutzen und durch den Leichtsinn von anderen gefährdet werden!
Das eine hat mit dem anderen einfach nichts zu tun.

Wieviele Tiere lassen ihr Leben als Rettungstiere für Menschen
in Not?

Weitaus weniger, als es Menschen gibt, die wegen anderen Menschen auf der Fahrbahn Unfälle bauen.
Übrigens tun diese Tiere das nicht aus heroischem Empfinden heraus, sondern einfach, weil sie dazu ausgebildet werden. Und das funktioniert nur, wenn man ihre natürlichen Fähigkeiten und Möglichkeiten in so eine Richtung lenkt.

Und wo ist das Problem, mal etwas an die Tiere zurückzugeben -
auch wenn diese natürlich nie selber entschieden haben?

Ich gebe mit Sicherheit mehr an Tiere zurück, als Du denkst. Aber nicht, wenn ich dadurch Menschen gefährde. Auch mein eigenes Leben ist mir da einen Tacken mehr wert!
Und glaube mir, ich bin wirklich keiner, der mit Tieren laschiwaschi umgeht. Sieh Dir meine Artikel hier in diesem Forum an. Ich gebe mir Mühe, wo es geht, ich versuche, fundiert und durchdacht zu helfen. Das genauso im Bereich ausserhalb des Computers.
Wie in meinem anderen Posting geschrieben, wir halten für alles am Strassenrand an, was nicht komplett tot aussieht. Um zu helfen, falls es möglich ist. Aber niemals niemals niemals, wenn dadurch jemand gefährdet werden könnte.
Ich lasse mich auch gerne von einem Tier beissen, kratzen, sonstwas, um ihm zu helfen. Alles kein Thema.
Wir haben viele Tiere zu Hause, keinem mangelt es an Aufmerksamkeit oder sonstigem. Wir verzichten genauso auf die Haltung von Tieren, wenn etwas dagegen spricht.
Ich würde meinen Umgang mit Lebewesen durchaus als sehr verantwortungsvoll bezeichnen. Du weisst nicht, wie oft mir schon die Tränen gekommen sind, angesichts dem, was Menschen mit Tieren anstellen.

Nur, ich empfinde abgrundtiefes Unverständnis, wenn jemand meine Familie gefährden könnte. Wenn jemand andere Familien gefährend könnte.

Du musst schon jedem seine Einstellung lassen. Ich sehe es nunmal etwas anders als Du oder Petra. Mir ist mein Mann, mein Kind, mehr wert als eine Familie Enten. Und ich bin jemand, der tagein, tagaus damit zu tun hatte, Tieren zu helfen. Meinen Beruf habe ich aus Liebe zu Tieren gewählt und nicht aus finanziellen Gedanken.
Aber es gibt da eine gewisse Grenze bei mir.

Liebe Grüsse
Bine

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Menschen- gegen Tierleben aufgewogen , wobei die Tiere ganz
klar den kürzeren ziehen, weil sie anscheinend als
minderwertig (warum eigentlich?) gelten.

so jetzt muß ich was dazu sagen !

ich habe seit neuesten auch zwei tiere zuhause und würde es mit sicherheit nicht wollen, daß diese überfahren werden!!

ABER!

man darf auf keinen fall tiere zu menschen machen! dann ist es nicht mehr weit, daß man menschen zu tieren macht.

ja, menschenleben ist nunmal mehr wert als tierleben! auf der autobahn hat kein fußgänger was verloren, weil dadurch menschen sterben können (und zwar nicht nur der dumme fußgänger, sondern auch die anderen fahrer, die dadurch einen tödlichen unfall haben können!) das gesetz sieht außerdem vor, daß ein kleineres tier unbedingt zu überfahren ist, wenn man sonst menschenleben gefährden würde. man darf nicht wegen einem hasen auf die gegenfahrbahn ausweichen, noch auf der autobahn herumspazieren! es gibt nur einen einzigen grund wann man das darf: wenn menschenleben in gefahr sind.

und das ist auch gut so! wenn ein kind sterben müßte, damit meine katze nicht überfahren wird, und ich würde mich darüber freuen, dann wäre ich krank! wenn du das anders siehst, stehst du gegen das gesetz.

gruß
dataf0x

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Hallo Bine!

Zunächst einmal: Auch wenn ich einige Beispiele aus Deinem Posting angeführt habe, so habe ich doch nicht Dich persönlich ansprechen oder angreifen wollen. Sonst hätte ich ja auch auf Dein und nicht auf Petras Posting geantwortet. Verstehe aber schon, daß Du Dich angesprochen fühltest.

Du brauchst auch nicht so eindringlich und immer wieder zu betonen, daß Dir Tiere am Herzen liegen. Glaube ich Dir auch so.

Ich denke und hoffe ja wohl nicht, daß sich ausgerechnet in diesem Forum Tierhasser und -quäler herumtreiben. Wer hier postet, ist für mich zwangsläufig Tierliebhaber - jeder natürlich auf seine Art.

Ich habe auch gar nicht so unumstößliche Meinungen geäußert, sondern größtenteils Fragen aufgestellt. Gedankengänge mitgeteilt. Da scheint sich dann jeder seinen Teil heraus zu lesen. Auf jeden Fall habe ich nicht gesagt: Mensch = Tier!

Daß Du Dein Kind zunächst aus dem brennenden Haus rettest ist selbstverständlich, sogar für mich - schon allein aufgrund des biologischen Egoismus, wie ganz richtig in einem anderen Artikel erwähnt. Nur wen rettest Du danach: die unfreundliche Nachbarin oder Deine Tiere? Und danach den Uralt-Nazi von oben, oder nun endlich Deine Tiere? Usw.

Ich denke, die Antwort ist rein subjektiv, da hat jeder wohl seine eigene Grenze. „Zuerst kommt der Mensch, dann kommt das Tier“, schreibst Du. So allgemein mag ich das nun mal nicht ausdrücken.

Und wenn es um die Anderswertigkeit von Mensch und Tier geht, frage ich mich: wieviele Tiere ist der Mensch denn wert? 1 Mensch = 10 Hunde? 100 Hunde? 1000 Hunde? … Oder lieber in Katzen oder Schafen oder Spinnen oder wie?

Ist sicherlich ebenfalls nur subjektiv zu beantworten. Bei mir liegt die Zahl an Tieren, die ein Mensch wert ist, wahrscheinlich weit unter der Zahl, die die meisten angeben würden. Das heißt aber nicht, daß ich Mensch und Tier gleichstelle.

Und aus diesem Grunde - eben weil ich sie nicht total gleichstelle - erwarte ich auch von Tieren nicht die gleiche Moral. Sie sind dazu nicht fähig, weil nicht vernunftbegabt und damit auch nicht schuld- oder mitleidsfähig.

Ich habe gehört (hat ein Kriminalkommissar erzählt), daß Katzen ihren toten Besitzer schon anknabbern, noch bevor der überhaupt kalt geworden ist. Trotz dieser nicht vorhandenen Moral und Pietät liebe ich meine Katzen (und wünsche guten Appetit)! Sie wissen es doch nicht besser!

Und dennoch haben sie für mich das gleiche Recht auf Leben, auch wenn sie moralisch so total daneben sind.

Im übrigen habe ich nicht dafür plädiert, sich stumpf vor das nächste Auto auf die Autobahn zu schmeissen. Und so hat es Petra auch nicht gemacht oder gemeint.

Mich hat nur geschockt, wie sich gleich alle mit Gebrüll auf einen werfen. Und das anscheinend ohne mal wirklich zu lesen, was Petra schreibt und worum es ihr eigentlich geht. Nur Kritik und niemand, der auch mal sieht, daß da jemand eine Rettung versucht hat, was ja leider auch nicht selbstverständlich ist - auch nicht in einfacheren Situationen! Die meisten Menschen sind ja noch nicht mal bereit anderen Menschen zu helfen!

Mit Verdrehung der Realität meinte ich nicht, daß durch Tiere keine schlimmen Unfälle entstehen können. Aber wenn man diesen Thread durchliest, entsteht irgendwie der Eindruck, Millionen Menschen würden täglich durch Tiere sterben. Es ist aber doch andersrum - egal wie man das jetzt bewertet. Den Teil wollte ich eigentlich herausstreichen, auch wenn mir das anscheinend nicht gelungen ist.

Und die meisten Unfälle im Verkehr entstehen doch nicht wegen Tieren sondern wegen rücksichtlosem Fahrverhalten - zu schnell, zu besoffen, zu müde - von Menschen selber.

Deine Einstellung habe ich Dir nicht nehmen wollen und es auch nicht versucht. Womit genau habe ich denn den Eindruck erweckt?

Ich denke, ich habe nur meine Sicht der Dinge geschildert (teilweise sehr verworren, ich weiß - sorry!). Ich bilde mir gar nicht ein, auch nur in der Lage zu sein, irgend jemanden zu ändern.

So, zum Schluß nochmal: Du warst NICHT persönlich gemeint - ich halte Dich NICHT für einen Tierquäler oder so und ich glaube, ich habe Deine Sicht verstanden.

Liebe & friedliche Grüße

Jacqueline

eher OT
Hallo Jacqueline!

Auf jeden Fall habe ich nicht gesagt: Mensch = Tier!

So habe ich es auch nicht verstanden :smile:

Und wenn es um die Anderswertigkeit von Mensch und Tier geht,
frage ich mich: wieviele Tiere ist der Mensch denn wert? 1
Mensch = 10 Hunde? 100 Hunde? 1000 Hunde? … Oder lieber in
Katzen oder Schafen oder Spinnen oder wie?

Ich denke, dass man das nicht beantworten kann. Weder moralisch noch sonstwie.
Mir wäre der Gedanke, ich müsste zwischen Mensch und Tier entscheiden, sehr unangenehm.
Ich finde es schon traurig, wenn man jetzt zu der Jahreszeit die ganzen toten Tiere am Strassenrand sieht. Da kommt immer wieder der Gedanke, dass ohne uns Menschen mit Autos die alle noch leben würden :frowning:

Und dennoch haben sie für mich das gleiche Recht auf Leben,
auch wenn sie moralisch so total daneben sind.

Ja, das gleiche Recht an sich mit Sicherheit. Mehr wert in dem Sinn ist keiner, und Moral ist ja auch unter Menschen höchst unterschiedlich.

Im übrigen habe ich nicht dafür plädiert, sich stumpf vor das
nächste Auto auf die Autobahn zu schmeissen. Und so hat es
Petra auch nicht gemacht oder gemeint.

Nein, aber sie hat ja was zur Diskussion gestellt hier, und ich bin dann drauf eingegangen :smile:
Ich denke, ihr war oder ist nicht so ganz bewusst, dass ihr Verhalten in dem Moment auch von einer ganz anderen Seite gesehen werden kann.
Ich kann gut verstehen, dass ihr die Enten wichtig waren. Und es ist mit Sicherheit etwas, woran sie noch länger immer wieder denken wird.

Nur
Kritik und niemand, der auch mal sieht, daß da jemand eine
Rettung versucht hat, was ja leider auch nicht
selbstverständlich ist - auch nicht in einfacheren
Situationen!

So sollte es nicht rüberkommen, ihr Ansinnen war völlig in Ordnung.
Aus meiner Sicht war es aber eben der Situation nicht angepasst.

Mit Verdrehung der Realität meinte ich nicht, daß durch Tiere
keine schlimmen Unfälle entstehen können. Aber wenn man diesen
Thread durchliest, entsteht irgendwie der Eindruck, Millionen
Menschen würden täglich durch Tiere sterben. Es ist aber doch
andersrum - egal wie man das jetzt bewertet.

Ich wollte mit meinem Horrorszenario Petra nicht unterstellen, dass sie in massenmörderischer Absicht auf Entenrettung geht und dabei die Menschen um sich herum vergisst *lächel*
Aber es klang für mich so, als hätte sie sich gewundert, wieso nicht mehr Menschen geholfen haben, und wieso die Polizei keine Ratschläge gegeben hat.
Da wollte ich aus meiner Sicht erklären, warum das so war.

Und die meisten Unfälle im Verkehr entstehen doch nicht wegen
Tieren sondern wegen rücksichtlosem Fahrverhalten - zu
schnell, zu besoffen, zu müde - von Menschen selber.

Naja, und eben aus Unvernunft. Oder alles mögliche gekoppelt.

Deine Einstellung habe ich Dir nicht nehmen wollen und es auch
nicht versucht. Womit genau habe ich denn den Eindruck
erweckt?

Hm, den Eindruck hatte ich eigentlich nicht, es war nur so, dass ich eben Teile aus meinem Posting bei Dir wiedergefunden habe und darauf antworten wollte :smile:

Ich denke, ich habe nur meine Sicht der Dinge geschildert
(teilweise sehr verworren, ich weiß - sorry!).

Nein, es war schon ok so. Und man kann auch nur daraus für sich Schlüsse ziehen oder lernen, wenn man beide Seiten sieht. Deswegen finde ich sowohl die Postings „pro Entenrettung“ wichtig als auch die dagegen. Nur auf die Art und Weise kann man seinen Horizont erweitern.

Ich bilde mir
gar nicht ein, auch nur in der Lage zu sein, irgend jemanden
zu ändern.

Dazu sind die Meinungen zu so einem Thema wohl auch zu festgefahren, denke ich. Jeder hat da seine Meinung.
Aber vielleicht kann man dank so einer Diskussion Aspekte an der Sache entdecken, die einem ansonsten gar nicht in den Sinn kämen. Und die dann entsprechend für sich nutzen.
Wie jeder das für sich nutzt, oder ob überhaupt, das muss man ganz alleine entscheiden.

Ich für meinen Teil habe mal wieder darüber nachgedacht, wie traurig es ist, sich überhaupt Gedanken über sowas machen zu müssen. Siehe oben, jeder kleine Körper am Strassenrand…es ist eine verdammt blöde Sache.

Was ich aber an Petra noch ausdrücklich loben muss (und in meinem Überschwung - ich liebe Diskussionen - leider vergessen habe), ist, dass sie Warnwesten empfiehlt. Diese Dinger sind Gold wert.

Also, keine Sorge, angegriffen gefühlt habe ich mich nicht :smile:
Ich neige nur dazu, ausschweifend zu werden, wenn ich mich an einem Thema festgebissen habe. Und nachdem man ja in so einem Posting viel weniger ausdrücken kann, als man eigentlich sagen will…ich versuche dann eben, alles vorweg abzuhandeln, was evt. noch zu Fragen führen könnte :wink:

Ich denke, wenn noch Fragen oder sowas sind, dann per Mail weiter? Um Petras Bitte wegen der Warnwesten gehts ja doch schon lange nicht mehr :wink:
(das ist auch immer schade bei sowas…man findet einen diskussionswürdigen Teilaspekt und hofft immer, nicht zu sehr abzuschweifen…)

Liebe Grüsse
Bine :smile: