Entferungspauschale, ich versteh es nicht!

Hallo zusammen!
die von uns allen mehrheitlich gewählten Politiker beschliessen gerade eine „Entferungspauschale“…
EINE Frage möchte ich dazu beantwortet haben… am liebsten von den Politikern:
WARUM soll jemand, der in der Nähe seines Arbeitsplatzes wohnt und sich jeden Morgen und jeden Abend durch den innerstädtischen Berufsverkehr quält, dabei 12 Liter pro 100 km verbraucht, WENIGER Geld pro km bekommen, als jemand, der sich morgens auf die Autobahn setzt und nach xxy km wieder abfährt, im Schnitt 2 Liter pro 100 km weniger braucht???
Ausser einem Politiker oder Daimler Bonus kann ich den tieferen Sinn einfach nicht erkennen!!!
Ayla, die sich fragt, wer denn nun wieder der zu begünstigende Lobbyist ist… (allerdings eine Vermutung hat!)

Hi, Ayla,
verstehen kann man da sauch nicht, und ergründen schon gar nicht,
Hier ist es aufgrund der Steuergesetzmäßigkiet so, daß, wenn du die Werbunbskostenpauschale vom 2400, oder so nicht überschreitest,hier keine Anrechnung mehr zum Trragen kommt.
Du mußt wirklich schon 80 bis 100 km pro Tag zusammenkriegen, um hier wenigstens etwas herauszubekommen.
frdl. Gruß

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Hallo,

ich bin für eine vollständige Streichung der Entfernungspauschale. Warum?

  1. Der Weg von und zur Arbeitsstätte fällt in den privaten Bereich. Warum sollte man das steuerlich begünstigen?

  2. Menschen, die in der Nähe ihres Arbeitsplatzes wohnen und daher niedrigere Fahrtkosten haben, haben in der Regel höhere Mieten und Lebenshaltungskosten als „Fernpendler“.

  3. Wer so wohnt, wie Du es beschrieben hast, ist selbst schuld, wenn er ein Auto benutzt. Der öffentliche Nahverkehr ist schneller, billiger und stressfreier. Seitdem ich den benutze, habe ich meine Fahrtkosten locker auf ein Drittel reduziert und spare mir täglich gut eine Stunde Fahrzeit.

  4. So wie eine Unfallversicherung auf dem Arbeitsweg eine Angelegenheit aus der Beziehung Arbeitgeber/Arbeitnehmer ist, sollte das auch mit Fahrtkostenzuschüssen sein. Sehr viele Unternehmen zahlen ja bereits solche Zuschüsse. Wer sowas nicht bekommt, sollte sich mal mit seinem Arbeitgeber unterhalten.

Gruss
Peter

Hallo,

ich bin für eine vollständige Streichung der
Entfernungspauschale. Warum?

ich auch.

  1. Wer so wohnt, wie Du es beschrieben hast, ist selbst
    schuld, wenn er ein Auto benutzt. Der öffentliche Nahverkehr
    ist schneller, billiger und stressfreier. Seitdem ich den
    benutze, habe ich meine Fahrtkosten locker auf ein Drittel
    reduziert und spare mir täglich gut eine Stunde Fahrzeit.

Ich spare Zeit, indem ich mein Fitnessprogramm auf dem Weg zur Arbeit erledige: 1 1/2 h Fahrradfahren mit (Zusatz-)aufwand von 20 min., d.h. ich brauche 20 Minuten länger für meinen Weg zur Arbeit als mit öffentlichen Verkehrsmitteln, aber ich absolviere 18 km auf dem Fahrrad.

Gruß, Karin

Hallo,

ich bin für eine vollständige Streichung der
Entfernungspauschale. Warum?

  1. Der Weg von und zur Arbeitsstätte fällt in den privaten
    Bereich. Warum sollte man das steuerlich begünstigen?

Aus dem gleichen Grund, weshalb man Spenden absetzen kann. Man verdient Geld, führt ein Teil an den Staat ab, damit das Gemeinwohl existieren kann. Man hat Fahrtkosten um an die Arbeit zu gelangen, auch damit der Staat seine Steuern bekommt. Und auf diese Aufwendung, wovon der Staat profitiert, soll ich nochmal Steuern zahlen!?

  1. Menschen, die in der Nähe ihres Arbeitsplatzes wohnen und
    daher niedrigere Fahrtkosten haben, haben in der Regel höhere
    Mieten und Lebenshaltungskosten als „Fernpendler“.

Wenn man Familie hat, beide Berufstätig,muß man Pendeln. Oder man führt eine Ehe/Beziehung an 2 verschiedenen Orten.

  1. Wer so wohnt, wie Du es beschrieben hast, ist selbst
    schuld, wenn er ein Auto benutzt. Der öffentliche Nahverkehr
    ist schneller, billiger und stressfreier. Seitdem ich den
    benutze, habe ich meine Fahrtkosten locker auf ein Drittel
    reduziert und spare mir täglich gut eine Stunde Fahrzeit.

Bin selber Pendler. Wenn ich mit den Zug fahren würde, was ich einst tat,bin ich morgens ca.50 min länger unterwegs, muß 2 mal umsteigen, 2 mal 20 min Aufenthalt und sitze in völlig überfüllten Zügen. Und zu guterletzt kostet mich meine Monatskarte 100 DM mehr als meine Spritkosten. Von ernormen Verspätungen will ich gar nicht erst reden.

MfG
Roberto

Hi Roberto,

Aus dem gleichen Grund, weshalb man Spenden absetzen kann. Man
verdient Geld, führt ein Teil an den Staat ab, damit das
Gemeinwohl existieren kann. Man hat Fahrtkosten um an die
Arbeit zu gelangen, auch damit der Staat seine Steuern
bekommt. Und auf diese Aufwendung, wovon der Staat profitiert,
soll ich nochmal Steuern zahlen!?

Moment. Du gehst doch nicht arbeiten, um dem Staat Steuern zu bezahlen, sondern um für Dich und Deine Familie Geld zu verdienen. Die Aufwendungen sind doch in erster Linie von privaten Gründen motiviert.

  1. Menschen, die in der Nähe ihres Arbeitsplatzes wohnen und
    daher niedrigere Fahrtkosten haben, haben in der Regel höhere
    Mieten und Lebenshaltungskosten als „Fernpendler“.

Wenn man Familie hat, beide Berufstätig,muß man Pendeln. Oder
man führt eine Ehe/Beziehung an 2 verschiedenen Orten.

Pendeln musst Du, wenn Dein Arbeitsplatz nicht in der Nähe deiner Wohnung ist - das hat mit der Familie doch nichts zu tun. Und die Wahl deiner Wohnung ist doch wieder vollständig privat motiviert. Ziehst Du auf´s Land, weil´s da billiger ist, hast Du zwar geringere Lebenshaltungskosten und wahrscheinlich auch den gösseren Wohnwert, musst aber höhere Kosten für Fahrten zur Arbeit in Kauf nehmen. Zwingt dich ja keiner dazu, nicht in der Nähe deiner Firma zu wohnen, oder?

  1. Wer so wohnt, wie Du es beschrieben hast, ist selbst
    schuld, wenn er ein Auto benutzt. Der öffentliche Nahverkehr
    ist schneller, billiger und stressfreier. Seitdem ich den
    benutze, habe ich meine Fahrtkosten locker auf ein Drittel
    reduziert und spare mir täglich gut eine Stunde Fahrzeit.

Bin selber Pendler. Wenn ich mit den Zug fahren würde, was ich
einst tat,bin ich morgens ca.50 min länger unterwegs, muß 2
mal umsteigen, 2 mal 20 min Aufenthalt und sitze in völlig
überfüllten Zügen. Und zu guterletzt kostet mich meine
Monatskarte 100 DM mehr als meine Spritkosten. Von ernormen
Verspätungen will ich gar nicht erst reden.

Gebe ich Dir recht. Aber aus dem Ursprungsposting liess sich zumindest nach meiner Ansicht erkennen, dass betreffende Person in oder im Ballungsraum einer grösseren Stadt lebt. Wer in Städten wie München, Hamburg, Frankfurt, Köln, Hannover, Berlin etc. mit dem Auto zur Arbeit fährt, gehört, sofern er das Auto nicht wirklich beruflich benötigt, eigentlich bestraft. Alle diese Städte haben ein gut ausgebautes Netz öffentlicher Verkehrsmittel.

Gruss
Peter

Hi Peter

Pendeln musst Du, wenn Dein Arbeitsplatz nicht in der Nähe
deiner Wohnung ist - das hat mit der Familie doch nichts zu
tun. Und die Wahl deiner Wohnung ist doch wieder vollständig
privat motiviert. Ziehst Du auf´s Land, weil´s da billiger
ist, hast Du zwar geringere Lebenshaltungskosten und
wahrscheinlich auch den gösseren Wohnwert, musst aber höhere
Kosten für Fahrten zur Arbeit in Kauf nehmen. Zwingt dich ja
keiner dazu, nicht in der Nähe deiner Firma zu wohnen, oder?

Da in der Regel beide nicht in ein und der selben Firma arbeiten, muß immer einer pendeln. Wenn wir in die Stadt ziehen in der ich arbeite, müßte sie in die ursprüngliche Stadt (zurück)pendeln. Das hat allein berufliche Gründe.

MfG
Roberto

Hi

Gebe ich Dir recht. Aber aus dem Ursprungsposting liess sich
zumindest nach meiner Ansicht erkennen, dass betreffende
Person in oder im Ballungsraum einer grösseren Stadt lebt. Wer
in Städten wie München,

*Prust, lach*
Du lebst nicht in München? Also, ähem. Es macht einen Unterschied wo in München du wohnst, und wo du arbeitest. Das Verkehrsnetz ist sehr „zentralistisch“ organisiert. Wenn du im Zentrum arbeitest und am Stadtrand lebst, dann ist die Pendel-Welt in Ordnung. Aber versuche mal zwischen Umlandgemeinden öffentlich zu fahren. Oder auch nur zwischen Stadtteilen an der Peripherie zu pendeln. Alle Wege führen mehr dann oder weniger durch das Zentrum.
Der ÖPNV ist - gerade im Umland - alles andere als gut ausgebaut.

Hamburg, Frankfurt, Köln, Hannover,
Berlin etc. mit dem Auto zur Arbeit fährt, gehört, sofern er
das Auto nicht wirklich beruflich benötigt, eigentlich
bestraft. Alle diese Städte haben ein gut ausgebautes Netz
öffentlicher Verkehrsmittel.

Der Wunschtraum der Lokalpolitiker. Leider scheitert der an der Finanzierung. Aber der Transrapid muß ja zum Flughafen gebaut werden. Ob die S-Bahn marode ist oder nicht, interessiert ja niemanden. Aber hier sind wir bei Lokalpolitik, das interessiert wohl die wenigsten.

Viel Spass noch bei der Diskussion
Rossi

Ich spare Zeit, indem ich mein Fitnessprogramm auf dem Weg zur
Arbeit erledige: 1 1/2 h Fahrradfahren mit (Zusatz-)aufwand
von 20 min., d.h. ich brauche 20 Minuten länger für meinen Weg
zur Arbeit als mit öffentlichen Verkehrsmitteln, aber ich
absolviere 18 km auf dem Fahrrad.

GRATULATION!
du weisst natuerlich, dass das nicht jeder machen kann,
wenn er zb schwere sache mit sich rumschleppen muss.

aber das ding mit dem fahrrad IST GUT - ausser im winter.

gruss - digi

Dann müßte es Dir aber doch entgegen kommen, daß die Entfernungspauschale vom Auto nun auf alle Verkehrsmittel ausgedehnt wird.
Diese herbe Kritik jetzt, wo die km-Pauschale in eine verkehrsmittelunabhängige Pauschale umgewandelt wird, verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Ich fahre z.B. auch mit dem Fahrrad zur Arbeit, mein Freund fährt mit der Bahn. Unsere Arbeitsplätze liegen ca. 80 km auseinander und eine® von uns beiden muß auf jeden Fall pendeln.

Die Entfernungspauschale kann doch einen Anreiz an die Autofahrer geben, ihr Auto zumindest manchmal stehenzulassen und das Geld zu sparen - außer, sie tun das sowieso schon und mogeln dann bei der Steuererklärung. Aber dieses Mogeln wiederum ist nur Autobesitzern überhaupt möglich - vielleicht sogar ein Zusatzgrund für einige, überhaupt ein Auto zu besitzen.

Also zusammengefaßt finde ich gerade im Rahmen einer ökologischen Verkahrsplanung diese Neuregelung zumindest besser als die vorherige.

Viele Grüße und schönes Wochenende, Stefanie

Hallo Ayla!
Ich halte das ganze für ein unwürdiges, bestenfalls als populistisch zu bezeichnendes Gehabe. Tagelang das Gezerfe um das Auseinandersortieren von Nah-, Fernpendlern und ÖPNV-Benutzern … einfach abenteuerlich. Der einzigen Sinn, den ich darin sehe, ist es, eine ins Übermäßige aufgeblasene Bürokratie zu beschäftigen.
EinerDerBaldKeineNachrichtenMehrHörenKann
Gruss

Hallo Roberto,

Aus dem gleichen Grund, weshalb man Spenden absetzen kann. Man
verdient Geld, führt ein Teil an den Staat ab, damit das
Gemeinwohl existieren kann. Man hat Fahrtkosten um an die
Arbeit zu gelangen, auch damit der Staat seine Steuern
bekommt. Und auf diese Aufwendung, wovon der Staat profitiert,
soll ich nochmal Steuern zahlen!?

Deine Nahrung brauchst Du auch, um arbeiten zu können, kannst sie aber nicht absetzen. Will sagen: Alle Ausgaben, die Du hast, hängen zu einem Teil mit Deiner Arbeit zusammen.

Bin selber Pendler. Wenn ich mit den Zug fahren würde, was ich
einst tat,bin ich morgens ca.50 min länger unterwegs, muß 2
mal umsteigen, 2 mal 20 min Aufenthalt und sitze in völlig
überfüllten Zügen. Und zu guterletzt kostet mich meine
Monatskarte 100 DM mehr als meine Spritkosten. Von ernormen
Verspätungen will ich gar nicht erst reden.

Ich gebe zu, dass der ÖPNV häufig zu wünschen übrig lässt. Wenn Du aber nur die Spritkosten rechnest, lügst Du Dir selbst was in die Tasche! Meine Autokosten (VW Passat) liegen bei 0,50 DM/km, ohne Verzinsung des eingesetzten Kapitals und anteilige Garage!!! Das MUSST Du rechnen!

Gruss, Stucki

Hallo,

ich bin für eine vollständige Streichung der
Entfernungspauschale. Warum?

  1. Der Weg von und zur Arbeitsstätte fällt in den privaten
    Bereich. Warum sollte man das steuerlich begünstigen?

Weil der Staat und die Industrie von uns Mobilität fordert und man in der Regel nicht mit jedem Jobwechsel umziehen kann.

  1. Menschen, die in der Nähe ihres Arbeitsplatzes wohnen und
    daher niedrigere Fahrtkosten haben, haben in der Regel höhere
    Mieten und Lebenshaltungskosten als „Fernpendler“.

Nur dann wenn man davon ausgeht, daß der Arbeitsplatz in einem Ballungsraum ist. Das ist aber sehr oft nicht der Fall.

  1. Wer so wohnt, wie Du es beschrieben hast, ist selbst
    schuld, wenn er ein Auto benutzt. Der öffentliche Nahverkehr
    ist schneller, billiger und stressfreier. Seitdem ich den
    benutze, habe ich meine Fahrtkosten locker auf ein Drittel
    reduziert und spare mir täglich gut eine Stunde Fahrzeit.

Da dürftest Du einer der Wenigen sein, die den ÖPNV so günstig benutzen können. Ich arbeite seit 25 Jahren an vier verschiedenen Orten und noch nie hätte ich auch nur annähernd die Chance gehabt den ÖPNV zu nutzen.

  1. So wie eine Unfallversicherung auf dem Arbeitsweg eine
    Angelegenheit aus der Beziehung Arbeitgeber/Arbeitnehmer ist,
    sollte das auch mit Fahrtkostenzuschüssen sein. Sehr viele
    Unternehmen zahlen ja bereits solche Zuschüsse. Wer sowas
    nicht bekommt, sollte sich mal mit seinem Arbeitgeber
    unterhalten.

Wenn die Firma Fahrtkosten bezahlt kann man die Steuerfreibeträge ohnehin nicht geltend machen.
Gruss

Helmur

Gruss
Peter

Hallo!
Die Ursache solcher Unsinns-Gesetze ist m.E. der typisch deutsche Gerechtigkeitsfimmel in Verbindung mit dem der politischen „Erpressung“ Tür und Tor öffnenden föderalen System.
Die Deutschen haben (fast) alle einen Gerechtigkeitsfimmel und wollen jeden möglichen und unmöglichen Fall bis ins letzte Detail geregelt bekommen. Da unser Gesetzgebungssystem sehr langatmig und undurchschaubar ist gibt es für die „Opfer“ jeden Gesetzes - und jede Veränderung und jedes Gesetz produziert auch „Opfer“ - Zeit und Gelegenheit genug, irgendwelche Medien für ihr Anliegen zu gewinnen oder irgendwelche konkusreifen Baracken (wie z.B. Bremen, Saarland!!!) vor ihren Karren zuspannen - natürlich nur, um ganz woandres Geld zu „erpressen“.
Das Ergebnis sind dann verwickelte, verwinkelte und Bürokratie fördernde Gesetze, die jeder Logik entbehren (z.B. Steuerrecht). Und mit jeder berücksichichtigten Sonder-Opfer-Gruppe wird das Chaos schlimmer, die Bürokratie mächtiger und der Steuerzahler mehr abgezockt! Ich muß nur irgendwelche „armen Opfer“ finden, die möglichst medienwirksam sind [einbeinige aidskranke schwule Asylbewerber, minderjährige ledige Mütter, Bewohner der Hallig Hooge, Kohle-„Kumpel“, Alm-Öhis usw.] und schon heult die ganze Republik vor Wut über diese Ungerechtigkeit auf und das Gesetz wird aufgeblasen, modifiziert, mit Ausnahmen versehen usw usw: Die Bürokratie brodelt!
Das Ergebnis ist dann, dass Servierinnen in Cafes ihre weiße Rüschenbluse von der Steuer absetzen können, nicht aber ihr schwarzes Röckchen, dass 80% aller Steuerrechts-Literatur weltweit in deutsch erscheint und dass wir 6 Millionen fröhliche Staats-Diener haben.
Übrigens: Rein volkswirtschaftlich gesehen wären die allgemeinen Wohlfahrtsgewinne durch eine einfache und schematische Regelung so groß, dass auch die vermeintlichen Opfer jedweder Reform davon per Saldo profitieren würden - außer den Beamten!
mfg frank

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Ich gebe zu, dass der ÖPNV häufig zu wünschen übrig lässt.
Wenn Du aber nur die Spritkosten rechnest, lügst Du Dir selbst
was in die Tasche! Meine Autokosten (VW Passat) liegen bei
0,50 DM/km, ohne Verzinsung des eingesetzten Kapitals und
anteilige Garage!!! Das MUSST Du rechnen!

Gruss, Stucki

Hi Stucki,

nicht ganz, denn mein Auto hätte ich so und so gekauft. Auch wenn meine Arbeit gleich um die Ecke liegen würde, hätte ich ein Auto. Die Kosten für Kapitalzinsen und Garage etc. würden so und so anfallen. Aber in der Tat sind auch andere Kosten zu beachten------>Laufleistung und Verschleiß.

Ich versteh es schon
Das Gesetz scheinen ja alle hier schlecht zu finden, ich denke, daß es im Vergleich mit so manch anderem durchaus seinen Sinn hat.

1.) Daß man die Fahrten zur Arbeit begünstigt ist historisch, dieses abzuschaffen wäre vielleicht vernünftig, aber wir sind schliesslich ein Volk von Menschen, die auf dem Erhalt ihrer Vergünstigungen pochen (sog. Bestandssicherung).

2.) Daß die Fernpendler mehr bekommen als die Nahpendler ist auch zu verstehen, denn der Gerechtigkeitssinn sagt, daß Nahpendler viel besser mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Rad fahren sollen. Die Fernpendler haben aber eine sehr starke Lobby und Lobbyismus ist nun mal ein ausschlaggebendes Argument in der Politik.

3.) Daß die Entfernungspauschale für Auto und öffentlichen Verkehr gleich ist, ist sogar gut, endlich werden anderen Verkehrsträgern einmal gleiche Rechte eingeräumt.

4.) Und daß es gleich so viel ist liegt an der Aufregung über die hohen Spritpreise, die sich ja inzwischen auch wieder gelegt hat. 2 DM der Liter ist schliesslich BILLIG, man gewöhnt sich an allem.

Gruß
Thomas

Das Gesetz scheinen ja alle hier schlecht zu finden, ich
denke, daß es im Vergleich mit so manch anderem durchaus
seinen Sinn hat.

Wenn es für Dich Sinn macht, erst mit der Ökosteuer Geld abzukassieren und dann aus Angst vor der nächsten Wahl ein paar Mark wieder herauszurücken, na gut.

4.) Und daß es gleich so viel ist liegt an der Aufregung über
die hohen Spritpreise, die sich ja inzwischen auch wieder
gelegt hat. 2 DM der Liter ist schliesslich BILLIG, man
gewöhnt sich an allem.

Nur nicht am Dativ *g*
Ich finde 2 Mark viel zu teuer, aber ich habe ja auch keinen Dienstwagen, wie die Politiker.
Gruß
Rainer

GRATULATION!
du weisst natuerlich, dass das nicht jeder machen kann,
wenn er zb schwere sache mit sich rumschleppen muss.

Diese Ausnahme lasse ich grundsätzlich gelten, auch Handwerker z.B. im Straßenverkehr. Aber die haben es ja besser, wenn die anderen, die nur sich und ihre Aktentasche mit Brotzeit und Zeitung befördern, nicht mehr mit dem Aut rumgurken.

aber das ding mit dem fahrrad IST GUT - ausser im winter.

Warum? Es erfordert zwar eine geiwsse Fahrtechnik, bei schlechteren Bodenverhältnissen Radzufahren, aber es läßt sich lernen. Und zu kalt ist es den meisten auch zum Skifahren im Winter nicht, d.h. man kann sich auch zum Radfahren warm anziehen.

Gruß, Karin

Dann müßte es Dir aber doch entgegen kommen, daß die
Entfernungspauschale vom Auto nun auf alle Verkehrsmittel
ausgedehnt wird.
Diese herbe Kritik jetzt, wo die km-Pauschale in eine
verkehrsmittelunabhängige Pauschale umgewandelt wird, verstehe
ich ehrlich gesagt nicht. Ich fahre z.B. auch mit dem Fahrrad
zur Arbeit, mein Freund fährt mit der Bahn. Unsere
Arbeitsplätze liegen ca. 80 km auseinander und eine® von uns
beiden muß auf jeden Fall pendeln.

Aber muß deswegen belohnt werden, weit von der Arbeit weg zu wohnen (80 pf/km ab 10 km zur Arbeit, drunter 70)??

Die Entfernungspauschale kann doch einen Anreiz an die
Autofahrer geben, ihr Auto zumindest manchmal stehenzulassen
und das Geld zu sparen

Also zusammengefaßt finde ich gerade im Rahmen einer
ökologischen Verkahrsplanung diese Neuregelung zumindest
besser als die vorherige.

Ein Schritt in die richtige Richtung ist sie sicherlich.

Karin

nee. nicht ganz:
Hallo,

  1. Der Weg von und zur Arbeitsstätte fällt in den privaten
    Bereich. Warum sollte man das steuerlich begünstigen?

weil er durch die belastung mit steuern und abgaben mittlerweile derartig verteuert wurde, daß ich diesbezüglich ja nicht doppelt besteuert werden will!

  1. Menschen, die in der Nähe ihres Arbeitsplatzes wohnen und
    daher niedrigere Fahrtkosten haben, haben in der Regel höhere
    Mieten und Lebenshaltungskosten als „Fernpendler“.

Aus meiner persönlichen ERfahrung schlichtweg falsch! D.h. der Unterschied ist zum größten Teil so gering, daß man es getrost unter den Tisch fallen lassen kann! Berechne hier die Folgekosten um z.B. Einzukaufen, Behörden zu besuchen usw.

  1. Wer so wohnt, wie Du es beschrieben hast, ist selbst
    schuld, wenn er ein Auto benutzt.

richtig!

Der öffentliche Nahverkehr

ist schneller, billiger und stressfreier.

im normalfall falsch

Seitdem ich den

benutze, habe ich meine Fahrtkosten locker auf ein Drittel
reduziert und spare mir täglich gut eine Stunde Fahrzeit.

glück im einzelfall!

  1. So wie eine Unfallversicherung auf dem Arbeitsweg eine
    Angelegenheit aus der Beziehung Arbeitgeber/Arbeitnehmer ist,
    sollte das auch mit Fahrtkostenzuschüssen sein. Sehr viele
    Unternehmen zahlen ja bereits solche Zuschüsse. Wer sowas
    nicht bekommt, sollte sich mal mit seinem Arbeitgeber
    unterhalten.

Was im Ergebnis eine weitere Belastung der ohnehin mit Lohnnebenkosten mehr als gebeutelten Wirtschaft bedeuten würde. Was wiederum dazu führen würde, daß massenweise Arbeitsplätze wegbrechen.

Gruss
Daniel