Entschuldigung, aber ich hab kein Physik studiert, der
Unterschied zwischen geschlossenem und abgeschlossenem System
ist mir (noch) nicht bekannt.
bin auch nur ein lumpiger maschinenbauinschenör
es gibt 3 verschiedene systeme. offene, geschlossene und abgeschlossene.
offen ist, wenn materie und energie ausgetauscht wird. also ein topf mit kochendem wasser.
bei einem geschlossenen system wird nur energie ausgetauscht. ein schnellkochtopf.
ein abgeschlossenes system ist völlig isoliert. keine energie und keine materie wird ausgetauscht. in realität gibt es sowas wohl nicht wirklich. verluste hat man ja immer, wie du selbst sagst. als einfaches bsp. käme wohl eine thermoskanne dem ganzen am nächsten(wobei auch sie eigentlich nur geschlossen ist).
Zur Frage nach dem Isolationsgrad: Im Prinzip habe ich gegen
eine ideale Isolation nichts einzuwenden, außer der Tatsache,
das es praktisch einfach nicht machbar ist. Der Versuchsaufbau
sollte halt so gut wie möglich - bei vertretbarem Aufwand -
isoliert sein.
also geht es dir dann doch nur um ein geschlossenes system.
Und da war ein kleiner Schreibfehler un Re^4: Ich meinte da
die
Thermodynamische Eigenbewegung der Wassermoleküle bei +20°C in
relativ salzfreiem Wasser (z.B. unser Leitungswasser)
ok…ein guter punkt, bei dem ich wieder was gelernt hab.
Anmerkung zum Gummiball: bei einem kleinen Loch im
Vollgummiball
wird wohl nicht all zu viel passieren, bei dem Beispiel wurde
von einem Flummi (gibt’s den Begriff noch?) gesprochen.
ich meinte auch keinen gummiBALL, sondern es gibt gummis, die im unkaputten zustand mit einer wahrscheinlichkeit von 100% ihren dienst tun und macht man ein loch mit einer nadel rein, tun sie ihren dienst zu 100% nicht mehr.
das war nur eine prise trockener humor zum thema gummi und statistik…:-/
Angriff auf die Entropie:
ob sich vor 50 Jahren jemand zu träumen gewagt hat, eine
gigantische Menge Photonen Phasenstar zu synchronisieren? Seit
dem Laser ist das ja kein Problem mehr.
und nochmal zum Wasser
der Temperaturgradient - wenn er denn entsteht - kann nicht
ins
unermessliche wachsen, z.B. weil eine Grenztemperatur das
„+4°C“
Dichtemaximum ist und weil - eher trivial - das Medium selbst
keine guten thermischen isolationseigenschaften hat. (Die
Spannung an einer Solarzelle steigt ja auch nicht deswegen
immer
weiter an, nur weil extern kein strom fließt)
sondern weil E=U/d u.a. dafür sorgt…so verhindert bei wärmeübertragung z.b. der 2. hauptsatz ein wärmeübertragung in die falsche richtung. allerdings ist das ja nicht das eigentliche thema, um das es dir geht - deshalb sollte man an dieser stelle vielleicht diesen punkt erstmal belassen:smile:
Wenn ich meinen Kubikmeter Wasser im Orbit in einer
„Zentrifuge“
betreiben würde, und das sortieren der unterschiedlich warmen
Wasserteilchen im Fliehkraftfeld beteiben würde und dann auch
noch Energie aus dem System entnehmen würde, so ginge das u.a.
zu Lasten der Rotationsenergie.
wie ist dein genauer gedankengang?
Aber wenn ich ein
Gravitationsfeld dazu mißbrauche? Das Gravitationsfeld würde
doch bei dieser Katalysatorfunktion nicht in mitleidenschaft
gezogen
gell, ich bin hartnäckig
ehm…willst du darauf hinaus, ob eine dichterhöhung auswirkungen auf ein gravitationsfeld hat?
also wenn du den 20 grad warmen kubikmeter auf der erde in einer 10 grad kalten region hast, kühlt er sich von außen nach innen ab. dabei wird sich das innere nach oben bewegen, weil es wärmer ist.
das wird eine zeitlang so weitergehn, bis sich das wasser den 10 grad angeglichen hat. mit 4 grad hat das dann aber nichts mehr zu tun.
im orbit in der zentrifuge dürfte das gleiche passieren.
ich geh jetz ins bett…*gääähn*
MOD: Vollzitat gekürzt.