Entscheidung Baby

Hallo an alle,

ich weiß erstmal gar nicht, wie ich anfangen soll.

Gibt es eurer Meinung nach einen DEN RICHTIGEN Zeitpunkt, mit der Familienplanung anzufangen?

Ist es normal, dass man sich unzählige Gedanken drüber macht (z.B. klappt das denn auch wirklich so, wie man sich das vorstellt… Job-Verlust-Angst [man denke an die momentane Arbeitsmarktsituation], sowas wie Versagensangst wg. der Verantwortung, u.a.)

Es wäre nett, wenn ihr (falls ihr Zeit u. Lust dazu habt) mir schreiben könntet, wie das bei euch so war. Eure Ängste oder eure Gedanken zu dem Thema allgemein…
Ich hoffe, ihr versteht, was bzw. WIE ich das meine und könnt mir Klarheit verschaffen, ob ich denn wirklich die einzige bin, die sich so „ins Hemd macht“ :wink:

Vielen Dank schonmal und liebe Grüße an euch da draußen
Anke

Hi,

also einen richtigen Zeitpunkt gibt es generell wohl nicht und jeder sollte es von seinen eigenen Vorstellungen und Wünschen abhängig machen. Auch ist es wohl wichtig den „Richtigen“ Partner dafür zu haben.

Was ich auf keinen Fall mag sind Sprüche wie „vor 30ig auf keinen Fall“. Nur weil es biologisch möglich ist auch spät Kinder zu bekommen und es dieser Tage modern ist sollte man seine Familienplanung nicht absichtlich nach hinten schieben.

Es gibt sicherlich gute Gründe heutzutage nicht mehr mit 16 Kinder zu bekommen, Schule, Ausbildung, Beruf, ein paar schöne Urlaubsreisen, alles OK aber ich persönlich glaube man muss nicht warten bis man das Haus halb abbezahlt hat und 50.000 Euro auf dem Konto hat um Kinder zu bekommen. Eher ist es eine Frage ob man bereit ist für Kinder auf etwas zu verzichten und nicht versuchen will das ganze Leben vorzuleben bevor man Kinder in die Welt setzt.

Was die Verlustängste des Jobs angeht so sollten die, zumindest was Kinder angeht, der Vergangenheit angehören, denn rechtlich bleibt er dir ja in Deutschland für 3 Jahre erhalten. In vielen anderen Ländern, (z.B. Belgien, Kanada) müssen die Frauen viel früher wieder zur Arbeit und eine derartige Garantie wie bei uns gibt es dort nicht.

Also wenn ein paar Euro für Windeln da sind, der Richtige und der Wunsch warum nicht ein Kinder der Liebe zeugen.

Viele Grüße
Me

Was die Verlustängste des Jobs angeht so sollten die,
zumindest was Kinder angeht, der Vergangenheit angehören, denn
rechtlich bleibt er dir ja in Deutschland für 3 Jahre
erhalten. In vielen anderen Ländern, (z.B. Belgien, Kanada)
müssen die Frauen viel früher wieder zur Arbeit und eine
derartige Garantie wie bei uns gibt es dort nicht.

Ich gebe Dir in vielem recht nur leider ist dieser Punkt genau der Grund, warum ich z.B. sehr zögere. Meine Erfahrung ist, dass ich als Frau um die 30 nur noch befristet eingestellt werde, weil eben gerade die Gefahr besteht, dass ich mich ans Kinderkriegen mache.
Damit gelten für mich diese Gesetze nicht, sie behindern mich eher. Generell plane ich gar nicht so lange zu Hause zu bleiben, mein Arbeitgeber könnte nach maximal 1/2 Jahr wieder mit mir rechnen.

Einen überaus starken Kinderwunsch habe ich bisher nicht verspürt. Mein Partner dagegen möchte ein Kind und mit ihm kann ich mir das auch vorstellen. Da mir aber die nur Mutterrolle nicht ausreichen würde, wird das letztendliche kinderkriegen stark von Umständen wie Kinderbetreuung, mögliche Jobrückkehr beeinflußt sein bzw. von der Bereitschaft meines Partners sich hier zu engagieren.

Finanzielle Aspekte spielen im übrigen bei unseren Überlegungen eine sehr geringe Rolle.
P

Da mir aber die nur Mutterrolle nicht ausreichen würde…

Irgendwie machen mich solche Sätze immer wieder traurig.
Ich weiß nur nicht genau, wieso…

Aber das ist jetzt OT…Sorry

mfg
Jolly

Hi Jolly,

Irgendwie machen mich solche Sätze immer wieder traurig.
Ich weiß nur nicht genau, wieso…

Aber das ist jetzt OT…Sorry

Würdest du denn gern die nächsten drei, sechs oder
gar 14 Jahre nur als Vater definiert werden?
Und nichts anderes machen?

(so wie du das schreibst, würde es dich ja schon traurig machen,
wenn die Frauen sagen, sie wollen nebenher Karate lernen).

Grüße
Elke

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Würdest du denn gern die nächsten drei, sechs oder
gar 14 Jahre nur als Vater definiert werden?
Und nichts anderes machen?

Ich bin stolz darauf, Vater zu sein.
Insofern hatte ich kein Problem, die letzten 7 Jahre so genannt und mich selbst so definiert zu haben. Ich sehe mich keinesfalls als NUR Vater. Falls ich nicht mehr NUR Vater sein kann, wäre es schön, NUR Großvater zu sein.
Kann es sein, dass sich das NUR nicht auf die Ausschliesslichkeit, sondern auf die geringe Wertschätzung bezieht? Wenn potentielle Eltern schon denken, dass Vater/Mutter sein nichts besonderes ist und keine besonderen Fähigkeiten verlangt, kann ich mir die Probleme unserer zukünftigen Generationen gut ausmalen.

(so wie du das schreibst, würde es dich ja schon traurig
machen, wenn die Frauen sagen, sie wollen nebenher Karate lernen).

Nicht alles, was hinkt ist ein Vergleich.
„Ich bin zwar NUR Mutter, aber ich kann Karate…“

mfg
Jolly

Hallo Anke,

Gibt es eurer Meinung nach einen DEN RICHTIGEN Zeitpunkt, mit
der Familienplanung anzufangen?

nein!

Ist es normal, dass man sich unzählige Gedanken drüber macht
(z.B. klappt das denn auch wirklich so, wie man sich das
vorstellt… Job-Verlust-Angst [man denke an die momentane
Arbeitsmarktsituation], sowas wie Versagensangst wg. der
Verantwortung, u.a.)

Obs normal ist, kann ich nicht sagen, gut ist es aber auf alle Fälle

Ich z.B. bin ein relativ später Vater, mit allen Vor- und Nachteilen.
Kollegen haben, in mehr oder weniger gleichem Alter, Kinder die bald aus dem Haus sind, meine sind gerade gut in der Schule.

Ob ich es noch mal so machen würde - ?
Ich hab lange gesucht, bis ich eine Frau gefunden habe, mit der ich Kinder zeugen wollte, wenn früher eine gefunden hätte, wär es vielleicht früher losgegangen.

Fazit:
Die Entscheidung darf Dir niemand abnehmen, Du mußt sagen: ‚Ja, jetzt!‘

Übrigens war mein Frau etwa so alt wie Du jetzt, als sie das erste Kind kriegte und hat es bisher nicht bereut.

Gandalf

Hi Pat,

das ist glaube ich das Problem, in Deutschland stellen die Firmen lieber weibliche Mitarbeiter um die 20ig ein und spekulieren darauf, dass diese die nächsten 10 Jahre nicht schwanger werden aber bei einer 30ig jährigen bekommen sie es alle mit der Angst zu tun.

Ich finde es gut, dass wir in Deutschland den Kündigungsschutz von 3 Jahren haben und glaube auch fest daran, dass davon keine Firma kaputt geht nur wie es sich über die letzten Jahrzehnte entwickelt hat (auch das Frau lieber später als früher schwanger werden möchte) verstehe ich nicht.

lG
Me

Hi Anke,

Du bist auf der richtigen Spur: Den perfekten zeitpunkt für ein Baby gibt es nicht.

Zuerst ist man zu jung, klar. Dann will man erst das Studium / die Ausbildung zu Ende machen, weil man ja ohne abgeschlossenes Studium / abgeschlossene Ausbildung nicht von einem Mann finanziell abhängig sein will (als Frau bzw der Elternteil, der zu Hause bleibt) beziehungsweise keine Familie ernähren kann (als Mann bzw. der Elternteil, der arbeiten geht).
Dann will man ein, zwei Jahre auch gearbeitet haben, bevor man gleich wieder Pause macht.
Dann steht gerade ein nächster Karriereschritt an. Oder man will erst noch mal [Beliebiges einsetzen]_______________________, bevor man gebunden ist und Verantwortung übernimmt.

Und so geht es endlos fort.

Irgendwann macht man es einfach. Oder man macht es eben nie.

Ich habe meinen Sohn mit 31 bekommen. Übrigens nach abgeschlossenem Studium und drei Jahren Beruf, also nach all diesen Überlegungen. Und als er dann da war, merkte ich: Irgendwie geht es so oder so. Das Kind hat eben absolute Priorität.

Einserseits wollte ich älter sein, wenn ich Kinder kriege, gereifter, wissen, wer ich bin und was ich bin.

Wieder andererseits stecken jüngere Mütter eine Schwangerschaft körperlich viel besser weg, sind flexibler, wenn sie zum Beispiel noch studieren.

Es nimmt kein Ende. Für jedes Alter gibt es tausend Pros und tausend Contras.

Du kannst hin und her überlegen, kannst Dir Listen machen, alle Pros und Contras notieren …

… aber am Ende mußt Du dann doch einfach Dein Gefühl entscheiden lassen, daß Dir sagt, ob Du (und Dein Partner) es willst oder nicht.

Liebe Grüße & alles Gute für die größte Entscheidung Deines Lebens. :smile:
Nike

Nun ich bevorzuge Vielfalt und dazu gehört neben der Mutterrolle,
die Rolle der engagierten Mitarbeiterin in meinem Arbeitsteam,
die Rolle der Partnerin/Frau bei meinem Partner (den ich ja auch nicht ausschließlich als Vater sehen würde)
die Rolle der Freundin, die sich gern auch mal ohne ihr Kind ins Nachtleben stürzt
usw …diese Aufzählung läßt sich weiter fortsetzen

insbesondere geht es mir aber darum, dass mich das Leben als nur Mutter nicht sehr anzieht.
P

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Hallo an alle,

Hallo Anke

ich weiß erstmal gar nicht, wie ich anfangen soll.

Gibt es eurer Meinung nach einen DEN RICHTIGEN Zeitpunkt, mit
der Familienplanung anzufangen?

Den richtigen wohl nicht, aber ein bisschen planen, was die Finanzlage angeht, denke ich schon. So würde ich, glaube nicht grad dann Kinder in die Welt setzen, wenn ich selbst finanziell auf wackligen Beinen stehe würde.

Ist es normal, dass man sich unzählige Gedanken drüber macht
(z.B. klappt das denn auch wirklich so, wie man sich das
vorstellt… Job-Verlust-Angst [man denke an die momentane
Arbeitsmarktsituation], sowas wie Versagensangst wg. der
Verantwortung, u.a.)

Ja, die habe ich genauso :smile:
Nicht, dass mir gekündigt wird, bin Gott sei Dank in einer grossen Firma, aber ich mach mir halt die ganze Zeit Sorgen, wie man finanziell ein bis 3 Jahre ohne zwei Gehälter auskommen soll.
Gerade jetzt wo Nebenkosten so extrem gestiegen sind, fragt man sich schon, wie man das alles managen soll, weil ich will nicht mir jeden Tag Kopf darum machen will, wie ich meine Familie ernähren soll oder das Dach über den Kopf finanziert bekomme.

Und das drei Jahre lang, omg, da stellen sich alle Nackenhaare hoch :smile:
Ich versuche mich immer zu beruhigen, dass andere das auch gepackt haben, also warum auch nicht selber.

Unsere Planung sieht vor, nächstes Jahr heiraten erstmal, dann ein schönen Nest baun und dann vielleicht Familie, weil ich schon gerne noch ein wenig auf die hohe Kante legen will.

Es wäre nett, wenn ihr (falls ihr Zeit u. Lust dazu habt) mir
schreiben könntet, wie das bei euch so war. Eure Ängste oder
eure Gedanken zu dem Thema allgemein…
Ich hoffe, ihr versteht, was bzw. WIE ich das meine und könnt
mir Klarheit verschaffen, ob ich denn wirklich die einzige
bin, die sich so „ins Hemd macht“ :wink:

Ins Hemd machen tu ich mich genauso wie du^^

Mir geht es vor allem darum, ob ich mit einem kind überhaupt klar komme :smile: So ein kleines Bündel ist doch eine ziemlich grosse Sache, und ich weiss nicht, ob ich das schaffe… emotional und so weiter.

Wenn ich mein Neffen seh, denke ich immer, omg das schaff ich nie, und ich würde soviel Dinge anders machen :smile: Aber dann hab ich wieder Angst dass ich zu streng werde.

Ich bin mal gespannt, ob ich mich jemals für ein Kind entscheide, im Moment würde ich es mir überhaupt nicht zutraun.

Aber ich denke, da wird einfach ein Schalter umgekippt oder nicht, und dann wird die Entscheidung gefällt.

Viele Grüsse zurück.
Wölkchen

Nun ich bevorzuge Vielfalt und dazu gehört neben der
Mutterrolle,
die Rolle der engagierten Mitarbeiterin in meinem Arbeitsteam,
die Rolle der Partnerin/Frau bei meinem Partner (den ich ja
auch nicht ausschließlich als Vater sehen würde)
die Rolle der Freundin, die sich gern auch mal ohne ihr Kind
ins Nachtleben stürzt
usw …diese Aufzählung läßt sich weiter fortsetzen

insbesondere geht es mir aber darum, dass mich das Leben als
nur Mutter nicht sehr anzieht.

Die engagierter Mitarbeiterin definierst du vermutlich als Vollzeitstelle mit entsprechend Engagement und Überstunden? Vielfalt in allen Ehren, aber bei entsprechender Quantität muss man Abstriche bei der Qualität machen. Ob man die beim eigenen Kind macht?

Ansonsten sehe ich kein Problem, deine Rollen auch als Mutter auszufüllen. Zumindest meine Frau sehe ich auch nach zwei Kindern immer noch als Frau, die sich auch mal ohne ihre Kinder ins Nachtleben stürzen kann, ich bin ja auch noch da. Das Problem ist eben die Einschränkung der persönlichen Freiheit, sowohl für den Vater als auch die Mutter und besonders für denjenigen, der sich hauptsächlich der „Aufzucht“ widmet. Komischerweise sehen viele die Abhängigkeit zu einem Arbeitgeber als Möglichkeit zur Selbstverwirklichung, das Elternsein hingegen als Einschränkung. Schade irgendwie.

Ich kann mich eben mit den Gedanken nicht anfreunden, Kinder quasi direkt nach der Geburt wieder abzuschieben, damit Vater/Mutter sich wieder der „Selbstverwirklichung“ widmen kann. In meinem Bekanntenkreis gibts leider einige Fälle, die schon vor der Geburt des ersten Kindes vom zweiten geredet haben, und nun das eine Kind ständig zu den Großeltern abschieben, auch am WoE und nicht aus finanziellen Gründen.
Dann lieber so konsequent wie du und Kinder erst dann, wenn man auch für diese Anforderung bereit ist. Kinder sollten nun mal kein Teilzeitjob sein.

mfg
Jolly

Hi,

warum schreibst du NUR, man ist nicht nur Mutter oder Vater. Mit Sicherheit ein grosses Stück aber nicht nur :wink:

lg
Me

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

guten abend, bevor ich nach Haus entschwinde und Kinder mache :wink:))

mein Arbeitgeber bekommt von mir höchstes Engagement in meiner Arbeitszeit. Träumen würde ich von ner 3/4 stelle, also ca 30 std. Nicht direkt nach der Geburt sondern nach 6 - 9 Monaten.
Generell habe ich die Einstellung, dass gutorganisiertes Arbeiten Überstunden unnötig macht. Ich vermeide das auch heute schon so gut wie es geht. Trotzdem bin ich in Notfällen flexibel, das es alles einfach wird, erwarte ich nicht.
Vollzeit würde ich gern etwas später wieder anfangen. (In meinen Träumen nach 1,5 Jahren) Das hängt sicher vom kind ab und wie man die Betreuung geregelt bekommt. Da sehe ich aber nach dem Abstillen sehr wohl Handlungsbedarf bei meinem Partner.

Meine Arbeit sehe ich nicht als Selbstverwirklichung, aber mit dem Geld was ich dafür bekomme, verwirkliche ich mir sehr viele Träume. Daneben erfüllt mich meine bisheriger Karriereweg mit Stolz und Selbstvertrauen. Ich habe das große Glück, in einem Team zu arbeiten, in dem ich mich wohlfühle und in der die Arbeit mich intellektuell fordert.

Ich bin davon überzeugt, dass mich auch das Leben mit Kindern bereichern wird. Alles zu seiner Zeit und der Situation angepaßt. Einschränken werden mich nicht meine Kindern, sondern eher das ungenügende Angebot an Kinderbetreuung. Letztendlich ist es ja eine alte Diskussion und ähnliches wird gerade im Frauenbrett thematisiert. Für mich bedeutet Fremdbetreuung meiner Kinder nicht Abschiebung.
P

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Hi Me,

warum schreibst du NUR, man ist nicht nur Mutter oder Vater.
Mit Sicherheit ein grosses Stück aber nicht nur :wink:

Schrieb ich gar nicht. Schrieb Pat obendran, auf die
J.R. geantwortet hat:

Da mir aber die nur Mutterrolle nicht ausreichen würde,

Und gerade am ‚nur‘ hängt doch bei beiden das Gefühl, so
scheint es jedenfalls durch’s Posting.

Grüße
Elke

eigentlich ist der zeitpunkt immer falsch…
…moin,
aber so isses nun mal:

mit 15?
nee, wirklich nicht, den stress braucht kein mensch…

mit 20?
aber warum denn? das leben faengt gerade an, spannend zu werden…

mit 25?
also jetzt bestimmt nicht! jetzt hat man schon mal nen guten job gefunden, dann also lieber erst mal warten, wie sich das entwickelt…

mit 30?
da waerst ja schoen bloed, denn der job entwickelt sich gut, vielleicht bekommst du ja eine eigene abteilung…

mit 35?
vergiss es! auf der abteilungsleiterkonferenz wurde klar gesagt, dass das projekt mindestens 2 jahre dauern wird… kannst doch jetzt die firma nicht haengen lassen…

mit 40?
nun ja, es war nicht zu erwarten, dass die firma uebernommen wird, und du nun arbeitslos bist - von der zeit her wuerde es schon gehen, aber dass dein mann sich an deine junge ex-kollegin rangemacht hat, spricht nicht gerade fuer ihn, ein guter vater zu sein…

mit 45?
eigentlich ja: die scheidung verlief glatt, der unterhalt kommt regelmaessig… in der reiki-gruppe gibt es immerhin einige alleinerziehende frauen…

mit 50?
kinder? plaerrende teppichratten? du bist froh, dass der ewig klaeffende koeter vom nachbarn ueberfahren wurde…

usw usw…

was ich damit sagen will: den richtigen zeitpunkt gibt es nie, den falschen eigentlich auch nicht.
bei zu viel ausgefeiltem plan und dessen durchfuehrung kann es grosse enttaeuschungen geben, wenn dinge nicht im schema laufen, und ueberraschungen kann es bei kindern imer geben…

gruss
khs

Moin,

der richtige Zeitpunkt ist IMHO dann, wenn du bereit bist, die nächsten 20-25 Jahre für einen anderen Menschen da zu sein, für ihn einzustehen, ihn zu respektieren, seine Bedürftnisse mit den deinen wenigstens gleich zu setzen, mit ihm zu teilen, ihn zu umsorgen, zu ihm zu halten (in guten wie in schlechten Zeiten :smile:) und das Beste im Leben mitzugeben, was du zu geben vermagst, und das notfalls auch allein, falls der Papa sich mal vom Acker machen sollte, und zwar völlig egal, als was sich dieser Mensch herausstellt. Es gibt kein Rückgaberecht.

Wenn du dazu bereit bist, ist es völlig egal, wie alt du bist und wieviel Kohle du auf dem Konto hast.

Gruß
Marion

Moin,

Einen überaus starken Kinderwunsch habe ich bisher nicht
verspürt. Mein Partner dagegen möchte ein Kind und mit ihm
kann ich mir das auch vorstellen. Da mir aber die nur
Mutterrolle nicht ausreichen würde, wird das letztendliche
kinderkriegen stark von Umständen wie Kinderbetreuung,
mögliche Jobrückkehr beeinflußt sein bzw. von der Bereitschaft
meines Partners sich hier zu engagieren.

Wenn er ein Kind möchte, wie stark ist er denn bereit, sich zu engagieren ? Auch Männer können schließlich in Elternzeit gehen und sich die nächsten 10-15 Jahre mit Hausmanndasein, Teilzeitjobs und mangelnden Kinderbetreuungszeiten rumärgern :smile:

Gruß
Marion

Hallo Anke!!

Ich finde du machst schon einen guten Anfang, nur würde ich es nicht „in`s Hemd machen“ bezeichnen. Es ist immer positiv, wenn man sich zu bestimmten Themen (bei dir Familie-Kinder)Gedanken macht. Sicherlich kann man nicht alles 100% planen, denn das wäre utopisch. Und schließlich ist keiner perfekt.
Du solltest in dich hineinhorchen, ob es nur ein kleiner Wunsch ist Kinder zu bekommen. Oder ist es dir ein Herzenswunsch?!!
Ich bin auch erst mit 32 Mutter geworden (absolut gewollt). Es ist sehr schön, nur bekommt man erst eine genaue Vorstellung davon, was es bedeutet Verantwortung für ein Leben zu übernehmen, wenn man mittendrin steckt.
Was ich damit sagen will:
-Eine Entscheidung ist nie leicht,aber höre auch auf die inneren Gefühle.

  • Niemand ist perfekt und Fehler zu machen (auch in der Erziehung) ist menschlich. Aus Fehlern kann man auch lernen.
    -Kinder verändern alles. Es ist wirklich wunderschön
    -Geduld ist das A und O im Alltag
    -Bei dem Finanzen muss man mit Kind anders planen, aber selbst das klappt irgendwie
  • Über den Arbeitsmarkt nachdenken? Wer weiss schon was nach drei Jahren Mutterschutz ist!?!
    Du siehst:
    Das Thema Kinder und Familie ist „a never ending Story…“

Ich wünsche dir alles Gute…
Gruss Simone!

Hallo Pat,

das liest sich ja richtig gut meiner Meinung nach -> *

Auf alle Fälle teile ich deine Ansicht bzgl. der Arbeitszeit/Produktivität. Auch verlange ich von meinem Arbeitgeber die Flexibilität, die man von mir erwartet. Wenn mit den Kindern was ist, bin ich eben mal früher weg. Bevor ich meine Kinder, wie einige unserer Bekannten, Vollzeit weggebe, würde ich lieber als Hausmann zuhause bleiben. Das ich derjenige bin, der arbeiten geht, liegt einfach am schnöden Mammon.
Wo wir anscheinend etwas anderer Meinung sind, ist das Thema „abschieben“, aber das ist wirklich ein anderes Thema…

schönen Abend und mfg
Jolly