Episode Two: Beamtenstatus noch finanzierbar?

Ohne einen der Beamten in dieser Runde
angreifen zu wollen,kommen mir glatt die
Tränen wenn ich Euch höre.Ich frage mich
bloß , wenn es dem Beamtenstand so
schlecht geht wie ihr es beschwört warum
gibt es dann eigentlich noch Beamte,ich
meine jeder von Euch schreibt mit einem
Job in der freien Wirtschaft wärt ihr
besser dran.Warum seit ihr denn Beamte ?

Hallo Maik!

Wer weiß schon als Jugendlicher, bei der Berufswahl, was er will oder was er in 10 Jahren über seinen Job denkt.
Frag mal einen Maurer, Elektriker oder Bäcker, ob die in ihrem Job glücklich sind.

Wer sagt hier denn, mit dem Job in der freien Wirtschaft wäre er besser dran?

Sicherlich doch weil der Job auch
Vorteile bietet.Wie sieht denn das mit
Kündigungsschutz aus ?

Ich kenne mehrere Beamte denen gekündigt wurde.

Den genieße ich

nicht in dem Umfang,und kommt jetzt nicht
mit Gewerkschaften und
Arbeitsgerichten.Wenn die was ausrichten
könnten wären sie verboten,wie ich aus
eiener leidvoller Erfahrung weiß.
Gruß Maik
P.S.Um nochmal auf die Politesse
zurückzukommen,ich habe inzwischen auf
Beamte/Angestellte im öffentlichen Dienst
erweitert wie Du in einem meiner Artikel
nachlesen kannst.

HAbe ich auch schon gehört…
Hallo Delia,

was Du geschildert hast erlebe ich manchmal mit Menschen die keine Sozialhilfe o.ä. bekommen: Unternehmer die eine Kreditablehnung bekommen, weil sie z.B. Misswirtschaft betreiben, zu hohe Eigenkosten etc. Diese Leute drohen schnell mal Dich umzulegen … Wenn Du dann abends Dein Auto startest schüttelt es einen schon mal …

mitfühlend

Falk

Hallo Werner !
Ich bin Kfz-Mechaniker in einer Betriebswerkstatt. Ich arbeite regelmäßig Samstag,Sonntag soiwe bis 23.00 Uhr alle 4 Wochen und wenn es sein muss auch mal hin und wieder 3.Schicht.Ich muss ganz ehrlich sagen mir gefällt das was ich mache und ich liebe meinen Beruf,auch wenn ich mal wieder bei -15 Grad an einem Großgerät arbeiten muss. Das alles wird bei mir abgedeckt durch einen Durchschnittslohn von netto ca.
DM 2700. Gerne würde ich meine normale Dienstzeit abreissen und Freitag auch mal um 13.00 Uhr nach Hause gehen , aber es geht eben nicht. Das wußte ich vor 10 Jahren auch nicht,aber wenn ich überhaupt nicht klarkommen würde damit müsste ich mich eben umorientieren was mit sicher nicht leichtfallen würde aber wenns so wäre. Steht der Weg nicht auch anderen Leuten offen ???
Gruß Maik

Sicherlich doch weil der Job auch
Vorteile bietet.Wie sieht denn das mit
Kündigungsschutz aus ?

Ich kenne mehrere Beamte denen gekündigt
wurde.

Werner, wie geht das denn?

Ist rein rechtlich nicht möglich. Beamte können entlassen werden, entweder auf eigenen Wunsch, in der Probezeit wegen mangelnder Eignung, oder aufgrund eines Disziplinarverfahrens. Ansonsten können Beamte auf Lebenszeit nur in den vorzeitigen Ruhestand versetzt werden.

Das musste ich als Beamtin trotzdem klarstellen *g*!

Werner, was ist mit denen, die du kennst genau passiert?

Gruß
Jeanny

Zum Lachen oder zum Weinen?
Hi, natürlich ist der folgende Text überzogen, aber etwas Wahrheit steckt schon drin…
Den Text hab ich heute von Kollegen bekommen.

Verehrte Bürgerin, verehrter Bürger!

Ich möchte mich Ihnen kurz vorstellen:
Ich bin in der Lage, gleichzeitig Sozialhilfeansprüche für 3 Personen auszurechnen, 5 Bekleidungsanträge prompt zu bearbeiten und 15 eingehende Telefonate gleichzeitig anzunehmen.

Ich spreche alle Sprachen, kenne mich selbstverständlich im Scheidungs- und Unterhaltsrecht aus, berechne nebenher Ihr Wohngeld, weiß, wie hoch Ihr Arbeitslosengeld ist und kann Ihnen natürlich jederzeit die Visum- und Aufenthaltsbestimmungen für Deutschland mitteilen.

Ich bin verantwortlich für Sperrzeiten des Arbeitsamtes, für Kindergeldeinstellungen, für verspätete Zahlungen des Kindesvaters, für das Wetter, evtl. Unruhen, Kriege und Streiks sowie die Wirtschaftslage und die miesen Gesetze, die Sie von einer Behörde zur anderen schicken.

Ich habe magische Fähigkeiten und kann blind Ihren persönlichen Lebenslauf rekonstruieren als auch Ihre Zukunft prophezeien.

Außerdem bin ich in der Lage, die Zahlungen zu Ihrem Wunschtermin auf Ihr von mir eingerichtetes Konto zu überweisen.

Grundsätzlich schaffe ich es, Sie ohne Probleme durch die Gefahren des Alltags (Arbeit, Termine, Stress etc.) zu bringen.

Ich weiß auch, dass wenn Sie eine Renovierungsbeihilfe beantragt haben, Sie in Wirklichkeit ein komplett neues Schlafzimmer haben wollen. Nächsten Samstag komme ich zur Renovierung vorbei. Tapezieren und Streichen ist Teil meines Jobs.

Ich lächele, bin mitfühlend und ersetze meinen Kunden sehr gerne den Psychiater.

Ich bin Ihnen gerne beim Abbau Ihrer Aggressionen behilflich und ertrage mit viel Ruhe auch die schlimmsten Beschimpfungen (auch im Namen meiner Familie).

Ich kann den PC, den Drucker und den Kopierer reparieren.

Ich kenne weder Sonn- noch Feiertage, arbeite sehr gerne und unentgeltlich bis in die tiefsten Abendstunden.

Persönliche Freizeit ist mir ein Greuel!

Die einzige Freude meines Daseins ist es, Ihnen, verehrte Bürgerinnen und Bürger, selbstlos zu dienen.

Gerne verzichte ich auch auf eine gerechte Bezahlung und auf die eine oder andere Beförderung (zu Gunsten anderer…)

denn ich bin…

Sachbearbeiter im Sozialamt

Hallo Jeanny!

Sie haben Privatpersonen mehr als sie durften, geholfen.
Das hatte nichts mit Schmiergeld zu tun!
Gruß Werner

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Ich mußte jedenfalls spontan weinen - laut und lange!

Der Text läßt sich - inhaltlich angepaßt - problemlos auf jede andere Berufsgruppe übertragen, wenn sie das Bedürfnis hat, sich selbst zu bedauern.

Schluchz,
Andreas

Ich habe auch einen Verbesserungsvorschlag

Mein Verbesserungsvorschlag ist zumindest
folgender…Besoldungserhöhungen sollten
nicht prozentual sondern durch feste
Beträge erfolgen, denn der Anteil der
„kleinen“ Beamten ist sehr groß,

Mein Verbesserungsvorschlag ist völlig revolutionär…Besoldungserhöhungen sollten nach Leistung erfolgen, denn der Anteil der „großen Schlafmützen“ ist nicht klein.

Das Prinzip ist einfach: Wer viel schafft, bekommt viel. Wer viel schläft, bekommt weniger.

In der Wirtschaft gibt es dafür Beurteilungssysteme, die dem Unternehmen und dem Mitarbeiter helfen.

Welche Systeme gibt es im „Rathaus“ - außer Parteibuch, Greisenbesoldungserhöhung und Einsamkeitszulage?

die verdienen nur ein Bruchteil dessen, was
sie mit einer entsprechenden Ausbildung
in der Privatwirtschaft bekommen
würden…

Interessant! Wie niedrig ist denn dieser Bruchteil?

Gruß
Jeanny, die durch ihre Beamteneigenschaft
übrigends sogar in ihren Grundrechten
eingeschränkt ist, nur mal so am Rande…

Das ist spannend. Erzähl´ mehr!

Gruß, Andreas

Ich mußte jedenfalls spontan weinen -
laut und lange!

Der Text läßt sich - inhaltlich angepaßt

  • problemlos auf jede andere Berufsgruppe
    übertragen, wenn sie das Bedürfnis hat,
    sich selbst zu bedauern.

Wer hat das nicht ab und zu? :wink:
(Meine Kollegen und ich, wir mussten jedenfalls alle darüber lachen - mit einem kleinen Seufzer dabei)

Gruß,
Delia

Schluchz,
Andreas

Mein Verbesserungsvorschlag ist völlig
revolutionär…Besoldungserhöhungen
sollten nach Leistung erfolgen, denn der
Anteil der „großen Schlafmützen“ ist
nicht klein.

Das geht nicht ! Wir können unsere Beamten doch nicht verhungern lassen !

Mein Verbesserungsvorschlag ist völlig
revolutionär…Besoldungserhöhungen
sollten nach Leistung erfolgen, denn der
Anteil der „großen Schlafmützen“ ist
nicht klein.

Das Prinzip ist einfach: Wer viel
schafft, bekommt viel. Wer viel schläft,
bekommt weniger.

In der Wirtschaft gibt es dafür
Beurteilungssysteme, die dem Unternehmen
und dem Mitarbeiter helfen.

Welche Systeme gibt es im „Rathaus“ -
außer Parteibuch,
Greisenbesoldungserhöhung und
Einsamkeitszulage?

Ich arbeite (zunächst mal gesagt) nicht im Rathaus, ich bin Landesbeamtin, wir haben ebenfalls ein Beurteilungssystem, ich werde alle 3 Jahre neu beurteilt, und danach richten sich meine Beförderungschancen und auch sonstige Chancen (Bewerbungen auf eine andere Stelle). Du siehst schon mal, es gibt einiges, was Außenstehende nicht wissen! Zulagen krieg ich keine bis auf den Familienzuschlag (richtet sich nach verheiratet ja/nein, dann je nach Anzahl der Kinder etwas mehr)

die verdienen nur ein Bruchteil dessen, was
sie mit einer entsprechenden Ausbildung
in der Privatwirtschaft bekommen
würden…

Interessant! Wie niedrig ist denn dieser
Bruchteil?

Das kann ich dir nicht sagen, aber ich hab immerhin studiert um den Job machen zu können, mit dem Studium kann ich in der freien Wirtschaft zwar nichts anfangen, weil es zu speziell ist, aber mit vergleichbarer Ausbildung (das Ausmaß der Verantwortung, die ich zu tragen habe ist auch nicht zu vernachlässigen) wär da mit Sicherheit mehr drin!

Gruß
Jeanny, die durch ihre Beamteneigenschaft
übrigends sogar in ihren Grundrechten
eingeschränkt ist, nur mal so am Rande…

Das ist spannend. Erzähl´ mehr!

Gruß, Andreas

Beamte müssen bei politischer Tätigkeit „Zurückhaltung“ üben, bis vor kurzem galt folgendes (Gesetze sind zwar noch aktuell, werden aber defakto kaum angewandt): Beamte dürfen keine außerehelichen Beziehungen haben, Homosexuelle Beziehungen waren schon alleine Grund für die Einleitung eines Disziplinarverfahrens, Beamte dürfen nicht Ehebrechen, Beamte dürfen keine übermäßigen Schulden machen, Beamte sind in ihrer freien Meinungsäußerung eingeschränkt!

Beamte dürfen übrigends auch nicht streiken!

Das alles hatte auch mal einen Sinn, die Idee ist, Staatsdiener zu schaffen, die die Demokratie aufrecht erhalten. Sie sollten so alimentiert (bezahlt) werden, dass sie nicht in Versuchung kommen, sich gegen den Staat zu wenden. Im Gegenzug müssen sie auf einige Rechte verzichten! Heute sieht die ganze Sache etwas anders aus, auch wenn der Hintergrund derselbe ist! Sie garantieren sozusagen aber immer noch für einen funktionierenden Staat!

Darüber hinaus, aktuelle Politik richtet sich schon seit langem gegen Beamte, die Ökosteuer muss ich bezahlen, Verringerung der Sozialversicherungsbeiträge kommen mir allerdings nicht zugute. Ich hab also stetig nur weniger…

Jeanny

Arme Jeany
:Ich arbeite (zunächst mal gesagt) nicht

im Rathaus, ich bin Landesbeamtin, wir
haben ebenfalls ein Beurteilungssystem,
ich werde alle 3 Jahre neu beurteilt, und
danach richten sich meine
Beförderungschancen und auch sonstige
Chancen (Bewerbungen auf eine andere
Stelle). Du siehst schon mal, es gibt
einiges, was Außenstehende nicht wissen!
Zulagen krieg ich keine bis auf den
Familienzuschlag (richtet sich nach
verheiratet ja/nein, dann je nach Anzahl
der Kinder etwas mehr)

reicht es nicht sich nicht an der Rentenversicherung zu beteiligen und dafür später eine ordentliche Pension zu bekommen !

Das kann ich dir nicht sagen, aber ich
hab immerhin studiert um den Job machen
zu können, mit dem Studium kann ich in
der freien Wirtschaft zwar nichts
anfangen, weil es zu speziell ist, aber
mit vergleichbarer Ausbildung (das Ausmaß
der Verantwortung, die ich zu tragen habe
ist auch nicht zu vernachlässigen) wär da
mit Sicherheit mehr drin!

Gruß
Jeanny, die durch ihre Beamteneigenschaft
übrigends sogar in ihren Grundrechten
eingeschränkt ist, nur mal so am Rande…

Das ist spannend. Erzähl´ mehr!

Gruß, Andreas

Beamte müssen bei politischer Tätigkeit
„Zurückhaltung“ üben, bis vor kurzem galt
folgendes (Gesetze sind zwar noch
aktuell, werden aber defakto kaum
angewandt): Beamte dürfen keine
außerehelichen Beziehungen haben,

Ist das bei Nicht Beamten denn die Regel, oder nur Dein Wunsch ?

Homosexuelle Beziehungen waren schon
alleine Grund für die Einleitung eines
Disziplinarverfahrens,

WAREN !!!

Beamte dürfen

nicht Ehebrechen,

Sollte es Beamten offiziell erlaubt werden ?
Sind das wirklich Argumente ?

Beamte dürfen keine

übermäßigen Schulden machen,

Aber ein Eigenheim finanzieren dürfen sie doch, oder ?

Beamte sind

in ihrer freien Meinungsäußerung
eingeschränkt!

Beamte dürfen übrigends auch nicht
streiken!

Das alles hatte auch mal einen Sinn, die
Idee ist, Staatsdiener zu schaffen, die
die Demokratie aufrecht erhalten. Sie
sollten so alimentiert (bezahlt) werden,
dass sie nicht in Versuchung kommen, sich
gegen den Staat zu wenden. Im Gegenzug
müssen sie auf einige Rechte verzichten!
Heute sieht die ganze Sache etwas anders
aus, auch wenn der Hintergrund derselbe
ist! Sie garantieren sozusagen aber immer
noch für einen funktionierenden Staat!

Darüber hinaus, aktuelle Politik richtet
sich schon seit langem gegen Beamte, die
Ökosteuer muss ich bezahlen,

Muß jeder auch wenn man über den Sinn streiten kann.

Verringerung

der Sozialversicherungsbeiträge kommen
mir allerdings nicht zugute. Ich hab also
stetig nur weniger…

Beiträge die du sowieso nicht bezahlst, also
jetzt schießt du übers Ziel hinaus.

Jeanny

Gruß
Harald der mit seinen Steuern Beamte finanziert

Steht der Weg nicht auch anderen
Leuten offen ???

Beamten nicht! Wenn ein Beamter in die freie Wirtschaft geht, fängt er mit einem leeren Rentenkonto an!

Die Sache ist zweischneidig: Klar, dass Beamte nur dann entlassen werden können, wenn sie die berühmten goldenen Löffel klauen, andererseits gibt es aber auch wenig Chancen für den Beamten, den u.U. in der Jugend eingeschlagenen Weg nachträglich zu verlassen.

Gruß
Stefan

reicht es nicht sich nicht an der
Rentenversicherung zu beteiligen und
dafür später eine ordentliche Pension zu
bekommen !

Dieses Argument kann ich bald auch nicht mehr hören. Wir haben ja auch ein wesentlich niedrigeres Bruttogehalt als Nicht-Beamte!
Wenn wir Sozialversicherung bezahlen müssten, dann müssten wir viel mehr brutto bekommen.

Gruß,
Delia

Stimmt so nicht!

Steht der Weg nicht auch anderen
Leuten offen ???

Beamten nicht! Wenn ein Beamter in die
freie Wirtschaft geht, fängt er mit einem
leeren Rentenkonto an!

Das stimmt nicht. Wenn ein Beamter kündigt, muss er von seinem bisherigen Dienstherrn in der Rentenversicherung nachversichert werden.

Die Sache ist zweischneidig: Klar, dass
Beamte nur dann entlassen werden können,
wenn sie die berühmten goldenen Löffel
klauen, andererseits gibt es aber auch
wenig Chancen für den Beamten, den u.U.
in der Jugend eingeschlagenen Weg
nachträglich zu verlassen.

Das stimmt allerdings. Mit der Ausbildung, die man als Beamter bekommen hat, kann man eigentlich in keinem anderen Berufszweig etwas anfangen. Man könnte also nur als Ungelernter irgendwo anfangen. Tolle Perspektive. Dafür wird wohl kaum jemand seinen Beamtenstatus aufgeben, auch wenn ihm der Job nicht soviel Spaß macht.

Gruß,
Delia

Das stimmt nicht. Wenn ein Beamter
kündigt, muss er von seinem bisherigen
Dienstherrn in der Rentenversicherung
nachversichert werden.

Das wäre toll! Es mag sein, dass es da Unterschiede unter den Bundesländern gibt. In Rheinland-Pfalz gilt das auf jeden Fall weder für Landes- noch für Kommunalbeamte! Da bin ich mir absolut sicher!

(Ich würde mal annehmen, dass bei uns ein Riesenrun einsetzen würde, z.B. von den Finanzämtern in die Steuerberaterbüros und von den Gerichten in die Rechtsanwaltskanzleien.)

Gruß
Stefan

P.S.: wird hier zu sehr offtopic. Können ja über email weitermachen!

Hallo Delia !

Das stimmt allerdings. Mit der
Ausbildung, die man als Beamter bekommen
hat, kann man eigentlich in keinem
anderen Berufszweig etwas anfangen. Man
könnte also nur als Ungelernter irgendwo
anfangen. Tolle Perspektive. Dafür wird
wohl kaum jemand seinen Beamtenstatus
aufgeben, auch wenn ihm der Job nicht
soviel Spaß macht.

Es gibt aber die Möglichkeit sich via Abendschule,Fernkursen etc. weiterzubilden.Ich z.B. mache in meiner Freizeit unentgeltlich einen Hydraulikkursus mit um mich weiterzubilden größere Chancen zu haben etc. Wäre das nicht eine Alternative ???
Gruß Maik

Zudem werden seit Jahren zeitliche und prozententuale Abschläge auf Besoldungserhöhungen einbehalten, sozusagen für einen Pensions-font. Das steht aber höchstens miniklein in der Zeitung, wenn überhaupt! Wir leisten also ebenso unseren Beitrag, wie z.B. Angestellte im Öff. Dienst (oder jeder andere), nur das Geld landet anscheinend im Nirgendwo!

Weihnachtsgeld wurde übrigends auf dem Stand von 1994 eingefroren, trotzdem wird überall vom 13. gesprochen (nur mal so am Rande)

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo !

Zudem werden seit Jahren zeitliche und
prozententuale Abschläge auf
Besoldungserhöhungen einbehalten,
sozusagen für einen Pensions-font. Das
steht aber höchstens miniklein in der
Zeitung, wenn überhaupt! Wir leisten also
ebenso unseren Beitrag, wie z.B.
Angestellte im Öff. Dienst (oder jeder
andere), nur das Geld landet anscheinend
im Nirgendwo!

Das ist ja wohl überhaupt kein Argument ! Ich zahl als KFZ-Mechaniker in der freien Wirtschaft horrende Beiträge an die Rentenversicherung (z.Zt.knappDM500 im Monat) mein Arbeitgeber zahlt nochmal daselbe und ob ich je was raus bekomme steht noch in den Sternen weil aus diesen Geldern auch mit die Pensionen der Beamten bezahlt werden sowie aller anderer (sorry) Scheiß für den sich unsere Herren Politiker wieder mal verantwortlich fühlen.

Weihnachtsgeld wurde übrigends auf dem
Stand von 1994 eingefroren, trotzdem wird
überall vom 13. gesprochen (nur mal so am
Rande)

Ich bekomme ein Weihnachtsgeld von DM 1200,- (40 % vom Bruttolohn) und das seit 5 Jahren,wovon nach der Versteuerung ca. 500 Mark übrigbleiben.

Hallo Maik !

Wenn Du das so toll findest, Beamter zu sein, dann werd doch einer. Die Bundeswehr sucht Leute!! Die Polizei usw. Grenzschutz. Nicht die richtigen Jobs, was?

Und das nennst Du horrende Beiträge? 500,-DM!!!

Und wieso werden Pensionen aus dem Rententopf bezahlt? Überleg Dir erstmal, was Du da schreibst.

Ich war gezwungen, als Nichtbeamter im Ausland zu arbeiten, für eine deutsche Firma. Da bezahlte ich gut 1200,-DM Sozialbeiträge. Weil mein Arbeitgeber nichts zahlte! Ich war aber nicht gegen Arbeitslosigkeit versichert und nicht gegen Unfall. Es gibt schlimmeres, als ein mittelmäßig bezahlter deutscher Handwerker zu sein!!

Wenn ein Beamter krank wird, muß er erstmal sämtliche Arztkosten selbst zahlen. Er bekommt es nachher wieder, sicher. Aber das kann ganz schön in die Zinsen gehen, wenn das Konto nicht mehr so viel hergibt.

Also, hör auf zu meckern, mach die mittlere Reife oder Abi nach und werde Beamter.

Gruß Werner

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]