Er soll glauben, es wäre seine eigene idee gewesen

hallo

ich möchte jemand für eine idee, bzw. ein vorhaben von mir gewinnen.
allerdings soll die person, damit sie mitmacht, glauben, er wäre selbst auf die idee gekommen, die sache so und so zu tun. denn sonst würde er sich instrumentalisiert fühlen oder wäre nur wenig motiviert.

weiß jemand, wie man das am besten anstellt?

ich weiß, so etwas ist zwar perfide, aber wenn es zu guten zwecken angewandt wird, ist es eine super sache.

Hallo,

ich möchte jemand für eine idee, bzw. ein vorhaben von mir
gewinnen.
allerdings soll die person, damit sie mitmacht, glauben, er
wäre selbst auf die idee gekommen, die sache so und so zu tun.

weiß jemand, wie man das am besten anstellt?

wenn es um einen guten Zweck geht, sollte es doch stichhaltige Argumente geben, die die Person überzeugen können und solche Manipulationsversuche unnötig machen?
Oder ist der „gute Zweck“ nicht so ohne weiteres für jeden erkennbar?

ich weiß, so etwas ist zwar perfide, aber wenn es zu guten
zwecken angewandt wird, ist es eine super sache.

Perfides Mittel zum guten Zweck? Das passt m. E. nicht zusammen.

Gruß
Kreszenz

Hallo,

ich möchte jemand für eine idee, bzw. ein vorhaben von mir
gewinnen.
allerdings soll die person, damit sie mitmacht, glauben, er
wäre selbst auf die idee gekommen, die sache so und so zu tun.

Kennst du Product-Placement, die unbewusste Werbung?

-> http://de.wikipedia.org/wiki/Product-Placement

denn sonst würde er sich instrumentalisiert fühlen oder wäre
nur wenig motiviert.

-> http://www.essen-fotos.de/wp-content/fotos/2010/01/F…

Kleine Geschenke, oder Belohnungen können Motivation sein. Jeder Mensch sehnt sich nach etwas. Manche sagen es direkt, manche nur nebenbei.

weiß jemand, wie man das am besten anstellt?

-> http://3.bp.blogspot.com/-UzNvOKV_tuY/Te4X65Cvf9I/AA…

Ohne Ziel kein Weg. Mache der Person das Ziel klar vor Augen und schmackhaft.

ich weiß, so etwas ist zwar perfide, aber wenn es zu guten
zwecken angewandt wird, ist es eine super sache.

Ja klar, wir wollen immer nur das Gute… komisch, wenn uns andere trotz unserer Sichtweise als Böse einstufen :wink:

Grüße Roman

denn sonst würde er sich instrumentalisiert fühlen oder wäre nur wenig motiviert.

Du willst also erreichen, daß er sich nicht instrumentalisiert fühlt, sondern tatsächlich instrumentalisiert wird?

Ja?

Gruß
Metapher

hallo
ZITAT::::.*ich möchte jemand für eine idee, bzw. ein vorhaben von mir gewinnen*::::.zitat-ENDE

*.

ja es ist „deine“
ZITAT::::.*allerdings soll die person, damit sie mitmacht, glauben, er wäre selbst auf die idee gekommen, die sache so und so zu tun. *::::.zitat-ENDE*
dann wäre es „seine?“
ZITAT::::.*denn sonst würde er sich
instrumentalisiert fühlen oder wäre nur wenig motiviert. *::::.zitat-ENDE*
dann brauchst du eine „hexe – und zwar eine schwarze *grins* und ein bißchen zauberpulver……

ZITAT::::.*wie man das am besten anstellt? *::::.zitat-ENDE*
am besten garnicht. denn es würde nicht funktionieren, wenn er es nicht WIRKLICH“ selbst will.
ZITAT::::.*ich weiß, so etwas ist zwar perfide*::::.zitat-ENDE*
jaja ist es !
, ZITAT::::.* aber wenn es zu guten zwecken angewandt wird, ist es eine super sache. *::::.zitat-ENDE*
NEIN ist es auch dann nicht „

also lass diesen hexenzauber – keine manipulation bringt auf dauer wirklich was. versuche es mit argumenten ihn zu überzeugen – oder es bringt nichts.

„gewinnen“ heißt überzeugen !
du bist hier auf einem fachgebiet psychologie-brett und hier gibt es keine manipulier-nachhilfe. selbst eine person, die wüßte, wie man manipulieren könnte, hätte hoffentlich genug fachverstand um dir die sache auszureden.

lg iq13

das geht so am besten:
Moin,

allerdings soll die person, damit sie mitmacht, glauben, er
wäre selbst auf die idee gekommen, die sache so und so zu tun.

hier wird erklärt wie man das macht:

http://de.wikipedia.org/wiki/Inception#Einf.C3.BChrung

HTH
J~

Moin,
wenn es um einen guten Zweck geht, sollte es doch stichhaltige
Argumente geben, die die Person überzeugen können und solche
Manipulationsversuche unnötig machen?
Hm, ich kann jetzt nicht für das Ziel „eine Person“ sprechen, aber trotzdem:

ich bin in einer Kleinstadt aufgewachsen, die kein Jugendzentrum hatte. Einige Jugendliche fanden sich zusammen und haben erstmal die Jugendorganisation einer eher passiven Partei übernommen.

Wir haben dann Forderungen gestellt, Mittel angefordert und …

Dadurch fühlte sich die regierende Partei „angepickst“ und hat sich für das Jugendzentrum (zunächst widerwillig) eingesetzt. Dieses wurde dann doch eingerichtet und diese Partei hat sich dies auf ihre Fahnen geschrieben.

ABER wir hatten ein Jugendzentrum!

Ok, das war jetzt seeehr kurz dargestellt, aber es entspricht der Intention des UP.

Ich wünsche euch noch eine schöne Nacht!

Gruß Volker

Hallo, Volker,

wenn es um einen guten Zweck geht, sollte es doch stichhaltige
Argumente geben, die die Person überzeugen können und solche
Manipulationsversuche unnötig machen?

ich bin in einer Kleinstadt aufgewachsen, die kein
Jugendzentrum hatte. Einige Jugendliche fanden sich zusammen
und haben erstmal die Jugendorganisation einer eher passiven
Partei übernommen.

Wir haben dann Forderungen gestellt, Mittel angefordert und

… also von Anfang an mit offenen Karten gespielt; keinen Zweifel darüber gelassen, was Ihr erreichen wolltet - und es schließlich auch mit lauteren Mitteln zustande gebracht.

Im UP wird aber nach Möglichkeiten gefragt, die wahre Absicht zu verschleiern (im Bewusstsein, dass es sich um eine perfide Aktion handelt) - da seh ich schon einen signifikanten Unterschied.

Ok, das war jetzt seeehr kurz dargestellt, aber es entspricht
der Intention des UP.

Ob es sich um einen dem Jugendzentrum vergleichbaren „guten Zweck“ handelt, geht aus dem UP nicht hervor.

Ich lese aus dem Posting eigentlich nur die Intention, (aus Eigeninteresse) jemanden mit Hilfe psychologischer Tricks zu etwas zu bewegen, was er bei Kenntnis der wahren Sachlage nicht tun würde.

Gruß
Kreszenz

Perfides Mittel zum guten Zweck? Das passt m. E. nicht zusammen.

Ist der Zweck „gut“, heiligen ihn die Mittel, egal wie schlecht sie aus den Perspektiven abweichender Zwecke gelten. Die eigentliche Frage wäre also die, ob der „Zweck“ wirklich gut ist, d.h. um welche Art Bedürfnis es geht, denn es gibt 2 Sorten: naturgemäße/ gesunde) und widernatürliche/ krankhafte). Aus der Perspektive letzterer, sind die ersten pervers…

Klärungsbversuch

(er soll)… glauben, er wäre selbst auf die idee gekommen, die sache so und so zu tun. denn sonst würde er sich instrumentalisiert fühlen oder wäre nur wenig motiviert.

Du gehst also davon aus, dass derjenige „an der Sache“ schon von sich aus interessiert wäre, und nur noch von der Art der genauen Umsetzung („so oder so tun“) überzeugt werden müsste?
Unter diesen Voraussetzungen bestünde die Hauptschwierigkeit also aus der Eitelkeit Deines Kollegen, und dürfte nicht schwer sein, ihn per Überzeugung von ‚seiner‘ Idee zur (Mit)Arbeit zu motivieren. Bevor ich aber weiter überlege, sag mal

a) ob die von mir vermuteten Voraussetzungen überhaupt zutreffen, und erzähle
b) ein bißchen, ungefähr welchem Deiner und seiner Bedürfnisse die „Sache“ dient. Das minimiert den Raum für haltlose Spekulationen zusätzlich.

also: die person will das gleiche erreichen wie ich. allerdings hat die person schon viele jahre dafür gekämpft. und ich will, dass die person nicht aus eitelkeit meine idee verwirft oder nicht ausreichend motiviert ist, weil es nicht seine eigene idee ist, bzw. weil sie sich nicht „nur“ als mitglied meines teams fühlen soll.

hallo,

ich weiss, wie das geht.

Ich hatte jahrelang einen Chef, der nur das befürwortet hat, wovon er selbst überzeugt war.

Wenn ich etwas erreichen wollte, wovon mein Chef zunächst gar nicht begeistert war, musste ich ihm mein Anliegen in seinem Sinne schmackhaft machen. Mir war es egal, ob er es schlussendlich als seine eigene Idee verkauft hat, Hauptsache, ich war am Ziel.

Dazu muss man den Mensch, den es zu gewinnen gilt, einigermaßen kennen und wissen, wie er tickt. Vor allem muss man seine Überzeugungen und seine Schwächen erfasst haben. Menschen sind halt unterschiedlich. Geld, Sex, Prestige, Schönheit, Alter, Gesundheit… Alle haben ein Thema, bei dem sie ‚schwach‘ werden. Pauschale Tipps helfen gar nicht weiter.

M.

Was für eine Frage…
Mein lieber Metapher,

Du willst also erreichen, daß er sich nicht instrumentalisiert
fühlt, sondern tatsächlich instrumentalisiert wird?

Selbstverständlich will er das, sonst würde es doch überhaupt keinen Sinn machen!

Gruß
Burkh

quid pro quo
Es fehlt noch

b) ein bißchen, ungefähr welchem Deiner und seiner Bedürfnisse die „Sache“ dient.

Das minimiert den Raum für haltlose Spekulationen zusätzlich.

Hallo,

nichts für ungut, aber meinst du, dass das ist der richtige weg ist?
Was meinst du wird passieren, wenn er herausfindet, dass du ihn, um DEINE Ziele zu erreichen benutzt hast, mal unabhängig vom Beweggrund? Ich würde sagen dann kommst du schwer in Erklärungsnot.

Gruß Maldweister

PS: un den Spruch „Der Zweck heiligt die Mittel“ finde ich sehr fragwürdig

tierschutz, ein gemeinnütziges engagement

Och…
Hallo,

manchmal ist es der einfachste Weg. Es gibt Menschen, die nur die Dinge mit überzeugung umsetzen, die auf eigenem Mist gewachsen (also eigene Idee) sind. Wenn man die langsam in die Richtung schubst, dass sie fremde Ideen als eigene wahrnehmen… Dann soll es wohl so sein. Ziel erreicht. Da bin ich bei ausgewählten Leuten mittlerweile ziemlich schmerzfrei.

VG
Monroe

gemeinnützig

Welchen Nutzen hast Du davon selbst, bzw. um welches Deiner Bedürfnisse geht es?

Was Deine Anfangsfrage angeht: Um mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen ist m.E. immer das beste, davon auszugehen, dass eigene Ideen noch verbessert werden können. Dafür brauchst Du von ihr nichts sagen, nur Deinen Kollegen bitten, die Tierschutzproblematik mit Dir zu erörtern.