Das ‚DU‘, das ‚ICH‘ und das ‚WIR‘
Hallo Tamrat,
alles gut, aberaber…? 
Du hast recht damit, dass die Situation bei Helga (die Beziehung) eingefahren ist.
Nur, „der alte Bock“ ist 29! Und bei einem solchen Ungleichgewicht noch vor der Ehe muss einfach was passieren.
Wenn sie ihn mit Worten nicht aufwecken kann, dann mit Taten.
Du sagst, so wie ich das schreibe, lernt sie vielleicht jemand neues kennen? Soll sie sich vernachlässigen, damit die „Gefahr“, auch für andere interessanter zu werden, nicht entsteht? Oder hab ich dich falsch verstanden?
Helga schreibt:
Ich glaub ich hab schon alle Strategien durch: reden,
ignorieren, romatische Abende, wilde Sex Ideen, alles schon
ausprobiert. Aber er durchschaut mich sofort (außer die
Variante des Ignorieren, das taugt ihm).
Reden half also nicht, so gilt es zu HANDELN.
Die Gefahr in einer langen Beziehung ist nämlich, dass die eigene Persönlichkeit verschwimmt oder gar verschwindet. Dass dadurch auch das Sexleben leidet, liegt eigentlich auf die Hand.
Nicht nur deshalb muss man drauf achten, das man sich selbst nicht verliert. Man muss auch für sich selbst was TUN, damit man sich gut fühlt, sich gut findet und damit neben dem WIR, auch das ICH bestehen bleibt und Konturen erhält.
Zum besseren Verständnis und damit ich mich nicht wiederholen muss, lese bitte mein Posting „Schnittmenge und Selbstvertrauen“, ab dem „Das Glück eines Paares hängt …“ (ca. ab Mitte des Postings):
Und ich habe keineswegs geschrieben, dass nur noch jeder für sich was machen sollte. Die Schnittmenge machts. DAS finde ich essentiell für jede Beziehung.
Sie ist für ihren Freund scheinbar nicht/kaum als Frau wahrnehmbar. DAS sollte sie ändern. Und das nicht nur seinetwegen und um Beziehung zu beleben, sondern auch für sich selbst.
Die (positiven) Auswirkung auf die Beziehung sind zwangsläufig.
Oder, er ist der Falsche.
Das entspringt meiner Erfahrung und meinen Ansichten. 
Gude sürück
Maja